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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Gerade für junge Leser sehr empfehlenswert!

Jana, 39, ungeküsst
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Zum Buch: Die junge Jana Crämer erfährt schon seit ihrer Kindheit Mobbing bezüglich ihres Übergewichts. Jahrelange Diäten und Jojo-Effekte führen sie schließlich sogar in die Essstörung. Da kommt die ältere ...

Zum Buch: Die junge Jana Crämer erfährt schon seit ihrer Kindheit Mobbing bezüglich ihres Übergewichts. Jahrelange Diäten und Jojo-Effekte führen sie schließlich sogar in die Essstörung. Da kommt die ältere Jana Crämer und geht mit ihr in den Dialog. Und auf dieser Reise werden die beiden vom Leser begleitet.

Meine Meinung: Hierbei handelt es sich um eine Biografie, die mal so erfrischend anders ist als andere! Die Begegnung der beiden Janas ist nicht nur herzerwärmend, sondern auch aufschlussreich. Ich denke, dass Jana Crämer somit auch gut ihre Dämonen der eigenen Vergangenheit bewältigen konnte. Zumindest ist es eine Art Selbst-Reflektion. Erschreckend, aber auch lustig nimmt Jana den Leser mit in ihre Kindheit, ihre Jugend und schließlich in ihr Erwachsenen-Leben.

Ich bin selbst nicht von einer Essstörung betroffen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es Leser, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, gut mitnimmt und vielleicht sogar helfen kann! Mir gefällt einfach die Art und Weise, eine Biografie zu erzählen und die optimistische und positive Art, die Jana hier rüberbringt. Auch über die Krankheit Lipödem und Multiple Sklerose erfährt man ein wenig.

Mein Fazit: Im Fazit würde ich sagen, hier handelt es sich um ein lebensbejahendes Buch, was gerade von jungen Leser*innen gelesen werden sollte! Mir hat es gut gefallen und meine positive Einstellung zu der Person Jana Crämer nur bestätigt!

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Wenn man sich selbst nicht mehr trauen kann...

Die Tochter des Serienkillers
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Zum Buch: Die Tierärztin Jenny hat ein gutes Leben mit ihrem Mann Mark und ihren beiden Kindern Ella und Alfie. Ihre Vergangenheit macht ihr dennoch zu schaffen, denn ihr Vater ist ein überführter Serienmörder ...

Zum Buch: Die Tierärztin Jenny hat ein gutes Leben mit ihrem Mann Mark und ihren beiden Kindern Ella und Alfie. Ihre Vergangenheit macht ihr dennoch zu schaffen, denn ihr Vater ist ein überführter Serienmörder und ihre Mutter war sehr besitzergreifend. Das äußert sich in Stresssituationen in Albträumen und nächtlichen Blackouts. Mit dem Verschwinden von Olivia, die mal ein Verhältnis mit Mark hatte, beginnt der Stress für Jenny. Jemand legt ihr Tierkadaver vor die Tür. Weiß jemand von ihrer Vergangenheit oder ist sie es nachts selber? Kann man die Gene eines Serienmörders vererbt bekommen? Sie kann plötzlich niemandem mehr trauen, am allerwenigsten sich selbst…

Meine Meinung: Dies ist der zweite der der Reihe um den Serienkiller, wobei die Teile alle einzeln lesbar sind, da sie nicht aufeinander aufbauen und es auch völlig unterschiedliche Charaktere sind. Mir hat der erste Teil noch etwas besser gefallen, da man da wirklich von Kapitel zu Kapitel andere Meinungen hatte. Das ist hier nicht ganz so. Ich kann auch den Charakter von Jenny nicht ganz verstehen, denn teilweise reißt sie sich selber tief in den Sumpf. Mark ist in meinen Augen kein Sympathieträger, er geht für sich gerne den Weg des geringsten Widerstands und redet einfach nicht über seine Probleme. Jenny hat ihm leider auch ihre Vergangenheit geschwiegen und so kommen natürlich Gedanken bei beiden auf, die nicht hätten sein müssen.

Der ganze Plot spitzt sich dann langsam zu, bis es am Ende zu einem schon fast filmreifen Ende kommt! Insgesamt gefällt mir der Schreibstil der Autorin, die immer aus der jeweiligen Perspektive erzählt, in der Ich-Form. Nur fand ich diesmal den Plot nicht so spannend wie beim ersten Teil.

