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Veröffentlicht am 10.07.2020

einfach nur episch! Ich bin begeistert

Die Krone der Dunkelheit
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Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler auf den ersten Band

Inhalt
Nachdem Freya die Wahrheit über ihren Bruder herausgefunden hat, ist sie zurück an ihrem Königshof in Thobria. Doch nach allem, was ...

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler auf den ersten Band

Inhalt
Nachdem Freya die Wahrheit über ihren Bruder herausgefunden hat, ist sie zurück an ihrem Königshof in Thobria. Doch nach allem, was sie erlebt hat, fühlt sie sich nun gefangen und sehnt sich nach Larkin, der sich auf der Flucht befindet. Als ihre Eltern sie dann mit einer Neuigkeit konfrontieren, bricht für Freya eine Welt zusammen...
Gleichzeitig befindet sich Ceylan im Reich der Fae in Gefangenschaft und hofft, dass der wahre Attentäter den Mord an der Königin gesteht, damit sie zurück an die Mauer kann. Doch nachdem das Attentat auf Prinz Kheeran gescheitert ist, nehmen die Unruhen in seinem Reich zu. Kheeran wächst das alles über den Kopf und weiß sich nicht mehr zu helfen...

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach nur absolut begeistert. Dieses Buch ist einfach nur episch. Und wow, was für ein Ende. Jetzt hoffe ich einfach nur, dass der dritte Band schnellst möglich erscheint, denn der Cliffhanger hat mich einfach nur fertig gemacht.

Die Handlung setzte zeitlich gesehen kurz nach dem Ende von Band 1 an. Ich habe schnell wieder in die Geschichte rein- und mich zurechtgefunden, obwohl es schon ein paar Monate her war, dass ich den ersten Band gelesen habe. Die Geschichte konnte mich also direkt wieder packen und mich in ihren Bann ziehen. Sie war unfassbar spannend und fesselnd, weswegen ich das Buch quasi inhaliert habe. Es passieren so viele Dinge und es gab so viele unerwartete Wendungen, die mich in Atem gehalten haben und mich überrascht haben. Gerade wenn ich dachte, besser geht es nicht mehr, da hat die Autorin es geschafft noch einen drauf zu setzen. Vor allem mit diesem Ende...
Und nicht nur das, auch wenn das Buch viele actionreichere und spannende Momente hat, gab es auch ruhigere, berührende und emotionale Momente, die sehr tiefgründig waren und einen auch in dieser Hinsicht mitgerissen haben.

Die Protagonisten sind mir schon in Band 1 ans Herz gewachsen und das hat sich hier auch fortgesetzt. Sie haben alle ihre individuellen Eigenschaften, die sie einzigartig machen und woran man vermutlich auch ohne die Kapitelüberschrift erkennen könnte, aus wessen Perspektive der Abschnitt gerade erzählt wird. Ich finde es toll, dass Freya und Ceylan hier zwei starke Frauen sind, die sich nicht in ihre Rollen drängen lassen, sondern einfach für ihre Freiheit und ihre Bestimmung kämpfen. Das finde ich einfach fantastisch und das gibt der Geschichte und dem Buch etwas ganz Besonderes.

Der Schreibstil ist einfach ebenfalls nur fantastisch. Er schafft es die Gefühle und Emotionen der Protagonisten wundbar zu transportieren, sodass man sich gut in die Protagonisten einfühlen und mit ihnen mitfiebern konnte. Die Geschichte ist von Kapitel zu Kapitel abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen Hauptfiguren geschrieben. Das hat es sehr einfach gemacht, der Geschichte zu folgen, zumal sich jeder Protagonist an einem anderen Ort befindet und dementsprechend auch einen anderen Handlungsstrang hatte, was dadurch nur noch mehr zur Spannung beigetragen hatte.
Und dann diese Atmosphäre in dem Buch – ich bin einfach nur hin und weg. Schon auf den ersten Seiten hatte sie mich wieder gepackt und die Geschichte gezogen, sodass ich direkt wieder in dieser Welt drin war. Sie ist einfach magisch, ein bisschen düster und einfach einzigartig.

