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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2022

Spannend und fesselnd, aber keine herbstliche Atmosphäre

Maple-Creek-Reihe, Band 2 - Save Me in Maple Creek
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Achtung: Diese Rezension enthält einen kleinen Spoiler auf die Geschichte

Inhalt
Mira hat mit der Trennung von Josh sehr zu kämpfen. Sie vernachlässigt ihr eigenes Leben, da sie gedanklich nur bei ihm ...

Achtung: Diese Rezension enthält einen kleinen Spoiler auf die Geschichte

Inhalt
Mira hat mit der Trennung von Josh sehr zu kämpfen. Sie vernachlässigt ihr eigenes Leben, da sie gedanklich nur bei ihm ist. Als sie ihm dann zufällig über den Weg läuft, spürt sie sofort, dass ihre Gefühle immer noch so stark sind wie zuvor. Doch Josh stößt sie von sich und bricht ihr das Herz. Mira ist fassungslos und versucht zu begreifen, was mit ihm geschehen ist. Josh hingegen hat seine eigenen Pläne...

Meine Meinung
Nachdem fesselnden Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es nun weiter gehen wird. Und was soll ich sagen? Es ging genauso spannend weiter, wie es aufgehört hatte.

Die Handlung ist weiterhin sehr fesselnd und spannend gewesen. Zwischendurch nahm sie immer mal wieder Fahrt auf und legte an Tempo zu, weshalb ich da gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Allerdings gab es zwischendurch immer mal wieder Stellen und Momente, bei denen arg das Tempo rausgenommen wurde und, die sich dadurch zum Teil auch etwas gezogen hatten. Das war etwas schade.

Achtung Spoiler
Hinzu kam, dass ich alles, was mit Neal zu tun hatte, sehr unrealistisch fand. Es kam etwas zu gekünstelt rüber, was vor allem daran lag, dass es auch nie eine Erklärung dazu gab. Das sollte vermutlich geheimnisvoll rüber kommen, es erweckt allerdings nur den Anschein, dass es sonst keine andere Möglichkeit gab, um die Geschichte am Laufen zu halten. Ebenso schade fand ich, dass anstatt, dass ein bisschen dazu erklärt wurde, es selbst im Dialog dann nur hieß, dass die Protagonisten sich das selbst nicht erklären können.

Ebenso fand ich auch, dass das Ende einfach zu perfekt war und dadurch etwas gekünstelt rüber kam.
Spoiler Ende

Die Protagonisten fand ich wieder sehr liebenswert und die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen war spürbar. Ich fand es toll, dass auch Mira ihre Ecken und Kanten hat und generell auch, wie sich die Protagonisten in dieser Geschichte entwickelt haben.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, weshalb ich gut und schnell voran gekommen bin. Die Gefühle und Emotionen waren greifbar, weshalb ich auch dahingehend mitgerissen wurde. Leider konnten auch hier meine Erwartungen, was die Atmosphäre anging, nicht erfüllt werden. Das Buch verspricht eine wunderschöne-cozy-Herbststimmung, was aber leider auch in diesem zweiten Teil überhaupt nicht der Fall war. Sie hatte tatsächlich eher etwas düsteres an sich.

Insgesamt war die Geschichte eine tolle Fortsetzung, die mich fesseln konnte, aber leider ein paar Schwächen hatte.

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Informativ, detailliert, stellenweise etwas zäh

Die Queen
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Inhalt
Nachdem Elizabeth's Vater recht jung gestorben ist, wird sie mit 25 Jahren die Königin von England. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte bis zu ihrem 70ten Thronjubiläum. Es wird auf politische Krisen ...

Inhalt
Nachdem Elizabeth's Vater recht jung gestorben ist, wird sie mit 25 Jahren die Königin von England. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte bis zu ihrem 70ten Thronjubiläum. Es wird auf politische Krisen eingegangen, auf die zahlreichen Premierminister, die sie ernannt hat, aber auch auf ihre Enkel, William und Harry, Dianas Geschichte und, was das alles mit ihrer Familie gemacht hat.

Meine Meinung
Bei solchen Büchern habe ich immer etwas Angst, dass sie einen sehr hoch gestochenen Schreibstil haben und man sich regelrecht durch das Buch quälen muss. Doch das war hier überhaupt nicht der Fall. Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen, sodass ich mich voll und ganz auf die Geschehnisse der Vergangenheit einlassen konnte.

