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Veröffentlicht am 21.06.2017

Hab mir leider mehr erwartet.....

Cop Town - Stadt der Angst
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Zuerst zum Inhalt:

Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop ...

Zuerst zum Inhalt:

Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop Killer sein Unwesen und die steht befindet sich im Ausnahmezustand! Die Cops machen ihre eigenen Gesetze und unsere zwei Heldinnen - Maggie Lawson und Kate Murphy - versuchen das Geheimnis um den Killer zu lüften und ihn zu stoppen!


Wie empfand ich das Buch?

Erstmals muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich liebe! Die Augen, die Farbgebung, einfach phänomenal und für mich passend für Maggie Lawson!

Man spürt gleich zu Anfang, dass die Welt wie wir sie heute kennen noch nicht existiert. Z.b. gibt es die ersten weiblichen Cops, die es jedoch nicht einfach haben. Sie werden von ihren männlichen Kollegen auf jede nur erdenkliche Art schikaniert! Nicht nur verbal!
Unsere Heldin Nummer 1 - Maggie Lawson - führt ein Leben, welches für sie wie ein Käfig ist. Sie liebt ihren Job als Cop zwar, aber macht es ihr Onkel Terry - ebenfalls Cop - nicht gerade einfach! Alles wird von ihm bestimmt, nichts kann sie ohne ihn machen! Die Männerwelt herrscht in allen Bereichen!
Er betont es immer so schön mit einem Zitat:
"Man nimmt sich keine Macht. Irgendjemand muss sie einem schon geben."
Man wünscht sich eigentlich gleich von Anfang an, dass Terry so richtig auf die Nase fällt und sein Fett wegkriegt..... Er ist für mich - neben dem Killer - ebenfalls ein Bösewicht. Obwohl ich bis zum Schluß eigentlich immer hoffe, dass jemand doch noch eine gute Seite zeigt! Ob das bei Onkel Terry der Fall war? Selbst lesen....
Als unsere Heldin Nummer 2 auf der Bildfläche auftaucht, wird für Maggie alles anders. Im guten Sinn? Mal sehen! Kate ist nicht so, wie man sich einen typischen Cop zu dieser Zeit vorstellt. Blond, gute gebaut und aus gutem Hause. Jedoch ist auch sie bereits vom Leben gezeichnet. Ihr Mann starb im Krieg und das hat sie gebrochen......
Ich muss ehrlich sagen, dass ich wie Maggie nicht viel Hoffnung in Kate gesetzt habe. Sie war für mich zu zerbrechlich und ich wußte nicht, wie sie mit allem umgehen würde. Die Sitten, die in einem POLIZEIREVIER - ja wirklich POLIZEIREVIER - herrschen, erschütterten mich zutiefst! Aber nach dem ersten Tag als Cop sieht man das Potential in ihr, welches wahrscheinlich auch die Autorin zeigen wollte.
Auch bindet Slaughter in ihre Geschichte perfekt die damaligen Umstände ein. Die Rassentrennung in allen Lebenslagen. Die Homosexualität, die im Geheimen auflebt. Und die leise Regung der Frauenbewegung.....
Das Buch enthält auch Kapitel aus der Sicht des Killers, der sich selbst Fox nennt. Er bestraft seines Erachtens nach seine Opfer, richtet sie hin für das was sie sind und was sie tun. Er sieht es als sein gutes Recht. Werden ihm Maggie und Kate auf die Schliche kommen? Ich möchte hierzu nicht zuviel verraten!
Leider hat Slaughter hier meine Erwartungen eher weniger erfüllt. Die Geschichte ansich ist wirklich spannend, gut geschrieben, jedoch hält sie sich zu oft auf mit der damaligen Zeit und dem drumherum, was dem Buch einwenig den Wind aus den Segeln nimmt. Es hat für mich das Ganze zeitweise sehr langatmig gemacht! Hatte ich meine Erwartungen doch hoch gesteckt, überhaupt nachdem ich "Pretty Girls" geliebt habe!
Und das war auch denke ich mein Problem, man setzt Erwartungen, wartet auf das Große und leider kam es nicht so wirklich, auch wenn ich Kate und Maggie wirklich mochte!
Die Protagonisten Kate und Maggie sind für mich zwei starke Frauen, die in einer Welt, die von Männern beherrscht wird, versuchen das Richtige zu tun und Leben zu retten und sich vorallem zu beweisen! Vorallem Kate macht eine sehr große Verwandlung durch. Ihr Vater hat eine Aussage getätigt, die für mich irgendwo passend ist für Kate, inwieweit genau, werdet ihr schon selber lesen müssen. Aber ich möchte ihn gerne zitieren:

"Deine Mutter hat Angst, dass dieser Job dich zu jemanden machen könnte, der du nicht bist. Und ich habe Angst, dass er dich zu dem Menschen machen könnte, der du wirklich bist."