Insgesamt also einfach ein episches Meisterwerk und eine tolle Fortsetzung, von der man einfach nur mehr will.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2020

ein sehr ruhiger und berührender Roman

Wir sind das Feuer
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Inhalt
Louisa möchte einfach nur ihre Vergangenheit hinter sich lassen und neu anfangen. Sie zieht in eine WG und beginnt am Redstone College zu studieren. Sie findet schnell Anschluss und lebt sich gut ...

Inhalt
Louisa möchte einfach nur ihre Vergangenheit hinter sich lassen und neu anfangen. Sie zieht in eine WG und beginnt am Redstone College zu studieren. Sie findet schnell Anschluss und lebt sich gut ein. Dann begegnet sie Paul. Er übt eine besondere Anziehung auf sie aus und lockt sie aus der Reserve, sodass Dinge von ihr zum Vorschein kommen, die sie so lange zurückgehalten hatte. In seiner Gegenwart fühlt sie sich ganz anders, wie damals, vor dem schrecklichen Ereignis. Sie beginnt etwas für ihn zu empfinden, doch was sie nicht weiß ist, dass auch Paul ein dunkles Geheimnis hat...

Meine Meinung
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich bin einfach hin und weg von dieser Geschichte. Rückblickend muss ich sagen, dass ich nicht das Gefühl hatte, dass wirklich viel passiert ist, aber einfach die ganzen Gefühle und Emotionen, mit denen das Buch gefüllt ist, haben einen einfach mitgerissen.

Das Cover ist einfach wunderschön. Ich liebe den gold-glitzernden Schriftzug, der an Feuer erinnert, mit den rosa und gelben Tönen im Hintergrund. Das alles passt einfach zu dem Titel und der Geschichte und lässt schon die großen Gefühle erahnen.

Die Handlung ist sehr ruhig und leise gehalten. Die Gefühle und Emotionen von Louisa und Paul stehen hier im Vordergrund, sodass man vor allem gefühlsmäßig abgeholt wird. Es wird hier nichts überstürzt, sondern es bekommt alles die Zeit, die es eben braucht. Es gibt viele ernste Dinge die thematisiert werden, die einen wirklich berührt und mitgerissen haben. Außerdem gibt es auch Aspekte, vor allem hinsichtlich der Geheimnisse und der Vergangenheit der Beiden, die einen fesseln und, wo die Neugier geweckt wird, sodass es in der Hinsicht auch spannend war.

Louisa und Paul haben mir einfach richtig gut gefallen und ich konnte sie direkt in mein Herz schließen. Sie haben beide so einiges durchgemacht und leiden noch heute darunter. Man merkte gleich am Anfang, dass da Entwicklungspotenzial vorhanden ist und hat einfach mit ihnen mitgefiebert, dass sie das Geschehene verarbeiten können.
Die beiden haben wunderbar miteinander harmoniert und hatten eine tolle Dynamik. Das ist auch gut bei mir als Leser angekommen, sodass das, was zwischen den beiden war, mich berühren und mitreißen konnte.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er war sehr auf die Emotionen, Gefühle und die Atmosphäre des Buches bedacht, sodass es vielleicht stellenweise für mein Empfinden ein bisschen zu ausschweifend wurde oder die Gefühle der Protagonisten zu oft in zu kurzer Zeit dargestellt wurden, dass ich das Gefühl bekam, dass sich hier etwas wiederholt.
Dennoch ließ sich das Buch einfach und flüssig lesen und die Geschichte konnte mich definitiv berühren und emotional mitreißen.
Auch die Atmosphäre hat mir gut gefallen. Ich konnte mich dadurch wunderbar in die Geschichte und den Ort einfühlen und hatte ein gutes Gefühl beim Lesen.

Insgesamt eine wirklich tolle, berührende und emotional mitreißende Geschichte, die auch spannende Aspekte hatte.

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Veröffentlicht am 06.07.2020

ein unfassbar emotionaler und berührender Roman

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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Klappentext
Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Easts Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass der Junge, den ich ...

Klappentext
Als ich meine neue Stelle als Nanny einer reichen Familie antrat, konnte ich nicht ahnen, dass es Greyson Easts Kinder waren, die ich betreuen würde. Und auch nicht, dass der Junge, den ich einmal geliebt hatte, zum Mann geworden war - ein eiskalter, einsamer, unnahbarer Mann. Alles an Grey war in Schmerz versunken. Doch ab und zu sah ich den Jungen von damals in seinen sturmgrauen Augen - und ich wusste, dass es sich um ihn zu kämpfen lohnte.

