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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2025

Liebst du noch oder pflanzt du schon?

Today I’ll Steal His Heart (2)
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India hat einfach kein Glück. Nicht nur sterben ihr regelmäßig ihre geliebten Pflanzen unter den Händen weg, auch mit den Männern klappt es nicht. Als eine neue Dating-App am Campus ausgerollt wird, meldet ...

India hat einfach kein Glück. Nicht nur sterben ihr regelmäßig ihre geliebten Pflanzen unter den Händen weg, auch mit den Männern klappt es nicht. Als eine neue Dating-App am Campus ausgerollt wird, meldet sie sich als Testerin. Schnell merkt sie, dass Online-Dating einfach nicht ihre Welt ist. Nur mit Brian kann sie sich endlos unterhalten. Nur dass plötzlich auch Asher, der ehemalige Schwarm ihrer Mitbewohnerin, Interesse an ihr zeigt. Auf einmal muss sie sich zwischen zwei Männern entscheiden.

Was das Buch ausmacht, ist der Humor, der immer wieder in die Geschichte eingewebt wird. Die Geschichte wird immer wieder aufgelockert durch die liebevoll verpeilten Geschichten von vielen toten Pflanzen, die India mit voller Hingabe tötet. Jedes Kapitel ist überschrieben mit einer Pflanze und ihrem Schicksal. Dies macht das Buch zu mehr als einer Liebesgeschichte, genau wie im ersten Teil ergibt das Buch ein liebevolles Gesamtkunstwerk. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen!

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Veröffentlicht am 16.03.2025

Zu kompliziert und zu offensichtlich

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Ein Dinner für die nicht ganz so guten Freunde

Fünf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Freundin Maria treffen sich die fünf verbliebenen Freunde der Clique zu einem Krimidinner. Schnell wird ihnen klar, ...

Ein Dinner für die nicht ganz so guten Freunde

Fünf Jahre nach dem Verschwinden ihrer Freundin Maria treffen sich die fünf verbliebenen Freunde der Clique zu einem Krimidinner. Schnell wird ihnen klar, dass etwas nicht stimmt, denn die Ereignisse im Krimidinner sind erschreckend nah an denen auf dem Festival, auf dem Maria verschwand.

Das Setting mit dem Krimidinner, bei dem jeder Spieler in die Rolle einer Person schlüpft, passt gut in die heutige Zeit, in der sich Krimidinner wachsender Beliebtheit erfreuen. Leider führt es auch dazu, dass es für jeden Protagonisten gleich zwei Namen gibt. Das macht die Gesprächssituation sehr unübersichtlich. Hinzu kommen die Rückblenden in die Zeit, in der Maria verschwunden ist. Hier den Überblick zu behalten ist nicht einfach.

Leider war auch der Fortlauf der Geschichte viel zu offensichtlich, was die Spannung sehr herausgenommen hat. Zum Ende wurde es nochmal interessant, den Gesamteindruck konnte es aber nicht mehr retten. Es wirkte einfach zu konstruiert, die Protagonisten haben zu oft kontraintuitiv gehandelt.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Guter und vor allem witziger zweiter Teil

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Nachdem sein Buch über die Ereignisse im Skiresort sich als Bestseller etabliert hat, wird Ernest Cunningham zu einer Reise mit dem berühmten Zug Ghan quer durch Australien eingeladen. Diesmal ist es nicht ...

Nachdem sein Buch über die Ereignisse im Skiresort sich als Bestseller etabliert hat, wird Ernest Cunningham zu einer Reise mit dem berühmten Zug Ghan quer durch Australien eingeladen. Diesmal ist es nicht seine Familie, die für Leichen am laufenden Band sorgt, aber eins steht fest: Es ist ein Mörder an Bord!

