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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Interessante Geschichte mit vielschichtigen Charakteren

Noch fünf Tage
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Lis ist Spitzenköchin und arbeitet für eine Milliardärs Familie. In der Silvesternacht kommt es zu einer Katastrophe. Das Essen ist vergiftet, die Familie stirb und Lis liegt im Sterben. Sie erfährt, dass ...

Lis ist Spitzenköchin und arbeitet für eine Milliardärs Familie. In der Silvesternacht kommt es zu einer Katastrophe. Das Essen ist vergiftet, die Familie stirb und Lis liegt im Sterben. Sie erfährt, dass sie noch fünf Tage leben wird. In dieser Zeit versucht sie den Mord aufzuklären.
Die Ausgangslage der Geschichte hat mich direkt interessiert. Und das hat sich auch durchs ganze Buch durchgezogen. Es gibt viele spannende Ideen, die die Autorin immer wieder mit einbaut. Allerdings hat sich die ein oder andere Stelle auch ein bisschen gezogen.
Die Charaktere sind alle interessant und vielschichtig. Aber nur ein paar sind auch sympathisch. Besonders Lis ist mit ihrer ganzen Art eine Herausforderung. Sie hat einige liebenswürdige Eigenschaften, aber auch wirklich schwierige Charakterzüge. Ich finde es aber gut, dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind, egal ob man sie gut oder schlecht findet.
Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Charaktere waren nicht immer einfach einzuschätzen, sodass sich immer wieder überraschende Wendungen auftaten. Damit hat die Autorin die Spannung gut halten können. Und gerade das Ende war noch einmal sehr faszinierend. Ich kann Nur noch fünf Tage allen Menschen empfehlen, die außergewöhnliche und interessante Wendungen mögen.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Ein wunderbarer Abschluss für die Sepia-Trilogie

Sepia 3: Sepia und der Fluch des Tintendrachen
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Sepia und der Fluch des Tintendrachen ist der dritte und letzte Band der wunderbaren Trilogie von Theresa Bell. Flohall wird durch einen unheimlichen Nebel bedroht, der Tag und Nacht über der Stadt hängt. ...

Sepia und der Fluch des Tintendrachen ist der dritte und letzte Band der wunderbaren Trilogie von Theresa Bell. Flohall wird durch einen unheimlichen Nebel bedroht, der Tag und Nacht über der Stadt hängt. Sepia, Sanzio und Niki stellen sich dieser Gefahr mutig entgegen.
Wie schon die ersten beiden Teile ist auch dieses Buch schon von außen wunderschön. Das liegt wieder an der großartigen Illustration von Eva Schöffmann-Davidov. Sie macht den Band zu einem echten Schmuckstück, das perfekt zu den anderen Teilen der Trilogie passt. Dieses Mal wird die Illustratorin noch von einer Kollegin unterstützt. Leonie Daub hat die wunderschönen Zeichnungen erstellt, die am Anfang jedes Kapitels zu sehen sind.
Aber natürlich kann auch die Geschichte selbst überzeugen. Theresa Bell haucht ihren Figuren und deren Welt mühelos Leben ein. Im dritten Band erweitert sie die Welt von Sepia noch zusätzlich. Diese neuen Orte mit den drei Freunden zu entdecken, hat mir wirklich viel Spaß gemacht.
Das ist das Stichwort für die wunderbaren Figuren der Geschichte. Sepia, Sanzio und Niki sind eine tolle Freundesgruppe. Im Laufe der ersten beiden Bände sind sie immer mehr zusammen gewachsen. Es hat mir viel Freude gemacht, zu lesen, wie sie Konflikte lösen und sich immer unterstützen. Alle drei haben ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen und tragen viel zur Handlung bei.
Besonders toll finde ich das Ende der Geschichte. Es ist wirklich gelungen und ich wollte das Buch auf den letzten Seiten nicht mehr zur Seite legen. Die Auflösung der Geheimnisse und das Zusammenführen der verschiedenen Elemente hat mir richtig gut gefallen.
Die Sepia-Trilogie ist zwar für Kinder geschrieben, aber ich denke, sie kann auch Jugendliche und Erwachsene wirklich begeistern. Ich hoffe, viele Menschen entdecken diese fantasievolle und schöne Geschichte und machen in Gedanken einen Ausflug in das zauberhafte Flohall.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Spannende und fantasievolle Abenteuer im Nachtreich

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Letitia lebt in Nottingham und befindet sich in ihrem letzten Schuljahr. Ihre Freunde nennen sie Tisha und planen die Zukunft nach dem Abschluss. Letitia möchte dagegen aber am liebsten die Zeit anhalten. ...

Letitia lebt in Nottingham und befindet sich in ihrem letzten Schuljahr. Ihre Freunde nennen sie Tisha und planen die Zukunft nach dem Abschluss. Letitia möchte dagegen aber am liebsten die Zeit anhalten. Das hat mit Will Fitzroy, der sie als einziger Letty nennt, zu tun. Er ist ein sogenannter Nachtmahr und der Sohn des Erlkönigs. Das macht ihn zum Prinzen des Nachtreichs, in das er Letty immer wieder mitnimmt. Wills und Lettys Abenteuer werden aber bald enden, weil sie erwachsen wird. Daher will sie jeden Moment auskosten. Aber dann entdecken sie Verschwörungen, die das Nachtreich und die Welt der Menschen gefährden.
Midnight Spy ist mir schon durch das wunderschöne Äußere aufgefallen. Das tolle Cover wurde von der Illustratorin Isabelle Hirtz gestalten. Es ist heutzutage besonders schön, dass es auch von Menschen gestaltete Cover gibt. Und Isabelle Hirtz hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Das Cover wird auch im Farbschnitt weitergeführt, was zu einem rundum schönen Buch geführt hat.
Aber auch die Geschichte konnte mich wirklich überzeugen. Es hat Spaß gemacht, mit Letty durch das Nachtreich zu reisen und die unterschiedlichen Geschöpfe dieser Albtraumwelt zu entdecken. Sandra Regnier hat alle Wesen sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir immer direkt vorstellen konnte. Auch die Welt ist atmosphärisch beschrieben und macht wirklich viel Spaß.
Letty und Will sind tolle Hauptcharaktere, die sehr sympathisch und vielschichtig sind. Ich habe sehr mit ihnen mitgefiebert und zum Ende wurde die Geschichte der beiden auch noch einmal richtig spannend. Da wollte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Aus diesem Grund freue ich mich auch sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt, wie die Geschichte von Letty und Will weitergeht.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Eine ungewöhnliche Kriminalgeschichte mit Gesellschaftskritik

