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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2022

Außergewöhnlich

Florentine Blix (1). Tatort der Kuscheltiere
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An diesem Buch ist wirklich vieles außergewöhnlich. Das fängt bei dem Cover an, geht über den Plot und nicht zuletzt sind es die Protagonisten.

Florentine Blix ist nicht wie andere Dreizehnjährige, denn ...

An diesem Buch ist wirklich vieles außergewöhnlich. Das fängt bei dem Cover an, geht über den Plot und nicht zuletzt sind es die Protagonisten.

Florentine Blix ist nicht wie andere Dreizehnjährige, denn sie tut sich schwer in der Mimik anderer Menschen zu lesen, sie kann nicht lügen oder gut Rad fahren. Dafür kann sie gut Kriminalfälle lösen und kennt zu unterschiedlichen Themen sehr viele Fakten.

Noch spezieller als Florentine ist ihre Freundin Maja. Warum möchte ich hier aber noch nicht verraten. Aber sympathisch sind sowohl Maja als auch Florentine.

Florentine hat dieses Mal allerhand zu ermitteln und aufzuklären. Dabei bekommt sie Unterstützung von ihrer besten Freundin und sogar von ihrem Bruder und seiner Freundin. Es geht sehr spannend und sogar gefährlich für Florentine zu.

Der Schreibstil ist einfach und fesselnd. Für Abwechselung sorgen die in speziellen Infokästen angegebenen Fakten und Erklärungen sowie z. B. gezeichnete Ausschnitte aus einem Stadtplan. Die wunderschönen Illustrationen von Daniela Kohl, die sich in großer Vielzahl im Buch wiederfinden, unterstützen das geschriebene Wort noch zusätzlich.

Ich kann dieses Buch für junge Leser ab ca. 10 Jahre ohne Einschränkung empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.04.2022

Wieder ein spannender Ausflug nach Zons

Die Rezeptur: Thriller
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Da ich die beiden Ermittler der Zons-Reihe nun schon über Jahre begleite und mich bisher noch jeder Thriller überzeugt hat, musste ich natürlich auch den zwölften Band lesen. Und was soll ich sagen? Wie ...

Da ich die beiden Ermittler der Zons-Reihe nun schon über Jahre begleite und mich bisher noch jeder Thriller überzeugt hat, musste ich natürlich auch den zwölften Band lesen. Und was soll ich sagen? Wie erwartet wurde ich auch dieses Mal nicht enttäuscht.

Auch wenn ich den Kommissar Oliver Bergmann im Gegenwart-Strang mag, so schlägt mein Herz doch mehr für Bastian Mühlenberg, der im Jahr 1503 in Zons ermittelt. Aber egal wie; beide Zeitebenen liefern Spannung, unerwartete Wendungen und lassen den Leser bis zum Schluss mitfiebern und miträtseln.

Der flüssige und mitreißende Schreibstil von Catherine Shepherd sorgt für einen guten Lesefluss. Die Perspektivwechsel sind gut gewählt und alles zusammen sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Außerdem fand ich wieder die Möglichkeiten zur Aufklärung von Gewaltverbrechen im 16. Jahrhundert sehr interessant.

Mir hat auch dieser Ausflug nach Zons wieder sehr gut gefallen und ich hoffe der Autorin gehen die Ideen für diese Reihe nicht aus.

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Veröffentlicht am 05.04.2022

Pia mal undercover

Ostseekreuz
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Ich liebe die Reihe um die Ermittlerin Pia Korittki und habe sie bisher bei all ihren Fällen begleitet. Und so war es klar, dass ich auch bei ihrem siebzehnten Fall unbedingt dabei sein musste.

Allerdings ...

Ich liebe die Reihe um die Ermittlerin Pia Korittki und habe sie bisher bei all ihren Fällen begleitet. Und so war es klar, dass ich auch bei ihrem siebzehnten Fall unbedingt dabei sein musste.

Allerdings unterscheidet sich dieser Fall von den vorherigen, denn Pia ermittelt dieses Mal quasi verdeckt. Nach ihrem traumatischen Erlebnis der Entführung durch ihren Feind Lohse nimmt sie sich eine Auszeit und geht in das Kloster Naumar. Aber hier kommt sie gar nicht dazu, sich zu erholen, denn innerhalb kürzester Zeit gibt es zwei Mordopfer und Pia wird von ihrem Kollegen in die Ermittlungen einbezogen.

