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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2017

Spannend !

Das Mona-Lisa-Virus
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Ein Buch genau nach meinem Geschmack !

Viele geheimnisvolle Handlungsstränge, die neugierig machen : mysteriöses Bienensterben weltweit, entführte Schönheitsköniginnen, die grausam entstellt ...


Ein Buch genau nach meinem Geschmack !

Viele geheimnisvolle Handlungsstränge, die neugierig machen : mysteriöses Bienensterben weltweit, entführte Schönheitsköniginnen, die grausam entstellt wieder auftauchen, ein gesprengter Turm in Europa, eine Patientin, die heimlich eine Klinik verlässt, ein verschwundener Milliadär, ein Polizist, der Zusammenhänge ahnt und immer wieder eine Rückblende ins Jahr 1500 in die Werkstatt Leonardo Da Vincis.
Man kann sich gut in die einzelnen Menschen hineinversetzen, das Buch liest sich flüssig und ich habe es regelrecht in 2 Tagen verschlungen.

Vielleicht hätte man aus der Anfangsstory noch etwas mehr machen können, einiges war vorhersehbar und manches blieb geheimnisvoll, aber alles in allem ein gelungenes Buch, das man, einmal begonnen nicht mehr aus der Hand legen kann.

Veröffentlicht am 17.05.2019

spannend bis zum Schluß

Ein teurer Tod
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Was als spannender Medizinkrimi begann, entwickelte sich dann über einen Finanzcoup zu einem Mafiathriller. Ich hätte zwar gerne mehr über die Weiterentwicklung der Forschung erfahren, aber auch so bleibt ...

Was als spannender Medizinkrimi begann, entwickelte sich dann über einen Finanzcoup zu einem Mafiathriller. Ich hätte zwar gerne mehr über die Weiterentwicklung der Forschung erfahren, aber auch so bleibt das Buch spannend bis zum Schluß.
Nobelpreisträger Rothmann arbeitet fieberhaft daran, Organe aus körpereigenen Stammzellen zu züchten, sodaß Organspenden überflüssig werden und Abstoßungsreaktionen keine Gefahr mehr sind. Er steht kurz vor der Veröffentlichung. Welch ein Segen für die Menschheit. Aber nicht alle sind glücklich darüber...
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Studentin Pia, die bei Rothmann ein Praktikum machen darf. Ihre eigene Geschichte steht ihr manchmal im Weg, hat sie aber auch hart im Nehmen gemacht, sodass sie sich nicht abschrecken lässt, als sie eigene Nachforschungen anstellt.
Ein spannender Krimi, bei dem man auch einige andere Erzählstränge weiter ausführen hätte können. Aber auch so ist er in sich rund und abgeschlossen.

Veröffentlicht am 24.04.2019

anstrengend, da zuviel Info

ZeroZeroZero
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Das Buch "Gomorrha" von Roberto Saviano hat mich begeistert. Also war ich sehr gespannt auf seine Reportage über Kokain.
Im großen Ganzen ist auch dies ein interessantes Buch, aber es ist so weitreichend ...

Das Buch "Gomorrha" von Roberto Saviano hat mich begeistert. Also war ich sehr gespannt auf seine Reportage über Kokain.
Im großen Ganzen ist auch dies ein interessantes Buch, aber es ist so weitreichend und gründlich recherchiert worden, dass mich die Fülle der Informationen erschlagen hat. Irgendwann konnte ich dem Ganzen nicht mehr folgen. Welcher Drogenhändler in Kolumbien wie hieß, wer welche Gang gegründet hat, sich mit wem verbündet hat und von wem verraten wurde, wer wen gefoltert und umgebracht hat, wer daraufhin sich an wem gerächt hat, wer dann zum Boss aufgestiegen ist, wer mir wem verwandt war, wer welchen neuen Betriebsweg erschlossen hat usw. Ich bin einfach nicht mehr durchgestiegen und habe dann abgeschaltet.
Habe das Buch immer wieder weggelegt und dann doch weitergelesen, habe aber insgesamt über 4 Monate gebraucht (statt 2 Tage, wie bei einem Krimi dieser Dicke) und bin jetzt echt erleichtert, dass es geschafft ist. Das soll nicht heißen, dass es uninteressant war. Ob es um die Transportwege geht, um die geschichtlichen Hintergründe, die Arbeit der Drogenfahnder, die russische Mafia, die italienische Mafia, den Drogenkrieg, wie auf welchen Wegen geschmuggelt wird, wie Kokain wirkt und was es mit den Konsumenten macht, wie es sie zerstört, wie ganze Dörfer im Südamerika und Mexico durch das Kokain leiden (man hat keine Chance, dem zu entkommen, man wird schon als Kind zum Dealer gemacht, wer nicht mitmacht, wird abgeschlachtet), das alles ist schon sehr spannend und ich ziehe meinen Hut vor der Recherche, die auch für den Autor gefährlich gewesen ist. Auch die Veröffentlichung des Buches gefähdet sein Leben. Es gibt auch immer wieder Kapitel mit Selbstreflektionen des Autors, warum diese Recherche ihn nicht loslässt und er das Risiko getötet zu werden eingeht.
Wie gesagt, ein interessantes, spannendes Buch, was gründlichst recherchiert wurde, aber auch ein Buch, was durch seine Fülle an Informationen und seitenweise Auflistungen (z.B. von Drogenfunden oder in einem anderen Kapitel von Drogenverstecken oder von Drogentransporten, alle mit Ortsangaben und Datum) den Leser erschlägt. Ich fand es streckenweise sehr mühsam und zäh zu lesen und habe auch immer nur 10-30 Seiten am Stück geschafft. Was mir gut gefallen hat, waren die einzelnen Schicksale, bzw. wenn von einigen Menschen wie in einer Geschichte erzählt wurde. Diese Lebensgeschichten (von Bauern, Aufständischen, Frauen, Drogenkurieren etc.) fand ich am Besten. Für Leute, die beruflich mit Kokain zu tun haben z.B. Drogenfahndung, ist es sicher toll. Für mich war es zuviel detaillierte Information.



