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Veröffentlicht am 11.07.2025

Glitzer, Gefahr und ganz viel Detektivspaß – Die drei !!! rocken den Spreepalast

Die drei !!!, Der Skandal im Spreepalast
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Also ich sag’s mal so: Ich dachte ja, ich schau da mal ganz entspannt mit rein, wenn meine Tochter wieder einen ihrer Drei-!!!-Fälle liest. Und zack – keine zehn Seiten später war ich voll reingezogen. ...

Also ich sag’s mal so: Ich dachte ja, ich schau da mal ganz entspannt mit rein, wenn meine Tochter wieder einen ihrer Drei-!!!-Fälle liest. Und zack – keine zehn Seiten später war ich voll reingezogen. Berlin in den 20ern, Glitzer, Glamour, zwielichtige Typen und drei clevere Mädels, die der Oberschicht mal ordentlich die Suppe versalzen. Großartig!

Meine Tochter und ich haben es abwechselnd gelesen und uns dann beim Frühstück wie echte Ermittler besprochen: „Hast du gemerkt, was da im Fahrstuhl stand?“ – „Klar! Das war doch ein Hinweis, Papa!“ – „Okaaay, Sherlock...“ Wir hatten echt unsere Verschwörungstheorien, inklusive Whiteboard (okay, es war ein Einkaufszettel, aber wir haben groß gedacht!).

Der Schreibstil ist rasant, witzig und trifft total den Ton – sogar meiner hat sich zeitweise verändert. Ich meine, wer sagt sonst mitten beim Abendbrot: „Das ist höchst verdächtig, Fräulein.“? Die historische Kulisse mit Kaufhäusern, Flapper-Kleidern und Spreepalast-Flair hat uns regelrecht weggebeamt – kein Witz, wir haben sogar mal Swing-Musik zum Weiterlesen angemacht. Atmosphäre on point!

Und dann die Spannung! Uff. Irgendwann mussten wir das Licht wieder anmachen, weil jemand (ich sag nicht wer) zu nervös wurde. Der Fall ist echt clever konstruiert, ohne unnötig kompliziert zu sein. Sogar ich als Krimi-erprobter Erwachsener wurde zwei-, dreimal ganz charmant aufs Glatteis geführt.

Was ich besonders feiere: Die drei Mädels haben Biss, Herz und Humor – und mein Tochterherz (und mein Vaterherz) hüpft, wenn starke Figuren mal so richtig glänzen dürfen. Es war für uns beide ein mega Erlebnis – komplett generationenkompatibel, null peinlich, null belehrend, einfach mitreißend.

Wir sind durchs Buch getanzt, gerätselt, gequasselt und haben beide gleich gesagt: Bitte mehr davon! Ich dachte ja, ich les da mal "nur mit", aber am Ende war ich sowas von Teil des Teams. Fünf Sterne, mindestens!

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Mehr als nur Mimimi – ein Buch mit Haltung

Offenheit und Berührbarkeit
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Ich hab das Buch Offenheit und Berührbarkeit von Barbara Schmitz nicht einfach gelesen – ich hab’s eher durchfühlt. Und das meine ich völlig nüchtern, obwohl das Cover irgendwie nach veganem Buchclub klingt. ...

Ich hab das Buch Offenheit und Berührbarkeit von Barbara Schmitz nicht einfach gelesen – ich hab’s eher durchfühlt. Und das meine ich völlig nüchtern, obwohl das Cover irgendwie nach veganem Buchclub klingt. Aber hey – Überraschung! Das Ding hat Tiefe, Haltung und sogar ein paar Denkanstöße, die wie Nadelstiche im Hirn landen – im besten Sinne.

Schmitz spricht über Verletzlichkeit, als wär’s nicht der nervige Elefant im Raum, sondern ein zartes Haustier, das wir alle irgendwie vernachlässigt haben. Und plötzlich denkt man: "Verdammt, da ist ja wirklich was dran!" Ihre Art, Ethik, Gesellschaft und sogar Machtverhältnisse mit dem Thema zu verknüpfen, ist ziemlich elegant – fast schon tänzelnd. Keine staubige Theorie, kein moralinsaurer Zeigefinger. Dafür: Klartext mit Haltung.

