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Alesia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2024

Langer Schlaf

Die letzte Göttin
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Andra erwacht nach etwa eintausend Jahren aus einem Kryptoschlaf. Eigentlich hätte dieser nur hundert Jahre andauern sollen. Von ihrer Familie, sowie weiteren Menschen, mit denen sie einen fremden Planeten ...

Andra erwacht nach etwa eintausend Jahren aus einem Kryptoschlaf. Eigentlich hätte dieser nur hundert Jahre andauern sollen. Von ihrer Familie, sowie weiteren Menschen, mit denen sie einen fremden Planeten bevölkeren sollte, ist nichts mehr bekannt. Als Letzte ihrer Art, wird Andra als Göttin verehrt. Eine Position zwischen Verehrung, Erwartungen und politischen Intrigen/Lebensgefahr. Auch Zhade, der sie entdeckt und erweckt hat, spielt ein undurchsichtiges, gefährliches Spiel.

Die letzte Göttin von Lora Beth Johnson würde ich am ehesten als Science Fiction/Dystopie einordnen. Die Autorin schafft eine rauhe, wüstenartigen, vorindustrielle Welt. Verfremdete Ansätze einer Hochtechnologie sind noch vorhanden. Doch was Andra als Technik und Roboter kennt, wurde zu Magie und Engeln. Der Schreibstil der Autorin liest sich gut, hat aber auch die eine oder andere Länge. Die Erzählerperspektive wechselt zwischen der Sicht von Andra und Zhade. Was etwas Schwung ins Buch bringt und dafür sorgt, dass das Worldbilding besser verständlich ist. Neben einer bedrohlichen Zukunft und Palastintrigen wartet die Geschichte auch mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung auf. Was mich gar nicht erreicht hat, war die in der Buchbeschreibung erwähnte Romantasy. Deshalb vergebe ich für diese futuristische Dornröschen-Adaption vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Elefanten und Nilpferde bewegen was zusammen

Elmar: Elmar und die Nilpferde
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Vorab: Ich mag die Reihe um Elmar, den liebenswerten buntkarierten Elefanten sehr gerne. Gerade die Geschichte rund um Nilpferde finde ich besonders gelungen.

Die Elefantenherde ist schockiert! Die ...

Vorab: Ich mag die Reihe um Elmar, den liebenswerten buntkarierten Elefanten sehr gerne. Gerade die Geschichte rund um Nilpferde finde ich besonders gelungen.

Die Elefantenherde ist schockiert! Die Nilpferde baden einfach in Fluss der Herde. Elmar fragt jedoch bei den Nilpferden nach. Es stellt sich heraus, dass der Fluss der Nilpferde aufgrund eines Erdrutsches ausgetrocknet ist. Damit die Nilpferde schnell zurück in ihren Fluss können, bietet die Elefantenherde Hilfe an. Und tatsächlich, zusammen ist das Problem viel schneller gelöst und Elefanten und Nilpferde haben anschließend noch Spaß beim Plantschen.

Die Illustrationen im Buch sind schön bunt und auch sehr ansprechend gezeichnet. Der Text ist nicht allzu lang, eignet sich für Kindergartenkinder und lässt sich leicht vorlesen. Elefant Elmar ist wie gewohnt sympathisch und auch die Botschaft des Buches gefällt mir. Von mir eine Empfehlung fürs Kinderbuchregal.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Gigantischer Wald

Wächter des Wyrdwood
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Ich tue mich etwas schwer mit der Bewertung dieses Buches. Es gab viele Aspekte die mir gut gefallen haben, beispielsweise die Darstellung des Wyrd-Wood. Ein riesiger Wald mit gigantischen Bäumen, der ...