Zur gleichen Zeit versucht ihr Freund Marten den flüchtigen Lohse dingfest zu machen, damit von ihm keine Gefahr mehr für Pia und ihren Sohn Felix ausgeht.

Die wechselnden Sichtweisen sorgen für zusätzliche Spannung, denn sowohl für Pia als auch für Marten ist es nicht ganz ungefährlich. Beide neigen zu Alleingängen und ließen mein Herz schneller schlagen.

Ich mag Eva Almstädts detaillierte und bildhafte Schreibweise. Gerade die ausführliche Beschreibung der Klosteranlage (inkl. Der Zeichnung auf der Cover-Innenseite) setzten mein Kopfkino bei Pias Wege dort in Gang. Aber auch Martens Wege durch die verschiedenen Länder hatte ich bildlich vor Augen.

Insgesamt hat mir dieser Fall aber nicht ganz so gut gefallen wie manch einer der Vorgänger. Ich kann noch nicht einmal sagen woran es gelegen hat. Vielleicht war ich es einfach leid, schon wieder mit Lohse konfrontiert zu werden.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Duke der Herzensbrecher

Nur eine Fellnase vom Glück entfernt
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Auch Band sechs dieser Reihe spielt in Lichterhaven, einem kleinen Ort direkt an der Nordsee. Wie die Vorgänger ist auch dieses Buch wieder einem Pärchen und natürlich einem besonderen Hund gewidmet und ...

Auch Band sechs dieser Reihe spielt in Lichterhaven, einem kleinen Ort direkt an der Nordsee. Wie die Vorgänger ist auch dieses Buch wieder einem Pärchen und natürlich einem besonderen Hund gewidmet und kann daher auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber euch entgeht da was.

Ich muss gestehen, dass der Rottweiler Duke für mich der Star in dieser Geschichte ist, so gerne ich auch die Foodsisters und Henning mag. Duke muss man einfach lieben! Und seine Gedanken sowie seine tollpatschige Art sorgten für so einige heitere Momente, bei denen ich mir ein Grinsen nicht verkneifen konnte.

Man merkt mit wieviel Herzblut und Spaß Petra Schier die Bücher dieser Reihe schreibt. Viele Begebenheiten mit den unterschiedlichsten Bewohnern von Lichterhaven lassen die Geschichte lebendig und realistisch werden. Mein Kopfkino lief auf Höchsttouren.

Mir hat das Buch wieder vergnügliche Lesestunden beschert und solange noch nicht alle Singles in Lichterhaven vergeben sind, darf ich mich hoffentlich auf weitere Folgen freuen.

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Nicht nur ein "normaler" Rad-Reiseführer

Die Ruhr
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Tanja Breukelchen nimmt uns mit auf ihrer Radtour entlang der Ruhr. Sehr unterhaltsam und lehrreich schreibt sie auf besonderer Art und Weise von ihren Entdeckungen und Erlebnissen entlang dieses Flusses. ...

Tanja Breukelchen nimmt uns mit auf ihrer Radtour entlang der Ruhr. Sehr unterhaltsam und lehrreich schreibt sie auf besonderer Art und Weise von ihren Entdeckungen und Erlebnissen entlang dieses Flusses. Von seiner Entwicklung vom kleinen Rinnsal über einen Bach bis zum großen Strom. Es gibt Geschichten über Menschen wie z. B. die Familie Krupp oder von Menschen wie Angelika in Assinghausen. Wir erfahren etwas über Mythen und Märchen aus uralten Zeiten oder die wechselvolle Geschichte der Burgen und ihrer Besitzer entlang der Ruhr. Aber auch lohnenswerte Ausflugsziele oder kulturelle Veranstaltungen links und rechts des Weges finden Eingang in dieses Buch. Alle, die noch immer in dem Glauben sind, dass es sich bei diesem Teil Nordrhein-Westfalens um den „grauen Kohlenpott“ handelt, werden hier eines Besseren belehrt.

Besonders erwähnen möchte ich die nützlichen Informationen zu jedem Abschnitt am Ende jedes Kapitels. In der Übersicht werden auch nichtalltägliche Übernachtungsmöglichkeiten genannt.

Für mich war es eine interessante sowie lehrreiche und unterhaltsame Reise entlang der Ruhr, die Lust gemacht hat, den Ruhrtalradweg selbst mal mit dem Rad zu erkunden.

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