Meine Meinung
Ich bin einfach nur hin und weg. Die Geschichte hat mich berührt, emotional mitgerissen, mir das Herz gebrochen, es wieder zusammen gesetzt, nur um es mir dann erneut zu brechen. Es hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Es hat mich einfach auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen, die bis zur letzten Seite des Buches angedauert hat.

Das Cover ist einfach nur atemberaubend schön. Ich mag die Farben sehr gerne und auch die kleinen Details, wie die Libellen, finde ich vor allem im Hinblick auf die Geschichte einfach wunderschön.

Die Handlung konnte durch viele emotionale und berührende Momente punkten, die einen als Leser wirklich emotional mitgerissen haben. Man sollte hier definitiv Taschentücher bereit halten. Außerdem fand ich, dass die Geschichte genau das richtige Tempo hatte. Gleich zu Anfang merkt man schon, dass nichts überstürzt wird. Den Geschehnissen und Entwicklungen wird genau so viel Zeit eingeräumt, wie sie eben brauchen. Das hat mir sehr gut vor Gefallen, vor allem, weil dadurch den Gefühlen und Emotionen mehr Raum gegeben wurde.

Doch vor allem aber konnte mich die Geschichte mit ihren tollen Protagonisten überzeugen. Die sind mir einfach alle durchweg ans Herz gewachsen. Sie sind so liebenswürdig, jeder auf seine eigene Weise, haben so viel Tiefe und wirken demnach so lebendig, dass man sie wirklich vor Augen hat.
Da die Geschichte abwechselnd aus Ellies und Greysons Perspektive geschrieben ist, erfährt man natürlich in erster Linie ihre Gefühle, Absichten und Handlungsstränge. Da das alles richtig gut und nachvollziehbar beschrieben wurde und vor allem, die Gefühle und Emotionen greifbar wurden, konnte ich mich richtig gut in die Beiden einfühlen und mich in sie hineinversetzen. Sie sind Beide wirklich unfassbar liebenswert und ich habe mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert.
Ellie ist eine so herzliche und liebenswerte Person, die so einiges schon mitgemacht hat und trotzdem irgendwie durchweg positiv ist. Und sie liebt Harry Potter, wie kann man sie also nicht mögen?
Greyson hatte mich schon bei der ersten Begegnung um den Finger gewickelt. Er ist so lieb und nett und, wie er einfach mit Ellie umgeht ist wirklich herzerwärmend. Er hat es wahrlich auch nicht leicht und man konnte komplett nachvollziehen, warum er sich so verhält, wie er es tut.
Und dann Greysons Kinder, die sind einfach nur Zucker, anders kann ich das gar nicht sagen. Mehr möchte ich eigentlich nicht dazu sagen, da das sonst spoilern könnte.

Der Schreibstil ist, wie nicht anders bei der Autorin zu erwarten, unfassbar berührend, emotional und gefühlvoll. Jede einzelne Seite und jeder einzelne Satz, sind so wunderbar gewählt, dass man richtig merkt, wie viel Gefühl in ihm steckt. Es gibt so viele wunderbare Sätze in dem Buch, die ich mir markiert hatte, weil sie so wunderschön sind.
Auch die Atmosphäre des Buches ist einfach fantastisch. Sie ist warm und freudig aber gleichzeitig auch unfassbar traurig. Die Mischung ist einfach richtig gut gelungen, weswegen man ständig mit denen Tränen gekämpft hatte, aber abwechselnd dann auch wieder fröhlich war.

Insgesamt also einfach wieder ein Meisterwerk von der Autorin, das sogar zu meinem Lieblingsbuch von ihr wurde. Da man hier auch schon die Protagonisten des Nachfolgebandes kennen gelernt hat, bin ich jetzt schon wahnsinnig gespannt auf ihre Geschichte.

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Spannend und aktuell konnte mich aber leider nicht überzeugen

Davor und Danach
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Inhalt
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Es leben viel zu viele Menschen auf der Welt und nur noch in wenigen Teilen auf der Welt gibt es aufgrund des Klimawandels ausreichend Wasser. Es geht um das ...

