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Veröffentlicht am 27.02.2026

Mehr Gefühl als Grausamkeit

Very Bad Devils
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Achtung Spoiler!

Der Prolog aus Jaxons Sicht ist – ganz in typischer Jaxon-Manier – schlicht brillant und zieht sofort in die Geschichte hinein. Besonders stark ist, dass man endlich versteht, warum Romeo ...

Achtung Spoiler!

Der Prolog aus Jaxons Sicht ist – ganz in typischer Jaxon-Manier – schlicht brillant und zieht sofort in die Geschichte hinein. Besonders stark ist, dass man endlich versteht, warum Romeo so handelt, wie er handelt, und welches dunkle Geheimnis ihn so fest im Griff hat, dass er sogar bereit wäre zu töten.

Reece hat sich zu einem der spannendsten Charaktere entwickelt. Mables Verrat hat ihn spürbar verändert, kälter gemacht – und genau diese Dunkelheit hat mir im vorherigen Band gefehlt. Endlich verhalten sich die Kings wieder wie die Kings. Im Gegensatz dazu wirken die anderen, die Mable hoffnungslos verfallen sind, fast zahm. Nur Zayn enttäuscht etwas, da er ungewohnt weich erscheint, obwohl er für mich immer einer der stärksten Antagonisten war.

Ab der Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen wurde es hier emotional wirklich intensiv. Mable wirkt tatsächlich gebrochen, ebenso wie Reece – und obwohl ich mir die kompromisslose Dunkelheit der Kings zurückgewünscht habe, war dieser Band vor allem emotional aufwühlend.

Allerdings ist Mables ständiges Hin und Her, ihr Weglaufen, Gefangenwerden-Wollen und das permanente „Liebst du mich?“ auf Dauer sehr anstrengend. Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr Selbstreflexion zeigt und sich endlich zu der Königin entwickelt, die sie sein könnte.

Vance überzeugt in seiner Rolle als „Turm“, auch wenn das Ende insgesamt sehr überstürzt wirkt – der Amoklauf, Vances möglicher Tod und die Entführung durch Mables Vater passieren Schlag auf Schlag.

Insgesamt hätte das Buch für meinen Geschmack kürzer und weniger wehleidig sein können. Dennoch weiß ich aus den vorherigen Bänden, dass auf einen eher durchwachsenen Teil meist ein besonders fesselnder folgt – und vielleicht war dieser Band die Vorbereitung auf das große Ganze.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Weniger Spannung, mehr Vorbereitung auf den Sturm

Very Bad Bastards
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Nach zwei unfassbar starken Vorgängern hatte ich hohe Erwartungen an „Very Bad Bastards“ – und genau darin liegt wohl auch das kleine Problem dieses Bandes.

Der Einstieg gestaltet sich zunächst etwas ...

Nach zwei unfassbar starken Vorgängern hatte ich hohe Erwartungen an „Very Bad Bastards“ – und genau darin liegt wohl auch das kleine Problem dieses Bandes.

Der Einstieg gestaltet sich zunächst etwas zäh. Die Kings sind mit Mable im „Alltag“ angekommen, was der Geschichte zwar eine neue Dynamik verleiht, gleichzeitig aber einiges an Spannung nimmt. Immer wieder wird erwähnt, dass Jaxon sich distanziert, doch diese Andeutungen reichen nicht aus, um durchgehend ein spürbares Knistern aufrechtzuerhalten.

Was für mich jedoch klar heraussticht, ist Jaxons zynische Art. Seine kühle, bissige Haltung bringt genau die Spannung und Abwechslung hinein, die im Kontrast zur teils überfürsorglichen Art der anderen Kings dringend nötig ist. Während die Jungs sich zunehmend um Mable scharen wie Schoßhündchen – was sie leider etwas an Reiz verlieren lässt – bleibt Jaxon interessant. Er wirkt, als verliere er trotz seiner Besessenheit für Mable seine eigenen Ziele nicht aus den Augen. Das macht ihn greifbarer, gefährlicher und schlicht faszinierender. Auch die Einblicke in seine Herkunft verleihen seinem Charakter mehr Tiefe.

