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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Dorothy und die Welt von Oz

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Ich muss gestehen, dass ich kein Fan vom Cover bin. Die Farben und der Farbschnitt sind super schön und passen total zur Geschichte, aber die Illustration stört mich irgndwie. Nichts desto Trotz hat mich ...

Ich muss gestehen, dass ich kein Fan vom Cover bin. Die Farben und der Farbschnitt sind super schön und passen total zur Geschichte, aber die Illustration stört mich irgndwie. Nichts desto Trotz hat mich der Klappentext abgeholt und ich bin großer Fan von Neuinterpretationen von Märchen und Klassikern. Von daher musste ich das Buch einfach lesen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und es lässt sich flüssig lesen, sodass ich wirklich schnell vorankam. Die Welt und die Charaktere sind gut aufgebaut, wodurch ich direkt in die Geschichte eintauchen konnte. Dorothy ist mit MItte Zwanzig leider doch recht naiv und unbeholfen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass sie kaum soziale Beziehungen gepflegt hat und sich eher auf der Farm bei ihrem Onkel und ihrer Tante eingeigelt hat. Tatsächlich gab es zwei Szenen im Buch, wo ich die Handlungen einiger Charaktere nicht ganz nachvollziehen konnte, was sich zum Ende hin allerdings aufgelöst hat durch einen Plot-Twist, den ich nur teilweise so hab kommen sehen. Das hat auf jeden Fall einiges erklärt.

Einen Stern ziehe ich ab, da die Welt und die Geschichte für mein Empfinden gerne noch düsterer hätte sein können. Zumindest der erste Band war da noch sehr ruhig und "normal" geschrieben, obwohl es als Dark Romantasy beworben wird.

Ich bin gespannt auf Band 2. Schade, dass dieser erst im kommenden Jahr erscheint, ich hätte gerne direkt weitergelesen 😊

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Veröffentlicht am 12.05.2026

interessante Idee mit kleineren Schwächen

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Zuallererst: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, trotz kleinerer Schwächen. Der Schreibstil ist angenehm und einfach, wodurch sich das Buch recht schnell und flüssig lesen lässt. Ich fand es zudem ...

Zuallererst: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, trotz kleinerer Schwächen. Der Schreibstil ist angenehm und einfach, wodurch sich das Buch recht schnell und flüssig lesen lässt. Ich fand es zudem überrachend erfrischend, dass Adela und Kian, unsere Protagonisten, bereits um die 30 Jahre alt sind. Leider ist Adela allerdings etwas jünger geschrieben, wodruch mich ihr tatsächliches Alter erst einmal irritiert hat. Was mir ebenfalls gefallen hat, dass Adela eine recht schnelle Auffassungsgabe hat und alles um sich schnell erfasst und Zusammenhänge herstellt. Sie ist nicht naiv und lässt sich auch nicht für dumm verkaufen. Ich konnte ihre Gedankengängen und ihr Handeln gut nachvollziehen. Nebenbei werden Themen wie Body Positivity, gleichgeschlechtliche Beziehungen und Konsens eingewoben, ohne aufdringlich, oder deplatziert zu wirken. Es wird nicht erklärt, sondern fügt sich ganz natürlich in die Geschichte ein.

Die Idee mit den Schädeln und der Magie ist mal was neues und das, was wir von der Welt und ihrer Ordnung mitbekommen, hat mir auch gefallen. Generell hätte aber etwas mehr Worldbuilding stattfinden können, um das große Ganze noch besser greifen zu können. Stellenweise sind die Szenen schon recht düster und grausam ge/beschrieben. Mir hat das gefallen, weil es die Stimmung und die Gegebenheiten gut widergespiegelt hat, aber das sagt eventuell nicht jedem zu. Die ersten ⅔ des Buches wird sich noch relativ viel Zeit genommen, das letzte Drittel hingegen wirkt sehr gehetzt. Es passiert viel um die Geschichte zum Abschluss zu bringen, aber man hat dadurch leider keine Zeit durchzuatmen und das Geschehene zu verarbeiten. Für mich hätte die Geschichte auch sehr gut als Dilogie funktioniert. Damit hätte man dem Worldbuilding und Beziehungen zwischen den Charakteren noch mehr Tiefe geben können und der Höhepunkt der Geschichte wäre nicht so schnell abgefrühstückt worden.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Aufmachung und Setting Top, Umsetzung Flop

A Tale of Foxes and Moons
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Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut. Mir haben direkt die Aufmachung und das japanische Setting gefallen und auch der Klappentext hat sich spannend angehört, zudem habe ich online schon ...

Ich hatte mich eigentlich sehr auf das Buch gefreut. Mir haben direkt die Aufmachung und das japanische Setting gefallen und auch der Klappentext hat sich spannend angehört, zudem habe ich online schon recht viel positives Feedback gesehen. Inhaltlich war das Buch aber eher enttäuschend. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen und auch die grundlegende Idee finde ich immer noch interessant, aber es gab für mich einfach keine roten Faden. Wir springen von einer Handlung zur nächsten, alles ist irgendwie nur aneinandergereiht, auf einige Gegebenheiten wird gar nicht mehr eingegangen und die Charaktere handeln auch immer wieder ziemlich merkwürdig und unpassed.

