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5sonnenblume

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.04.2024

Die Sehenden und die Toten

Die Sehenden und die Toten
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Von der Autorin Sia Piontek habe ich bisher keine Bücher gefunden, obwohl Amazon scheibt, sie hätte schon Bücher veröffentlicht. Somit habe ich also ihr "Erstlingswerk" gelesen und bin begeistert. Es ist ...

Von der Autorin Sia Piontek habe ich bisher keine Bücher gefunden, obwohl Amazon scheibt, sie hätte schon Bücher veröffentlicht. Somit habe ich also ihr "Erstlingswerk" gelesen und bin begeistert. Es ist ein sehr guter und spannender Erzählstil. Wir erfahren nicht nur etwas über den aktuellen Fall sondern auch ein bisschen - für meinen Geschmack zu wenig - aus der Vergangenheit der Ermittlerin. Der Handlung kann man gut folgen und für mich war es bis zum Schluss sehr spannend. Was ich gut finde, der Fall ist abgeschlossen doch das Ende wurde so gestaltet, dass man weiß, dass es ein weiteres Buch geben wird.

Die Ermittlerin Carla Seidel ist mit Ihrer Tochter vor zwei Jahren in die Einöde gezogen. Raus aus der Großstadt Hamburg rein ins Dorfleben. Dort arbeitet Carla eher nicht mehr als Ermittlerin sondern ist eher für Alkoholdelikte und Strafzettel zuständig, womit sie aber keine Probleme hat. Sie sind dorthin gezogen aufgrund ihrer beider problematischer Vergangenheit. Doch eines Tages wird Justus tot aufgefunden und Carla wird in eine Mordermittlung reingezogen. Und selbst an ihrer Tochter Lena machen diese Ermittlungen keinen halt und sie begibt sich auch in Recherchen, die doch sehr riskant sind.

Wie geschrieben, ich mag das Buch und freue mich auf den nachfolgenden Band.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Die verkaufte Sängerin

Die verkaufte Sängerin
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Ich habe schon lange kein Buch mehr von den Autorenpaar Iny Lorentz gelesen. Historische Bücher standen lange nicht mehr auf meiner Leseliste. Umso schöner fand ich es, dass ich dieses Buch lesen durfte. ...

Ich habe schon lange kein Buch mehr von den Autorenpaar Iny Lorentz gelesen. Historische Bücher standen lange nicht mehr auf meiner Leseliste. Umso schöner fand ich es, dass ich dieses Buch lesen durfte. Die ist das erste Buch einer Trilogie um Cristina einer Gauklerin, die von ihrer Familie verkauft wurde um dann in Gesang und musizieren ausgebildet zu werden, damit sie bei Hofe in Sachsen-Meiningen als Hofsängerin dienen kann. Die Ausbildung ist hart und folgt einem durchgetakteten Drill. Doch Cristina liebt das Singen und lässt alles über sich ergehen. Doch sie vermisst ihre Familie sehr, naja Teile ihrer Familie. In dem Buch erfährt man viel über das Singen und wie dort gelebt wird, auch ist es für Cristina nicht leicht, die ganzen Gepflogenheiten zu lernen, die am Hofe doch komplizierter zu sein scheinen, denen man aber nachgehen muss, sonst kommt man in Schwierigkeiten. Zum Ende hin wird das Buch spannend und dramatisch. Letztlich ist es abgeschlossen, im zweiten Buch erfährt man dann, wie ihr Leben als Hofsängerin weitergeht. Man könnte aber theoretisch auch aufhören zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.03.2024

Für immer, dein August

Für immer, dein August (Mühlbach-Saga 2)
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Ich habe bereits das erste Buch der Mühlbach-Saga gelesen in dem es um Lina und Karl ging. In diesem zweiten Buch geht es um Charlotte, die Tochter der beiden und um August. Die beiden verbindet eine Brieffreundschaft, ...