Das Buch beginnt mit der Zeit, als Elizabeth aufgewachsen ist und erzählt auch von ihrer Kindheit. Viele Dinge waren mir tatsächlich neu und konnten mich daher überraschen. Die Autorin geht bei Fakten sehr ins Detail – vielleicht ein wenig zu sehr, da es zwischendurch dann doch etwas zäh wurde – berichtet aber auch über Spekulationen der Presse und welche Rolle diese generell gespielt hat. Sie geht auf Gerüchte ein und erzählt auch ein wenig aus dem Nähkästchen, wenn sie Informationen aus dem Palast vorliegen hatte. Auch bei der Geschichte rund um Charles und Diana, bei der zwei Seiten aufeinander geprallt sind, hat sie stets beide Seiten dargelegt und am Ende dem Leser die Wahl gelassen, wie der Blickwinkel darauf ist.
Ich muss zugeben, dass ich ein paar Abschnitte, die mich persönlich nicht ganz so stark interessiert haben, auch übersprungen habe. So richtig Fahrt hat das Buch für mich persönlich aufgenommen, als Diana in Charles' Leben getreten ist. Ab da habe ich das Buch regelrecht verschlungen.
Die Autorin hat an einigen Stellen Zitate verwendet, um die Geschichte einem nahbarer zu machen. Ich muss aber zugeben, dass ich mir, eben weil es hier um die Queen geht, viel mehr Zitate von ihr gewünscht hätte. Sie ist eine sehr beeindruckende Frau und das kam für mein Empfinden nur sporadisch rüber und hätte durch Zitate vielleicht noch ein bisschen stärker hervor treten können.
Was ich sehr gut fand, war, dass hier auch auf die Rolle des Volkes und der Presse eingegangen wurde und dieses auch kritisch beleuchtet wurde. Es wurde gut herausgearbeitet und dargestellt, was es heißt, zu der royalen Familie zu gehören und welche Rolle diese zu erfüllen hat.

Schön fand ich auch die Aufmachung des Buches. Ich mochte, dass es Bilder gab, die einem die einzelnen Stationen noch näher gebracht haben und, dass man so einen schönen Vorher-Nachher-Vergleich hatte. Allerdings hätte ich mir auch an der Stelle ein paar Fotos mehr gewünscht. Ein paar Mal habe ich tatsächlich noch nach Fotos gegoogelt, auf die im Buch eingegangen wurde, die aber leider nicht abgedruckt waren.

Insgesamt war es ein sehr informatives und detailliertes Buch über die Queen. Es konnte mit Fakten überzeugen und erschien mir sehr gut recherchiert zu sein. Mir persönlich hat aber ein bisschen die persönliche Note gefehlt, was beispielsweise die Persönlichkeit der Queen angeht.

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Veröffentlicht am 09.12.2022

Tolles Thema eingängig dargestellt

Fang jetzt bloß nicht an zu lieben
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Inhalt
Harriet ist Hochzeitsfotografin und liebt diesen Job. Doch heiraten möchte sie auf gar keinen Fall. Als ihr langjähriger Freund Jon um ihre Hand anhält, hinterfragt sie ihre Beziehung und macht ...

Inhalt
Harriet ist Hochzeitsfotografin und liebt diesen Job. Doch heiraten möchte sie auf gar keinen Fall. Als ihr langjähriger Freund Jon um ihre Hand anhält, hinterfragt sie ihre Beziehung und macht kurzerhand Schluss mit ihm. Nun ist sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung und wird auch schnell fündig: Cal vermietet ein Zimmer mit Bad in seinem Haus und besteht nicht einmal darauf, Harriet persönlich kennen zu lernen. Daher ist die Überraschung groß, als sie feststellen, dass sie sich bereits kennen. Noch dazu droht ihre Vergangenheit sie einzuholen und lediglich Cal schafft es, sie über Wasser zu halten...

Meine Meinung
Ich bin durch den interessanten Klappentext auf die Geschichte aufmerksam geworden. Das Cover trifft jetzt nicht unbedingt meinen Geschmack, konnte aber trotzdem meine Aufmerksamkeit wecken. Letztlich bin ich mit gewissen Erwartungen an die Geschichte heran gegangen, die aber tatsächlich in eine ganz andere Richtung gingen, als die Geschichte selbst, weshalb ich aber positiv überrascht war.

Die Geschichte begann schon sehr interessant und konnte meine Neugier wecken. Die ersten Probleme und das Thema deuteten sich an, sodass das Buch auch eine gewissen Spannung bekam. Auch wenn die Thematik im Verlauf der Geschichte immer ernster wurde und auch die Spannungen immer deutlicher wurden, verlor die Geschichte nie ihren Humor und ihren Charme. Die Mischung zwischen dieser Ernsthaftigkeit und dem Humor sowie der Leichtigkeit hat gestimmt und die Geschichte sehr abwechslungsreich gemacht. Hinzu kam, dass die Geschichte dadurch auch leicht verdaulich wurde, obwohl die Themen ernst und wichtig waren.
Gegen Ende nahm die Geschichte dann so richtig Fahrt auf und konnte mich noch mehr fesseln als zuvor schon.
Dennoch gab es zwischendurch immer wieder Sequenzen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie etwas zäh waren. Das war meistens der Fall, wenn Harriet die Geschehnisse noch einmal mit ihren Freundinnen durchgesprochen hatte und dabei für mich als Leserin nichts Neues bei war.
Doch die Geschichte konnte auch mit Überraschungen und unerwarteten Wendungen punkten, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.

