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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2021

spannend

Ins Dunkel
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Eine Firma veranstaltet zur Teambildung einen mehrtägigen Ausflug in den Australischen Busch. 5 Frauen und 5 Männer brechen in 2 Gruppen auf. Nach 3 Tagen sind die Männer pünktlich wieder am Ausgangspunkt. ...

Eine Firma veranstaltet zur Teambildung einen mehrtägigen Ausflug in den Australischen Busch. 5 Frauen und 5 Männer brechen in 2 Gruppen auf. Nach 3 Tagen sind die Männer pünktlich wieder am Ausgangspunkt. Die Frauen lassen auf sich warten. Als sie schließlich doch wieder auftauchen, sind sie lädiert, verletzt und am Ende ihrer Kräfte... und eine fehlt.

Neben den Suchtrupps, die das riesige, unwegsame Gelände durchforsten, machen sich auch zwei besondere Polizisten auf den Weg, die ein sehr spezielles Interesse daran haben, die verschwundene Alice zu finden. Aber stimmt die Geschichte, die die Frauen erzählen auch ?

Sehr spannend und gut erzählt. Es gibt immer ein Kapitel aus Sicht der beiden Polizisten von dem Moment an, an dem sie von dem Verschwinden erfahren und in die Berge fahren, um bei der Suche vor Ort zu sein und ein Kapitel aus Sicht der Frauen, beginnend 3 Tage zuvor, als sie Aufbrechen, im Wechsel. Das Ganze ist spannend aufgebaut und man mag oder hasst die Charaktere so, wie es von der Autorin gewollt ist. Es gibt überraschende Wendungen und es werden mehr und mehr Geheimnisse und Hintergründe aufgedeckt. Einige Frauen tun mir sehr leid. Das Buch lies sich schnell lesen und ich überlege, ob ich mir auch das andere Buch der Autorin zulege, auch wenn es noch spannendere Bücher gibt.

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Veröffentlicht am 21.07.2021

geht so

Schattenschwester
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Die Lehrerin Majorlein wird von einem ihrer Schüler im Unterricht mit einem Messer bedroht. Kurz darauf wird sie ermordet. Sie hinterlässt ihren Ehemann, eine kleine Tochter und ihre Zwillingsschwester ...

Die Lehrerin Majorlein wird von einem ihrer Schüler im Unterricht mit einem Messer bedroht. Kurz darauf wird sie ermordet. Sie hinterlässt ihren Ehemann, eine kleine Tochter und ihre Zwillingsschwester Marlieke.

Erzählt wird abwechselnd aus Sicht der beiden Zwillinge . Es ist mehr Roman als Krimi und anfangs eher langweilig, denn es zieht sich alles sehr hin. Auch finde ich das Buch nur mäßig spannend. Gegen Ende nimmt es jedoch an Fahrt auf . Der Schluß war dann wieder, naja, ich will hier nicht spoilern, aber ich hatte irgendwie mehr erwartet. Das Buch Klassentreffen von der Autorin ist ja hochgelobt, aber nun bin ich gespannt, ob es den Erwartungen stand hält, denn dies Buch konnte mich weder fesseln noch begeistern. Die Charaktere fand ich nicht wirklich sympathisch oder überzeugend und deren Handlungen auch nicht immer. Ich finde das Buch in sich nicht wirklich rund. Aber ganz schlecht ist es auch nicht. Man kann es durchaus lesen und etwas spannend ist es ja auch. Aber es reißt einen nicht vom Hocker und ich würde es eher als seicht beschreiben.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

langweilig und zäh

Der Schatten des Chamäleons
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Ich finde die Bücher von der Autorin klasse. Eishaus, Schandmaske usw. Aber dieses Buch war eine Enttäuschung. Langweilig, zäh und ewig die gleichen Dialoge. Dazu noch pseudopsychologische Betrachtungen ...

Ich finde die Bücher von der Autorin klasse. Eishaus, Schandmaske usw. Aber dieses Buch war eine Enttäuschung. Langweilig, zäh und ewig die gleichen Dialoge. Dazu noch pseudopsychologische Betrachtungen und wenig überzeugende Figuren. Bin froh, es jetzt geschafft zu haben. Wäre dies mein erstes Werk der Autorin gewesen, hätte ich kein zweites Buch von ihr angefasst.

Der Soldat Charles Acland wird im Krieg schwer verletzt. Seine Ex besucht ihn im Krankenhaus, aber er will sie nicht sehen. Bald gerät er in den Verdacht mehrere brutale Morde begangen zu haben.