Ich habe bereits das erste Buch der Mühlbach-Saga gelesen in dem es um Lina und Karl ging. In diesem zweiten Buch geht es um Charlotte, die Tochter der beiden und um August. Die beiden verbindet eine Brieffreundschaft, da August zu Beginn des ersten Weltkrieges gefangen genommen wurde, was letztlich sein Glück war. Nachdem sich beide nach vielen Jahren wiedersehen entwickelt sich eine Liebe und die beiden kommen zusammen. Das Buch erzählt von den Höhen und Tiefen ihrer Ehe, auch lesen wir immer wieder von Karl und Lina und deren Freunde in Bremen, die wir schon im ersten Buch kennengelernt haben.

Ich muss gestehen, das zweite Buch hat mich jetzt nicht ganz so überzeugt. Das erste habe ich regelrecht verschlungen, doch beim zweiten stellte sich dieses Gefühl nicht so ein. Man kann es lesen, es bietet einige gute Unterhaltung, aber es kommen eben auch zwei Kriege drin vor und deren Umstände und ich finde, es zog sich ganz schön. Zum Schluss hatte ich immer wieder Probleme, die ganzen Leute unter einen Hut zu bringen und mir zu merken, wer wer ist und wo sie alle hingehören.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Die Insel des Zorns

Die Insel des Zorns
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Dies ist nicht das erste Buch des Autors, allerdings das erste Buch für mich von ihm. Es wird sicherlich auch nicht das letzte sein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl es ein Thriller war, war ...

Dies ist nicht das erste Buch des Autors, allerdings das erste Buch für mich von ihm. Es wird sicherlich auch nicht das letzte sein. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Obwohl es ein Thriller war, war das Buch leicht geschrieben, man wurde eingeladen weiterzulesen, obwohl einem die Augen abends schon zufallen. Das finde ich immer sehr gut, wenn man sich nicht quälen muss. Einerseits wurde das Buch aus der ""ich"" Perspektive erzählt, der Erzähler hat sich netterweise zu Beginn auch vorgestellt, in einigen Teilen aber auch in der 3. Person aus einem anderen Blickwinkel.
Zwischenzeitlich hat sich das Blatt in der Handlung immer mal wieder gewendet und ich musste meine Überlegungen immer in eine andere Richtung lenken und neu überlegen. Schlussendlich stimmte meine erste Eingebung aber doch, doch wie es sich alles weiterentwickelte, lief für alle Beteiligten und auch für den Lesenden aus dem Ruder.

Die Insel des Zorns ist eine Insel in Griechenland. Die Schauspielerin Lana Farrar, die immer noch überall erkannt und verehrt wird fliegt über Ostern mit Freunden - oder sind es keine? - auf die Insel um ein paar Tage in Ruhe zu verbringen. Dass es dort einen Mord geben wird, ist ziemlich schnell klar, doch wer wird sterben, wer war es. Wird man den Täter oder die Täterin fassen? Was ist das Motiv, wie konnte es nur so weit kommen. All das erfährt man in diesem Buch. Für mich eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Heinz Labensky

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
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Ich habe bereits einige Bücher von Michael Tsokos gelesen, doch dies ist das erste Buch, welches er mit seiner Frau zusammen geschrieben hat. Der Klappentext hat mich zunächst überzeugt, dieses Buch zu ...

Ich habe bereits einige Bücher von Michael Tsokos gelesen, doch dies ist das erste Buch, welches er mit seiner Frau zusammen geschrieben hat. Der Klappentext hat mich zunächst überzeugt, dieses Buch zu lesen. Doch nach etlichen Seiten kam leider die Ernüchterung.
Heinz Labensky erzählt in einem Flixbus auf dem Weg nach Warnemünde jedem der ihm gerade gegenüber sitzt seine Lebensgeschichte. Manches ist auch wirklich interessant und auch die Wendungen, die sein Leben ob genommen hat, obwohl er ja in der DDR als dumm abgestempelt wurde und noch nicht mal die Grundschule abgeschlossen hat. Aber alles in Allem hat mich das Buch nicht überzeugt. Auch der Schreibstil war schleppend und ich musste mich durch manche Passagen sogar durchquälen.
Vielleicht geht es dem einen oder der anderen ja anders. Auch das Ende fand ich für mich nicht sehr befriedigend, so dass ich ziemlich betrübt aus diesem Buch ausgeschieden bin.

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