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Veröffentlicht am 18.03.2022

Nordsee-Feeling pur

Ein Fest im kleinen Friesencafé
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Sowohl Julia als auch ihre Oma haben ihren Lebensmittelpunkt vom Ruhrgebiet nach Föhr verlegt. Leider ist das Leben bei Julia nicht gerade eitel Sonnenschein, sowohl geschäftlich als auch privat türmen ...

Sowohl Julia als auch ihre Oma haben ihren Lebensmittelpunkt vom Ruhrgebiet nach Föhr verlegt. Leider ist das Leben bei Julia nicht gerade eitel Sonnenschein, sowohl geschäftlich als auch privat türmen sich Wolken am Horizont auf.

Es war schön altbekannte Gesichter auf Föhr wiederzulesen. Direkt nach ein paar Abschnitten war ich gefühlt wieder auf Föhr bei Julia, Anita Kapitäm Hark und Finn-Ole. Der Autor schildert das Leben der Bewohner auf der Insel, berichtet von ihren Freuden und Sorgen sowie ihrem Zusammenhalt.

In seinem flüssigen und bildhaften Schreibstil schafft Janne Mommsen es, mich in kürzester Zeit an die Nordsee zu katapultieren. Als großer Nordseefan (auf Föhr war ich aber noch nie) hatte ich die Landschaft vor Augen, spürte den Wind im Gesicht und in den Haaren, hörte das Meer und die Möwen.

Genau wie Band eins, den man nicht unbedingt vorher gelesen haben muss, ist auch „Ein Fest im kleinen Friesencafé“ ein absoluter Wohlfühlroman mit sehr viel Nordsee-Feeling. Ich habe mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt, habe nun zwar Sehnsucht nach der Nordsee, würde mich aber über eine Fortsetzung dieser Reihe freuen.

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Veröffentlicht am 16.03.2022

Neue Abenteuer mit Kappi und Skoppa

Doppel-Galoppel 2. Zwei und das Wassergespenst
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Wer genau hinschaut, kann das Wassergespenst bereits auf dem wunderschön gestalteten Cover erkennen. Sowohl im Hintergrund als auch auf der Buch-Rückseite (ich liebe gestaltete Buch-Rückseiten) ist die ...

Wer genau hinschaut, kann das Wassergespenst bereits auf dem wunderschön gestalteten Cover erkennen. Sowohl im Hintergrund als auch auf der Buch-Rückseite (ich liebe gestaltete Buch-Rückseiten) ist die isländische Landschaft abgebildet, denn dort spielt die Geschichte.

Als sich zwischen den Geschwistern Fanndis und Jon wieder mal ein Streit anbahnt, fällt Opa Valdi eine Geschichte von den beiden Fohlen Kappi und Skoppa ein. Abwechselnd wird nun in den kurzen Kapiteln vom Leben auf Opa Valdis Hof und den Abenteuern der beiden kleinen Islandponys erzählt. Schnell stellt der Leser fest wie viele Parallelen zwischen den Fohlen und den Kindern bestehen. Aber egal ob menschliche oder tierische Protagonisten man muss sie einfach gernhaben.

Der Schreibstil ist altersentsprechend für Kinder ab ca. 4 Jahren einfach gehalten. Durch die kurzen Kapitel eignet sich das Buch sehr gut zum Vorlesen, ohne die Aufmerksamkeitsspanne der jüngeren Kinder überzustrapazieren. Aufgrund der großen Schrift eignet sich das Buch aber auch für Leseanfänger. Unterstützt wird die Geschichte von den zuckersüßen und sehr liebevollen Illustrationen von Iris Hardt.

Chantal Schreiber hat auch mit Band zwei eine spannende und witzige Geschichte geschaffen. Gekonnt hat sie darin Themen wie Angst, Mut, Freundschaft, Zusammenhalt, Streit und Versöhnung in kindgerechter Form verpackt.

Ein sehr schönes und unterhaltsames Kinderbuch, das wichtige Werte vermittelt. Ich würde Kappi und Skoppa gerne bei weiteren Abenteuern begleiten und bis dahin gibt’s von mir erstmal fünf leuchtende Sterne.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Blutrache und Bandenkrieg

Der zweite Sohn
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Cover und Prolog ließen mich einen spannenden Thriller erwarten, aber bekommen habe ich eine Art Familiengeschichte. Sie wartet zwar mit einigen Toten, Drogenhandel, Schutzgelderpressung und ähnlichen ...

Cover und Prolog ließen mich einen spannenden Thriller erwarten, aber bekommen habe ich eine Art Familiengeschichte. Sie wartet zwar mit einigen Toten, Drogenhandel, Schutzgelderpressung und ähnlichen kriminellen Taten auf, aber als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen.

Auch mit den Charakteren konnte ich nicht wirklich warm werden. Da haben wir Jonny, der zwischen seinem diktatorischen Vater und seiner Frau und seinem Sohn entscheiden muss/soll. Er laviert sich irgendwie da durch und ist hin- und hergerissen. Seine Frau Amy erschien mir zu Beginn etwas blauäugig bis hin zur Naivität, macht aber immerhin eine Entwicklung durch. Überhaupt haben Frauen in diesen von Männern dominierten Clanfamilien ihren Platz nur im häuslichen Bereich.