Natürlich gibt’s auch Passagen, bei denen ich mich gefragt hab, ob ich versehentlich in ein philosophisches Yoga-Retreat geraten bin. Da wird’s mitunter etwas verkopft, so als müsste man einen inneren Ethik-Dolmetscher hinzuziehen. Aber gut – ein bisschen Kopfarbeit darf sein, man ist ja nicht auf TikTok hier.

Besonders gefallen hat mir, dass sie nicht mit dieser toxischen Resilienz-Keule kommt, so à la „Stell dich nicht so an!“. Stattdessen: Einfühlsamkeit, Reflexion, und sogar ein kleiner Aufstand gegen die permanente Selbstoptimierung. Ich applaudier innerlich.

Fazit: Ein Buch, das nicht heilt, aber hilft. Kein Ratgeber, sondern ein gedanklicher Spaziergang mit Gesprächsbedarf. Ein Stern Abzug, weil’s streckenweise ein bisschen schwurbelt – aber hey, das Leben tut das ja auch.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Dschungel, Drama, Déjà-vu – Spannung mit kleinen Stolpersteinen

Her Last Summer – Eine verschwundene Frau. Eine Reise ohne Wiederkehr.
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Her Last Summer klang nach dem perfekten Mix aus Sonne, Dschungel und düsterem Geheimnis – quasi „Urlaub mit Gänsehaut“. Und ja, das Setting hat gestimmt: tropisch, schwitzig, mysteriös. Luke und Mari, ...

Her Last Summer klang nach dem perfekten Mix aus Sonne, Dschungel und düsterem Geheimnis – quasi „Urlaub mit Gänsehaut“. Und ja, das Setting hat gestimmt: tropisch, schwitzig, mysteriös. Luke und Mari, ein verliebtes Backpacker-Duo, nur dass Mari irgendwann einfach... puff! Weg. Und zwanzig Jahre später will Luke plötzlich reden? Klingt verdächtig, dachte ich mir. Cassidy, die Doku-Filmerin mit Spürnase, macht sich also auf die Suche nach der Wahrheit. Klingt erstmal spannend – und ist es auch. Aber irgendwie... auch nicht?

Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte sich manchmal im Kreis dreht wie ein geölter Kompass im Magnetsturm. Einige Wendungen waren stark – andere eher so: „Hm, das hab ich mir schon gedacht, Luke.“ Cassidy selbst bleibt für mich leider etwas blass. Ich hätte mir mehr Biss, mehr Ecken und Kanten gewünscht – stattdessen stolpert sie mit Kamera und Misstrauen durch Thailands Vergangenheit. Stilistisch ist das Buch solide, keine Frage. Emily Freud weiß, wie man Spannung aufbaut. Nur leider plätschert es zwischendurch auch wie eine lauwarme Kokosnuss.

Alles in allem: nette Lektüre, besonders für die Hängematte am Strand mit gelegentlichem Seitenblick auf Palmen und Verdächtige. Aber das große „Wow, DAS hat mich umgehauen!“ blieb aus. Solider Thriller, aber bei mir ist die Gänsehaut eher im Schatten geblieben.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Zwischen Pasta, Pistazien und Poesie – Gottschlichs Reise geht unter die Haut

Grazie Roma
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Dieses Buch ist wie ein Teller perfekt al dente gekochter Pasta: man nimmt einen Bissen, denkt „wow“, nimmt noch einen, und plötzlich ist man komplett in Italien verloren. Grazie Roma ist kein schnödes ...

Dieses Buch ist wie ein Teller perfekt al dente gekochter Pasta: man nimmt einen Bissen, denkt „wow“, nimmt noch einen, und plötzlich ist man komplett in Italien verloren. Grazie Roma ist kein schnödes Kochbuch mit dem üblichen „Pasta, Basta, Buongiorno!“-Blabla, sondern eher wie ein kulinarischer Roadtrip durch Rom – mit Gottschlich als etwas verrücktem, extrem charmanten Reiseleiter, der nicht nur kochen, sondern auch erzählen kann.

