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Veröffentlicht am 26.03.2026

Tierisch spannende Ferien

Die Langohrbande
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Ella und ihre Freundinnen verbringen die Ferien auf dem Birkenhof. Hier werden verletzte und alte Tiere und solche, die keiner mehr haben will aufgenommen. Das bringt viel Arbeit mit sich und kostet auch ...

Ella und ihre Freundinnen verbringen die Ferien auf dem Birkenhof. Hier werden verletzte und alte Tiere und solche, die keiner mehr haben will aufgenommen. Das bringt viel Arbeit mit sich und kostet auch viel Geld. All das wird in der Geschichte sehr gut zur Sprache gebracht.

Mich hat sehr berührt, wie viel den vier Freundinnen am Birkenhof und seinen tierischen Bewohnern liegt. Sie sind mit Liebe und Freude dabei und das nicht nur beim Streicheln und Kuscheln mit Eseln, Schweinen und Katzen, sondern auch bei der täglichen Arbeit wie Füttern und Ausmisten.

Dramatisch wird es als die gesamte Kasse geklaut wird und der Hof vor dem finanziellen Ruin steht. Mit großem Einfallsreichtum begeben sich die Mädchen auf die Suche nach dem Dieb. Gleichzeitig entwickeln sie einige Ideen wie der Hof z. B. durch Tier-Patenschaften finanziell auf Dauer unterstützt werden kann.

Traudl Bünger hat einen spannenden und unterhaltsamen Wohlfühlkrimi geschrieben. Anders kann ich es nicht sagen. Ich habe mich auf dem Birkenhof irgendwie wie zuhause gefühlt. Dazu haben auch die niedlichen und teilweise witzigen Illustrationen von Christina Mäckelburg beigetragen.

Ein Kinderkrimi, bei dem wichtige Werte wie Freundschaft, auch mit Tieren, Verantwortung und besonders das Tierwohl im Mittelpunkt stehen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Verzwickter Fall mit neapolitanischem Lokalkolorit

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Ich kannte bisher weder den Autor Fabio Nola noch Commissario Gaetano und war daher sehr gespannt was mich erwartete. Das Cover mit dem Hafenbecken und dem Vesuv im Hintergrund versetzte mich schon in ...

Ich kannte bisher weder den Autor Fabio Nola noch Commissario Gaetano und war daher sehr gespannt was mich erwartete. Das Cover mit dem Hafenbecken und dem Vesuv im Hintergrund versetzte mich schon in die richtige Stimmung, um ins italienische Leben einzutauchen. Und vom italienischen bzw. neapolitanischem Leben/Flair bekommt man bei diesem Krimi richtig viel mit. Unterstrichen wurde das noch durch sehr viele italienische Ausdrücke und Flüche. Mir gefällt das, denn so wirkt die Geschichte noch viel authentischer.

Salvatore Gaetano machte nicht gerade einen sympathischen Eindruck auf mich. Er blafft nicht nur seine Mitarbeiter sondern auch Zeugen und Verdächtige ständig an, wenn ihm etwas gegen den Strich oder nicht schnell genug geht. Er hat aber trotzdem das Herz auf dem rechten Fleck. Bei diesem Fall erinnert Gaetano mich an einen Terrier, der sich in etwas verbissen hat. Dabei nimmt er auf nichts und niemanden Rücksicht und legt sich sogar mit seinem Vorgesetzten an.

Nicht nur Gaetano finde ich sehr authentisch beschrieben, sondern auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und sorgt für einen guten Lesefluss. Der Fall ist spannend, weist einige Wendungen auf und bleibt lange undurchsichtig. Letzteres nicht nur für mich, sondern auch für die Ermittler. Durch die detaillierten und bildhaften Beschreibungen von Neapel und seinen Bewohnern habe ich einen kleinen Einblick in diese Stadt bekommen können.

Mir hat dieser zweite Fall von Commissario Gaetano gut gefallen und ich werde ihn und Fabio Nola im Auge behalten.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Teneriffa mal anders

Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria daraus
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Nach der Trennung von ihrem Freund bricht plötzlich ein Shitstorm der besonderen Art über Mia herein. Sie braucht eine Pause und Abstand, da hört sich das Angebot, mehrere Wochen Housesitting auf Teneriffa ...

Nach der Trennung von ihrem Freund bricht plötzlich ein Shitstorm der besonderen Art über Mia herein. Sie braucht eine Pause und Abstand, da hört sich das Angebot, mehrere Wochen Housesitting auf Teneriffa doch perfekt an. Aber von Mitbewohnern war in der Anzeige keine Rede gewesen.