Mein Fazit: Auch, wenn mich das Buch nicht restlos begeistern konnte, empfehle ich die Reihe gerne weiter. Man kann quasi auch mit diesem Buch starten und dann den ersten Band lesen. Die Autorin baut immer tolle Twists mit ein und das macht das Lesen zum Vergnügen!

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Veröffentlicht am 24.02.2025

Die Macht der Manipulation...

Don't Let Her Stay
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Zum Buch: Das Leben von Joanne scheint perfekt: Sie lebt mit ihrem Mann Richard, ihrer vier Monate alten Tochter Evie und dem Labrador Oscar in einem schönen Haus in einer ruhigen Gegend. Doch Richards ...

Zum Buch: Das Leben von Joanne scheint perfekt: Sie lebt mit ihrem Mann Richard, ihrer vier Monate alten Tochter Evie und dem Labrador Oscar in einem schönen Haus in einer ruhigen Gegend. Doch Richards 20-jährige Tochter Chloe aus erster Ehe war nicht einverstanden mit dieser Verbindung und hat den Kontakt abgebrochen. Nun hat sie ihren Fehler eingesehen und möchte wieder Teil der Familie sein. Sie möchte ihre Schwester Evie kennenlernen und Joanne unterstützen. Joanne freut sich über den Familienzuwachs, doch als Chloe dann da ist, muss sie sich fragen, wen sie sich da in ihr Haus geholt haben…

Meine Meinung: Ich kann nur sagen, dass ich hier nur so durch die Seiten geflogen bin! Es ist unfassbar, was man hier gleich im Prolog liest, dass man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann! Ich habe mich dabei ertappt, wie ich gerne ins Buch springen und Joanne schütteln wollte… denn sie tappt regelrecht in die Manipulationsfalle und merkt es anfangs nicht einmal. Da musste ich mich mehr als einmal wirklich beherrschen! Denn Chloe ist wirklich ein Herzchen. Wenn Richard in der Nähe ist, ist sie sein kleines, süßes Mädchen. Doch wehe, er ist gerade nicht da, dann zeigt sie ihr wahres Gesicht. Ich war ob dieser Kaltschnäuzigkeit des jungen Mädchens oft wirklich sehr geschockt! Und Richard ist meines Erachtens nach ziemlich blauäugig, nur, weil er froh ist, dass Chloe ihn wieder in ihr Leben lässt. Mit der Wendung zum Ende hin habe ich allerdings nicht gerechnet und das war echt krass! Mehr verrate ich aber nicht!

Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Kapitel sind kurz. Geschrieben ist die Geschichte in der Ego-Perspektive von Joanne. Ich weiß, dass viele Leser die Ich-Form nicht so mögen. Aber ich finde, sie gibt der Geschichte eine schöne Tiefe.

Mein Fazit: Ich kannte die Autorin nicht, aber ich bin wirklich begeistert von ihrem Werk! Ich bin quasi in zwei Tagen durch diesen Albtraum gerauscht und das Ende hat mich mit offenem Mund zurückgelassen! Ein wirklich fesselndes Buch, welches ich auf jeden Fall weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 13.02.2025

Ein toller Reihenauftakt!

Schmerz
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Zum Buch: Während eines Schulausflugs verschwindet ein 16-jähriges Mädchen. Da in der Polizeistation Reykjavik alle Ermittler mit einer großen Drogenrazzia beschäftigt sind, setzt man Dora auf die Suche ...

Zum Buch: Während eines Schulausflugs verschwindet ein 16-jähriges Mädchen. Da in der Polizeistation Reykjavik alle Ermittler mit einer großen Drogenrazzia beschäftigt sind, setzt man Dora auf die Suche nach Morgan an. Dora, seit einer Kopfverletzung in den Innendienst versetzt, bekommt Hilfe von Rado, dessen familiärer Hintergrund ihn ins Abseits stellt. Beide Ermittler entwickeln eine regelrechte Obsession, dieses Mädchen wiederzufinden. Sie sind beide Außenseiter, aber im Team unschlagbar, wie sich schnell herausstellt!