Und mit diesem Zitat möchte ich hier auch abschließen! Es tut mir zwar im Herzen weh einer meiner liebsten Autorinnen solche eine Bewertung zu verpassen aber insgesamt hat es mich als jahrelangen Slaughter-Fan eher weniger überzeugt! Slaughter-Neulingen wird es eher besser gefallen!!!

Veröffentlicht am 21.06.2017

Mythologie pur

Frostkuss
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Warum geht es in dem Buch?

Gwen Frost ist ein einzigartiges Mädchen, welches nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter auf die Mythos Academy wechseln muss. Dort soll sie zusammen mit vielen anderen ...

Warum geht es in dem Buch?

Gwen Frost ist ein einzigartiges Mädchen, welches nach dem tragischen Unfalltod ihrer Mutter auf die Mythos Academy wechseln muss. Dort soll sie zusammen mit vielen anderen Nachkommen sagenhafter Kämpfer lernen mit ihrer Kraft und ihrer Aufgabe umzugehen.
Aber die Akademie steht einer großen Gefahr gegenüber, die Gwen in ungeahnte Verbindungen zwingt und ihr die Augen für eine magische mythische Welt öffnet, wie sie sie vorher nie gesehen hat.

Wie empfand ich das Buch?

Ich war mega gespannt, haben doch alle von diesem Buch geschwärmt! Aber fangen wir beim Cover an: Atemberaubend! Das Buch gibt es sowohl als schwarze Taschenbücher als auch als weiße. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich nicht sagen kann, welches für mich besser passt! Irgendwie haben beide das gewisse Etwas und verkörpern für mich perfekt die Geschichte. Für mich haben beide etwas

Jennifer Schreibstil ist - wie schon in Black Blade toll und voller Leidenschaft! Man schwebt nur so durch das Buch und kann nicht aufhören!

Gwen selbst ist für mich von Anfang an sympathisch! Sie hat schweres Leid durch den Tod ihrer Mum erlitten und ist in eine neue Schule geschleppt worden, in der sie sich von Anfang an eigentlich fehl am Platz fühlt! Ich kann mir gut vorstellen wie sie sich fühlen muss!
Mit ihrer Gabe, der sie meiner Meinung nach irgendwie die Schuld gibt am Tod ihrer Mum (und somit auch sich selbst) ist es für sie noch schwerer sich auf andere Menschen einzulassen!
So wirkliche echte Freunde hat sie Anfang garnicht! Sie versteht einfach vieles nicht und schenkt auch der ganzen Institution "Mythos Academy" keinen Glauben. Für sie gibt es die Magie bis zu einem gewissen Grad, jedoch kann sie dem ganzen Götter-Geschwafel sozusagen nichts abgewinnen! Ihr fehlt einfach der Glaube! Ob sie diesen während des Buches noch finden wird? Wir werden sehen!
Mein absolutes Highlight in dem Buch waren für mich waren Daphne und Logan! Daphne, die eigentlich als Walküre auf einer anderen Ebene lebt als Gwen und dennoch im Inneren ein ganz anderer Mensch zu sein scheint als sie vorgibt.
Und Logan....der Spartaner....der Bad Boy auf der Mythos Academy, dessen Ruf ihm vorauseilt. Sein Schlagabtausch mit Gwen ist oft erheiternd und doch möchte man zeitweise die Beiden zwingen endlich Klartext zu sprechen! Ob das was wird zwischen den Beiden? Wir werden sehen!

Der Mord, der viele Ereignisse zum Rollen bringt, war für mich erstmal schockierend und doch wird im Nachhinein, wenn man die Lösung hat, vieles klar und ich fand den Gedanken hinter allem einfach genial! Aber ich will jetzt nicht näher darauf eingehen! Ich hasse nämlich spoilern!!

