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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2022

Berührend, leicht und spannend – eine perfekte Mischung

Sechs Tage zwischen dir und mir
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Inhalt
Gemma passiert das schlimmste, was einer Frau am Hochzeitstag wohl passieren kann: Ihr Verlobter taucht nicht auf. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass er einfach nur zu spät kommt, anstatt sie ...

Inhalt
Gemma passiert das schlimmste, was einer Frau am Hochzeitstag wohl passieren kann: Ihr Verlobter taucht nicht auf. Sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass er einfach nur zu spät kommt, anstatt sie sitzen lässt. Doch irgendwann muss sie sich eingestehen, dass ihre Hoffnung vergebens war und er nicht kommt. Sie malt sich nun die schlimmsten Dinge aus, weil sie nicht akzeptieren kann, dass er aus freien Stücken der Trauung fern geblieben ist, weshalb sie sich auf die Suche nach Hinweisen begibt…

Meine Meinung
Vor allem das schön gestaltete Cover hat zuerst meine Aufmerksamkeit erregt. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, war ich hin und weg und meine Neugier war geweckt. Von den Erwartungen her war ich neutral eingestellt, da ich von der Autorin zuvor noch nichts gelesen hatte und einfach neugierig auf die Geschichte war. Letztlich konnte mich die Geschichte und die Autorin komplett überzeugen, weshalb es mit Sicherheit nicht das letzte Buch war, dass ich von ihr gelesen habe.

Die Geschichte wirft schon am Anfang die Frage auf, warum Finn nicht bei der Hochzeit auftaucht. Sehr berührend aber mit einer tollen Leichtigkeit werden anschließend Gemmas Suche und ihre Gedanken dargestellt. Das Ganze ist natürlich sehr spannend und weckt die Neugier auf das Ende der Geschichte.
Hinzu kommen immer wieder Passagen, die in der Vergangenheit spielen und Finns und Gemmas Kennenlernen darstellen. Das wirft nur noch mehr Fragen auf und schürt die Spannung.
Je weiter die Handlung fortschreitet, desto spannender und fesselnder wird sie und nimmt immer weiter Fahrt auf.
Doch besonders gut gelungen fand ich, die Mischung und Abwechslung, die das Buch bereit hielt. Auf der einen Seite hatte man die Spannung bezüglich der großen Frage, warum Finn nicht aufgetaucht ist und zum anderen den emotionalen Teil durch Gemmas Schicksal und hinzukommt noch eine tolle Art von Humor durch die Passagen der Vergangenheit und Gemmas Aktionen bei der Suche nach Finn. Das alles war einfach perfekt gemischt und hat einem ein rund um gutes Lesevergnügen bereitet.

Gemma ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie war mir sympathisch, hatte ihre Schwächen und ich konnte wunderbar mit ihr mitfiebern. Ihre Gedanken und Handlungsweisen waren nachvollziehbar. Gleiches gilt auch für die Nebenfiguren. Besonders Gemmas beste Freundin Hannah war einfach nur großartig. So eine tolle Freundin sollte jeder im Leben haben. Sie war durchweg ehrlich, auch wenn Gemma manche Dinge nicht hören wollte und hat ihr aber trotzdem beigestanden und geholfen. Generell waren die Charaktere durchweg authentisch und lebendig dargestellt, sodass man sich ein gutes Bild von ihnen machen konnte.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte und auch schnell voran gekommen bin. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht und konnten mich mitreißen. Auch wenn das Thema sehr emotional aufgeladen und es schon ein wenig dramatisch war, kam keine bedrückende oder beklemmende Stimmung auf. Ganz im Gegenteil: die Autorin hat es geschafft, einem einerseits die Emotionen zu vermitteln, aber andererseits eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte zu bringen, sei es durch witzige Momente oder Humor, sodass man sich beim Lesen auch wohl gefühlt hat.

Insgesamt eine wirklich überzeugende, großartige und leichte Geschichte, die mich mit einem guten Gefühl zurückgelassen und mich neugierig auf weitere Bücher der Autorin gemacht hat.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2022

wunderschön, berührend - einfach ein Highlight

Memento Monstrum
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Inhalt
Vlad soll auf seine drei Enkel aufpassen, da seine Frau und seine Tochter zusammen einen Trip nach Paris machen. Er hat kein gutes Gefühl dabei, da er nicht weiß, wie er mit ihnen umgehen soll und ...

Inhalt
Vlad soll auf seine drei Enkel aufpassen, da seine Frau und seine Tochter zusammen einen Trip nach Paris machen. Er hat kein gutes Gefühl dabei, da er nicht weiß, wie er mit ihnen umgehen soll und Angst hat, dass etwas passiert. Doch letztlich bleibt ihm keine Wahl. Als seine Enkelin ein altes Fotoalbum findet, finden die vier doch schnell einen Draht zueinander und Vlad beginnt von seiner Vergangenheit zu erzählen.

