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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2017

Tolle Fortsetzung

Shadow Falls Camp – Erwacht im Morgengrauen
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Auch im zweiten Band versucht Kylie herauszufinden, wer sie wirklich ist. Dabei erscheint ihr plötzlich ein Geist...

Ich fand das ist eine tolle Fortsetzung. Die Charaktere sind unheimlich sympathisch ...

Auch im zweiten Band versucht Kylie herauszufinden, wer sie wirklich ist. Dabei erscheint ihr plötzlich ein Geist...

Ich fand das ist eine tolle Fortsetzung. Die Charaktere sind unheimlich sympathisch und komplett verschieden, sodass eine tolle Mischung zu Stande kommt. Das fand ich echt toll.

Die Geschichte knüpft direkt an Band 1 an und ist mindestens genauso gut. Klar in Band 1 war für den Leser alles noch total neu und unbekannt, sodass man ständig was neues entdeckt hat, aber hier ist man direkt in der Geschichte drin und es passieren wieder viele unheimliche und spannende Dinge. Vom Spannungs- und Actiongrad war mehr in Band 2 zu finden.

Also insgesamt wieder toll.

Veröffentlicht am 08.06.2017

Toller Auftakt

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
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Felicity hat keine Modelfigur und sieht sich selbst auch nicht als hübsch an. In der Schule wird sie von dem sogenannten „Star-Club“ auch nur gehänselt und gemobbt. Eines Tages kommt ein neuer Schüler ...

Felicity hat keine Modelfigur und sieht sich selbst auch nicht als hübsch an. In der Schule wird sie von dem sogenannten „Star-Club“ auch nur gehänselt und gemobbt. Eines Tages kommt ein neuer Schüler in ihre Stufe. Sofort fliegen alle Mädchen auf ihn und himmeln ihn an – abgesehen von Felicitiy, die sich ohnehin keine Hoffnungen bei ihm macht. Doch Lee scheint an ihr Interesse zu zeigen und verhält sich auch sonst recht merkwürdig….

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, vor allem, weil die Heldin nicht aussieht wie ein Supermodel und sich auch überhaupt nicht so verhält. Sie ist bodenständig und kämpft mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers. Das hat sie mir wahnsinnig sympathisch gemacht und man konnte sich gut in sie hineinversetzen.

Lee hingegen konnte ich am Anfang gar nicht leiden – warum, das erfährt man direkt im ersten Kapitel, welches aus seiner Perspektive geschrieben ist: er denkt total abwertend von Felicity.

Die Handlung basiert im ersten Band hauptsächlich auf der Alltagsgeschichte von Felicity und ihrer Beziehung zu Lee. Nach und nach entwickelt sich der eigentliche Kern der Geschichte. Das fand ich aber gar nicht schlecht, denn so konnte man mehr über Felicitys Leben erfahren und sie wurden nicht so schnell aus ihrem gewohnten Umfeld rausgerissen. Sie konnte selbst mehr über sich lernen.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen: mit viel Humor und Gefühl beschreibt die Autorin Felicitys Leben und hält sich nicht mit langweiligen Szenenbeschreibungen auf. Es wird mehr Wert auf die Dialoge und die Handlung gelegt, was mir sehr gut gefallen hat.

Ich freue mich schon auf Band 2!

Veröffentlicht am 06.06.2017

Nur für Fans der Reihe lesenswert

Before us
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Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche ...

Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche Mädchen steht?

„Before us“ erzählt die After-Reihe von Anna Todd aus Hardins Perspektive. Eigentlich finde ich das generell nie so toll, da man von Anfang an schon durch die anderen Bücher weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Das war leider auch hier so. Allerdings war es trotzdem interessant ein bisschen mehr aus Hardins Vergangenheit zu erfahren und generell mehr über seine Freunde und Liebschaften zu erfahren. Vor allem fand ich auch interessant, was eigentlich Hardin und seine Freunde wirklich von Tessa gehalten haben. Tessa konnte ja nur sehen, wie die mit ihnen umgingen, aber nicht was hinter ihrem Rücken geschah.
Hardins Gefühlschaos konnte man schon in den „After“- Büchern erahnen. Das wurde hier aber noch einmal deutlich.