Die Protagonisten fand ich allesamt großartig. Allen voran Harriet, die ich nur für ihre Stärke und Durchsetzungskraft bewundern konnte. Meine Neugier war groß, welches Geheimnis sie mit sich herum trägt. Ich mochte ihre Art einfach sehr gerne und auch die Dynamik und Harmonie zwischen ihr und Cal hat einfach gestimmt. Auch die anderen Protagonisten kamen lebendig und mit viel Tiefe rüber. Egal, ob sie nun die negativen Protagonisten waren oder die liebenswürdigen – allesamt kamen gut rüber, sodass sie gewissen Emotionen in mir auslösen konnten.

Der Schreibstil war locker, leicht und trotzdem gefühlvoll und emotional, weshalb der Balanceakt, zwischen romantischem und leichtem Frauenroman sowie der ernsten Thematik wirklich gelungen ist. Wie oben schon angedeutet mochte ich auch die leichte und trotzdem emotional-spannende Stimmung sehr gerne. Ebenso kamen auch die Gefühle und Emotionen gut rüber, sodass ich mich gut in die Protagonistin einfühlen konnte und auch emotional gesehen abgeholt werden konnte.

Insgesamt ein wirklich toller Roman, der mich fesseln und emotional abholen konnte, auch wenn er zwischendurch immer mal wieder kürzere, zähe Momente hatte.

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Veröffentlicht am 02.12.2022

Spannend, aber etwas unspektakulär

Liebe gesucht, Vampir gefunden
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Inhalt
Jet ist Pilot und fliegt für die Airline der Argeneaus. Er weiß, dass die meisten seiner Passagiere Unsterbliche sind und Blut trinken. So auch Quinn, die noch gar nicht zu lange eine Unsterbliche ...

Inhalt
Jet ist Pilot und fliegt für die Airline der Argeneaus. Er weiß, dass die meisten seiner Passagiere Unsterbliche sind und Blut trinken. So auch Quinn, die noch gar nicht zu lange eine Unsterbliche ist und, die er faszinierend findet. Doch dann kommt es zu einer Katastrophe: er soll Quinn und ein paar weitere Unsterbliche fliegen, als das Flugzeug plötzlich abstürzt. Die Unsterblichen werden schwer verletzt und brauchen, sobald sie wieder zu sich kommen Blut, weshalb Jet in größter Gefahr ist. Quinn hat den Absturz unbeschadet überstanden und bringt ihn schnellstmöglich von der Unfallstelle weg. Schnell wird jedoch klar, dass der Absturz kein Unfall war und Quinn das eigentliche Ziel des Täters ist...

Meine Meinung
Ich habe zuvor nur ein anderes Buch aus der Reihe von der Autorin gelesen und bin deshalb nicht so ganz in der Geschichte rund um die Argeneaus drin. Obwohl mich der andere Band nicht komplett überzeugen konnte, war ich doch überrascht, wie leicht man in die Geschichte und Thematik ohne Hintergrundwissen rein gekommen ist – so, wie auch bei diesem Buch.

Die Ausgangssituation rund um den Flugzeugabsturz fand ich sehr spannend und interessant. Die Geschichte nahm dadurch direkt Fahrt auf und konnte mich fesseln. Auch die Konstellation von Jet als Pilot und Quinn als Unsterbliche fand ich sehr gelungen und abwechslungsreich.
Wie schon angedeutet, konnte ich, obwohl ich bislang nur ein Buch der Reihe gelesen habe und nicht einmal eines von den ersten, schnell verstehen, worum es geht und, wie die ganze Familie und die Sache der Unsterblichkeit vonstatten ging. Es wurde hier alles noch einmal erklärt, sodass ich dem gut folgen konnte, ohne, dass es langweilig wurde. Wie die Sache mit der Unsterblichkeit hier dargestellt wurde, gefällt mir gut und ist mal etwas Neues.
Leider gab es aber auch ein paar Kritikpunkte für mich. Zum einen entwickelten sich manche Dinge für meinen Geschmack hier ein wenig zu schnell. Mir ist der Hintergrund dafür zwar bewusst und dieser wurde auch dargelegt, dennoch fand ich es mit Blick auf die Vergangenheit von Quinn doch etwas zu schnell. Gleichzeitig wurde die Handlung in dem Zuge auch etwas unspektakulär, sodass sie etwas an Fahrt und Spannung verlor.
Letztendlich punktete die Geschichte dann noch mit einer unerwarteten Wendung und Überraschung, die aber dann ebenfalls in einem etwas unspektakulären und gekünstelten Ende mündete.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Ich mochte es, dass sie nicht perfekt waren und ihre Probleme und Schwierigkeit hatten – wobei das mehr auf Quinn als auf Jet zutraf. Dennoch kam das gut rüber und hat ihnen viel Tiefe verlieren. Die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen hat ebenfalls gestimmt. Die Nebencharaktere blieben Quinn gegenüber etwas blass, wobei das vermutlich daran lag, dass ich ihnen zum ersten Mal begegnet bin und sie noch nicht von vorherigen Büchern kannte.