Meine Meinung: Die Geschichte beginnt in ruhigem Gewässer. Erst einmal lernt der Leser Dora kennen, die sich bedingt durch eine Schussverletzung im Kopf etwas eigenartig benimmt. Darum soll sie ja auch eigentlich im Innendienst bleiben. Die Familie von Rados Frau ist irgendwie in den Drogenhandel involviert und darum wird Rado die Aufgabe zuteil, Dora zu helfen. Anfangs tut er sich mit Dora auch ziemlich schwer, aber genau wie der Leser schließt er sie bald in sein Herz und fühlt sich für sie verantwortlich. Dora hat eine besondere Gabe, sie sieht Dinge und Zusammenhänge, die anderen entgehen. Rado ist ziemlich verloren, denn seine Familie lässt ihn auch außen vor. Die beiden zusammen beißen sich aber in den Vermisstenfall fest wie nichts Gutes! Und sind darum auch erfolgreich, auch wenn es nicht ohne Verletzungen abgeht.

Der Schreibstil ist flüssig und die kurzen Kapitel laden immer zum Weiterlesen ein. Ich kannte den Autor bislang noch nicht, werde ihn aber auf jeden Fall weiterverfolgen! Der zweite Band mit den beiden Ermittlern soll im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden. Ich bin dann wohl mit dabei! Denn die Charaktere sind so stark gezeichnet, dass man das Gefühl hat, daneben zu stehen! Darum will ich natürlich wissen, wie es weitergeht!

Mein Fazit: Von mir gibt es die volle Punktzahl für diesen überraschend guten Island-Krimi! Die Charakterzeichnung hat sie mir schnell ans Herz wachsen lassen und der Fall schien bis kurz vor Schluss unlösbar. Aber nicht mit Dora und Rado! Toller Reihenauftakt!

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Was das Internet alles anrichtet...

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)
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Zum Buch: Die kleine Poppy wächst in der Instagram-Welt auf. Jede Bewegung von ihr wird der ganzen Welt mitgeteilt. Die Eltern, Lotte und Jens Wiig, verdienen viel Geld damit. Bis Poppy eines Tages verschwindet, ...

Zum Buch: Die kleine Poppy wächst in der Instagram-Welt auf. Jede Bewegung von ihr wird der ganzen Welt mitgeteilt. Die Eltern, Lotte und Jens Wiig, verdienen viel Geld damit. Bis Poppy eines Tages verschwindet, als Jens Vater auf die Kleine aufpassen sollte. Er selbst liegt bewusstlos in der Küche. Die Eltern hoffen noch, dass es so abläuft wie vor kurzem bei der kleinen Isabella, die war nach einigen Stunden wieder da. Doch die Zeit verrinnt und von Poppy keine Spur. Die Polizistin Emer Murphy, eigentlich noch krankgeschrieben wegen einer beginnenden Psychose, ist davon überzeugt, dass sie in dem Fall gebraucht wird und fängt mit ihrem Kollegen Mons an zu ermitteln…

Meine Meinung: Die Story an sich ist eigentlich gut, aber ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten, in das Buch zu kommen. Emer ist mir im gesamten Buch nicht nähergekommen, im Gegenteil. Ich fand es immer verrückter, was sie da veranstaltet hat. Und die Fähigkeit ihrer Großmutter fand ich auch völlig unrealistisch. Den beiden Eltern von Poppy hätte ich die ganze Zeit ins Gesicht springen können. Einer unsympathischer als der andere. Gut, bei Lotte versteht man am Ende so einiges, aber dennoch konnte sie mir nicht ans Herz wachsen. Poppy taucht eigentlich nur kurz am Anfang und dann am Ende wieder auf.

Der Schreibstil ist für mich nicht flüssig, teilweise musste ich mich zwingen, weiterzulesen. Gut fand ich dagegen die doch recht kurzen Kapitel sowie die Überschriften, von wem berichtet wird und wann. Das ist ziemlich hilfreich.

Das Ende fand ich dann wieder ganz gut und es hat mich ein wenig versöhnt mit dem Buch. Aber leider kann ich dennoch nicht mehr als drei Sterne vergeben, weil es mich nicht so abgeholt hat wie erhofft.

Mein Fazit: Eine üble Geschichte über Social Media und den anonymen Follower dahinter. Leider konnte mich der Schreibstil nicht ganz überzeugen und ich fand die Geschichte etwas zu sehr in die Länge gezogen. Von daher gibt es von mir 3 Sterne, man kann es lesen, aber muss man nicht.

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