Cover-Bild Der scharlachrote Buchstabe
12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 309
  • Ersterscheinung: 23.02.2004
  • ISBN: 9783458346937
Nathaniel Hawthorne

Der scharlachrote Buchstabe

Roman
Barbara Cramer-Nauhaus (Übersetzer)

Der scharlachrote Buchstabe ist Hawthornes erster und berühmtester Roman. Ergebnis einer langen Auseinandersetzung mit der Welt seiner puritanischen Vorfahren, ist er zugleich der klassische amerikanische Ehebruchroman.
Ehebruch wird in der puritanischen Gesellschaft der Siedlerzeit nach starren Moralvorstellungen geahndet: So muß die Ehebrecherin Hester Prynne nach Verbüßung einer Gefängnisstrafe drei Stunden am Pranger stehen. Zudem ist sie dazu verurteilt, für den Rest ihres Lebens das Mal der vermeintlichen Schande – den scharlachroten Buchstaben A (für adulteress: Ehebrecherin) – auf der Brust zu tragen. überzeugt von der Würde ihrer Liebe, weigert sie sich, den Namen von Pearls Vater preiszugeben: Arthur Dimmesdale, Pfarrer der Gemeinde. Dimmesdale, schwächer und abhängiger vom Denken der Gesellschaft als Hester, wagt es nicht, sich zu seiner Schuld zu bekennen. Besessen von Rachegedanken, versucht ihn Hesters Ehemann, unter dem falschen Namen Chillingworth, zu einem Geständnis zu drängen.
Mit seinen dramatischen Szenen und Konstellationen, den Reflexionen zu Schuld und Sühne sowie der melodramatischen Zuspitzung des Geschehens ist Der scharlachrote Buchstabe nicht nur ein Klassiker der amerikanischen Literatur, sondern auch eine überaus spannende Lektüre.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.12.2024

Der scharlachrote Buchstabe...

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...erzählt die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- und Lebensregeln vorgeben, sind ...




...erzählt die Geschichte einer Frau, die Ehebruch begangen hat. Sowohl die Konsequenzen ihres Handelns, als auch die puritanische Lebensweise, die hier die Verhaltens- und Lebensregeln vorgeben, sind sehr intensiv erzählt. Schuld, Eifersucht, Rache und nicht zuletzt die Moralvorstellung jener Zeit sind die Themen, die hier Erwähnung finden und den Roman so einzigartig machen.

Wer einen kleinen Einblick vom Leben der Puritaner im Neuengland des 17. Jahrhunderts erhalten möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Ja es ist hinsichtlich Schreib- und Erzählstil nicht leicht zu lesen, aber dafür finde ich die Figuren gut charakterisiert, die durch ihr Handeln die moralische und gesellschaftliche Lebensweise der Puritaner sehr gut widerspiegeln.