Weniger überzeugen konnte mich hingegen die Entwicklung rund um Vance. Dass Mable nun auch noch ihn „haben will“, wirkte auf mich unnötig. Gedankenspiele hätten hier vollkommen gereicht und vielleicht sogar mehr Spannung erzeugt. So hinterlässt die Affäre einen faden Beigeschmack – bei Mable, weil ihr scheinbar fünf Kings nicht genügen, und bei Vance, weil er trotz fester Freundin diesen Schritt geht. Diese Dynamik schwächt für mich die emotionale Intensität statt sie zu steigern.

Insgesamt empfand ich diesen Band – gerade im Vergleich zu den zwei wirklich unfassbar guten vorherigen Teilen – als etwas enttäuschender. Doch das ist nicht zwingend etwas Negatives. Nicht jedes Buch einer Reihe kann dauerhaft dieselbe Intensität halten, besonders wenn es die Weichen für kommende Entwicklungen stellt.

Und genau deshalb starte ich dennoch gespannt in den nächsten Teil der Reihe – in der Hoffnung, dass sich die unterschwelligen Spannungen endlich voll entfalten.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Wenn Dunkelheit zur Wahrheit wird

Very Bad Truth
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Mit „Very Bad Truth“ setzt die Reihe um die Kings neue Maßstäbe – düsterer, intensiver und emotionaler als je zuvor. Schon die erste Szene trifft einen mit roher, schockierender Gewalt. Ohne Vorwarnung ...

Mit „Very Bad Truth“ setzt die Reihe um die Kings neue Maßstäbe – düsterer, intensiver und emotionaler als je zuvor. Schon die erste Szene trifft einen mit roher, schockierender Gewalt. Ohne Vorwarnung wird klar: Dieses Buch schlägt eine andere Richtung ein. Härter. Dunkler. Schonungslos. Wer dachte, die vorherigen Bände hätten die Grenzen ausgereizt, wird hier eines Besseren belehrt.

Endlich bekommt man tiefere Einblicke in Sylvians Familie und seine Vergangenheit. Die Puzzleteile, die bisher nur angedeutet wurden, fügen sich langsam zusammen – und genau das macht den Reiz aus. Man versteht ihn besser, leidet mehr mit ihm und begreift, warum er so handelt, wie er handelt. Diese Enthüllungen geben der Geschichte eine neue emotionale Wucht.

Harper hingegen wirkt wie das perfekte Sinnbild all jener verlorenen reichen Kinder: materiell fehlt es ihr an nichts, und doch scheint sie innerlich leer. Sie hat zu viel von allem – außer echter Freude. Diese Zerrissenheit macht sie greifbar und tragisch zugleich.

Ich habe das Buch förmlich verschlungen. Die Dynamik rund um die Kings macht süchtig; man kann sich dieser Welt kaum entziehen. Endlich werden Wahrheiten aufgedeckt, lange gehütete Geheimnisse kommen ans Licht – und alles fühlt sich größer, bedeutender und dramatischer an als zuvor. Nachdem ich nach dem Vorgängerband überzeugt war, meinen absoluten Lieblingsteil der Reihe gelesen zu haben, musste ich feststellen: Ich lag meilenweit daneben. „Very Bad Truth“ übertrifft alles und stellt die bisherigen Ereignisse komplett in den Schatten.

Und dann dieser fiese Cliffhanger! Kaum hat man die letzte Seite gelesen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sofort zum nächsten Band zu greifen. Ein Buch, das schockiert, mitreißt und süchtig macht – definitiv das bisher stärkste der Reihe.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

So viel Verdorbenheit – und ich liebe es

Very Bad Choice
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Mit „Very Bad Choice“ legt J. S. Wonda für mich bisher den stärksten Band der Reihe vor – und ich habe jede einzelne Seite verschlungen.

Besonders gefreut hat mich, dass wir endlich auch mehr aus Harpers ...

