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Susi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2017

Spannend !

Das Mona-Lisa-Virus
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Ein Buch genau nach meinem Geschmack !

Viele geheimnisvolle Handlungsstränge, die neugierig machen : mysteriöses Bienensterben weltweit, entführte Schönheitsköniginnen, die grausam entstellt ...


Ein Buch genau nach meinem Geschmack !

Viele geheimnisvolle Handlungsstränge, die neugierig machen : mysteriöses Bienensterben weltweit, entführte Schönheitsköniginnen, die grausam entstellt wieder auftauchen, ein gesprengter Turm in Europa, eine Patientin, die heimlich eine Klinik verlässt, ein verschwundener Milliadär, ein Polizist, der Zusammenhänge ahnt und immer wieder eine Rückblende ins Jahr 1500 in die Werkstatt Leonardo Da Vincis.
Man kann sich gut in die einzelnen Menschen hineinversetzen, das Buch liest sich flüssig und ich habe es regelrecht in 2 Tagen verschlungen.

Vielleicht hätte man aus der Anfangsstory noch etwas mehr machen können, einiges war vorhersehbar und manches blieb geheimnisvoll, aber alles in allem ein gelungenes Buch, das man, einmal begonnen nicht mehr aus der Hand legen kann.

Veröffentlicht am 08.06.2018

zäh und langweilig

Die Sünden der Gerechten -
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Die Innere soll untersuchen, ob die Cops in einem Polizeirevier weggeguckt haben, als einer von ihnen "Gefälligkeiten" von weiblichen Kriminellen verlangt hatte. Sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens. ...

Die Innere soll untersuchen, ob die Cops in einem Polizeirevier weggeguckt haben, als einer von ihnen "Gefälligkeiten" von weiblichen Kriminellen verlangt hatte. Sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Irgendwie scheinen sie ihren Job auch recht halbherzig zu machen. Erst als der Polizist, der damals den korrupten Kollegen gemeldet hat, ermordet wird, beißt sich einer der Ermittler von der Inneren in dem Fall fest und stößt dabei auf einen Unfall aus den 1980zigern, der politische Bedeutung hatte.
Naja, von den über 500 Seiten fand ich die letzten 30 ganz spannend. Der Rest war sehr langweilig und zog sich endlos hin. Es hat mich irgendwie gar nicht so interessiert, wer nun wann und wie in die Sache verwickelt war. Es ließ sich zwar flüssig lesen, die Sprache war also nicht das Problem, aber die Story hat mich einfach nicht gepackt. MIr war auch egal, was die Ermittler wann essen, das Geplänkel zwischen ihnen und der politische Hintergrund. Schade um die Zeit.
Wen die Ermittlungsarbeit der Inneren interessiert, wer gerne was über politische Machenschaften und Verschwörungsgedöns liest und wer es langsam und bedächtig mag, der ist mit diesem Buch sicherlich gut beraten. Mir hat aber einfach die Spannung gefehlt.

Veröffentlicht am 07.06.2018

Tränen gelacht

"Verkaufen Sie auch Bücher?"
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Herrlich ! Ich habe Tränen gelacht !
Was für ein tolles Buch! Es ist eine Sammlung von kuriosen Kundenfragen und skurillen Wünschen der Kunden. Auf was für Ideen manche Menschen kommen ist unglaublich. ...

