Prickelnd und packend von der ersten Seite an
Selten habe ich so eine gute psychologische Analyse einer toxischen Familie und ihrer Auswirkungen gelesen!
„Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?“ ist ja nicht die Frage in einer Romance. Und ...
Selten habe ich so eine gute psychologische Analyse einer toxischen Familie und ihrer Auswirkungen gelesen!
„Kriegen sie sich oder kriegen sie sich nicht?“ ist ja nicht die Frage in einer Romance. Und dennoch fiebert man von Seite 1 an mit, wie die beiden Protagonist:innen zueinanderfinden, welchen Irrtümern sie dabei aufsitzen und welche Opfer sie für ihre Beziehung erbringen. Und das Ganze eingebettet in eine toxische Familie, die ihnen ihre Liebe verbietet.
Naima Simone hat unglaublich komplexe Charaktere erschaffen, die sie in ein stimmiges, von Liebe, Begehren, Schmerz, Verantwortung und Schuld geprägtes Zusammenspiel bringt. Sie lässt uns teilhaben an der enormen Reflexions- und Empathiefähigkeit der Protagonist:innen, aber auch der Absurdität mancher ihrer Schlussfolgerungen.
Wundervolle, einmalige sprachliche Bilder, die sich zwar auf die Dauer wiederholen, dennoch sehr unter die Haut gehen und die starken Gefühle intensiv miterleben lassen.
Auch wenn die Geschichte eher von schmerzhaften Gefühlen geprägt ist, gibt es die ein oder andere Frotzelszene im Kollegium des Tattoo-Studios, die viel Spaß macht.
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Kategorisierung
📚 Romance-Sub-Genre: Contemporary
👥 Altersgruppe der Hauptfiguren: Adult
➿ Plot-Trope: Forbidden love, He falls first, Widow
🌎 Setting-Trope: Sports, Tattoo
⚤ Geschlechterkonstellation: Hetero
💞 Beziehungsstruktur: Monogam
🔪 Spannung: Packend
🧠 Psychologische Tiefe: Tiefgehend
🧐 Glaubwürdigkeit: Glaubwürdig
❤️ Sympathiefaktor der Hauptfiguren: Sympathisch
😆 Humor: Teils teils
👫 Klassisches Rollenmodell: Teils teils
💋 Anzahl Spicy Szenen: 5
🔗 Spielart Spicy Szenen: Vanilla, Vanilla Plus
🔥 Explizitheit Spicy Szenen: Detailliert
🎨 Originalität der Erzählweise: Individuelle Sprache und Szenen
👀 Erzählperspektive: Wechselnde Ich-Erzähler:innen