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24,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Buchverlage
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Spionage
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 30.05.2025
  • ISBN: 9783550203084
Nick Harkaway

Smiley

Ein John le Carré Roman | George Smiley - der Gentleman-Spion aus dem Kalten Krieg ist ein Welterfolg!
Peter Torberg (Übersetzer)

»Smiley ist John le Carrés beste Erfindung, eine der ganz großen Figuren der Literatur.«  The Telegraph  

Als im Frühling 1963 ein russischer Spion zu den Briten überläuft, holt der Secret Service den Spitzenagenten George Smiley aus dem "Ruhestand" zurück. Der russische Spion hätte in London einen Exil-Ungarn töten sollen. Doch der ist plötzlich unauffindbar. Smiley nimmt die Verfolgung auf, und die Spur führt ihn nach Berlin, zu seinem ärgsten Widersacher: dem Mann, der für Smileys Niederlage an der Berliner Mauer verantwortlich war. Doch der ist ihm, wie es scheint, immer einen Schritt voraus.

*** »Voller Spannung und Intrigen. SMILEY ist Hommage und mitreißender Thriller zugleich.«  The Economist ***

Brillante Neuerfindung eines Welterfolgs aus der Zeit des Kalten Krieges

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

George Smiley ist zurück!

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Mit „Smiley“ setzt Nick Harkaway das Erbe seines Vaters John le Carré fort, aus dessen Feder der neben James Bond wohl berühmteste Spion der Literatur stammt.

Zeitlich ist „Smiley“ in den Jahren zwischen ...

Mit „Smiley“ setzt Nick Harkaway das Erbe seines Vaters John le Carré fort, aus dessen Feder der neben James Bond wohl berühmteste Spion der Literatur stammt.

Zeitlich ist „Smiley“ in den Jahren zwischen „Der Spion, der aus der Kälte kam“ und „Dame, König, As, Spion“ angesiedelt. Der Secret Service holt Smiley für einen heiklen Auftrag zurück, der ihn mit den dunklen Schatten der Vergangenheit konfrontiert.

Ich war gespannt, ob sich Harkaways Stil und seine Ausarbeitung der Charaktere in das bekannte Smiley-Universum einfügen würde, und ich bin sehr angenehm überrascht worden. Das Buch liest sich hervorragend und passt sich perfekt in das bestehende Gefüge ein. Die Story ist vielschichtig, geschickt konstruiert und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Dem aktuellen Zeitgeist entsprechend, bietet Harkaway etwas mehr Action als le Carré.

Da zwischen Carrés Der Spion, der aus der Kälte kam“ und „Dame, König, As, Spion“ in der Handlung ca. zehn Jahre liegen, bietet dieser Zeitraum eine wunderbare Gelegenheit, ihn mit aufregenden Geschichten zu füllen, und Harkaways Smiley-Debüt macht Lust auf mehr. Sollte ein weiterer Band auf Deutsch erscheinen, werde ich ihn ganz sicher lesen!

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Spitzenagenten George Smiley erwacht zu neuem Leben

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Klappentext:
Als im Frühling 1963 ein russischer Spion zu den Briten überläuft, holt der Secret Service den Spitzenagenten George Smiley aus dem "Ruhestand" zurück. Der russische Spion hätte in London ...

Klappentext:
Als im Frühling 1963 ein russischer Spion zu den Briten überläuft, holt der Secret Service den Spitzenagenten George Smiley aus dem "Ruhestand" zurück. Der russische Spion hätte in London einen Exil-Ungarn töten sollen. Doch der ist plötzlich unauffindbar. Smiley nimmt die Verfolgung auf, und die Spur führt ihn nach Berlin, zu seinem ärgsten Widersacher: dem Mann, der für Smileys Niederlage an der Berliner Mauer verantwortlich war. Doch der ist ihm, wie es scheint, immer einen Schritt voraus.

„Smiley“ ist ein Roman von Nick Harkaway, auf den ich sehr gespannt war.

Liebhabern von Spionageromanen ist George Smiley natürlich ein Begriff. Er ist eine der besten Romanfiguren von dem 2020 verstorbenen John Le Carré. Bei mir kam de Frage auf, wie kommt es dazu, dass George Smiley zu neuem Leben erweckt wird. Der Autor des Romans Nick Harkaway, ist der Sohn von John Le Carré und setzt seinem Vater hiermit ein Denkmal.

Die Geschichte versetzt die Leser*innen zurück in die Zeit des kalten Kriegs. Die Geschichte ist in den 1960er Jahren angesiedelt.
Smiley hat den „Circus“ verlassen und genießt eine glückliche he. Doch es gibt Vorkommnisse, die seine Rückkehr fordern. Es Verschwinden ein ungarischer Literaturagenten und Smiley ist wieder im Einsatz.

