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Veröffentlicht am 26.02.2026

Viel Potenzial, leider nicht ausgeschöpft.

Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand
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Der Briefladen in dem die Zeit stillstand hat, nach Buchbeschreibung und Leseprobe, große Erwartungen in mir geweckt, die sich am Ende nicht so recht erfüllen wollten.
Es ist ein warmes, weiches, entschleunigtes ...

Der Briefladen in dem die Zeit stillstand hat, nach Buchbeschreibung und Leseprobe, große Erwartungen in mir geweckt, die sich am Ende nicht so recht erfüllen wollten.
Es ist ein warmes, weiches, entschleunigtes und ruhiges Buch mit viel Gefühl und Herz, das spürt man deutlich, trotzdem konnte es mich nicht ganz abholen. Die Idee des Buches finde ich großartig. Die Protagonistin Hyoyeong verlässt nach einer schwierigen familiären Erfahrung ihr Elternhaus, um sich abzugrenzen und das emotionale Erbe ihrer Schwester hinter sich zu lassen. Auslöser hierfür sind vor allem Briefe, die ihre Schwester, die die Familie verlassen hat, ihr schreibt. Hyoyeong, die früher selbst leidenschaftlich geschrieben, ihre Verbindung zum Schreiben aber verloren hat, entwickelt eine starke Abneigung gegen Briefe und eine tiefe Blockade, ihre Empfindungen und Gedanken auf Papier fließen zu lassen. Doch beginnt sie nun, für ihren ehemaligen Kommilitonen Seonho in dessen Briefladen zu arbeiten, der ihr hilft, eine Wohnung in Seoul zu finden und ein eigenes Leben zu beginnen. Schnell wird deutlich, dass Hyoyeong noch viel lernen darf, um sich selbst besser kennenzulernen und Freundschaft mit sich selbst zu schließen. Die Charaktere sind sehr liebevoll und authentisch menschlich gezeichnet, vor allem Seonho, der ein regelrechtes Bollwerk gegen die Negativität unserer heutigen Zeit ist und auch seine Kinder so aufzieht, hat mein Herz im Sturm erobert.
Der Kern des von ihm ersonnenen Briefladens ist der Penpal Service, ein über den Laden organisierter anonymer Brieffreunde-Dienst, der mich sofort Feuer und Flamme hat werden lassen. Diese Idee war Anlass dafür, mich für ein Vorablesen Exemplar zu bewerben. Völlig unterschiedliche Menschen können im Laden Briefe schreiben und aussuchen und kommen so mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten und deren Geschichten und Ideen in Kontakt und finden darin zum Teil tiefen Trost und ihre eigenen Gaben. Besonderes Highlight: die Briefe sind zugleich fiktiv und real; sie stammen aus einem Projekt, das die Autorin für das Buch ins Leben gerufen hat.
Darin liegt aber auch die Crux. Ausgerechnet die Briefe, die nun einmal einen Großteil des Herzstücks der Geschichte ausmachen, konnten mich nicht überzeugen. Nachdem ich zu Beginn bereits die Briefe von Hyomin, der erwähnten Schwester, sehr nichtssagend fand, habe ich doch auf den Hauptteil des Buches gehofft und zunächst darüber hinweggelesen. Als dann jedoch auch die restlichen Briefe eher kurz gehalten und, bis auf wenige wirklich schöne, berührende kleine Weisheiten, eher oberflächlich gestaltet blieben, war das doch enttäuschend. Ich habe mir wesentlich mehr erhofft. Auch mit der künstlerischen Gestaltung wurde m.E. viel Potenzial verschenkt. Im Buch werden der Briefladen und die besonderen, handverlesenen Briefpapiere sehr detailreich und umfassend beschrieben. Weder das Cover noch die inhaltliche Gestaltung des Buches setzen diese Beschreibungen jedoch entsprechend um. Gerade hier hätte man so viel Möglichkeit gehabt, Bilder aufzugreifen und weiter wachsen zu lassen. Das ist wirklich schade, weil so der halbe Zauber verloren geht.
Inhaltlich fiel es mir teilweise deshalb schwer, mich einzufinden, weil die kulturellen Unterschiede an verschiedenen Stellen immer wieder sehr stark greifbar werden und irritieren. Die asiatische Kultur ist vorwiegend geprägt von sehr starker Zurückhaltung, Höflichkeit bis Scheu oder sozialer Ängstlichkeit. Gerade in den Ballungsräumen der Großstädte sind Zahlen von Ängsten, Depressionen, Einsamkeit und Suizidalität mitunter extrem stark erhöht. Mit Seonho setzt die Autorin diesem eher distanzierten bis ängstlich geprägten mentalen Erleben zwar einen sehr starken Charakter entgegen, das finde ich wunderbar. Die anderen Protagonisten jedoch bringen diese starke Verunsicherung deutlich spürbar mit und sie zieht sich umfassend - auch in den Briefen - durch das Buch und muss erst einmal aufgelöst werden, um diese Schwere nicht mitzunehmen.
Als beispielsweise Hyoyeong einem Freund und Kunden Seonhos auf der Straße begegnet, reagieren beide mit starker Beklemmung, Verunsicherung und Ängstlichkeit. Man kenne sich noch nicht gut genug, um einander freundlich anzulächeln. Jeder Aspekt der Begegnung, der eigenen Wirkung und des eigenen Ausdrucks wird hinterfragt und bringt Sorge, Angst, Blockaden mit sich. In unserer Kultur so kaum vorstellbar. Der Autorin gelingt es außerordentlich gut, diese inneren Konflikte sichtbar zu machen, doch es bleibt für mich befremdlich.
Wie viel dessen am Ende aufgelöst werden kann, muss jeder Leser selbst herausfinden - das würde für mein Empfinden zu viel vorwegnehmen.
Zauberhaft finde ich die sehr auf sensorische Empfindungen, auf Wahrnehmung, bezogene Sprache. Das Wetter und das Gefühl sind umfassend Thema; doch nicht auf die bei uns so gebräuchliche Weise beständigen Beschwerens, sondern in einer ganz zartfühligen, annehmenden, poetisch-emotional verknüpften Weise. Das gefällt mir sehr gut. So finden beispielsweise der Duft des Sonnenlichts oder die Liebe zu regnerischem Wetter, das alle Ängste, Sorgen, das Grübeln wegspült, Erwähnung. Auch die verschiedenen Stimmungen des Lichts, Farben, die jahreszeitlichen Veränderungen in ihrem Fluss sind so auf sehr angenehme Weise Thema. Das fühlt sich richtig gut an.
Es ist insgesamt ein berührendes Buch mit einer ganz tollen Idee, deren Umsetzung mir nur leider zu flach geblieben ist. Da wäre wesentlich mehr möglich gewesen.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Selbstgemachter Rassismus, der Fragen aufwirft. Herausragend. Aufrüttelnd.