Wie schon im ersten Teil ist der Autor der Geschichte gleichzeitig der Protagonist, der in Retrospektive seine Erlebnisse bei der Jagd nach dem Mörder zum Besten gibt. Natürlich hoffe er, dass die Ereignisse ihn zu einem neuen Bestseller inspirieren. Immer wieder tritt der Autor dabei aus der Handlung heraus und spricht direkt mit dem Leser. Das lockert das Buch immer wieder gekonnt auf, man darf live an den Gedanken des Autors teilhaben und so miträtseln.

Trotz leichter Längen um die Mitte ein absolut gelungener und witziger Krimi für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

So überfrachtet mit Themen, dass die Liebesgeschichte Nebensache wird

Call My Heart Home
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Als die Semesterferien beginnen, kommt Erin zurück in ihre Heimat. Dort will sie sich um ihren pflegebedürftigen Vater kümmern. Geplagt von der Geldsorgen und der Sorge um die unheilbare Krankheit ihres ...

Als die Semesterferien beginnen, kommt Erin zurück in ihre Heimat. Dort will sie sich um ihren pflegebedürftigen Vater kümmern. Geplagt von der Geldsorgen und der Sorge um die unheilbare Krankheit ihres Vaters, nimmt sie den Auftrag an einen lokalen Künstler Shane zu interviewen. Aus dem Interview wird schnell mehr als ein Job, doch die Sorgen der beiden machen es ihnen nicht einfach, sich kennenzulernen.

Beide Hauptcharaktere werden gleich zu Beginn mit auf Basis ihrer tief sitzenden Traumas eingeführt. Während sie sich aufbürdet, ihrem unheilbar kranken Vater mit ihrem Studium der Biochemie an einer Eliteuni zu helfen und gleichzeitig noch den klammen Geldbeutel mit Nebenjobs zu füllen, leidet er unter den Dämonen seiner Vergangenheit. Diese Vorbelastung der Charaktere macht das Kennenlernen der beiden zu einer holprigen Angelegenheit. Leider werden die traumatisierenden Erfahrungen im weiteren Verlauf kaum tiefer beleuchtet, es wird nur oberflächlich behandelt. Liebe heilt schließlich alles.

Ein weiteres Grundthema des Buches ist der Aktivismus. Auch hier werden nicht gezielt Themen ausgewählt, sondern eine Vielzahl von Missständen beleuchtet. Bei der Menge an Themen ist im Buch einfach zu wenig Platz, um sich angemessen mit jedem der so wichtigen Themen ausreichend zu befassen. Auch hier wird nur an der Oberfläche gekratzt. So wirkt das Buch vor allem vollgestopft mit Themen, es wird aber keinem Thema wirklich gerecht.

Bei der Menge an Themen tritt die Liebesgeschichte leider in den Hintergrund, nichts wird vollends behandelt und zusätzlich ist der männliche Hauptcharakter nicht in der Lage, Grenzen zu respektieren und handelt am Ende vor allem egoistisch.

So kommt leider kein gutes Buch heraus, weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Wiedersehen mit dem Mörderarchiv

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Nach dem Tod von Tante Francis befindet sich das Mörderarchiv in Besitz der Schriftstellerin Annie. Es dauert nicht lange und sie muss die Dienste des Mörderarchivs für sich selbst nutzen. Jemand versucht ...

Nach dem Tod von Tante Francis befindet sich das Mörderarchiv in Besitz der Schriftstellerin Annie. Es dauert nicht lange und sie muss die Dienste des Mörderarchivs für sich selbst nutzen. Jemand versucht ihr einen Mord anzuhängen. Und der Fall ist kompliziert, denn er hängt mit der Vergangenheit zusammen. Wieder muss sie die Geschehnisse der Vergangenheit aufarbeiten, um sich selbst aus der Schusslinie zu bringen.

Der zweite Teil des Mörderarchivs bietet wieder einen besonders kniffligen Fall, der für mich noch um einiges spannender war als der Tod von Tante Francis. Das Buch lädt zum Miträtseln ein, führt einen ein ums andere Mal auf die falsche Fährte und überrascht immer wieder. Ein absolut gelungenes Buch, besonders für Fans von Cozy Crime.

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