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Veröffentlicht am 26.11.2025

RomCom, Fantasy und festlichem Chaos

The Nightmare Before Kissmas
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Dieses Buch ist eine bunte Mischung aus Feiertagsmagie, Humor, Politik und einer queeren Liebesgeschichte, die perfekt in die Zeit zwischen Halloween und Weihnachten passt. Die Grundidee ist originell, ...

Dieses Buch ist eine bunte Mischung aus Feiertagsmagie, Humor, Politik und einer queeren Liebesgeschichte, die perfekt in die Zeit zwischen Halloween und Weihnachten passt. Die Grundidee ist originell, Coal, Prinz von Weihnachten, soll Iris, die Prinzessin von Ostern, heiraten, um eine Allianz zu schmieden. Doch dann taucht Hex, der Prinz von Halloween, auf und alles gerät ins Chaos. Aus einer PR-Show wird ein Spiel um Macht, Traditionen und Gefühle.

Was mir gefallen hat
Die Welt der Feiertage ist kreativ und detailreich gestaltet. North Pole City, die Adelshäuser mit ihren Aufgaben (Carolers für Lieder, Frosts für Schnee) und die Mischung aus Weihnachts- und Halloween-Flair sind einfach zauberhaft.
Coal ist ein chaotischer, aber liebenswerter Protagonist, der im Laufe der Geschichte reift und Verantwortung übernimmt. Hex ist das perfekte Gegenstück also geheimnisvoll, charmant und mit einer verletzlichen Seite. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und enthält viele süße, respektvolle Momente.
Neben Humor und Romantik greift das Buch auch ernste Aspekte auf wie Familienkonflikte, Selbstbestimmung und die Kritik an Konsum und Machtgier (Santa als skrupelloser Patriarch ist ein starker gesellschaftskritischer Zug).
Winterliche Szenen wie das Schlittschuhlaufen, kombiniert mit Halloween-Elementen, schaffen ein einzigartiges Setting voller Cozy-Vibes und Spannung.

Was mich weniger überzeugt hat
Manche Kapitel sind sehr lang, was den Lesefluss anfangs etwas hemmt.
Einige Tropes (Enemies-to-Lovers, Slow Burn) passen denke nicht ganz – die Liebesgeschichte entwickelt sich meiner Meinung nach schneller als erwarte.

Fazit
The Nightmare Before Kissmas ist ein charmantes, humorvolles und zugleich tiefgründiges Buch, das Feiertagsmagie mit einer queeren Romance verbindet. Wer Lust auf eine Mischung aus RomCom, Fantasy und festlichem Chaos hat, wird hier fündig. Perfekt für die Spooky Season und die Vorweihnachtszeit!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2025

RomCom, Fantasy und festlichem Chaos

The Nightmare Before Christmas
0

Dieses Buch ist eine bunte Mischung aus Feiertagsmagie, Humor, Politik und einer queeren Liebesgeschichte, die perfekt in die Zeit zwischen Halloween und Weihnachten passt. Die Grundidee ist originell, ...

Dieses Buch ist eine bunte Mischung aus Feiertagsmagie, Humor, Politik und einer queeren Liebesgeschichte, die perfekt in die Zeit zwischen Halloween und Weihnachten passt. Die Grundidee ist originell, Coal, Prinz von Weihnachten, soll Iris, die Prinzessin von Ostern, heiraten, um eine Allianz zu schmieden. Doch dann taucht Hex, der Prinz von Halloween, auf und alles gerät ins Chaos. Aus einer PR-Show wird ein Spiel um Macht, Traditionen und Gefühle.

Was mir gefallen hat
Die Welt der Feiertage ist kreativ und detailreich gestaltet. North Pole City, die Adelshäuser mit ihren Aufgaben (Carolers für Lieder, Frosts für Schnee) und die Mischung aus Weihnachts- und Halloween-Flair sind einfach zauberhaft.
Coal ist ein chaotischer, aber liebenswerter Protagonist, der im Laufe der Geschichte reift und Verantwortung übernimmt. Hex ist das perfekte Gegenstück also geheimnisvoll, charmant und mit einer verletzlichen Seite. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und enthält viele süße, respektvolle Momente.
Neben Humor und Romantik greift das Buch auch ernste Aspekte auf wie Familienkonflikte, Selbstbestimmung und die Kritik an Konsum und Machtgier (Santa als skrupelloser Patriarch ist ein starker gesellschaftskritischer Zug).
Winterliche Szenen wie das Schlittschuhlaufen, kombiniert mit Halloween-Elementen, schaffen ein einzigartiges Setting voller Cozy-Vibes und Spannung.

Was mich weniger überzeugt hat
Manche Kapitel sind sehr lang, was den Lesefluss anfangs etwas hemmt.
Einige Tropes (Enemies-to-Lovers, Slow Burn) passen denke nicht ganz – die Liebesgeschichte entwickelt sich meiner Meinung nach schneller als erwarte.

Fazit
The Nightmare Before Kissmas ist ein charmantes, humorvolles und zugleich tiefgründiges Buch, das Feiertagsmagie mit einer queeren Romance verbindet. Wer Lust auf eine Mischung aus RomCom, Fantasy und festlichem Chaos hat, wird hier fündig. Perfekt für die Spooky Season und die Vorweihnachtszeit!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Ein Jugendbuch, das Mut macht und zum Nachdenken anregt

Birk
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Birk ist ein eindrucksvolles Jugendbuch, das ein sensibles und oft tabuisiertes Thema ehrlich und authentisch behandelt. Erzählt wird die Geschichte aus Birks Perspektive in Form von Blogeinträgen – ein ...