Real Americans
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Ich kann nicht so recht verstehen, wieso Real Americans so sehr gefeiert wird.
Mich hat es, vor allem auf der ersten Hälfte, eher frustriert und ist hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.
Es ist sicher ...

Ich kann nicht so recht verstehen, wieso Real Americans so sehr gefeiert wird.
Mich hat es, vor allem auf der ersten Hälfte, eher frustriert und ist hinter meinen Erwartungen zurück geblieben.
Es ist sicher realitätsnah und schreibt authentische Charaktere, doch von so einem Buch hätte ich mir etwas mehr „feministisches Werden“, mehr weibliche Power, im Sinne von wirklich starker Selbstentwicklung und Erkenntnis, erhofft.
Das kann man allerdings klar nicht dem Buch zuschreiben, sondern eben dem unzutreffenden Bild, das ich mir im Vorhinein - warum auch immer - gemalt habe.
Real Americans ist ausgezeichnet geschrieben, flüssig zu lesen und trotz seines Umfangs in keinster Weise sperrig. Meine Frustration beruht darauf, dass selbst heute noch Frauen dieses schwache Selbstbild haben, dass sie orientierungslos in ein Leben geschickt werden, ohne zu wissen, wer sie sind und vor allem, ohne sich selbst zu lieben. Und das eben das auch so sehr durch diese Geschichte getragen und in allen Einzelheiten von der Protagonistin durchdacht wird. Es ist ein Problem, das existent ist, es ist von der Autorin außerordentlich gut aufgegriffen, es ist wichtig und richtig und sollte thematisiert werden. Doch, so ausführlich gelesen, erlebt, mitgefühlt, identifiziert man sich auch leicht damit und verstärkt es in sich. Das entscheidet ganze Werdegänge bis in die nachfolgenden Generationen, wie man hier gut sehen kann. Und das ist ja auch genau Teil dessen, was das Buch womöglich zeigen will.
Bei mir verbleibt das Gefühl, dass eher die männlichen Charaktere, deutlicher, klarer, einfühlbarer gezeichnet werden, während die weiblichen teilweise verwaschen, unklar, schwieriger nachfühlbar, unsicherer bleiben.
Besonders schwieriger Punkt war für mich die Rassismus-Frage. Die allerdings sehr pointiert getroffen ist - in meinem Leben war sie schon auf eben diese Weise Thema. Doch nervt sie mich unheimlich.
Die Protagonistin fragt an so vielen Stellen nach Unterschieden und nach Rassismus, an denen man auch einfach nach Gemeinsamkeiten schauen könnte oder Dinge einfach sein lassen, im Sinne von existieren. Diversität ist gut. Diversität ist gesund. Es ist in meinen Augen so viel selbst gemachter Rassismus, der gar nicht nötig wäre. Quasi ein sich selbst „Rassifizieren“. Das letztlich eine extrem trennende Wirkung hat und soziale Kluften verschärft. Das aus Menschen Täter macht, die gar keine sind. Mit einer großen Portion mehr Selbstliebe und Positionierung der eigenen Person, wäre ein riesengroßer Teil dieser Thematik schon vom Tisch gewischt. Man muss eben Rassismus auch nicht zwangsläufig zu einem noch größeren Monster machen, als er ohnehin ist; denn das marginalisiert ihn m.E. dort, wo er tatsächlich wütet.
Das ist ein wirklich sehr, sehr schwieriges Spannungsfeld das hier aufgeworfen wird und hinter dem tatsächlich die eigentliche Geschichte diese Romans für mich in den Hintergrund rückt - die ich im Übrigen sehr spannend und gelungen finde.
Und am Ende, ist ganz genau das vielleicht doch das, was zeigt, was dieses Buch kann, was es großartig macht - es polarisiert, es wühlt auf, es zwingt zur Auseinandersetzung, es ist unbequem und es tut weh, es verärgert, es macht wütend und es rüttelt auf. Und schließlich habe ich gelernt, ohne belehrt worden zu sein.
Real Americans ist ein Buch, das ich zweimal, vielleicht dreimal lesen muss, lesen will, um es auch nur im Ansatz richtig tief zu verstehen. Dessen Wertung ich sicher noch viele Male hinterfragen werde.
Last but not least finde ich die Gestaltung richtig schön. Die Farben, der leichte Perlglanz des Umschlags und die gezeichnete Auster sind sehr stimmig, sehen edel und wertig aus, es gibt einen inhaltlichen Bezug und es fühlt sich haptisch gut an. Ein schönes Buch.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein ganz außergewöhnliches, berührend poetisches Werk.

