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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2026

Abwechslungsreich und voller Überraschungen mit sympathischen und menschlichen Charakteren

Die Suche
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In einem kleinen Ort in Nordengland verschwinden immer wieder Mädchen. Eine wird in den Hochmooren tot aufgefunden. Die Polizistin Kate Linville ist zufällig dort, als die Teenager Tochter von dem B&B, ...

In einem kleinen Ort in Nordengland verschwinden immer wieder Mädchen. Eine wird in den Hochmooren tot aufgefunden. Die Polizistin Kate Linville ist zufällig dort, als die Teenager Tochter von dem B&B, wo sie wohnt am hellerlichten Tag von einem Supermarktparkplatz verschwindet.

Die Story ist richtig spannend und flüssig geschrieben und ein wahrer Pageturner. Man erfährt erst etwas über ein Mädchen, dann Jahre später über eine andere, dann erzählt der Täter und dann wird wieder aus Sicht der Polizistin berichtet. Es gibt immer wieder Überraschungen und vieles ist anders, als es scheint. Ein Krimi genau nach meinem Geschmack. Und die Polizistin fand ich sehr menschlich und sympathisch. Alles andere als eine selbstbewußte, knallharte Powerfrau. Charlotte Link weiß einfach, wie man Bücher schreibt. Ich konnte auch diesen Thriller nicht aus der Hand legen, auch wenn man es manchmal tat, um sacken zu lassen, was man grade gelesen hatte.

Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

starker Anfang dann völlig abstrus

Nukleus
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Bei einem Anschlag in einer U-Bahn in Berlin wird die 9jährige Tochter eines Clanchefs verletzt und kämpft um ihr Leben. Dr. Ella Bach interessiert das bedrohliche Auftreten des Clans nicht, sie versucht ...

Bei einem Anschlag in einer U-Bahn in Berlin wird die 9jährige Tochter eines Clanchefs verletzt und kämpft um ihr Leben. Dr. Ella Bach interessiert das bedrohliche Auftreten des Clans nicht, sie versucht zu verstehen, warum ein Sanitäter vor Ort das Handy des Attentäters an sich nahm. Das Buch beginnt sehr spannend und ist ein Pageturner. Aber als Ella ihre Freundin in London sucht, wird die Geschichte völlig absurd. Ich will hier nicht zu viel sagen, aber das Internet sorgt dafür, dass manche Menschen zu Selbstmordattentätern werden, da der Teufel sich die Informationen zunutze macht. Ich habe bis zu Ende durchgehalten, aber auch wenn der ein oder andere Gedanke über das Internet und das Menschsein meine Zustimmung erhalten, war es doch insgesamt zu abstrus und an den Haaren herbei gezogen, um noch Lesevergnügen zu sein. Für diese völlig bekloppte Handlung und die sich gegen Ende häufenden logischen Brüche gebe ich nur 3 Punkte. Dabei fand ich den Anfang bis zur Suche nach der Freundin eigentlich gut.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

spannend

Der Gott des Waldes
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Ein Feriencamp für die Kinder reicher Leute. Die Tochter der Besitzer nimmt dieses Jahr Teil. Und verschwindet. Die Aufregung ist groß, denn vor Jahren verschwand ihr Bruder ebenfalls auf geheimnisvolle ...

Ein Feriencamp für die Kinder reicher Leute. Die Tochter der Besitzer nimmt dieses Jahr Teil. Und verschwindet. Die Aufregung ist groß, denn vor Jahren verschwand ihr Bruder ebenfalls auf geheimnisvolle Weise und ist nie gefunden worden.

Sehr spannend, aus verschiedenen Blickwinkeln und zu verschiedenen Zeiten, die klar gekennzeichnet sind und immer mehr enthüllen. Man fiebert dauernd mit und ich muß gestehen, dass ich einmal vorgeblättert habe, wie es in dem einen Jahr mit der einen Person weiterging, weil ich es vor Spannung nicht ausgehalten habe. Ein wahrer Pageturner mit vielen Verstrickungen und Verbindungen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Überraschende Wendungen, in sich logisch, auch wenn man in der ein oder anderen Situation vielleicht anders gehandelt hätte.