Herrlich ! Ich habe Tränen gelacht !
Was für ein tolles Buch! Es ist eine Sammlung von kuriosen Kundenfragen und skurillen Wünschen der Kunden. Auf was für Ideen manche Menschen kommen ist unglaublich. Erstaunlich die Geduld der Buchhändlerinnen und herzerfrischend der Humor von einigen Verkäuferinnen. Wollte eigentlich besonders witzige Sachen anstreichen, aber dann hätte ich fast alles anstreichen müssen.
Hier nur einige kleine Kostproben :
"Können Sie mir die Fotos rausschneiden, ich mag sie nicht.!"
"Habe ich mein Fahrrad hier im Laden stehen lassen ?"
"Wenn ich hier arbeiten würde, bekäme ich dann im Schnapsladen nebenan Rabatt ?"
"Verkaufen Sie auch Schraubenzieher ?"
" Ich suche ein Buch in ungefähr dieser Größe" (zeigt wie groß) "Was hätten Sie denn gerne?" "Egal, ich habe nur eine Lücke im Bücherregal, die mich nervt und will sie füllen"
"Was ist das für eine Buchhandlung ?" "Eine antiquarische." "Achso, Sie verkaufen Bücher über Fische."
"Haben Sie Bücher, die zu meinem grünen Geschenkpapier passen ?" und und und...
Die wirklich guten und lustigsten Sachen sind etwas länger, und so mag ich sie hier nicht aufführen, aber ich hoffe, ich habe Interesse geweckt, denn das Buch ist absolut Lesenswert. Ein wahrer Volltreffer, den ich demnächst öfter verschenken werde.
10 von 5 Sternen für Lesespaß !

Veröffentlicht am 02.06.2018

spannend, gerne mehr

Roy Grace / Nicht tot genug
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Ich liebe die Krimis von Peter James und auch dieser hat wieder meine Erwartungen erfüllt.
Eine Frau wird ermordet aufgefunden, nur mit einer Gasmaske bekleidet. Ihr Mann ist über ihren Tod erschüttert, ...

Ich liebe die Krimis von Peter James und auch dieser hat wieder meine Erwartungen erfüllt.
Eine Frau wird ermordet aufgefunden, nur mit einer Gasmaske bekleidet. Ihr Mann ist über ihren Tod erschüttert, und weiß angeblich nicht, dass er eine Versicherung für ihren Tod abgeschlossen hat. Seine Freundin will ihm ein Alibi geben, aber er lehnt ab, denn er kann sich nicht erinnern, bei ihr gewesen zu sein. Inspektor Grace wartet noch mit der Verhaftung. Doch war das klug ?
Spannung von Anfang bis Ende. Und auch das Privatleben von Roy Grace wird nicht über Gebühr ausgewalzt, sondern fügt sich gut in die Handlung ein. Man rätselt bis zum Schluß. Auch wenn man den ein oder anderen Verdacht im Laufe des Buches hat, so bleibt es bis kurz vor Schluß doch offen, wie sich alles zusammenreimt. Wer spannende Krimis ohne viel Blutvergießen aber mit gut dargestellten Charakteren mag, hat hier wieder mal einen echten Pageturner.
Klare Leseempfehlung für Krimifans.

Veröffentlicht am 25.05.2018

eher langweilig

Ein Theodor-Storm-Krimi / Der Nordseespuk
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Bewertet mit 2 Sternen
Der Klappentext klang spannend : Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen. Und alle Ermordetetn haben mit einer Sekte zu tun, die vielleicht immer noch existiert.
Ja, es ...

Bewertet mit 2 Sternen
Der Klappentext klang spannend : Mehrere Tote, die Husum 1843 in Angst versetzen. Und alle Ermordetetn haben mit einer Sekte zu tun, die vielleicht immer noch existiert.
Ja, es gab mehrere Tote und ja, sie hatten mit der Sekte zu tun und es war auch ein klein wenig spannend. Aber vielleicht fand ich das Setting (also die Zeit in der die Geschichte spielte) nicht interessant genug, aber ich fand das Buch eher langweilig. Was der Dichter Theodor Storm (also der wirkliche Autor vom Schimmelreiter) damit zu tun hat und wieso man ihn in so eine Geschichte mit einbaut weiß ich nicht. Angeblich hat das alles einen Geschichtlichen Hintergrund und den Segen des Storm-Zentrums auf Husum. Naja. Zum Glück war es gut geschrieben, sodass man es schnell lesen konnte. Jetzt widme ich mich wieder spannenden Krimis.
Für Leute, die gerne historische Krimis lesen sicher nicht schlecht, für mich dann doch eher öde.