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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Mischung aus klassischem Wörterbuch und kulturellem Einblick

Berlinerisch
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„Watt denn, icke?“ ist ein unterhaltsames und gleichzeitig hilfreiches Nachschlagewerk für alle, die Berlinerisch besser verstehen wollen – oder einfach Spaß an der direkten, schnoddrigen Berliner Art ...

„Watt denn, icke?“ ist ein unterhaltsames und gleichzeitig hilfreiches Nachschlagewerk für alle, die Berlinerisch besser verstehen wollen – oder einfach Spaß an der direkten, schnoddrigen Berliner Art haben.

Das Wörterbuch sammelt typische Berliner Begriffe und Sprüche, erklärt sie verständlich und oft mit einem Augenzwinkern. Gerade für Menschen, die nicht aus Berlin kommen (oder neu in der Stadt sind), ist das Buch ein echter Gewinn. Aber auch wer meint, Berlinerisch schon ganz gut zu kennen, entdeckt hier noch das eine oder andere Wort, bei dem man schmunzeln muss.

Besonders gelungen finde ich die Mischung aus klassischem Wörterbuch und kulturellem Einblick. Es geht nicht nur um Übersetzungen, sondern auch um das Lebensgefühl hinter der Sprache – direkt, ehrlich, manchmal ruppig, aber selten böse gemeint.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Richtig starken Grundstimmung

Nightweaver
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Nightweaver“ war für mich ein Buch mit einer richtig starken Grundstimmung. Düster, geheimnisvoll und stellenweise fast schon melancholisch – genau die Art von Fantasy, die mehr über Atmosphäre als über ...

Nightweaver“ war für mich ein Buch mit einer richtig starken Grundstimmung. Düster, geheimnisvoll und stellenweise fast schon melancholisch – genau die Art von Fantasy, die mehr über Atmosphäre als über Daueraction funktioniert.
Besonders gefallen hat mir das Worldbuilding. Die Welt fühlt sich dunkel, gefährlich und gleichzeitig faszinierend an. Man merkt, dass hier viel Wert auf Stimmung gelegt wurde, und das hat mich schnell hineingezogen. Auch die Idee hinter der Magie und den Mächten im Hintergrund fand ich spannend und gut umgesetzt.
Die Hauptfigur ist nicht perfekt – und genau das macht sie interessant. Ihre inneren Konflikte wirken glaubwürdig, auch wenn ich mir emotional an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe oder Nähe gewünscht hätte. Die Beziehung(en) entwickeln sich eher langsam, was grundsätzlich gut passt, aber zwischendurch hat mir ein kleines bisschen mehr Intensität gefehlt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Erfüllt seinen Zweck richtig gut

Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen
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„Die drei ??? Kids – Witze zum Lesenlernen“ war für mich wirklich eine positive Überraschung. Das Buch ist nicht nur lustig, sondern erfüllt seinen Zweck richtig gut: Kinder zum Lesen zu motivieren. Die ...

„Die drei ??? Kids – Witze zum Lesenlernen“ war für mich wirklich eine positive Überraschung. Das Buch ist nicht nur lustig, sondern erfüllt seinen Zweck richtig gut: Kinder zum Lesen zu motivieren. Die Witze sind kurz, leicht verständlich und treffen genau den Humor, der Leseanfänger*innen Spaß macht.
Was mir besonders aufgefallen ist – und was das Buch echt stark macht – ist die Silbentrennung. Sie hilft enorm beim Lesenlernen und sorgt dafür, dass die Kinder Wörter besser erfassen und nicht so schnell frustriert sind. Man merkt richtig, wie die Texte dadurch zugänglicher werden.
Die Kombination aus Humor, kurzen Texten und der bekannten „Die drei ??? Kids“-Welt macht das Ganze rund. Perfekt für kleine Leseratten – oder die, die es noch werden sollen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Gern gelesen

Metal Slinger – Dunkle Verheißung
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„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Okay, das ist wirklich cool, aber zwischendurch auch: Da wäre mehr drin gewesen. Also unterm Strich ein knappes ...

„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ war für mich so ein Buch, bei dem ich immer wieder dachte: Okay, das ist wirklich cool, aber zwischendurch auch: Da wäre mehr drin gewesen. Also unterm Strich ein knappes 4‑Sterne‑Buch, das mich gut unterhalten hat – aber nicht komplett umgehauen.

Was ich wirklich mochte: die Welt. Rachel Schneider hat eine Mischung aus düsterer Fantasy, Metallmagie und roher Atmosphäre geschaffen, die einfach hängen bleibt. Dieses metallische Magiekonzept ist erfrischend anders und gibt dem Ganzen etwas Eigenständiges. Auch die Stimmung ist oft richtig intensiv – manchmal fast wie ein Gewitter, das in der Luft hängt.

Die Hauptfigur (du weißt ja, ich verzichte auf Spoiler) ist kantig, eigenwillig und nicht so glattgebügelt, wie man es in vielen Fantasyromanen sieht. Das hat mir gefallen, weil sie glaubwürdig rüberkommt, auch in ihren Fehlern. Die Dynamik zwischen den Figuren hat definitiv Potenzial, gerade wenn’s etwas dunkler und härter wird.

Warum knapp 4 Sterne und nicht höher?
Einfach gesagt: Es gab Momente, in denen für mich das Tempo nicht ganz stimmte. Manche Szenen zogen sich etwas, während andere wiederum viele Informationen auf einmal reingepackt haben. Auch emotional hätte ich mir an manchen Stellen ein kleines bisschen mehr Tiefe gewünscht – gerade weil die Welt und die Idee so gut funktionieren.

Fazit:
„Metal Slinger – Dunkle Verheißung“ ist ein starker, frischer und atmosphärisch dichter Auftakt, der noch nicht ganz die Perfektion erreicht, aber definitiv neugierig auf mehr macht. Für Fans von düsterer, innovativer Fantasy absolut zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ein atmosphärischer Roman über zwei bemerkenswerte Frauen

Mathilde und Marie
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In „Mathilde und Marie“ widmet sich Torsten Woywod einer Zeit und zwei Frauenfiguren, die man so schnell nicht vergisst. Mit viel Feingefühl und erzählerischer Kraft verwebt er historische Details, persönliche ...

In „Mathilde und Marie“ widmet sich Torsten Woywod einer Zeit und zwei Frauenfiguren, die man so schnell nicht vergisst. Mit viel Feingefühl und erzählerischer Kraft verwebt er historische Details, persönliche Schicksale und gesellschaftliche Umbrüche zu einem Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
Woywod gelingt es, Mathilde und Marie als starke, eigenständige Persönlichkeiten darzustellen. Ihre Wege kreuzen sich nicht zufällig – sie spiegeln zwei Lebensentwürfe, die geprägt sind von Mut, Verletzlichkeit, Hoffnung und den Zwängen ihrer Zeit. Der Autor schreibt warmherzig und präzise, ohne je ins Pathetische abzurutschen.
Besonders beeindruckend ist die Atmosphäre: Orte, Dialoge und Ereignisse wirken lebendig und authentisch. Man merkt, wie sorgfältig recherchiert wurde, und dennoch bleibt die Geschichte wunderbar erzählerisch und leicht zugänglich.

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