In einem flüssigen Schreibstil wird die Geschichte mal aus Jonnys und mal aus Amys Sicht erzählt. Grundsätzlich finde ich Perspektivwechsel gut, denn sie sorgen für Abwechslung und können für Spannung sorgen. Hier führen sie aber zu ständigen Wiederholungen derselben Vorkommnisse und der Spannungsbogen kann dadurch nicht gehalten werden.

Wäre mir das Buch nicht als Thriller angeboten worden, sondern als Familiengeschichte nach Australien ausgewanderter Familien verfeindeter Völker hätte ich es mit einer anderen Erwartung gelesen und es hätte unter Umständen mehr als diese drei Sterne bekommen.

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Wikinger haben niemals Angst,oder?

Freya und die Furchtlosen (Band 1) - Auf ins Gefecht!
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Ich bin durch das tolle Cover und dem extravaganten roten Buchschnitt auf das Buch aufmerksam geworden und ich mag es, wenn auch die Rückseite des Covers illustriert ist.

Eine Gruppe Wikinger macht sich ...

Ich bin durch das tolle Cover und dem extravaganten roten Buchschnitt auf das Buch aufmerksam geworden und ich mag es, wenn auch die Rückseite des Covers illustriert ist.

Eine Gruppe Wikinger macht sich auf, um zu rauben, morden und brandschatzen. Ihre erste Begegnung mit dem taffen Mädchen Freya zeigt wer hier wirklich furchtlos ist. Aber Freya ist nicht nur taff, sondern auch schlau, so bringt sie diese Wikinger dazu ihr zerstörtes Dorf wieder instand zu setzen. Das Ergebnis ihres Schachzuges: die Wikinger haben sich mit den Bewohnern angefreundet und Freunde mordet man nicht und man möchte auch nicht zerstören, was man selbst aufgebaut hat.

Beobachtet wird das Geschehen aus dem Götterhimmel heraus von Odin und seiner Familie. Er findet das Verhalten seiner „furchtlosen“ Wikinger gar nicht lustig … ganz im Gegensatz zu mir. Mit viel Sprachwitz erzählt Jochen Till diese Geschichte in comicform, die nicht nur die junge Leserschaft erheitert. Aber erst durch die aussagekräftigen und teilweise witzigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Dominik Rupp wird dieses Meisterwerk komplett.

Eine spannende und witzige Geschichte mit schöner Botschaft. Aufgrund der Comicform und dem wenigen Text dürfte das Buch auch etwas für Lesemuffel sein. Mir hat es gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Überzeugender Krimi mit viel Lokalkolorit

Flüssiges Gold
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Flüssiges Gold ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit Commissario Luca und spielt im beschaulichen Dorf Montegiardino. Genau diese Beschaulichkeit liebt der Dorfpolizist. Nachdem er seine Tochter zur ...

Flüssiges Gold ist der Auftakt zu einer neuen Reihe mit Commissario Luca und spielt im beschaulichen Dorf Montegiardino. Genau diese Beschaulichkeit liebt der Dorfpolizist. Nachdem er seine Tochter zur Schule gefahren hat, beginnt er den Arbeitstag mit einem Kaffee in der Bar, hört sich den neuesten Klatsch an und schlendert über den Markt, um sich eine Portion der ersten Steinpilze der Saison zu sichern. Doch diese Idylle wird plötzlich durch einen Mordanschlag gestört. Bevor er überhaupt richtig mit seinen Ermittlungen begonnen hat, taucht aus Florenz die Vize-Questora auf und beansprucht den Fall für sich.

Der Kommissar ist ein sympathischer und liebenswerter Charakter, der als keinesfalls nur ein einfältiger und dummer Dorfpolizist ist. Luca war eine Zeit lang in Venedig in einer Spezialeinheit tätig und weiß was er tut. Ich habe sowohl ihn als auch seine Tochter Emma (sowie die drei Esel mit Politikernamen) ins Herz geschlossen. Den Gegenpol bildet die Vize-Questora, die es einem nicht leicht macht, sie zu mögen. Sie tritt ziemlich harsch auf und fällt oft mit der Tür ins Haus.

Paolo Riva zeichnet die italienische Landschaft und ihre Bewohner so liebenswert und realistisch, dass ich nicht nur Sehnsucht nach einem Besuch in Italien bekam, sondern mich auch direkt mitten im Geschehen fühlte. Bei der Schilderung der leckeren Gerichte lief mir das Wasser im Mund zusammen und fand es schade, dass sich kein Rezept im Buch befand. Interessant fand ich die Informationen zum Anbau und der Ernte von Oliven sowie der Herstellung des Olivenöls.

Ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit, interessanten Charakteren und einer überraschenden Wendung zum Ende. Ich freue mich auch weitere Fälle mit Commissario Luca und der Vize-Questora.

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