Inhalt
Die Geschichte spielt in der Zukunft. Es leben viel zu viele Menschen auf der Welt und nur noch in wenigen Teilen auf der Welt gibt es aufgrund des Klimawandels ausreichend Wasser. Es geht um das nackte Überleben. Die 14-jährige Mhairi ist auf dem Weg in den Norden zu ihrer Großmutter mit nichts als ihren Papieren und einer nicht geladenen Pistole. Sie ist auf sich alleine gestellt. Doch dann trifft sie auf einen kleinen Jungen. Sie beschließt ihm zu helfen und nimmt ihn mit, obwohl er keine Papiere hat und so nicht über die Grenze kommt...

Meine Meinung
Von der Sache her hat mir das Buch richtig gut gefallen. Es behandelt ein hochaktuelles Thema und erzählt die Geschichte sehr spannend. Leider konnte es mich aufgrund ein paar Schwächen aber nicht komplett überzeugen.

Das Cover und die Aufmachung des Buches gefallen mir unfassbar gut. Die zwei verschiedenen Farben mit den goldenen Elementen sind einfach ein Eyecatcher und lassen das Buch wirklich edel aussehen.

Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Das lag zum einen an dem Schreibstil, der mir nicht so richtig zugesagt hatte – mehr dazu weiter unten – und zum anderen, dass ich keine Vorstellung von der Welt dort bekam. Anfangs bekommt man nicht so viel Input, sondern wird direkt ins Geschehen hineingeworfen. Das ist mir gerade bei diesem Buch etwas schwierig gefallen, da ich nicht wusste, was geschehen ist, warum Mhairi diese Reise macht usw. Das war alles sehr verwirrend. Erst nach und nach erhält man kapitel- und häppchenweise die nötigen Informationen. Jedenfalls hat das den Einstieg und ca das erste drittel des Buches sehr schwierig gemacht.
Nachdem ich dann wusste, worum es geht, was Mhairis Ziel und grobe Geschichte ist, konnte mich das Buch fesseln und die Handlung war sehr spannend geworden. Auch zu sehen, wie sich die Welt und das System verändert hat, fand ich sehr spannend und interessant zu sehen. Gleichzeitig war das alles sehr beängstigend, wenn man bedenkt, dass das ein aktuelles Thema ist und wohin das führen kann.
Besonders gut fand ich, dass ich durchweg keine Idee hatte, worauf das Ganze hinauslaufen sollte. Daher war ich am Ende umso überraschter, welchen Weg die Geschichte eingeschlagen hatte und welche unerwartete Wendung es genommen hatte.

Mhairi hat so einiges schon durchgemacht und kämpft nun um das nackte Überleben. Mit ihren 14 Jahren ist sie schon sehr weit und wirkt gar nicht mehr wie ein Mädchen sondern schon älter, was auch Thema des Buches war. Sie ist kalt und abgebrüht, woran man schon merkt, dass sie Dinge erlebt und mitgemacht hat, die in dem Alter normalerweise kein Thema sind. Vieles wird auch nur angedeutet und nicht richtig ausgesprochen. Ich musste erst einmal mit ihr warm werden, da gerade diese Dinge, es mir zunächst schwer gemacht hatten, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, da anfangs unklar war, warum sie so ist, wie sie es ist.

Wie schon angedeutet, hatte mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt. Er war ziemlich abgehackt, bruchstückhaft, nüchtern und rational. Er hatte mich teilweise auch nur an eine Auflistung von Fakten erinnert – was es zwischendurch auch tatsächlich war, da das Mhairis Denkweise war. Das hat ein bisschen den Lesefluss gestört, weswegen ich auch nicht richtig in die Geschichte eintauchen konnte und bei mir auch keine Gefühle und Emotionen rüber kamen. Das fand ich schade, da gerade bei so einem beängstigenden Thema, das nicht gerade realitätsfern ist, hätte ich mir gewünscht, mehr emotional mitgerissen zu werden.
Hinzu kam, dass die Kapitel sehr kurz waren. Jedes Kapitel wurde mit einem Wort eingeleitet und im Laufe des Kapitels erfuhr man dann, was es mit diesem Wort auf sich hat. Das hatte ebenfalls den Lesefluss gestört, da damit, mit jedem Kapitel neue Überlegungen aufgetan wurden und man aus dem einen Thema jeweils herausgerissen wurde.
Was mir aber gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Diese war sehr kalt, beängstigend und vielleicht auch ein bisschen düster. Das war genau passend für die Geschichte und hat zur Spannung des Buches beigetragen.