Veröffentlicht am 11.04.2019

spannend und erschreckend

ZERO - Sie wissen, was du tust
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Spannend, aufrüttelnd und beängstigend. Was geschieht mit unserer Privatsspähre ? Wie durchsichtig sind wir und wer hat alles Zugriff auf unsere Daten?
Ich weiß nicht, wieviel von dieser Überwachung und ...

Spannend, aufrüttelnd und beängstigend. Was geschieht mit unserer Privatsspähre ? Wie durchsichtig sind wir und wer hat alles Zugriff auf unsere Daten?
Ich weiß nicht, wieviel von dieser Überwachung und der Technik schon existiert, aber es klingt leider alles sehr realistisch für die nahe Zukunft und das ist enorm erschreckend. Die große Datenfirma Freemee motiviert ihre User, alle ihre Daten zu veröffentlichen, so, wie heute durch Paybackkarten den Firmen unsere Einkaufsdaten zugespielt werden. Die User erhalten die Möglichkeit, den Wert ihrer Daten aufzuwerten, wenn sie ihr Verhalten so modifizieren, wie entsprechende Apps dieser Firma es ihnen vorschlagen. Dadurch hat die Firma natürlich enormen Einfluß und Macht auf die breiten Massen.
Fasst noch erschreckender finde ich die im Buch erwähnten Datenbrillen, die die Gesichter der anderen z.B. in der U-Bahn scannen und durch ein Erkennungsprogramm laufen lassen. Wenn mich also jemand mit so einer (von einer normalen Brille nicht zu unterscheidenden) Brille anguckt, werden ihm alle meine Daten in die Brille eingespielt (Name, Alter, Beruf, Arbeitgeber, Gehalt, Adresse, Hobbies, Beziehungsstatus, Namen der Geschwister, Kinder, Haustiere usw. einfach alles). Ich möchte nicht, das Trieb- oder Straftäter die Adresse von mir und meinen Kindern wissen oder jeder meine Krankengeschichte oder mein Gewicht kennt oder ob meine Eltern tot sind, wo ich mit wem welchen Hobby nachgehe, wie mein Kontostand ist und ob ich eine Geschlechtskrankheit habe oder mit wem ich schon alles im Bett war. Letzteres brauchen ja nur die entsprechenden Männer auf ihrer Datenbank zu veröffentlichen, um ihre Werte zu verbessern und schon taucht es als Querverweis bei den Infos über mich auf. Das macht mir Angst. Bisher dachte ich, dass meine Daten nur für Firmen interessant sind, die mir was verkaufen wollen und die Werbung daher auf mich zuschneidern, aber durch dieses Buch wird mir klar, wie gefählich es ist, wenn die technische Entwicklung so weiter geht. Leider wird sie dies wohl tun und das macht echt Angst. Eine Möglichkeit, unterzutauchen wie die Journalistin in diesem Buch oder Will Smith in Staatsfeind Nr 1, scheint es anhand der Totalüberwachung nicht zu geben. Auch diese Armbänder, die es jetzt schon gibt und die einem zu mehr Fitness verhelfen sollen, können zur Überwachung und Datensammlung beitragen.
In dem Buch gibt es jemanden, der die Bevölkerung mittels Videobotschaften warnt : Zero. Die Journalistin soll sich auf die Suche nach ihm machen, aber auch Geheimdienste und große Firmen sind hinter ihm her. Und einige der Beteiligten schrecken auch vor Mord nicht zurück. Und dann gibt es da noch ein Experiment....
Sehr spannend, aber auch sehr erschreckend, weil es ein realistisches Zukunftsszenario zeigt. Lesenswert.

Veröffentlicht am 10.03.2019

spannend, gerne mehr

Todsünde
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Bewertet mit 5 Sternen
Und wieder hat mich ein Tess Gerritsen Krimi begeistert.
Eine junge Nonne wird im Kloster erschlagen. Der Kopf ist grausam zugerichtet und die Autopsie enthüllt weiteres Schlimmes, ...

Bewertet mit 5 Sternen
Und wieder hat mich ein Tess Gerritsen Krimi begeistert.
Eine junge Nonne wird im Kloster erschlagen. Der Kopf ist grausam zugerichtet und die Autopsie enthüllt weiteres Schlimmes, sodass höhste Eile geboten ist. Aber es bleibt nicht nur bei dem einen Opfer. Gibt es da Zusammenhänhge ? Der Krimi ist spannend von Anfang bis Ende und lässt sich leicht lesen. Es gibt immer neue Geheimnisse und Entdeckungen, Entwicklungen und Wendungen. Normal mag ich nicht so viel über das Privatleben der Ermittler lesen, aber hier passt es, ist stimmig und fügt sich gut ein. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Dies ist der 3. Band der Rizzoli und Isles Reihe und im Gegensatz zum Vorgänger wird hier alles hauptsächlich aus der Sicht von Isles geschildert. Mir hat diese Abwechslung gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch von ihr. Habe zum Glück noch einige hier liegen. Ich sollte auch unbedingt mal Teil 1 lesen. (Die Serie gucke ich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man ein ganzes Buch in nur eine Folge quetschen kann, ohne dass viel verloren geht. Daher bevorzuge ich die Bücher, die wirklich wahnsinnig spannend sind)