Das Buch ließ sich schnell und flüssig lesen, weshalb ich auch gut voran gekommen bin. Die Atmosphäre war spannungsgeladen und hatte auch etwas humorvolles und leichtes an sich. Die Gefühle und Emotionen hätten ein wenig präsenter sein können, waren aber trotzdem greifbar.

Insgesamt ein gelungenes Buch, das mir gut gefallen hat, aber trotzdem ein paar Schwächen hatte.

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Veröffentlicht am 01.12.2022

Spannende Idee, aber schwache Umsetzung

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
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Inhalt
Sheera ist eine Nachtalbe und Diebin. Bislang sind ihre Raubzüge immer gut gegangen. Als sie dann eines Tages auf dem Heimweg ist, wird sie plötzlich festgenommen und in den Palast der Hochalben ...

Inhalt
Sheera ist eine Nachtalbe und Diebin. Bislang sind ihre Raubzüge immer gut gegangen. Als sie dann eines Tages auf dem Heimweg ist, wird sie plötzlich festgenommen und in den Palast der Hochalben gebracht. Womit sie allerdings nicht rechnet ist, dass sie aus einem ganz anderen Grund mitgenommen wurde. Sie soll mit anderen Teilnehmerinnen um die Krone wettstreiten. Dafür muss jede von ihnen eine Aufgabe bestehen. Da sie eine Nachtalbe ist, begegnen ihr alle mit Misstrauen, weshalb sie auf der Hut sein muss. Und dann ist da noch der Kommandant der Armee, der großes Interesse an ihr zeigt. Gleichzeitig versucht der Kronprinz des Menschenreichs seinen Vater zu beeindrucken...

Meine Meinung
Das Cover muss ich leider sagen, sagt mir überhaupt nicht zu. Sowohl die Farben als auch die Protagonistin vorne drauf, wirken eher abschreckend auf mich und treffen gar nicht meinen Geschmack. Der Klappentext hingegen konnte meine Neugier wecken. Vor allem, wegen des Wettstreits. Doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Die Ausgangssituation rund um den Wettkampf um den Thron fand ich sehr spannend und konnte meine Neugier wecken. Solche Handlungen gefallen mir prinzipiell immer gut in Fantasybüchern. Die Geschichte war auch sehr düster angehaucht, was noch zusätzlich für Spannung sorgte.
Leider muss ich aber sagen, dass sich die Geschichte dann eher unspektakulär entwickelte und auch ein wenig vorhersehbar war. Sie hatte ihre Höhepunkte, an denen die Geschichte noch einmal an Spannung und Tempo zunahm, aber dazwischen war es eher uninteressant. Zudem passierten manche Dinge dann sehr schnell, was eher für Verwirrung sorgte und ein Gefühl von „hin und her“ bei mir auslöste.
Weiterhin hatte ich gehofft, mehr rund um den Wettkampf zu erfahren und, dass dieser weiter ausgebaut wird. Leider war das aber nicht der Fall und es blieb bei wenigen Einblicken.
Dennoch fand ich das Thema rund um die Alben originell und neu, da ich ein Buch mit solchen Fantasywesen bislang noch nicht gelesen hatte.

Die Protagonistin fand ich einerseits sehr stark und präsent. Andererseits blieb sie aber auch ein bisschen unnahbar. Ich habe leider keine gute Vorstellung von ihr und ihrem Charakter erhalten, bis auf wenige Dinge, die für die Handlung erforderlich waren. Gleiches galt auch für Lysander, der ebenfalls eher blass rüber kam. Die Protagonisten trieben die Handlung voran, aber haben mir kein Gefühl für sie gegeben.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell voran gekommen bin. Er hat es geschafft die düstere und angespannte Atmosphäre gut rüberzubringen, sodass ich an den entscheidenden Stellen auch gut in die Geschichte eintauchen konnte. Das Worldbuilding fand ich ebenfalls interessant und hatte meine Neugier geweckt. Die Gefühle und Emotionen blieben für mein Empfinden leider etwas oberflächlich, weshalb mich das Ganze nicht so berühren konnte.

Insgesamt eine tolle Idee der Geschichte, die viel Potenzial hatte, dieses meiner Meinung nach aber nicht genutzt wurde.

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