Jana Portas ist mit dieser Geschichte ein wunderschöner Wohlfühlroman aus der Feder geflossen. Ihre Charaktere sind so unterschiedlich wie das Leben sie eben hervorbringt, teils skurril, teils liebenswürdig und hilfsbereit, aber auch voller Neid oder Missgunst. Manche Personen kämpfen mit ihren Problemen und Traumata. Aber trotz allem verliert die Geschichte nicht ihre Leichtigkeit und wird immer wieder durch humorvolle Szenen aufgelockert.

Was mir besonders gefallen hat, ist dass ich Teneriffa fernab des Massentourismus erleben durfte. Ich habe nicht nur sehr viel über die schützenswerte Flora und Fauna der Insel erfahren, sondern auch etwas über ihre Geschichte und Legenden.

Der Tourismus ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits leben die Insulaner davon, aber andererseits geht er zu Lasten der Ursprünglichkeit und der Natur. Außerdem treibt er die Lebenshaltungskosten in die Höhe. Ein Problem mit dem Teneriffa nicht alleine dasteht.

Wenn das Leben dir eine Orange gibt, mach Sangria daraus ist nicht nur ein Liebesroman, sondern eine tolle Mischung aus bildreicher und bildhafter Landschaftsbeschreibung, charakterstarker Personen, dabei voller Humor und auch Spannung.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Das Geheimnis

Das kalte Moor
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Dies ist der 2. Band der Polarkreis-Trilogie. Für mich war es die erste Begegnung mit Polizeichef Wiking Stromberg. Zu Beginn war mir nicht sofort klar in welcher Beziehung die auftretenden Personen zueinander ...

Dies ist der 2. Band der Polarkreis-Trilogie. Für mich war es die erste Begegnung mit Polizeichef Wiking Stromberg. Zu Beginn war mir nicht sofort klar in welcher Beziehung die auftretenden Personen zueinander standen, aber das hat sich schnell geklärt.

Ich mochte Wiking und seine meist ruhige und strukturierte Vorgehensweise. Obwohl er gerade emotional doppelt belastet wird. Zum einen erhält er eine schlimme Diagnose und zum anderen versetzt ihn ein Brief an seinen Sohn in Alarmbereitschaft. Diese Fortsetzung ist für ihn aus mehreren Gründen sehr persönlich.

Der sachliche Schreibstil ohne viel Drumherum von Liza Marklund gefiel mir gut. Die Beschreibung der teils unwirtlichen und mystischen Landschaft im Norden ließ Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen. Sie scheint auch auf die Charaktere der Bewohner abgefärbt zu haben. Und so abgeschieden wie ich geglaubt habe, ist die Gegend gar nicht. Sie wird z. B. von der Automobilindustrie zu Testzwecken genutzt. Mir gefielen auch die Rückblicke sehr gut, so konnte ich mir von den Protagonisten ein viel besseres Bild machen und manches wurde dadurch für mich klarer.

Teilweise ist die Geschichte mehr ein Spionageroman als ein Krimi, was an der Verbindung zu den Zeiten des Kalten Krieges liegt.

Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, hatte ich keine Verständnisprobleme. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Nicolaus von Verdun und sein Schrein

Der Schrein der Könige
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Nach dem Tod seiner Ehefrau und zwei seiner Söhne versinkt der über die Grenzen hinaus bekannte Goldschmied Nicolaus von Verdun in seinem Kummer. Erst als ihm die Errichtung eines Schreins für die Heiligen ...

Nach dem Tod seiner Ehefrau und zwei seiner Söhne versinkt der über die Grenzen hinaus bekannte Goldschmied Nicolaus von Verdun in seinem Kummer. Erst als ihm die Errichtung eines Schreins für die Heiligen Drei Könige in Köln angeboten wird, erwacht er aus seiner Lethargie. Aber der Umzug nach Köln bringt auch Ängste, Herausforderungen und Anfeindungen besonders durch die ansässigen Goldschmiede mit sich.

Sabine Weiss schildert bildhaft und lebendig die Entstehung dieser wichtigen Reliquiare, das als Meisterstück der Goldschmiedekunst gilt und auch heute noch Millionen Betrachter anzieht und in Erstaunen versetzt. Dabei verbindet sie sehr gekonnt Fakten und Fiktion. Da es über das Leben und Schaffen des Nicolaus von Verdun keine Überlieferungen gibt, konnte die Autorin bei seiner Familiengeschichte ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Anders sah es bei der Politik des Reiches und den Kreuzzügen Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts aus. Davon konnte ich mir beim Lesen aufgrund der guten Recherche der Autorin ein gutes Bild machen.

Ein sehr unterhaltsamer Roman mit einer guten Mischung aus historischen Fakten und Fiktion, bei dem ich einen guten Einblick in die aufwändige und detaillierte Arbeit der Goldschmiede bei der Erschaffung des Schreins der Könige bekam. Da mir der letzte Teil zu sehr im Zeitraffer erschien und der Schrein etwas aus dem Fokus geriet, vergebe ich nur vier Sterne.

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