Ich bin auch nicht richtig mit den Charakteren warm geworden und konnte sie nicht richtig greifen. Ich war nach den ersten Kapiteln z.B. überrascht, dass die Protagonistin ein Hörgerät trägt, weil es nie erwähnt wurde und dann nur in einem Nebensatz aufkam. Ich dachte erst, ich hätte mich verlesen. An einer anderen Stelle erfährt man in einem Satz, dass sie scheinbar spicy Romantasy-Bücher liest und dann wird nicht weiter drauf eingegangen. Diese Info hat zu dem Zeitpunkt für mich auch gar nicht zum Charakter gepasst und war deswegen eher irritierend. Die Protagonistin ist auch nicht wirklich als Feministin angelegt, bzw. kommen solche Themen überhaupt nicht in der Geschichte vor, aber an ein, oder zwei Stellen hauen sie und ihre Freundin Sätze raus, die ich ebenfalls nicht erwartet hätte und für mich deplatziert wirkten. Das ganze Taylor Swift Thema hat mich leider auch gar nicht abgeholt. einige Handlungen fand ich zudem eher unlogisch und nicht authentisch. Wie schaffen es junge Erwachsene bitte unbemerkt ins Gefängnis und können dann auch noch ausbrechen? Es gab nicht mal einen richtigen Plan, der irgendwie Sinn ergeben hätte.

Ich habe anfangs tatsächlich überlegt, abzubrechen, aber ich wollte das Buch wirklich mögen und hatte die Hoffnung, es könnte noch besser werden. Zumindest hat mir der Epilog ganz gut gefallen, auch wenn der Timeskip gerne größer hätte sein können. Positiv hervorzuheben war ansonsten noch die auf Konsens basierte Beziehung.

Für mich war das Buch leider gar nichts. Andere haben aber sicherlich Spaß an der Geschichte. von mir gibt es 2 Sterne für die Idee, Aufmachung und den Schreibstil.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

nicht nur eine schöne Verpackung

A Dance of Lies
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Ich bin begeistert: von der Aufmachung, von der Idee, vom Schreibstil und der Umsetzung!

Nachdem ich in letzter Zeit viel Romantasy gelesen habe, war dieses Buch eine wirklich schöe Abwechslung. In der ...

Ich bin begeistert: von der Aufmachung, von der Idee, vom Schreibstil und der Umsetzung!

Nachdem ich in letzter Zeit viel Romantasy gelesen habe, war dieses Buch eine wirklich schöe Abwechslung. In der Geschichte geht es um verschiedene Königreiche, die sich gemeinsam zu einer Versammlung einfinden. Dort wird die Protagonistin als Spionin eingeschleust und ein Machtspiel aus Verat und Intrigen beginnt. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und konnte mir dank der ausführlichen Beschreibungen alles sehr gut vorstellen. Vor allem die Tanzszenen sind unglaublich gut beschrieben. Die Protagonistin ist gut angelegt und ich fand ihre Denkweise und Handlungen meistens gut nachvollziehbar. Ab und an war sie etwas naiv und einige Zusammenhänge hätte sie irgendwie auch früher erkennen können, aber alles in allem konnte ich ihr gut folgen. Im Vordergrund stehen die politischen Machenschaften und Intrigen einiger Königreiche und nicht die Romantik. Das fand ich in dieser Geschichte aber auch passend. Leider ist das Marketing hier eher irreführend. Wer mehr Romantik und vor allem ein Love Triangle erwartet hat, wird sicherlich entäuscht sein. Ich weiß bis jetzt nicht genau, zwischen wem das Dreieck bestehen sollte 😅 Es sind auch keine fantastischen Elemente vorgekommen, bzw. erst sehr spät, was für einige eventuell auch ein wichtiger Punkt ist. Es gibt schon eine Art Mythen, Legenden und Götter, zudem Propheten und nach vielen Jahren eine Prophezeihung, aber erst zum Ende des Buches wird es fantastischer. Ich vermute, dass wir in Band 2 dahingehend mehr erwarten können. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit liebgewonnen Charakteren.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

liebevoll geschriebene Enemies to Lovers-Geschichte

Morrighan - Wie alles begann
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Morrigham ist die Vorgeschichte zur Trilogie "Die Chroniken der Verbliebenen". Ich habe diese bisher noch nicht gelesen, habe sie jetzt aber auf meine Wunschliste gesetzt. Morrigham ist eine ruhige Geschichte, ...

Morrigham ist die Vorgeschichte zur Trilogie "Die Chroniken der Verbliebenen". Ich habe diese bisher noch nicht gelesen, habe sie jetzt aber auf meine Wunschliste gesetzt. Morrigham ist eine ruhige Geschichte, in der tatsächlich kaum etwas passiert und mit knapp 200 Seiten auch schnell zu lesen ist. Der Schreibstil ist angenehm. Die Illustrationen haben mir vom Stil nicht ganz so gut gefallen, aber generell finde ich solche Details sehr schön in Büchern. Die Geschichte fokussiert sich auf Morrighan und Jafir, die verschiedenen Lagern angehören. Ihre Wege kreuzen sich über die Jahre immer wieder und aus einer anfänglichen zaghaften Freundschaft entwickeln sich langsam tiefere Gefühle, die beide in große Gefahr bringen können, sollten die falschen Personen davon erfahren. Ich habe die Entwicklung der beiden wirklich genossen und fand es auch überhaupt nicht störend, dass es kaum Action gab. Auf jeden Fall hat mich diese kurze Vorgeschichte neugierig auf die Triloige gemacht.

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