Meine Meinung
Vor allem dieses wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit auf das Buch gezogen. Die Figuren sehen einfach niedlich aus und generell wirkt die Gestaltung sehr edel und passend für eine Vampirgeschichte. Daher war meine Neugier sofort geweckt und ich musste mir das Buch zulegen – auch wenn ich nicht ganz zu der Zielgruppe gehöre.

Die Geschichte ist mindestens genauso niedlich und wunderschön, wie das Buch selbst. Mit viel Liebe zum Detail und einer ganz eigenen Vorstellung von der Erzählung Draculas und Van Helsings wird hier dem jungen Leser eine berührende Geschichte mit einer tollen Botschaft nahe gebracht.
Auch für mich als Erwachsene war die Geschichte einfach nur einzigartig und es war toll, die ganz neue Erzählung zu entdecken. Vor allem, wenn man die Geschichte von Dracula und Van Helsing kennt, war es hier sehr unterhaltsam, diese ganz neue und kindgerechte Version einmal zu lesen.
Damit einhergehend fand ich es auch spannend, wie noch weitere bekannte Fabelwesen oder Romanfiguren hier Eingang in die Geschichte gefunden haben und in die Erzählung von Vlad eingebaut wurden.
Die Themen Freundschaft und Vorurteile werden hier angesprochen und den jungen Lesern auf eine sehr charmante und nachvollziehbare Art und Weise nahe gebracht.

Schön fand ich auch die Gestaltung der Figuren. Vlad hat hier nichts mehr von dem grausamen Vampir Dracula, sondern er ist ein sehr liebenswürdiger und einfühlsamer, kleiner Blutsauger, mit einer ganz besonderen und einzigartigen Geschichte.

Auch wenn die Geschichte natürlich recht kurz ist, baut man sehr schnell eine Beziehung zu den Figuren auf, was vor allem an den wunderschönen Illustrationen liegt. Diese sind ein absoluter Hingucker und stellen eine tolle Ergänzung zu der Geschichte dar.
Ebenso konnte mich der Schreibstil überzeugen. Die Geschichte ließ sich einfach und flüssig lesen, sodass sie auch für junge Leser:innen leicht zu folgen ist.
Trotz der wenigen Worte, wird eine schöne heimelige Atmosphäre rüber gebracht und auch die Gefühle waren präsent. Die Geschichte war natürlich jetzt nicht überladen mit Emotionen, sondern kindgerecht wurden einem Gefühle zum Thema Freundschaft und Familie näher gebracht, sodass dahingehend auch eine gute Beziehung zu der Geschichte und den Figuren aufgebaut werden konnte.

Insgesamt also ein wunderschöner und überzeugender erster Band mit liebenswerten Figuren.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Bedrückend, emotional, leider zu schnell

Without a Word
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Inhalt
Madeleine ist Schauspielerin, aber braucht einen Tapetenwechsel, weshalb sie zurzeit bei ihrer Freundin Leona wohnt und bei ihr im Café aushilft. Dort gibt es einen Stammgast, der Maddy besonders ...

Inhalt
Madeleine ist Schauspielerin, aber braucht einen Tapetenwechsel, weshalb sie zurzeit bei ihrer Freundin Leona wohnt und bei ihr im Café aushilft. Dort gibt es einen Stammgast, der Maddy besonders aufgefallen ist, denn er ignoriert sie komplett und spricht auch nicht mit ihr. Das möchte Maddy nicht auf sich sitzen lassen und konfrontiert ihn mit seiner Unhöflichkeit. Auf welche Reise sich Maddy dann begibt, damit hätte sie nicht gerechnet...

Meine Meinung
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich sehr angetan von der Geschichte und neugierig herauszufinden, was es mit Edens Schweigsamkeit auf sich hat. Worum es dann tatsächlich ging, hatte mich eiskalt erwischt. Leider muss ich sagen, dass das Buch einige Schwächen hatte und mich deshalb leider nicht überzeugen konnte.

