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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2018

Genialer Krimi mit hoher Spannung

Der Teufel von Wacken
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Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zum Titel. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, die mich alle begeistert haben und so war ich auch auf dieses Buch von ihr gespannt. Der ...

Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zum Titel. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, die mich alle begeistert haben und so war ich auch auf dieses Buch von ihr gespannt. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch von Heike Denzau.

Klappentext:
Lyn Harms ermittelt in Wacken – Teil 2.

Ein Überfall auf einen Itzehoer Juwelier endet blutig. Die Spur führt Ermittlerin Lyn Harms zum gerade stattfindenden Heavy-Metal-Festival in Wacken. Dort feiern 75.000 Fans eine riesige Party und haben das Dorf fest im Griff. Niemand ahnt, dass die Täter weitere Verbrechen planen. Als sich die Schlinge um die Bande immer enger zuzieht, eskaliert die Situation. Und es bleibt nicht bei einem Toten …


Der Schreibstil von Heike Denzau ist, wie schon in den anderen Büchern, flüssig und die Spannung direkt von Beginn an gegeben. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch die Atmosphäre vom Festival in Wacken wird gut beschrieben und man kann es sich gut vorstellen. Lyn Harms ist mir als Ermittlerin sehr sympathisch und es macht Spaß, mit jedem Buch mehr aus ihrem Privatleben zu erfahren und sie ein Stück zu begleiten. Die Spannung ist direkt von Beginn an da und hält bis zum Schluss. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und genug Möglichkeiten mit zu ermitteln. Zwar sind die Täter von Beginn an bekannt, aber dennoch hält die Spannung bis zum Schluss und man überlegt ständig, was wohl als nächstes passiert.
Für mich ein sehr gelungener Krimi von Heike Denzau und eine tolle Fortsetzung von Ermittlerin Lyn Harms und ihrem Team.
Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne für diesen packenden Krimi – ich hatte ein paar spannende Lesestunden damit.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Guter Roman – aber kein Thriller

Chicago
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Das Cover gefällt mir richtig gut und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von David Mamet. Auch der Klappentext macht Lust auf das Buch, das, laut Klappentext, eine Mischung aus historischem ...

Das Cover gefällt mir richtig gut und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von David Mamet. Auch der Klappentext macht Lust auf das Buch, das, laut Klappentext, eine Mischung aus historischem Roman und Thriller sein soll. Der Thriller Teil war nur leider verschwindend gering, bis nicht vorhanden, so dass es eher dem Genre Roman zuzuordnen ist.

Klappentext:
Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune. Wobei Mike vortrefflich darüber streiten könnte, ob die größeren Ganoven nicht doch im Rathaus oder bei der Polizei sitzen. Er weiß viel und hat sich mit allen Mächtigen bereits angelegt. Als seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet wird, ist ihm klar, dass ihm dadurch eine Lektion erteilt werden soll. Aber von wem? Mike schwört, Annies Tod zu rächen. Und so begibt er sich auf Spurensuche in der Chicagoer Unterwelt …


Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man mal drin ist im Buch, dann liest es sich gut und flüssig. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider fehlte mir im kompletten Buch die Spannung. Die Geschichte an sich ist gut und auch unterhaltsam, aber eben nicht spannend und das erwarte ich von einem Buch natürlich, das im Genre Thriller angesiedelt ist. Die Spannung hat sich auch nicht entwickelt, so wie ich das am Anfang noch gehofft hatte, es blieb bei einem unterhaltsamen Roman, aber eben ohne jede Spannung.
Insgesamt hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber man sollte nicht auf einen Thriller eingestellt sein, denn dann wird man enttäuscht, wegen der fehlenden Spannung. Aber David Mamet ist ein guter Roman gelungen, wenn auch mit einem Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Hervorragendes Thriller-Debüt

Echo Killer
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Das Cover hat mich angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Thriller-Debüt von Christi Daugherty.

Klappentext:
Der Mörder ihrer Mutter wurde nie gefasst. Jetzt scheint er ...

Das Cover hat mich angesprochen und der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Thriller-Debüt von Christi Daugherty.

Klappentext:
Der Mörder ihrer Mutter wurde nie gefasst. Jetzt scheint er erneut zu töten.
Eine Frau Mitte dreißig, nackt und erstochen auf dem Küchenboden – aufgefunden von ihrer 12-jährigen Tochter. Als Polizeireporterin Harper McClain den Tatort sieht, hat sie nur einen Gedanken: Das grausame Szenario ist identisch mit einem anderen Mord. Dem an ihrer Mutter. Seit fünfzehn Jahren quält sie der Gedanke, dass der Killer noch immer auf freiem Fuß ist. Nun scheint er wieder zugeschlagen haben. Es gibt keine Fingerabdrücke, keine DNA, keine Spuren. Harper ist entschlossen, die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen. Doch die hat ihren Preis.


Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch die Hauptakteurin Harper McClain konnte ich mir gut vorstellen und, da man auch Einblicke in ihr Privatleben bekommt, hatte ich einen noch besseren Bezug zu ihr. Die Spannung ist direkt von Beginn an greifbar und hält bis zum Schluss. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so toll fand ich den Spannungsbogen, den die Autorin in ihrem Thriller-Debüt geschaffen hat. Es gab zudem ausreichend überraschende Wendungen und ein Ende mit dem ich so nicht gerechnet hatte.
Für mich eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne für dieses Thriller-Debüt von Christi Daugherty. Ich hoffe wir können bald mehr Bücher der Autorin lesen, die ebenso spannend sind wie dieses. Auch über eine Fortsetzung mit Harper McClain würde ich mich sehr freuen, zumindest der Schluss des Buches lässt auch auf eine Fortsetzung hoffen, denn alles wurde nicht geklärt.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Interessante Geschichte – aber wenig Thriller

Wo der Teufel ruht
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Das Cover finde ich sehr gelungen, es hat mich direkt angesprochen und zusammen mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht auf das Buch von Craig Russell.

Klappentext:
„ … und sie erfassten, dass der ...

Das Cover finde ich sehr gelungen, es hat mich direkt angesprochen und zusammen mit dem Klappentext sehr neugierig gemacht auf das Buch von Craig Russell.

Klappentext:
„ … und sie erfassten, dass der Teufel nur Gott in seinem Nachtgewand ist.“

Prag in den dreißiger Jahren. Viktor, ein junger Arzt, möchte die Welt verändern, indem er in einer Anstalt hilft, hochgefährliche Kriminelle zu heilen. Doch das Unternehmen steht unter keinem guten Stern. Noch bevor er den Zug besteigen kann, um seine neue Stelle als Mediziner anzutreten, schlägt ein Serienmörder wieder zu, der ganz Prag in Atem hält. Bald kommt Viktor ein düsterer Verdacht: Könnte es sein Studienfreund Filip sein, der all die Morde begangen hat? Eine alptraumhafte Reise beginnt.

Ein großer, spannender Roman über die Anfänge der Psychologie, über eine schicksalhafte Liebe und darüber, wie das Böse in die Welt kommt.


Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider hat mir im gesamten Buch die Spannung gefehlt und das gehört für einen Thriller einfach dazu. Die Geschichte an sich fand ich gut und auch gut geschrieben, aber ich würde das Buch auch eher dem Genre Roman als Thriller ansiedeln, eben weil der durchgehende Spannungsbogen leider fehlt. Zwar gab es durchaus spannende Passagen, aber leider hielten diese nicht lange. Interessant fand ich die Geschichte durchgehend, aber eben leider nicht super spannend.
Auch wenn mir die Spannung über weite Teile des Buches gefehlt hat, vergebe ich dennoch vier Sterne, weil mir die Geschichte an sich sehr gut gefallen hat. Ich finde es ist ein lesenswertes Buch, aber man sollte eben keinen typischen Thriller erwarten.

Veröffentlicht am 21.10.2018

Historischer Krimi

Die Meisterbanditin
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Das Cover dieses historischen Kriminalromans von Silvia Stolzenburg hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch. Wirklich ein großes Kompliment für ...

Das Cover dieses historischen Kriminalromans von Silvia Stolzenburg hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch. Wirklich ein großes Kompliment für dieses gelungene Cover – sehr passend für das Buch.

Klappentext:
Die Welt der siebzehnjährigen Marie bricht jäh zusammen, als der Sohn eines wohlhabenden Bauern ihr eröffnet, dass er eine andere heiraten wird. Durch die Demütigung vom väterlichen Hof getrieben, tritt Marie in die Dienste der Mätresse des Herzogs von Württemberg ein. Als Dienstmagd auf Schloss Brenz muss sie sich der Nachstellungen des herzoglichen Jägers erwehren, der sie des Diebstahls bezichtigt. Anstatt sie zu bestrafen, schlägt Wilhelmine ihr vor, sich einer Truppe von fahrenden Schauspielern anzuschließen und für sie zu spionieren. Marie willigt ein und gerät dadurch schon bald in einen Strudel aus tödlichen Intrigen.


Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch in die damalige Zeit, in der das Buch spielt konnte ich mich gut hineinversetzten und hatte keine Probleme der kurzweiligen Handlung zu folgen. Es ist von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam geschrieben und ich wollte an jeder Stelle des Buches unbedingt wissen, wie es weitergeht und es kam nie Langeweile auf beim Lesen.
Für mich wieder ein sehr gelungenes Buch von Silvia Stolzenburg und eine klare Leseempfehlung für alles Fans von historischen Romanen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin, denn, da zum Schluss nicht alle Fragen beantwortet wurden, wird es sicherlich bald den nächsten Teil geben – und so heißt es nun warten auf Band 2, das hoffentlich bald erscheinen wird.