Ein Ratgeber über das Ende des People Pleasing
Meine Meinung
"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht ...
Meine Meinung
"Keiner ist heimlich sauer auf dich. Das gaukelt dir deine Psyche nur vor, weil sie Angst hat. Ich weiß, du fürchtest, insgeheim ein schlechter Mensch zu sein und dass es vielleicht nur eine Frage der Zeit ist, bis alle anderen das herausfinden, aber in Wirklichkeit bist du sicher.«" (ZITAT)
„Bist du sauer auf mich?“ von Meg Josephson ist ein einfühlsames Buch für alle, die sich ständig fragen, ob sie es anderen recht gemacht haben. Die Frage des Titels selbst haben sicherlich viele (und ja ich auch schon) mal einer anderen Person gestellt.
Es geht um den tief verwurzelten Wunsch, gemocht zu werden, und die Angst vor Ablehnung, die viele von uns aus der Kindheit mitbringen. Die Autorin beschreibt sehr verständlich, warum wir uns so oft anpassen und dabei selbst verlieren, also wie überhaupt das Ganze entstanden ist.
Die Autorin hat einen ruhigen und klaren Ton, der freundlich wirkt. Sie zeigt auch klar, dass unsere Gefühle und Emtionen nicht falsch sind; dass es vollkommen ok ist, diese zu haben.
Die Bereiche nach Abschluss eines jeden Kapitels "Zum Nachdenken" fande ich eine schöne Relexionsübung. Beispiel: "Erinnere dich an eine Situation, in der deine Gedanken von Ängsten beherrscht waren und dir etwas vorgemacht haben, das gar nicht wahr war. Inwiefern könnten diese Gedanken versucht haben, dich zu schützen?" (ZITAT)
"Doch hier geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern letztendlich darum, Wunden zu betrachten, die schon lange um Anerkennung gebettelt haben, zu begreifen, wie alte Verletzungen in unsere Gegenwart hineinwirken, auf dass wir mit mehr Akzeptanz als bisher weiterleben können." (ZITAT)
Ich finde das Buch aufschlussreich und informativ.
Über die Autorin
MEG JOSEPHSON ist Psychotherapeutin und Meditationslehrerin und hat über 500.000 Follower*innen und Millionen von Likes auf Instagram, TikTok und Substack. Meg Josephsons Ansatz verbindet westliche klinische Ansätze mit buddhistischen Lehren und Praktiken.