Zugwind
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Es ist nicht Lyrik, und doch...ein Roman gemalt mit Poesie. Es fehlt nicht viel, dass Iryna Fingerova Malerin wäre, nicht Schreiberin.
Mit Worten malt sie Gemälde auf die Seiten, ganze Bilderwelten zwischen ...

Es ist nicht Lyrik, und doch...ein Roman gemalt mit Poesie. Es fehlt nicht viel, dass Iryna Fingerova Malerin wäre, nicht Schreiberin.
Mit Worten malt sie Gemälde auf die Seiten, ganze Bilderwelten zwischen die Zeilen.
Zugwind ist ein außergewöhnliches Buch; und das in vielerlei Hinsicht.
Es gibt extrem viele sehr gute Bücher. Unter diesen noch eine ganze Menge außergewöhnliche. Und unter diesen außergewöhnlichen noch eine gute Handvoll mit ähnlichen Themen, wie Zugwind.
Doch eine Autorin wie Iryna Fingerova habe ich noch nie gelesen.
Es ist schwer zu worten, mit welcher Energie, welchem tiefsten Verständnis für menschliche Regungen und Erlebniswelten, mit welcher emotionalen Offenheit sie schreibt.
Ich möchte inhaltlich gar nicht so viel über das Buch sagen; ich bin zunehmend erstaunt, wie viel mittlerweile in Rezensionen vorweg genommen wird - explizit nicht Buchbesprechungen, bei denen man erwartbar etliches über die Handlung erfahren muss.
Ich will selbst lesen; mich interessieren Eindrücke, Stimmungen, was sich beim Lesen im Rezensenten geöffnet hat.
Diese Autorin hält uns einen Spiegel vor, lässt uns sehen, was wir verlernt haben, in uns zu erkennen. Und auch in anderen. Und sie zeigt uns, was wir verloren haben und wiederfinden können. Ich habe den Schmerz jeder Figur mitgefühlt, doch in jedem Schmerz liegen hier auch eine subtile Leichtigkeit, die der Schwere Gegengewicht hält und eine, mal leise, mal laut, flirrende Hoffnung und Zuversicht.
Es ist einfach eine wunderschöne, bewegende, tief berührende Leseerfahrung; eine Geschichte, mit deren Charakteren man verschmilzt, in ihr versinkt und an deren Ende man ein Stück bewusster und achtsamer wieder auftaucht. Und vielleicht ist sie gar nicht zu Ende, sondern wirkt in einem fort.
Es geht um Identität, um Heimat, um Neuordnung, um Verlust und Trauer, aber auch um einen unerschütterlichen Glauben an Lebensfreude und das, was im Kern Bestand hat. Das vielleicht verschüttet wird, übertost und auf den Kopf gestellt, das manchmal einer Neuverortung bedarf, am Ende aber nie verloren geht.
Dieses Buch lädt ein, zu verweilen und immer wieder einmal in eine innere Standortbestimmung zu gehen. Es zieht ein - und bleibt.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Ein inspirierendes Buch mit sehr viel warmherziger Menschlichkeit.