Was mir nicht so gut gefallen hatte, waren die Kapitel am Anfang und am Ende, die aus der Perspektive von Hardins Freunden und Liebschaften geschrieben wurde. Ich habe den Sinn dahinter nicht so ganz verstanden, da es für das Buch in meinen Augen völlig irrelevant war (Okay, abgesehen des Kapitels von Vance und seinem Sohn: das war schon interessant, da man so erfahren hat, was aus ihnen geworden ist).
Ich hätte mir stattdessen eher gewünscht, dass mehr auch auf Hardins Perspektive in ein paar anderen Situationen eingegangen wird. Denn als ich die „After“-Reihe gelesen habe, habe ich mich schon häufiger gefragt, was in seinem Kopf vorgeht (Bspw. als Tessas Vater aufgetaucht ist). Leider wurde in diesem Buch auf genau die Situationen gar nicht eingegangen.

Insgesamt verpasst man also nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Aber für Fans der Reihe ist es natürlich ein absolutes Muss.

Veröffentlicht am 31.05.2017

2 Frauen und 2 Schicksale

Als unsere Herzen fliegen lernten
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Jess flieht vor ihrem Mann, da er sie misshandelt. Da sie keine andere Möglichkeit hat, sucht sie zunächst Zuflucht in einem alten, heruntergekommenen Haus. Dort findet sie Briefe von 1943 die an Stella ...

Jess flieht vor ihrem Mann, da er sie misshandelt. Da sie keine andere Möglichkeit hat, sucht sie zunächst Zuflucht in einem alten, heruntergekommenen Haus. Dort findet sie Briefe von 1943 die an Stella gerichtet sind. Sie beginnt zu lesen und taucht in eine ganz andere Zeit ein…

Ich fand das Buch wirklich bezaubernd.
Abwechselnd wird zwischen der Gegenwart (2011) aus Jess bzw. Wills Perspektive und der Vergangenheit aus Stellas und Dans Perspektive geschrieben.
Dadurch kann man wunderbar in beide Geschichten eintauchen und erfährt mehr und mehr was den beiden Frauen zugestoßen ist und erhält gleich zwei wundervolle Liebesgeschichten die durch die Briefe miteinander verknüpft werden.

Das Buch ist einfach wundervoll und sehr einfühlsam geschrieben. Man kann sich in beide Frauen gut hineinversetzen und kann ihre Empfindungen und Gefühle wunderbar nachvollziehen. Man erfährt viel, wie die Menschen damals zu Kriegszeiten wirklich gelebt haben und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Das hat mir besonders im Kontrast zu den Problemen der Gegenwart wirklich gut gefallen. Der Schreibstil passt sich außerdem an die jeweilige Zeit an. In der Gegenwart ist er eher modern und in der Vergangenheit eher veraltet. Das hat wirklich gut gepasst und hat mir gut gefallen, obwohl man sich natürlich zunächst daran gewöhnen musste.

Auch die kurzen Passagen, die aus Sicht der Männer geschrieben sind, passen perfekt in das Buch hinein. Bei Dan erfährt man, warum er gerade so handelt, wie er es tut. Zudem bekommt man durch seine Schilderungen furchterregende Einblicke in das damalige Kriegsgeschehen. Will hingegen bietet einem ein paar Momente zum Schmunzeln. Durch Wills Darstellungen wird er selbst als Versager dargestellt, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt, dem aber auch jegliche Motivation (das Können und die Möglichkeiten hätte er) fehlt, den Stier bei den Hörnern zu packen. Das alles wird einerseits mit Witz und Charme dargestellt, hat aber auch eine ernste Note, da Will es nun wirklich nicht leicht hat, bis er Jess begegnet…

Insgesamt ist das Buch wirklich herzerwärmend und lesenswert.

Veröffentlicht am 22.05.2017

Chaos

Die 100 - Tag 21
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Die Hundert sind nun schon fast 21 Tage auf der Erde. Genau nach dieser Zeit würde die Strahlenkrankheit sich bemerkbar machen. Außerdem stellen die Hundert fest, dass sie nicht die einzigen auf der Erde ...

Die Hundert sind nun schon fast 21 Tage auf der Erde. Genau nach dieser Zeit würde die Strahlenkrankheit sich bemerkbar machen. Außerdem stellen die Hundert fest, dass sie nicht die einzigen auf der Erde sind…

Der zweite Teil ist eine wirklcih gelungene Fortsetzung.

An der Erzählstruktur hat sich nichts geändert: Jedes Kapitel ist aus der Sicht eines der 4 Hauptcharaktere geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da man so stets wusste was den einzelnen Personen wiederfährt und wie sich die Gefühle füreinander verändern. Außerdem hat man so mehr über deren Vergangenheit erfahren.

Wie schon der erste Teil, war auch der zweite wirklich spannend und zwischendurch auch emotional.

Also insgesamt eine wirklich gute Fortsetzung.