Insgesamt also eine sehr spannende Geschichte, die mich fesseln konnte, die mich aber gefühlsmäßig nicht abholen und vom Schreibstil her nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Nicht so zauberhaft wie Band 1 aber trotzdem überzeugend

Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
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Achtung: Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Bei Polly läuft es gerade richtig gut. Sie lebt mit ihrem Freund Huckle zusammen in ihrem frisch gekauften Leuchtturm und auch in ...

Achtung: Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band enthalten

Inhalt
Bei Polly läuft es gerade richtig gut. Sie lebt mit ihrem Freund Huckle zusammen in ihrem frisch gekauften Leuchtturm und auch in ihrer kleinen Bäckerei läuft es super. Die Leute schätzen ihr selbst gebackenes Brot und stehen jeden Tag Schlange. Doch dann wendet sich das Blatt. Die Besitzerin der Bäckerei stirbt und ihr Nachfolger macht Polly das Leben schwer...

Meine Meinung
Diese kleine Insel hat es mir wirklich angetan. Ich bin gleich auf den ersten Seiten wieder in das Setting eingetaucht und habe mich direkt wieder wohl gefühlt.

Die Handlung hat mir gut gefallen. Sie war sehr spannend und fesselnd, aufgrund der Probleme und Herausforderungen, denen sich Polly stellen musste. Ich habe wirklich gut mit Polly mitfiebern können, dass sie durchhält und sich alles zum Guten wieder wenden wird.
Auch hier gab es wieder ein paar dramatischere Ereignisse, die das Tempo noch einmal erhöht haben. Meiner Meinung nach hätte es das Ereignis gegen Ende hin von der Dramatik her nicht mehr gebraucht, weil das Buch auch so schon fesselnd genug war und es ein bisschen zu viel des Guten war, aber es war trotzdem irgendwie wichtig für die Handlung.
Ich muss auch sagen, dass der eine oder andere Handlungsstrang vielleicht etwas unglaubwürdig war, aber für einen Sommerroman und, dass er mich gut unterhalten konnte, konnte ich gut darüber hinwegsehen.

Die Protagonisten des Buches konnten mich auch in diesem Band wieder überzeugen. Polly finde ich einfach klasse. Sie ist eine Kämpferin und eine starke Frau. Es hat mir hier auch sehr gut gefallen, dass sie auch mal Schwäche zeigen konnte. Bei der einen oder anderen Sache ist sie sehr verbissen und ein bisschen uneinsichtig gewesen, was aber eben zeigt, dass sie nicht perfekt ist.
Natürlich ist auch hier wieder Neil, der kleine Papageientaucher, mit dabei. Den finde ich einfach unfassbar toll und ich liebe es, wie lebendig und ein bisschen menschlich er einfach dargestellt wird.
Ich konnte gut mit Polly mitfiebern und mit ihr fühlen, sodass ich auch in der Hinsicht gut von der Handlung mitgerissen wurde.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut in dem Buch voran gekommen bin. Besonders schön fand ich auch hier wieder die Atmosphäre des Buches. Diese ist sommerlich und locker, leicht gehalten, sodass ich beim lesen ein richtig gutes Gefühl bekommen hatte. Trotzdem hatte sie dieses Mal aufgrund der Geschehnisse einen ernsteren Beigeschmack bekommen, was mir persönlich aber auch gut gefallen hatte. Ich konnte jedenfalls wieder wunderbar in die Geschichte eintauchen und von ihr leiten lassen.
Was ich aber ein bisschen Schade fand, war, dass für mich persönlich der Zauber des ersten Bandes ein bisschen verloren gegangen ist. Natürlich war einem das Setting bereits bekannt, sodass es hier nichts Neues zu entdecken gab, was eben den Zauber der Insel und des ersten Bandes ausgemacht hatte, aber aufgrund der zahlreichen Probleme, mit denen Polly zu kämpfen hatte, lag der Fokus eher darauf und der ganze Inselzauber ging hier etwas verloren.

Insgesamt ein toller und spannender zweiter Band, der kleinere Schwächen hatte, aber trotzdem überzeugen konnte.

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