Nick Harkaway versteht es meisterhaft Verschleierung, falsche Identitäten und Legenden glaubhaft zu vermitteln. Die Zeit des kalten Kriegs, die der Autor nicht selbst erlebt hat, da er noch zu jung ist bringt Nick Harkaway glaubhaft in seinen Roman ein.

Die Charaktere werden gut beschrieben. Smiley ist nicht anzumerken, dass er von einer neuen Hand geführt wird.
Die Handlungsorte sind unter anderem Wien und Berlin.

Nick Harkaway schreibt sehr spannend und fesselnd.
Mit „Smiley“ hat er seinem Vater, dem berühmten John Le Carré alle Ehre gemacht.

Ob es weitere Abenteuer mit dem Agenten Smiley gibt? Ich würde mich darüber freuen.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Rückkehr hinter den Eisernen Vorhang

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Dafür, dass Nick Harkaway 1972 geboren ist, kann er in die Welt des Kalten Krieges und der Geheimdienste sehr glaubwürdig eintauchen. Mehr noch: Sein Spionageroman "Smiley" überzeugt mit Kontinuität, sprachlich ...

Dafür, dass Nick Harkaway 1972 geboren ist, kann er in die Welt des Kalten Krieges und der Geheimdienste sehr glaubwürdig eintauchen. Mehr noch: Sein Spionageroman "Smiley" überzeugt mit Kontinuität, sprachlich und stilistisch. Denn Smiley, das ist natürlich George Smiley, die wohl berühmteste Romanfigur von John Le Carré. Vielleicht liegt es daran, dass Harkaway gewissermaßen mit Smiley-Extrakten beim Frühstück und Mittagessen aufwuchs. Er ist der jüngste Sohn des berühmten Autors (beide benutzen ein Pseudonym) und sein Roman ist nicht nur eine Hommage an den berühmten, vor wenigen Jahren gestorbenen Vater, sondern auch eine literarische Rückkehr in die Welt des Eisernen Vorhangs, in der Smiley zu Hause war.

"Smiley" spielt in den frühen 60-er Jahren, nach "Der Spion, der aus der Kälte kam" und "Dame, König, As, Spion", was für Leser*innen von Le Carrés Romanen einen besonderen Reiz ausmachen dürfte. Denn einerseits nimmt der Roman Bezug auf bekannte Romanfiguren - Control, Peter Guillam, Jim Prideaux, Billy Haydon, Toby Esterhazy oder Connie Sachs. Zum anderen ist der Blick auf Smiley ein etwas anderer - etwa, weil er zumindest zu Beginn des Buches ein glückliches Eheleben genießen darf, hat er doch dem "Circus" den Rücken gekehrt.

Doch das Verschwinden eines ungarischen Literaturagenten, in dessen Büro ein russischer Auftragsmörder auftauchte führt zur Reaktivierung des eher unwilligen Smiley. Er soll die ebenfalls ungarische Assistentin des Vermissten verhören, Susanna, die sich als junge Frau mit Talenten und Instinkten erweist, die in der Welt der Geheimdienste nützlicher sein dürften als im Literaturbetrieb. Sie hat den Killer, der aufgrund einer religiösen Vision seinen Plan abblies, kurzerhand im Büro eingesperrt und die Behörden verständigt.

Täuschung, Verschleierung, Legenden und falsche Identitäten, Spionage und Gegenspionage und die Frage, was das alles mit einem vermuteten neuen Mann innerhalb der Ränge des sowjetischen Geheimdienstes zu tun hat, führen tief in das Smiley Universum. Dabei greift Harkaway auch die manierierten Sprachgewohnheiten der Geheimdienstler mit oft elitärem Hintergrund auf, ebenso wie den Stil einer Zeit in der politische Korrektheit noch ein Fremdwort war, wenn nicht gleich völlig undenkbar.

Berlin, Wien und Budapest sind Stationen von Smileys Suche, die ihn direkt an die Front des Kalten Kriegs und jenseits des Eisernen Vorhangs führt. Im Original heißt der Roman "Karla´s Choice" - und wie jeder Le Carré-Leser weiß, ist der geheimnisvolle Karla der große Gegenspieler, ja die Nemesis Smileys, dessen Hintergrund stets geheimnisvoll bleibt.

Mit "Smiley" ist Harkaway seinem Vater gerecht geworden - und weckt Neugier, ob Smiley auch weiterhin auf seine scheinbar pedantische Art mit Intelligenz und Beharrlichkeit die Geheimnisse seiner Gegner aufdeckt.

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