Aufbruch zwischen purpurnen Seen und großen Gefühlen
Erde 13Zwischen purpurnen Seen und bruchgelandeten Raumfähren liegt dieses Buch – und ganz ehrlich: Das war so ein Ding, bei dem man abends nur noch „ein Kapitel“ lesen will … und plötzlich ist es viel zu spät. ...
Zwischen purpurnen Seen und bruchgelandeten Raumfähren liegt dieses Buch – und ganz ehrlich: Das war so ein Ding, bei dem man abends nur noch „ein Kapitel“ lesen will … und plötzlich ist es viel zu spät. Erde 13 – Aufbruch ins Ungewisse von Andreas Langer hat uns komplett eingesogen.
Levi und Gwendolin stranden auf einem fremden Planeten, die Erde ist Geschichte – und ab da gibt’s kein Zurück mehr. Keine Erwachsenen, die alles regeln. Keine sicheren Antworten. Nur zwei Kids, eine fremde Welt und dieses Gefühl von „Okay… was jetzt?“ Genau da fing unsere Couch an zu glühen.
„Wenn da gleich ein Monster kommt, lese ich weiter!“, kam es von rechts neben mir.
Spoiler: Sie hat weitergelesen. Und ich auch.
Diese Welt ist kein netter Sci-Fi-Spielplatz. Purpurne Seen, seltsame Tierwesen, verlassene Technik – alles fühlt sich fremd, lebendig und manchmal richtig unheimlich an. Man merkt, dass hier echte Abenteuerlust drinsteckt. Und dieses Entdecken, dieses Staunen – das haben wir beide gefeiert.
„Papa, stell dir vor, wir würden da landen…“
„Ich würde erstmal nach Snacks suchen.“
„Typisch.“
Was richtig stark ist: Mut bedeutet hier nicht furchtlos sein. Mut heißt zittern und trotzdem losgehen. Freundschaft heißt streiten und trotzdem zusammenhalten. Und Neugier? Die ist stärker als jede Angst. Genau das hat uns beide gepackt.
Besonders cool: Dieses Geheimnis in der verlassenen Raumfähre. Da saßen wir beide nebeneinander, haben gleichzeitig die Luft angehalten und danach erstmal diskutiert wie zwei Verschwörungstheoretiker auf Weltraum-Mission.
Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht. Abenteuer, Herz, Spannung – und dieser ganz besondere Buddyread-Moment, wenn man sich ansieht und weiß: Das war gerade richtig gut.