Abenteuer zwischen Hieroglyphen und Magie
Im Zeichen der KobraFlirrender Wüstensand, uralte Geheimnisse und der Atem der Geschichte. Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk hat uns mitten hinein ins Tal der Könige gezogen. Zwischen Hieroglyphen, Grabkammern und einem ...
Flirrender Wüstensand, uralte Geheimnisse und der Atem der Geschichte. Im Zeichen der Kobra von Fabian Lenk hat uns mitten hinein ins Tal der Könige gezogen. Zwischen Hieroglyphen, Grabkammern und einem Hauch Magie entfaltet sich ein Abenteuer, das Wissen und Spannung wunderbar verbindet.
Gemeinsam mit meiner Tochter bin ich Seite für Seite durch Ägypten gereist. „Mama, stell dir vor, ich wäre ein Falke!“, flüsterte sie, als Yamon sich in Horus verwandelte und plötzlich haben wir beide die Arme ausgebreitet und lautlos durch unser Wohnzimmer „geflogen“. Diese Verwandlungen in Bastet, Horus und Anubis haben uns begeistert, auch wenn wir uns an manchen Stellen etwas mehr Tiefe für die Figuren gewünscht hätten.
Besonders die Szene im Ägyptischen Museum ließ unsere Herzen schneller schlagen. „Das ist wie ein Film!“, rief sie, während wir abwechselnd gelesen haben und ich merkte, wie sehr uns diese halsbrecherische Verfolgungsjagd gepackt hat. Die historischen Details wirken sorgfältig recherchiert und schenken der Geschichte Substanz, ohne zu belehren.
Manchmal ging alles sehr rasant voran, Konflikte lösten sich fast zu glatt da hätten wir uns mehr Atempausen gewünscht. Und doch blieb dieses warme Gefühl eines gemeinsamen Abenteuers, das Fantasie und Wissensdurst gleichermaßen füttert. Ein spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht und in dem Magie und Geschichte eine mitreißende Verbindung eingehen.