Zwischendurch wurde das Buch immer wieder mal spannend, aber dann wurde ewig auf den neuen Erkenntnissen draufrumgekaut und dies wieder und wieder zwischen den verschiedenen Personen besprochen. Der einzige Lichtblick waren die Polizeiberichte und E-Mails, weil es da mal endlich vorwärts ging. Also auch, wenn ich die Autorin Minette Walters weiterhin empfehle, dieses Buch bekommt keine Empfehlung. Auch nicht für Fans der Autorin. Um es mal ganz platt auszudrücken, kann man zusammenfassend sagen : Was für ein doofes Buch !

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Veröffentlicht am 10.07.2021

ganz nett

Die Schattenbucht
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Nachdem ich vom Nebelhaus begeistert war, muß ich sagen, dass mich die Schattenbucht enttäuscht hat, was vielleicht nicht mal am Buch selber liegt, sondern daran, dass es mich mit der Entführungsgeschichte ...

Nachdem ich vom Nebelhaus begeistert war, muß ich sagen, dass mich die Schattenbucht enttäuscht hat, was vielleicht nicht mal am Buch selber liegt, sondern daran, dass es mich mit der Entführungsgeschichte sehr an "Das Kind in mir will achtsam morden" von Karsten Dusse erinnert hat, sodass ich das Buch nicht wirklich ernst nehmen könnte. Irgendwie war es für mich dadurch kein Krimi. Allerdings fehlte Dusses Humor. Aber nun zum Buch :

Eine Frau springt vom Balkon und überlebt. Die Psychologin Ina versucht, ihr zu helfen, aber die Frau weicht ihr auf der einen Seite aus, auf der anderen scheint sie aber behandelt werden zu wollen. Gelingt es Ina hinter die Gründe für den Suizidversuch zu kommen ?

Anfangs spannend, kommt ein laaanger, langweiliger Mittelteil und erst ganz am Schluß kommt wieder etwas Tempo auf. Die Charaktere und die Handlung erinnern mich wie gesagt an den 2. Band der Achtsam -Morden Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Es gibt immer wieder Rückblicke, was 14 Monate zuvor geschah, die klar gekennzeichnet sind. Es gibt auch unerwartete Wendungen, aber die hauen einen auch nicht um. Im Gegensatz zu Nebelhaus, wo sich menschliche Abgründe auftun und was einen noch lange im Gedächtnis bleibt, ist dieses Buch eher seicht. Natürlich will man auch hier wissen, wie es weiter geht, aber ein Pageturner ist es nicht. Wer aber die Ostsee, Zingst und den Darß liebt, findet hier eine Liebeserklärung an die Gegend.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

klasse gemacht

Das Nebelhaus
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Mal ein ganz anderer Herangehensweg an einen Krimi, der mir gut gefallen hat. Die Journalistin Doro Kagel soll einen Artikel über die "Blutnacht von Hiddensee" schreiben, die sich zum zweiten mal jährt. ...

Mal ein ganz anderer Herangehensweg an einen Krimi, der mir gut gefallen hat. Die Journalistin Doro Kagel soll einen Artikel über die "Blutnacht von Hiddensee" schreiben, die sich zum zweiten mal jährt. Damals sind mehrere Menschen erschossen worden und eine Frau liegt seither im Koma. Anfangs liest Doro sich etwas zögerlich in das Material ein und beginnt ihre Recherchen, indem sie Kontakt zu den Überlebenden aufnimmt. Eigentlich würde sie den Artikel lieber nicht schreiben, aber nach und nach ist es wie ein Sog und sie fährt nach Hiddensee. Langsam deckt sie mehr und mehr auf, was damals geschah und durch Rückblenden erfährt auch der Leser immer mehr. 4 Freunde treffen sich seit Jahren wieder, merken aber schnell, dass das Treffen wohl keine so gute Idee war. Doch was ist damals wirklich passiert ? Und was für ein schreckliches Geheimnis verbirgt sich in dem Schuppen des Nachbargrundstücks ?

Sehr interessant aufgebaut, von Anfang bis Ende spannend, schrecklich, was da aufgedeckt wird, überraschende Wendungen und sympathische Figuren. Und ein solcher Pageturner, dass ich die Pause überzogen habe, weil ich es nicht weglegen konnte. Für alle, die Spannung mögen eine klare Leseempfehlung ! Freue mich auf das nächste Buch.

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