Die Geschichte hat schon sehr emotional begonnen, sodass auch direkt die Neugier geweckt wurde, warum es Maddy so schlecht geht.
Anschließend hat man die ganze Geschichte, die im „Davor“ spielt erfahren und wurde so auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen.
Das Thema ist wirklich schockierend, bewegend und emotional, sodass ich komplett davon mitgerissen und abgeholt wurde. Allerdings wurde dadurch eine sehr bedrückende, fast schon erdrückende Stimmung erzeugt, die einen richtig runtergezogen hat. Da halfen auch die positiven Momente nicht viel, um einen Ausgleich zu schaffen. Das spricht natürlich für die Autorin, die das gut eingefangen und rübergebracht hat, aber für mich persönlich war das auch sehr belastend, weshalb ich das Buch nicht am Stück lesen konnte und mehrfach Pause machen musste.
Weiterhin fand ich, dass vor allem das Kennenlernen einfach zu schnell ging und dadurch etwas unauthentisch war. Das war noch an ein paar anderen Stellen in der Geschichte der Fall, weshalb diese teilweise etwas unglaubwürdig war.
Ebenso fand ich es schade, dass sobald sich ein Konflikt angebahnt hat, der auch andere Perspektiven auf die Geschehnisse ermöglichte, diese meist nur angedeutet wurde und einen Satz später schon wieder kein Thema war. Das ist mir leider an mehreren Stellen aufgefallen.
Das führte dann dazu, dass alles zu harmonisch und manchmal auch kitschig rüber kam und trotz der schweren und ernsten Thematik, die wirklich sehr bewegend und dramatisch war, das Drumherum dann doch irgendwie zu perfekt und gewollt war.

Die Protagonisten haben ebenfalls zum Teil sehr widersprüchliche Gefühle in mir Hervorgerufen. Maddy war mir an sich sympathisch, aber auch sehr aufdringlich. Es hat vor allem am Anfang den Eindruck erweckt, dass sie unbedingt die Geschehnisse in Gang bringen musste und sich deshalb dann so verhalten hat. Im weiteren Verlauf kam sie dann etwas authentischer rüber, was mir besser gefallen hat. Andere Protagonisten haben Entwicklungen viel zu schnell durchgemacht, was ebenfalls etwas unglaubwürdig rüber kam. Auch, wie sich jeweils die Beziehung der Protagonisten untereinander entwickelt und gestaltet hatte, war nicht immer glaubwürdig.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er hat die nötigen Gefühle und Emotionen gut rübergebracht und konnte mich dahingehend mitreißen. Auch die Stimmung wurde gut eingefangen und hat mich abgeholt. Ansonsten ließ sich das Buch auch flüssig lesen, sodass ich gut voran gekommen bin.

Insgesamt eine sehr emotionale und dramatische Geschichte mit einem ernsten Thema, das gut rüber gebracht wurde. Dennoch konnte es mich aufgrund einiger Kritikpunkte nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Fesselnd und überraschend

Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
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Inhalt
Ihr ganzes Leben hat sich als Lüge herausgestellt. Poppy hat an die Aufgestiegen und ihre Stellung als Auserwählte geglaubt, doch nichts davon war wahr. Auch Hawke hat sich als jemand anderes herausgestellt ...

Inhalt
Ihr ganzes Leben hat sich als Lüge herausgestellt. Poppy hat an die Aufgestiegen und ihre Stellung als Auserwählte geglaubt, doch nichts davon war wahr. Auch Hawke hat sich als jemand anderes herausgestellt und möchte sie nun heiraten, um sein Volk zu retten. Doch wem kann Poppy noch trauen? Und wer meint es gut mit ihr? Intrigen und Geheimnisse machen alles nur noch schwerer, bis sie selbst nicht mehr weiß, wer sie eigentlich ist...

Meine Meinung
Es ist schon etwas her, dass ich Band 1 gelesen habe, weshalb ich ein wenig Angst hatte, mich in der Geschichte nicht mehr zurecht zu finden. Doch das war überhaupt nicht der Fall. Ich war direkt wieder drin und konnte gut mit Poppy mitfiebern.

Die Geschichte setzt direkt dort an, wo Band 1 aufgehört hatte, sodass ich mich ohne Probleme wieder in dem Geschehen wiederfand. Dementsprechend ging es auch genauso spannend und fesselnd weiter, wie es aufgehört hatte. Einige offene Fragen werden beantwortet und auch bezüglich des Worldbuildings gibt es noch die eine oder andere Auflösung und Erklärung.
Allerdings brauchte es auch wieder ein bisschen, bis die Geschichte Fahrt aufnahm aufgrund der ganzen Erklärungen. Auch zwischendurch gab es immer mal wieder Strecken, in denen sich das Tempo stark reduzierte. Dennoch kamen keine Längen auf, da die Lücken mit anderen Dingen gefüllt waren, die einen tollen Ausgleich zu den spannenden und actionreicheren Szenen.
Punkten konnte die Geschichte zum einen wieder mit unerwarteten Wendungen und Überraschungen, die für Tempo gesorgt haben.
Zum anderen überzeugt die Geschichte mit einem tollen Humor, der für Leichtigkeit gesorgt hat und für viele amüsante Momente.