Mit „Very Bad Choice“ legt J. S. Wonda für mich bisher den stärksten Band der Reihe vor – und ich habe jede einzelne Seite verschlungen.

Besonders gefreut hat mich, dass wir endlich auch mehr aus Harpers Sicht erleben dürfen. Ihre Perspektive bringt noch einmal eine ganz neue Tiefe in die Geschichte, macht viele Dynamiken greifbarer und sorgt dafür, dass man noch stärker in das toxische Geflecht aus Gefühlen, Macht und Manipulation hineingezogen wird.

Und dieses Buch? Es liefert einfach mehr von allem: mehr Intrigen, mehr Spiele, mehr Erotik, mehr Verdorbenheit, mehr toxische Verstrickungen – und vor allem so viel Drama, dass ich es regelrecht weggesuchtet habe. Genau dieses düstere, moralisch graue Chaos macht für mich den Reiz der Geschichte aus.

Vance bleibt mir allerdings weiterhin suspekt. Irgendetwas an ihm wirkt wie die Ruhe vor dem Sturm – und ich habe das Gefühl, dass da noch eine gewaltige Wendung auf uns wartet. Gleichzeitig hoffe ich sehr auf ein großes Comeback von Clarisse. Am liebsten natürlich mit Jaxon an ihrer Seite – das hätte definitiv Explosionspotenzial.

Und dann ist da noch Romeo… Ich hätte es nicht erwartet, aber ich kann einfach nicht anders, als Gefallen an ihm zu finden. Trotz – oder gerade wegen – seiner Art übt er eine gewisse Faszination aus, die man schwer ignorieren kann.

Für mich ist „Very Bad Choice“ bisher mein absoluter Lieblingsteil der Reihe. Wenn die weiteren Bände dieses Niveau halten oder sogar noch steigern, dann wird das eine emotionale Achterbahnfahrt, von der ich definitiv nicht freiwillig aussteigen werde. Ich bin mehr als gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Mehr Schatten, mehr Kings, mehr Abgründe

Very Bad Liars
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Der Einstieg in „Very Bad Liars“ war für mich zunächst etwas schleppend. Vor allem Mables Naivität ging mir stellenweise auf die Nerven, genauso wie die teils überfürsorgliche Art der Kings, die eher anstrengend ...

Der Einstieg in „Very Bad Liars“ war für mich zunächst etwas schleppend. Vor allem Mables Naivität ging mir stellenweise auf die Nerven, genauso wie die teils überfürsorgliche Art der Kings, die eher anstrengend als beschützend wirkte. Gleichzeitig hatte genau das aber auch einen positiven Effekt: Zayns und Romeos Charaktere wurden dadurch deutlich stärker hervorgehoben, sodass man am Ende doch auch den anderen beiden Kings verfällt.

Besonders eindrücklich und realistisch fand ich Amabelles Flashbacks in Bezug auf die Vergewaltigung durch Rachel. Diese Szenen waren hart, aber glaubwürdig und emotional sehr intensiv umgesetzt. Insgesamt ist das Buch bereits seit den ersten Seiten spannend und deutlich düsterer als die vorherigen Teile – mit mehr roher Gewalt und einer insgesamt beklemmenderen Atmosphäre.

Ein großes Highlight war für mich, dass man endlich mehr über Romeo und Zayn erfährt. Die beiden sind aktuell mein Lieblingsantagonisten: komplex, unberechenbar und unglaublich faszinierend. Gleichzeitig muss ich allerdings sagen, dass ich immer noch nicht ganz verstehe, was Amabelle so besonders macht und wodurch sie sich wirklich von anderen unterscheidet – dieser Punkt blieb für mich etwas vage.

Trotzdem habe ich jede einzelne Zeile genossen. Endlich bekommt man mehr Einblicke in Vance, wobei mir Vance nach wie vor überhaupt nicht geheuer ist. Der Cliffhanger am Ende ist dann so meisterhaft platziert, dass ich keine andere Wahl hatte, als direkt mit dem vierten Band weiterzumachen.

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