Glitzer, Gefahr und ganz viel Detektivspaß – Die drei !!! rocken den Spreepalast
Die drei !!!, Der Skandal im SpreepalastAlso ich sag’s mal so: Ich dachte ja, ich schau da mal ganz entspannt mit rein, wenn meine Tochter wieder einen ihrer Drei-!!!-Fälle liest. Und zack – keine zehn Seiten später war ich voll reingezogen. ...
Also ich sag’s mal so: Ich dachte ja, ich schau da mal ganz entspannt mit rein, wenn meine Tochter wieder einen ihrer Drei-!!!-Fälle liest. Und zack – keine zehn Seiten später war ich voll reingezogen. Berlin in den 20ern, Glitzer, Glamour, zwielichtige Typen und drei clevere Mädels, die der Oberschicht mal ordentlich die Suppe versalzen. Großartig!
Meine Tochter und ich haben es abwechselnd gelesen und uns dann beim Frühstück wie echte Ermittler besprochen: „Hast du gemerkt, was da im Fahrstuhl stand?“ – „Klar! Das war doch ein Hinweis, Papa!“ – „Okaaay, Sherlock...“ Wir hatten echt unsere Verschwörungstheorien, inklusive Whiteboard (okay, es war ein Einkaufszettel, aber wir haben groß gedacht!).
Der Schreibstil ist rasant, witzig und trifft total den Ton – sogar meiner hat sich zeitweise verändert. Ich meine, wer sagt sonst mitten beim Abendbrot: „Das ist höchst verdächtig, Fräulein.“? Die historische Kulisse mit Kaufhäusern, Flapper-Kleidern und Spreepalast-Flair hat uns regelrecht weggebeamt – kein Witz, wir haben sogar mal Swing-Musik zum Weiterlesen angemacht. Atmosphäre on point!
Und dann die Spannung! Uff. Irgendwann mussten wir das Licht wieder anmachen, weil jemand (ich sag nicht wer) zu nervös wurde. Der Fall ist echt clever konstruiert, ohne unnötig kompliziert zu sein. Sogar ich als Krimi-erprobter Erwachsener wurde zwei-, dreimal ganz charmant aufs Glatteis geführt.
Was ich besonders feiere: Die drei Mädels haben Biss, Herz und Humor – und mein Tochterherz (und mein Vaterherz) hüpft, wenn starke Figuren mal so richtig glänzen dürfen. Es war für uns beide ein mega Erlebnis – komplett generationenkompatibel, null peinlich, null belehrend, einfach mitreißend.
Wir sind durchs Buch getanzt, gerätselt, gequasselt und haben beide gleich gesagt: Bitte mehr davon! Ich dachte ja, ich les da mal "nur mit", aber am Ende war ich sowas von Teil des Teams. Fünf Sterne, mindestens!