Die Protagonisten fand ich wieder richtig toll. Poppy ist tough und eigensinnig, lässt sich nicht unterkriegen und hat trotzdem aber auch Schwächen. Die Neckereien und Sticheleien mit Hawke sind einfach toll und geben ein wunderbares Gefühl für die Beziehung zwischen den Beiden. Dadurch stimmte auch die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und zügig voran kam.
Die hier kreierte Atmosphäre fand ich ebenfalls großartig. Sie war düster, aber niemals bedrückend. Es gab brutale Stellen, aber auch gefühlvolle und humorvolle, die für Abwechslung sorgten und so eine tolle Mischung in der Stimmung bescherten.
Die Gefühle und Emotionen wurden gut greifbar gemacht, sodass ich mich gut in Poppy einfühlen und mich in der Hinsicht mitreißen lassen konnte.

Insgesamt eine tolle Fortsetzung, die für mich noch temporeicher und spannender hätte sein können, aber vielversprechend von den nächsten Teil war.

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Interessant, spannend, berührend

Catching up with the Carters - In your arms
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Inhalt
Nachdem zwei ihrer Geschwister sich von der Familie und deren Reality-TV-Show abgewandt haben, steht Athena an einem Scheideweg. Soll sie ebenfalls gehen oder bleiben? Die Spannungen nehmen immer ...

Inhalt
Nachdem zwei ihrer Geschwister sich von der Familie und deren Reality-TV-Show abgewandt haben, steht Athena an einem Scheideweg. Soll sie ebenfalls gehen oder bleiben? Die Spannungen nehmen immer weiter zu und ihre Mutter schweigt den Ausstieg der Geschwister tot. Athena sieht ein, dass sie keine richtige Familie mehr sind und beschließt etwas zu ändern. Sam ist der neue Produktionsassistent am Set und hat sich schon seine eigene Meinung über Athena gebildet. Doch nach und nach blickt er hinter ihre Fassade und erkennt ihre eigentlichen Absichten. Diese stehen jedoch seinen Zielen im Wege und gleichzeitig beginnen die Beiden Gefühle füreinander zu entwickeln...

Meine Meinung
Nachdem mir Band 1 und 2 der Reihe schon richtig gut gefallen haben, war ich natürlich neugierig auf Athenas Geschichte und, wie die Reihe nun zu Ende gehen wird. An sich hat mir das Buch auch gut gefallen, dennoch konnte es für mein Empfinden nicht mit den ersten beiden Bänden mithalten.

Die Geschichte begann sehr interessant und spannend, weshalb sie direkt meine Neugier wecken konnte. Die Einblicke in das Set, die man hier wieder erhalten hat, fand ich sehr spannend und interessant. Man hat dadurch ein gutes Gefühl dafür bekommen und so auch, die Arbeit von Sam etwas näher gebracht bekommen. Aber auch die Rollen von Athena und der ganzen Familie Carter wurden wieder sehr gut dargestellt und einem näher gebracht.
Die Konstellation zwischen Athena und Sam fand ich ebenfalls spannend und vielversprechend. Im Vergleich zu den ersten Bänden war sie auch komplett neu und konnte mich überzeugen.
Auch die Themen, die hier angesprochen wurden, fand ich gut gewählt und nachvollziehbar dargestellt. Vor allem, was Athena angeht, was sich schon in den ersten Bänden auch abgezeichnet hatte, fand ich das Thema passend, da es einem wieder neue Einblicke in die Welt der schönen und reichen gewährt hat. Allerdings hätte es für mich präsenter und greifbar sein können. Es spielt eine wichtige Rolle für junge Frauen und wurde dann leider nur immer stellenweise angesprochen und nicht so gut herausgearbeitet für mein Empfinden.
Zudem fand ich leider, dass die Geschichte zwischendurch etwas träge war. Es hätte gerne ein bisschen mehr passieren können. Leider wurde aber mehr gedacht und die Probleme gewälzt und sich dabei häufig auch im Kreis gedreht. Ich hatte das Gefühl, dass auch kein so konkretes Ziel wie in den ersten Bänden gab, auf das hingearbeitet wurde, was ich etwas schade fand.

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Athena fand ich schon in den ersten Bänden toll und sympathisch. Ich fand es schön, hier mehr über sie und ihr Innenleben zu erfahren. Sam fand ich ebenfalls sehr liebenswert. Beide hatten Entwicklungspotenzial und die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen hat gestimmt.
Schön fand ich auch, dass die anderen Paare aus den ersten Bänden hier wieder mit dabei waren und auch präsenter waren.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut und schnell durch die Geschichte geflogen bin. Die Gefühle und Emotionen wurden greifbar gemacht, sodass ich mich auch gut in die Protagonisten einfühlen konnte. Die Atmosphäre hatte eine tolle Mischung von Luxus und Glamour sowie etwas warmem und ruhigem. Ich konnte mich jedenfalls gut in die Geschichte einfühlen.

Insgesamt ein toller Abschluss der Reihe von dem ich aber ein bisschen mehr erwartet hätte. Er konnte mich leider nicht so packen, wie die ersten Bände.

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