Alles in allem muss ich sagen, ein gelungenes Buch mit vielen Elemente aus der Mythologie, die mir als großen Fan jeglicher Mythologie das Herz erwärmten. Die Idee, die Jennifer hier mit dieser Akademie der Walküren, Spartanern, Amazonen usw. hatte ist einfach toll!
Auch die Haupt-Protas sind für mich liebevoll aufgebaut und haben jeder seine Eigenheiten für sich!
Jennifer Estep entführt in eine magische Welt, wie ich sie bis jetzt noch nicht gelesen habe! Ein wirklich toller Reihenauftakt!!!

Ich werde mir sicher die anderen Teile holen!


Abschließen möchte ich mit einer meiner Lieblingsstellen, die mich echt grinsen lies:

"Tut mir leid, dass ich gegen dich gelaufen bin", murmelte ich wieder, als ich aufstand. "Bring mich nicht um um, okay?"

Wer wissen will, was es mit dieser Szene auf sich hat, lest das Buch

Veröffentlicht am 21.06.2017

Eines meiner Jahreshighlights 2016

Taking Chances - Im Herzen bei dir
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Um was geht es in dem Buch?

Harper hat ihre Mutter bereits bei ihrer Geburt verloren und wuchs somit alleine mit ihrem Vater - einem strengen Marine - auf. Anders als andere Mädchen wurde sie zu Hause ...

Um was geht es in dem Buch?

Harper hat ihre Mutter bereits bei ihrer Geburt verloren und wuchs somit alleine mit ihrem Vater - einem strengen Marine - auf. Anders als andere Mädchen wurde sie zu Hause unterrichtet und umgab sich ausschließlich mit Jarheads. Als sie endlich ihrem kontrolliertem lieblosen Leben aufs College entfliehen kann, überschlagen sich die Ereignisse. Der erste Kuss, die erste Liebe, die erste Party.......verwirrte Gefühle betreffend dem Bad Boy Chace und seinem Mitbewohner Brandon. Für wen wird sie sich entscheiden? Ein verhängnisvolles Wochenende soll alles ändern....



Wie empfand ich das Buch?

Als erstes muss ich sagen, dass ich das Cover liebe. Normalerweise sind Cover mit echten Menschen nicht so meinFall, aber ich muss sagen, dass es hier wirklich total zur Geschichte passt und man es - nachdem man das Buch beendet hat - mit anderen Augen sieht.
Ich hatte vorher noch ein Buch von Molly McAdams gelesen und war gespannt! Ihr Schreibstil ist toll, flüssig und sie baut durchgehend Spannung auf!
Die Charaktere sind alle auf ihre Art liebevoll aufgebaut, haben ihre Fehler und Stärken und man schließt sie sofort ins Herz. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich nicht sagen konnte, wer mein Favorit war bei den Jungs (gegen Ende schon, aber das ist eine andere Geschichte)
Harper lebt durch ihre Zeit am College richtig auf. Sie hat davor noch nie einen Jungen geküsst, war noch nie auf einer Party und hat nie wirklich eine richtige Freundin. Ihre Mitbewohnerin Bree ist auf Anhieb die Richtige für sie. Sie hat viel Geduld und führt sie langsam in das für uns alle wahrscheinlich normale Leben ein.
Chace - Brees Bruder - habe ich von Anfang an gleich ins Herz geschlossen! Auch wenn er mit seiner Art Harper in den Wahnsinn getrieben hat, sie verzweifeln ließ und sie sich dennoch, trotz all seiner Fehler, immer zu ihm hingezogen gefühlt hat und ihn geliebt hat.
Auf der anderen Seite Brandon, der für mich irgendwie die Gegenseite dargestellt hat, auch wenn er vielleicht durch seine Leidenschaft für illegale Kämpfe ein wenig das Bad Boy Image haben sollte, kam das bei mir einfach nicht durch. Er war für mich der Sonnyboy, der liebenswerte, ruhige und romantische Mitbewohner und gleichzeit auch Harpers zweite Liebe.
Irgendwo dachte ich anfangs, es wäre die typische Dreiecksgeschichte, in der irgendeiner den kürzeren zieht und dann aber dennoch sein Glück auf die ein oder andere Weise findet, jedoch haben mich diverse Kommentare von anderen Bloggern sowie die Buchrückseite, in der es heißt "Eine starke Story mit einer unerwarteten Wendung...aufwühlend und herzerwärmend" stutzig gemacht und ich muss sagen, dass ich es nachher verstand.
Knapp über der Hälfte wurde mir das Herz gebrochen und das Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes fertig gemacht! Diese Wendung war für mich nicht vorhersehbar und lies mich echt schlucken, aber ich möchte nicht näher darauf eingehen, weil es sonst allen zukünftigen Lesern des Buches viel nimmt!
Nach dieser nennen wir es Wendung, war für mich das Buch nicht mehr das selbe und die letzten 100 Seiten waren für mich irgendwo zuviel Friede, Freude, Eierkuchen. Zuviel Schnulzroman. Ein paar Seiten weniger wären hier gut gewesen, aber ich habe mich gefreut, dass das Buch doch noch soetwas wie ein Happy End hatte, auch wenn es für mich ehrlich gesagt keines war. Aber das verstehen jetzt nur jene, die das Buch gelesen haben!
Es ist ein überwältigendes Buch, dass ein tief berührt und viele Gefühle heraufbeschwert! Es fesselt einem und macht einem fertig, und wie die liebe Chantal von BookWonderland zu mir sagte "Du brauchst danach jemanden, mit dem du darüber reden kannst" Ja, da muss ich ihr recht geben!
Es brennt auf der Seele sich danach mitzuteilen um es zu verarbeiten!
Molly McAdams ist eine großartige Autorin und hat mit diesem Buch mir jetzt schon mein Jahreshighlight beschert!