Gekommen, um zu bleiben
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Manchmal ist es fast schade, dass man schlafen, essen oder auch mal Pause machen muss.
Gekommen, um zu bleiben hat mich von Anfang an sehr berührt und gleich aufgesogen.

Madeleine Becker hat diesen warmen, ...

Manchmal ist es fast schade, dass man schlafen, essen oder auch mal Pause machen muss.
Gekommen, um zu bleiben hat mich von Anfang an sehr berührt und gleich aufgesogen.

Madeleine Becker hat diesen warmen, zutiefst menschlichen, sympathischen Schreibstil, der einfach ehrlich ist und sich auch nicht scheut, Verletzlichkeiten offen anzusprechen.
Das hat es mir so leicht gemacht, mich in das Buch zu versenken.

Wunderbar finde ich, dass es so einen nachhaltigen, ökologisch vertretbaren, Touch hat.
Das gute Gewissen wird quasi mitgeliefert.
Es kommt kartoniert ohne Folierung und auf nicht weiß gebleichtem Papier.
Das passt gut zum Buch und gut zur Autorin, denn die stellt ja die Frage, wie man Mensch- und Tierwohl auf nachhaltige Weise vereinen kann, was auch mir wichtig ist, vor allem in Hinblick auf ein möglichst natürliches Leben und einen kleineren Fußabdruck.
Es fühlt sich einfach gut an und schaut auch schön aus.

In den Klappen des Covers findet sich vorne eine bezaubernde Illustration des >Hauses im Wald<, eine Art Lageplan, und hinten eine ebensolche Vorstellung der >WG< des kleinen Bauernhofs - das ist eine wunderbare, einfach sehr, sehr schöne und vor allem auch hilfreiche Idee: ich habe beim Lesen immer wieder geblättert und geschaut, wer jetzt noch mal wer war - bei so vielen menschlichen und fellnasigen Bewohnern gar nicht gleich so einfach, auch, wenn man mit der Zeit gut reinkommt - oder wo ein Geschehen wohl gerade stattfindet.
Das hat meine Fantasie gefüttert und ich konnte mich richtig gut in den Hof und die Erzählungen einfühlen.
Ich saß auf der goldenen Sonnenbank, bin mit Kater Findus auf Erkundungstour gegangen, hab Schwafin Wilma Futtertrog-Kicker spielen hören und hab mich vom hohen Gras in den Wiesen kitzeln lassen.

Es gibt so viele schöne, aber auch schwierige Momente, die Lukas und Madeleine mit nahezu unerschütterlicher Zuversicht und einem ganz zauberhaften, subtilen, oft leisen, schönen Humor bewältigen.
Und auch mit ganz viel Offenheit; dem Mut, von Fehlern und eigenen Schwächen zu berichten. Das inspiriert.

Es ist eine Geschichte von Aufbruch und Ankommen, die Spaß macht, neugierig, etwas sehnsüchtig und wehmütig, Lust, selbst loszulegen und auch sich die entsprechenden Fragen zu stellen.

Und es ist ebenso eine Geschichte über allzu menschliches. Generationenkonflikte, Umbrüche, Brüche.
Ich würde fast so weit gehen, zu sagen, dass es inspirierend für Eltern sein kann. Generell für Familien, vielleicht die eigene Kommunikation und den Kurs einmal auf den Prüfstand zu stellen.
Denn hier ist ansatzweise gut zu sehen, was passiert, wenn man versäumt, mit dem Nachwuchs gemeinsam zu planen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Sehr berührend, dass die Menschen, es sich oft selbst so schwer machen.

Für die Autorin und ihren Herzensmenschen jedenfalls, geht es gut aus und ich bin fast ein bisschen neidisch - auf jeden Fall aber sehr inspiriert und berührt.
Das Buch liest sich, als dürfte man bei einer lieben Freundin mal über den Zaun spicken und ein bisschen Leben mitleben.

Besonderes Highlight sind die vielen Farbfotos im Buch, die sehr hochwertig sind und einem dann die „echten“ Gesichter und Ansichten zu den Geschehnissen auf dem Hof mit auf den Weg geben, das hat nochmal ein kleines I-Tüpfelchen obenauf gesetzt.

Gekommen, um zu bleiben ist eine herzerwärmende, sehr nahbare Geschichte, die zeigt, wie wichtig es ist, dran zu bleiben, nicht aufzugeben, und seinen eigenen Träumen für ein gutes Leben zu folgen.

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