Leseempfehlung für alle, die Spannung und Geheimnisse mögen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

spannend und ein überraschendes Ende

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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Dr. Anna Fox, Psychologin, leidet unter Agoraphobie und kann Ihr Haus seit 10 Monaten nicht mehr verlassen. Sie chattet online mit Menschen, denen es auch so geht und gibt ihnen Ratschläge. Nach und nach ...

Dr. Anna Fox, Psychologin, leidet unter Agoraphobie und kann Ihr Haus seit 10 Monaten nicht mehr verlassen. Sie chattet online mit Menschen, denen es auch so geht und gibt ihnen Ratschläge. Nach und nach erfahren wir, wie es dazu kam, dass sie diese massiven Ängste entwickelt hat und der Grund ist entsetzlich. Außer Chatten hat sie noch ein Hobby : Anna Fox beobachtet ihre Nachbarn. Genauestens. Und wird Zeuge eines Mordes im Nachbarhaus. Die Polizei glaubt ihr aber nicht, die Nachbarn sind entrüstet und sie wird von allen als alkohol - und tablettenabhängige Irre abgetan. Es passieren immer wieder seltsame Dinge in ihrem Haus und das, obwohl sie es ja nie verlässt. Langsam zweifelt sie selbst an ihrem Verstand.

Sehr spannend geschrieben. Die einsamen, eintönigen Tage, die langsam dahin gleiten spiegeln sich sehr gut wieder, da auch die Beschreibungen langsam und eintönig wirken. Dennoch finde ich, hat das Buch keine Längen, sondern es passt genau zum Tempo der Ereignisse und es passiert auch jeden Tag etwas. Manchmal sogar sehr viel. Der Schluß ist noch mal richtig spannend und birgt einige Überraschungen. Auch zwischendurch tun sich Abgründe auf, als sich die Tragödie ihres Lebens nach und nach offenbart.

Ich fand diesen Krimi spannend und überzeugend.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

geheimnisvolles Erbe

Die geheime Botschaft
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Benni Harper, Leiterin des Volkskundemuseums von San Celina, Kalifornien, erfährt, dass sie einen gewissen Jacob Chandler beerbt hat. Das Erbe beinhaltet auch ein Haus, indem sie, um an das Erbe zu kommen, ...

Benni Harper, Leiterin des Volkskundemuseums von San Celina, Kalifornien, erfährt, dass sie einen gewissen Jacob Chandler beerbt hat. Das Erbe beinhaltet auch ein Haus, indem sie, um an das Erbe zu kommen, 14 Tage alleine wohnen muss. Das Seltsame dabei ist : sie hat noch nie von einem Jacob Chandler gehört.

Im Haus entdeckt sie nach und nach Dinge, die eine geheimnisvolle Beziehung zu ihrem Leben haben. Woher hat der Verstorbene soviel von ihr gewusst und wer ist er überhaupt ? Die Nachbarn und Bekannte im Dorf sind auch keine Hilfe, manche sind regelrechtfeindselig, da sie selbst gern geerbt hätten. Benni findet dann erste Hinweise, die zu einer regelrechten Schnitzeljagd einladen. Doch dann legt jemand Feuer.

Spannend geschrieben, teils etwas langatmig, weil sie ein gefühltes Drittel des Buches versucht, ihren Mann, einen um ihr Wohlergehen besorgten Polizisten, davon zu überzeugen, dass sie nicht in Gefahr ist und er nicht auf sie aufzupassen braucht. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und auch, wenn man schnell gewisse Vermutungen hat, ist es dann doch nicht ganz so wie gedacht. Hat Spaß gemacht zu lesen und scheint Teil einer Reihe zu sein. Es ist jedoch unabhängig lesbar. Flüssiger Schreibstil mit einem Hauch Südstaatenflair.

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