Giftiger Grund
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„Giftiger Grund“ ist ein Buch, dass im Buchladen direkt auffällt. Passend zum Buchtitel präsentiert es sich in einem leuchtenden Giftgrün. Ein schwarz abgesetzter Scherenschnitt zeigt Bäume oder Sträucher ...

„Giftiger Grund“ ist ein Buch, dass im Buchladen direkt auffällt. Passend zum Buchtitel präsentiert es sich in einem leuchtenden Giftgrün. Ein schwarz abgesetzter Scherenschnitt zeigt Bäume oder Sträucher und eine menschliche Figur. Diese Gestaltung gefällt mir richtig gut und ich finde sie auch nach dem Lesen immer noch sehr passend.
Im Buch treffen wir drei Personen an einer alten verlassenen Tankstelle. Joran hat die letzten Jahre im Jugendknast verbracht und kehrt nun an den Ort seiner Straftat zurück. Er hatte mit zwei Komplizen die Tankstelle überfallen. Statt seiner versteckten Beute findet Joran aber die Leiche eines Komplizen. Aber auch Charu wird von der Tankstelle angezogen. Sie fotografiert Lost Places und will sich mit dieser Tätigkeit ein Leben aufbauen. Ganz fehl am Platz erscheint dagegen Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug, das sich mitten in der Nacht an diesem einsamen Ort aufhält.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir immer mehr über diese drei ungleichen Menschen und sie auch gegenseitig übereinander. Diese Entdeckungen sind im Buch sehr spannend verpackt. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass sich die Geschichte in die Länge zog. Wir erfahren viel über alle drei Figuren und ihre Motive.
Neben den menschlichen Charakteren spielt vor euch die alte Tankstelle eine Hauptrolle. Die Atmosphäre wird durch den Schreibstil wirklich lebendig. Wer sich für Lost Places interessiert, wird daran sicher seine Freude haben. Für mich war das auch einer der Pluspunkte des Romans.
Etwas irritiert war ich darüber, dass in diesem Krimi keine klassische Detektivarbeit vorkommt. Wir erfahren im Laufe der Geschichte immer mehr über die Verbrechen, die sich an der Tankstelle ereignet haben. Polizisten oder Detektive tauchen aber nur ganz am Rande auf.
Trotzdem hat mich die Geschichte in „Giftiger Grund“ mitgerissen und mich zum Nachdenken angeregt. Der Roman bringt auch viel Gesellschaftskritik mit sich. Eine echte Empfehlung für alle, die Geschichten über die Abgründe der Menschen und der Gesellschaft mögen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Eine tolle Geschichte über einen Neuanfang in Cornwall

Summer Tides
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Summer Tides von Sarah Fulmar war für mich ein wunderbarer Wohlfühlroman. Ich hatte beim Lesen wirklich viel Spaß und konnte wunderbar in der Geschichte verschwinden.
Die beiden Hauptpersonen sind Scarlett ...

Summer Tides von Sarah Fulmar war für mich ein wunderbarer Wohlfühlroman. Ich hatte beim Lesen wirklich viel Spaß und konnte wunderbar in der Geschichte verschwinden.
Die beiden Hauptpersonen sind Scarlett und Jonah. Scarlett will in St. Ives in Cornwall einen Neuanfang wagen und will sich mit einem alten Strandkiosk den Start in den beruflichen Erfolg erarbeiten. Jonah hat dagegen gerade seine Arztkarriere abgebrochen und arbeitet als Rettungsschwimmer. Er strebt für einen Neuanfang den Aufbruch in die Welt an. Und dann spielt die Liebe eine weitere Hauptrolle.
Ich mag beide Hauptcharaktere sehr gerne. Sie sind unheimlich sympathisch und vielschichtig. Beide kämpfen im Laufe des Buchs mit ihrer Vergangenheit, ihren Wünschen und Zielen. Sie geraten in Schwierigkeiten wachsen daran. Das hat sich für mich sehr realistisch angefühlt.
Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es auch viele tolle andere Figuren. Einige sind herzliche Menschen, die man einfach nur gern haben kann. Andere sind unsympathisch und es macht richtig Spaß sie blöd zu finden.
Summer Tides ist in einem richtig schönen Stil geschrieben. Ich bin nur so durchs Buch geflogen. Die Kapitel sind im Wechsel aus der Perspektive von Jonah und Scarlett geschrieben. Das hat es für mich abwechslungsreich und spannend gemacht.
Auch die Geschichte an sich ist toll. Es passiert so einiges und die Spannung wird gut übers ganze Buch gehalten.
Insgesamt ist das Buch ein wunderbarer Roman und ich freue mich schon auf die Fortsetzungen.

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