Birk ist ein eindrucksvolles Jugendbuch, das ein sensibles und oft tabuisiertes Thema ehrlich und authentisch behandelt. Erzählt wird die Geschichte aus Birks Perspektive in Form von Blogeinträgen – ein kluger Kniff, der den Leser direkt in seine Gedankenwelt zieht. Dadurch erlebt man seine Ängste, Selbstzweifel und Hoffnungen hautnah.

Was mich besonders berührt hat, ist die Offenheit, mit der Themen wie Mental Health, Selbstfindung und Mobbing dargestellt werden. Die Sprache ist jugendlich, aber tiefgründig, und wirkt dadurch sehr realistisch. Man versteht, wie sich Isolation und Scham anfühlen können, und warum Birk sich so verhält, wie er es tut. Gerade diese Ehrlichkeit macht das Buch zu einem wichtigen Denkanstoß – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Eltern und Lehrkräfte.

Die Handlung ist emotional intensiv, ohne belehrend zu wirken. Sie zeigt, wie schnell ein Leben aus der Bahn geraten kann und wie wichtig Empathie und Unterstützung sind. Auch wenn Nebenfiguren etwas blass bleiben, steht Birks innere Welt im Mittelpunkt – und genau das macht die Geschichte so stark.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Magie, Intrigen und ein tödliches Spiel

The Blackgate Invitation
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Dieses Buch hat mich sofort mit seinem Setting und der Grundidee gepackt: Zwei Schwestern, Ruby und Wren, sollen für eine Nacht die Rollen von Enkeltöchtern übernehmen – ein scheinbar harmloser Auftrag, ...

Dieses Buch hat mich sofort mit seinem Setting und der Grundidee gepackt: Zwei Schwestern, Ruby und Wren, sollen für eine Nacht die Rollen von Enkeltöchtern übernehmen – ein scheinbar harmloser Auftrag, der sich schnell in ein gefährliches Spiel voller Magie, Lügen und tödlicher Geheimnisse verwandelt. Eingesperrt in einem alten Herrenhaus, umgeben von Hexen, müssen sie nicht nur einen Mord aufklären, sondern auch herausfinden, wem sie überhaupt trauen können.
Die Atmosphäre ist großartig: düster, luxuriös und voller Spannung. Das Setting erinnert an ein Krimi-Dinner mit Fantasy-Elementen – eine Mischung aus „Locked Room Mystery“ und magischem Wettkampf. Die Rätsel und Prüfungen sind clever eingebaut und laden zum Miträtseln ein.
Die Charaktere sind sympathisch, besonders die Schwestern mit ihrer glaubwürdigen Dynamik. Auden bringt zusätzlich Tiefe und eine zarte Romance-Note ins Spiel, die sich angenehm langsam entwickelt. Allerdings hätte ich mir bei einigen Figuren mehr Tiefe gewünscht – gerade bei über 500 Seiten wäre dafür Platz gewesen. Auch die Liebesgeschichte bleibt etwas oberflächlich.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, die wechselnden Perspektiven (Ruby und Auden) sind gut umgesetzt und tragen zur Spannung bei. Die Auflösung ist solide, wenn auch teilweise vorhersehbar.
Fazit:
Ein atmosphärisch starkes Buch mit einer gelungenen Mischung aus Mystery, Magie und Romantik. Perfekt für alle, die düstere Herrenhaus-Stimmung, Intrigen und ein Hauch Fantasy lieben. Trotz kleiner Schwächen bei der Charaktertiefe ein sehr unterhaltsamer Pageturner.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Ein intensives, atmosphärisch starkes Buch

House of Rayne
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House of Rayne ist ein düsterer, sinnlicher und atmosphärisch dichter Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Salem, die nach einem gebrochenen Herzen auf Blackridge Island Zuflucht sucht, ...

House of Rayne ist ein düsterer, sinnlicher und atmosphärisch dichter Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Salem, die nach einem gebrochenen Herzen auf Blackridge Island Zuflucht sucht, trifft dort auf die geheimnisvolle Rayne – und was als Flucht beginnt, wird schnell zu einer Reise in verborgene Sehnsüchte, dunkle Magie und bedrohliche Geheimnisse.
Die Mischung aus Gothic Horror, queerer Romance und paranormalem Thrill ist außergewöhnlich gut gelungen. Die Beziehung zwischen Salem und Rayne ist intensiv, elektrisierend und voller Spannung – sowohl emotional als auch körperlich. Die spicy Szenen sind explizit, aber stimmig und einfühlsam eingebettet in die Handlung. Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin psychische Themen wie Angststörungen sensibel und authentisch integriert.
Das Setting auf der abgelegenen Insel ist perfekt gewählt: Die Atmosphäre ist durchgehend beklemmend, geheimnisvoll und lädt zum Mitfiebern ein. Das Haus selbst wirkt wie ein eigener Charakter – lebendig, bedrohlich und voller Geheimnisse. Die Dorfgemeinschaft, die religiöse Enge und die mysteriösen Ereignisse verstärken das Gefühl von Isolation und Gefahr.
Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und emotional. Die wechselnden Perspektiven zwischen Salem und Rayne geben der Geschichte Tiefe und machen beide Figuren greifbar. Besonders das Ende – mit einem spannenden Twist und einem Epilog, der drei Jahre später spielt – rundet die Geschichte gelungen ab.

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