Man spürt auf jeder Seite: Der Typ hatte richtig Bock auf diese Reise. Zwischen römischen Marktständen, Gesprächen mit Marktfrauen und spontanen Künstlerdinners haut er eine kreative Idee nach der anderen raus – und das ohne Chichi, aber mit einer ordentlichen Portion Sterne-Küche im Gepäck. Ich mein, wer denkt sich bitte eine Lasagne mit Pistazien aus, die nicht nach Dessertunfall klingt, sondern nach „Gib mir sofort mehr davon“?

Die Rezepte? Überraschend, raffiniert, manchmal herrlich schräg – aber nie überkandidelt. Selbst ein Kalbs-Carpaccio kriegt hier einen Twist, der mich kurz vergessen ließ, dass ich eigentlich nur was Einfaches kochen wollte. Tja, am Ende stand ich mit Limetten-Austerntatar da und hab mir selbst applaudiert.

Was das Buch für mich aber besonders macht: Es geht nicht nur um Essen, sondern ums Erleben, Staunen, Entdecken. Man reist mit, man schmeckt mit – und man wird selbst ein bisschen mutiger in der Küche. Wer also Bock auf Italien hat, aber weder Flüge noch volles Portemonnaie braucht – hier ist dein Ticket.

Danke, Daniel. Und: Grazie Roma! Ich hab jetzt nicht nur Hunger, sondern auch Fernweh. Perfekte Mischung.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Eisvogel im Herzen – Wenn ein Buch zwei Generationen bewegt

Geheimname Eisvogel
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Ich dachte erst, „Oh nein, ein weiteres Buch über den Zweiten Weltkrieg… wird bestimmt wieder deprimierend und schwer verdaulich.“ Und dann kam meine Tochter: „Papa, das lesen wir zusammen!“ Zack, Buch ...

Ich dachte erst, „Oh nein, ein weiteres Buch über den Zweiten Weltkrieg… wird bestimmt wieder deprimierend und schwer verdaulich.“ Und dann kam meine Tochter: „Papa, das lesen wir zusammen!“ Zack, Buch auf, Welt aus – und plötzlich saßen wir abends da, beide mit Tränen in den Augen und Chips auf dem Schoß (die Chips waren meine Idee, um die Nerven zu beruhigen – hat nur so mittel geklappt).

Die Geschichte von Mila und Hannie hat uns beide total reingezogen. Zwei Schwestern, mitten im Krieg, neue Identität, Geheimnisse und der fiese Feind im Nacken – das ist schon krass genug. Aber dann haut Kessler da noch einen doppelten Handlungsstrang rein, bei dem man sich beim Lesen fragt: Moment mal, wer ist jetzt wer? Und wann sind wir eigentlich gerade? Meine Tochter hat das viel schneller geblickt als ich. Sie sagt, das liegt an meinen grauen Haaren.

Ich mochte besonders, wie mutig Hannie war – richtig Undercover-mäßig, mit Codenamen und allem. Meine Tochter wollte dann auch einen Codenamen. Sie heißt jetzt offiziell „Eule“. Ich bin „Buchwurm“. Danke, Liz Kessler.

Aber Spaß beiseite: Dieses Buch hat’s in sich. Es ist spannend, berührend, manchmal niederschmetternd – aber es gibt immer wieder Hoffnung. Und das macht es so stark. Wir haben oft beim Lesen pausiert, diskutiert, rumgeblödelt – und dann weitergelesen, weil wir einfach wissen mussten, wie es ausgeht.

Der Schreibstil? Flutscht wie ein gut geöltes Fahrrad durch Amsterdam. Direkt, aber feinfühlig, leicht zu lesen, aber mit Wumms. Und am Ende? Haben wir das Buch einfach eine Weile nur angeschaut. Und dann nochmal drüber geredet.

Fazit von uns beiden: „Geheimname Eisvogel“ ist ein Buch, das dich packt, durchrüttelt und verändert. Und das haben wir zusammen erlebt. Buddyread für die Ewigkeit.

5 Sterne von Eule & Buchwurm.

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