Veröffentlicht am 21.06.2017

Mein erster Estep <3

Black Blade
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Um was geht es in dem Buch überhaupt?

Talente. Magie. Mafia. Monster.....die Schlagwörter, die die Geschichte genau treffen:
Die 17-jährige Lila Merriweather hat ein hartes Schicksal. Ihre Mutter wurde ...

Um was geht es in dem Buch überhaupt?

Talente. Magie. Mafia. Monster.....die Schlagwörter, die die Geschichte genau treffen:
Die 17-jährige Lila Merriweather hat ein hartes Schicksal. Ihre Mutter wurde getötet und seit diesem Tag schlägt sie sich so gut wie alleine durch eine Welt aus Magie und Mafia. Die Welt, in der sie lebt wird von Familien beherrscht, die sich gegenseitig heimlich bekämpfen. Die stärkste der Familien ist die Draconi Familie, unter der Leitung von Victor Draconi. Das personifizierte Böse.
Lila verdient indes mit Diebstählen ihr täglich Brot und mittlerweile ist sie zu einer der Besten geworden. Mo, ein Freund ihrer Mutter, ist der einzige Vertraute und die einzige Hilfe.
Doch eines Tages soll sich alles ändern. Nichtsahnend befindet sie sich in Mo's Pfandleihe als drei offensichtliche Magier den Laden betreten. Sie haben ein eher unschuldiges Ziel, einfach nur ein besonderes Geschenk finden. Als ein dubioser Kerl vor dem Schaufenster auftaucht, beginnt Lila skeptisch zu werden und dann geht alles ganz schnell! Ein Gruppe Männer stürmt den Laden und greift die kleine Magier-Truppe an. Lila will sich eigentlich garnicht einmischen, jedoch rettet sie instinktiv dem hübschen jungen Magier das Leben, nichtsahnend, dass sie mit dieser Tat ihr Leben vollkommen verändert.


Wie erging es mir mit dem Buch?

Ich muss erstmal wieder wiederholen wie sehr ich mich gefreut habe, als das Paket aus dem Piper-Verlag ankam!!! Ich bin von Anfang an ganz verliebt in das Cover! Das weiß mit den Ranken, perfekt. Und für mich auch passend zum Buch!