Ich tue mich etwas schwer mit der Bewertung dieses Buches. Es gab viele Aspekte die mir gut gefallen haben, beispielsweise die Darstellung des Wyrd-Wood. Ein riesiger Wald mit gigantischen Bäumen, der ebenso wunderschön, wie tödlich ist. Auch der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen. Es gab spannende Momente, aber auch Phasen in denen die Handlung durchaus schneller hätte verlaufen können. Zum größten Teil begleitet man den Waldläufer Cahan durch die Geschichte. Cahan ist nicht unbedingt ein Sympatieträger. Er ist aufgrund seiner Vergangenheit im Kloster und als Krieger eher verbittert, wütend und etwas unnahbar. Ausserdem besitzt er eine besondere Fähigkeiten. Trotzdem blitzt immer mal wieder etwas Humor auf und er versucht eigentlich das Richtige zu tun. Daneben gibt einen weiteren Erzählstrang, in dem man einen kleinen Einblick in die Politik, verbunden mit dem Göttersystem, erhält. Die Handlung die der Klappentext beschreibt, betrifft etwa das letzte Drittel des Buches. Die Welt in der die Geschichte spielt ist eher düster. Einer meiner größten Kritikpunkte ist, dass es gerade am Anfang zu wenige Erklärungen zu Welt, Politik, Magie, Religion, etc. gibt. Man muss sich im Prinzip sehr viel selbst erarbeiten und zusammenreihmen. Auch Cahans Vergangenheit wird immer nur bruchstückhaft erwähnt, ohne ein Gesamtbild abzugeben. Das Ende des Buches ist mit zu offen. Hier sind nicht alle Handlungsfäden auch nur ansatzweise abgeschlossen, auch weil der Verlag aus der englischen Übersetzung zwei Bände gemacht hat. Es bleibt also abzuwarten wie diese Serie sich weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Vom Tütenfisch und Dosenkrebs

Im tiefen, weiten Meer
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Bei "Im tiefen, weiten Meer von Henrike Lippa" handelt es sich um ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch zum Thema Verschmutzung des Meeres für kleine Leser und Leserinnen ab drei Jahren. Das Buch ist kindgerecht ...

Bei "Im tiefen, weiten Meer von Henrike Lippa" handelt es sich um ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch zum Thema Verschmutzung des Meeres für kleine Leser und Leserinnen ab drei Jahren. Das Buch ist kindgerecht illustriert, mit gereimtem Text zum Vorlesen. Tütenfisch, Dosenkrebs und Delfin haben ein Problem: In ihrem Meer stinkt es. Die Menschen haben irgendwie allerlei Sachen im Meer verloren, die dort nicht hingehören. Da das Zeug bestimmt noch gebraucht wird, beschließen die Meeresbewohner es zurück an den Strand zu bringen. Die Darstellung der Meerestiere ist so niedlich, dass sie ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könnte, wenn die Thematik nicht so traurig wäre. Das Buch ist nicht belehrend, regt aber zum Nachdenken an. Auf der vorletzten Seite sind noch kleine Tipps und Wissenswertes aufgeführt. Wenn, wie bei den Fischen, wirklich jeder mitmachen würde, wäre Umweltverschmutzung ein wesentlich kleineres Problem.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Bücher und Efeu

Ivy - Der Fluch des Efeus
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An ihrerem 18ten Geburtstag erhält Ivy von ihrer Großvater ein goldenes Efeublatt, das einst ihrer verstorbenen Mutter gehörte . Es stellt sich heraus, dass Sie Nachfahrin einer Buchfigur aus Tristan und ...

An ihrerem 18ten Geburtstag erhält Ivy von ihrer Großvater ein goldenes Efeublatt, das einst ihrer verstorbenen Mutter gehörte . Es stellt sich heraus, dass Sie Nachfahrin einer Buchfigur aus Tristan und Isolde ist und dazu berufen, mit einer Geheimorganisation von Buchnachkommen, verschiedene Bücher zu retten. Die Grundidee des Buches finde ich toll, leider war die Umsetzung dann nicht ganz nach meinem Geschmack. Die Geschichte war gut verständlich geschrieben. Schön fand ich das Auftauchen einiger Klassiker, sowie die Möglichkeit, dass die Protagonisten in ihr Buch eintauchen konnten. Was mich etwas gestört hat ist, dass Ivy ständig, zum Großteil auch unnötig, aus vielen Situationen geflohen ist. So war mir ihr Verhalten oft nicht nachvollziehbar. Auch die leichte Liebesgeschichte mit Elian konnte mich nicht gänzlich überzeugen. Leider ist das Buch auch nicht in sich abgeschlossen und ein Fortsetzung bisher nicht erschienen. Für jüngere Leserinnen, die Fantasy und Bücher mögen, aber lesenswert.

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