Mein erstes Estep-Buch und ich war mega neugierig! Und ich muss sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin sofort geliebt habe. Flüssig mit dem genau dem richtigen Maß an Beschreibungen. Viele Autoren verlieren sich zu oft in der Umgebungsbeschreibung oder dergleichen, schreiben in der Weltgeschichte herum und nehmen den Büchern damit die Magie. So nicht bei Jennifer Estep!
Ich habe Lila von Anfang an ins Herz geschlossen und ihr Schicksal hat mich tief berührt! Auch Mo, den ich mir mit seinen typischen Hawaii-Hemden und FlipFlops sehr gut vorstellen konnte, stellte für mich gleich die Art von Ersatz-Vater dar, die man sich für jemanden wie Lila wünscht!
Und dann ist da noch Devon. Der anfangs geheimnisvolle Fremde, dem man nach dem Leben trachtet und der für mich irgendwo diese Schuld, die tief in seinem Herzen verankert ist, ausgestrahlt hat und ein großes Maß an Gutmütigkeit und noch etwas anderes.
Ja, im Prinzip hat die Autorin geschafft, dass man irgendwo Lilas Talent sein Eigen nennt. Die Seelensicht. Durch ihre Beschreibungen und gut gewählten Worte hatte man bei jeder Seelensicht das Gefühl, ebenfalls ins Herz bzw. die Seele des Gegenübers blicken zu können! Traumhaft!

Außerdem hat es Estep für mich geschafft, den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten! Keine Sekunde war das Buch langweilig und schaffte immer wieder neues.
Auch bleibt kein Gefühl verborgen, man lacht, man weint, man ist wütend....alles durchlebt man!
Und am Ende empfinde ich mich selbst als Teil der Sinclair Familie!

Die Pratogonisten sind durchwegs sympathisch, das Böse in dem Buch, verkörpert durch Victor Sinclair und seinem Sohn und dem Intreganten, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte, da ich sonst spoilern würde, hat diese Ausstrahlung, die mir selbst Gänsehaut bereitet hat. Das erste "Treffen" von Victor und Lila, Gänsehaut, ich habe regelrecht den Atem angehalten und darauf gewartet, dass Victors Blick auf Lila fällt und auf seine Reaktion gewartet!

SPOILERWARNUNG!

Einzig die abweisende Haltung Lilas gegenüber ihren Gefühlen für Devon hat mich etwas gestört, aber passt prima zur Geschichte. Wäre ja zu einfach, wenn eine Liebesgeschichte gleich im ersten Buch sein Happy End finden würde!!! Und doch hat es mir irgendwo weh getan, dass sie Devon von sich gestoßen hat!

SPOILERWARNUNG ENDE!!!

Alles in allem, finde ich den ersten Teil der "Black Blade"-Reihe atemberaubend, fesselnd und spannend! Mit vielen Momenten, in denen man den Atem anhält und auf das Beste hofft! Estep gelingt es durchwegs in dem Buch, jedes Gefühl und jede Situation mit der richtigen Schreibweise zu umrahmen und dem Leser perfekt in die Szenen einzubinden!!!

Schon jetzt eines meiner Jahreshighlights und deshalb nochmalig DANKE an den PIPER VERLAG!!!



Meine Lieblingsworte aus dem Buch, die mich ins Herz trafen:
"Ja, bringt mich zurück ins Herrenhaus", sagte ich. "Bringt mich nach Hause."

Veröffentlicht am 21.06.2017

Unscheinbar aber mega

Goldkinder 2
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Um was geht es in dem Buch?

Als erstes möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass dies Teil 2 einer Reihe ist!!!

Wir haben bereits in Teil 1 die Mädels kennengelernt und im ersten Teil mitgelitten. ...

Um was geht es in dem Buch?

Als erstes möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass dies Teil 2 einer Reihe ist!!!

Wir haben bereits in Teil 1 die Mädels kennengelernt und im ersten Teil mitgelitten. Also zumindest habe ich das. Der Tod von Tommy und Carmen haben mich damals erschüttert und entlockten mir einige Tränen!

Aber das Leben geht in Teil 2 weiter. Isabel, Emma, Jenna & Co versuchen ihr Leben wieder in normale Bahnen zu lenken und sich den Veränderungen zu stellen. Emmas Leben nimmt noch eine weitere Veränderung in Kauf, ihre Cousine Indra und deren Bruder sollen vorübergehend bei ihnen ziehen, da deren Vater den Job verloren hat. Emma und Indra sind beide wenig begeistert, dass sie sich von nun an gemeinsam ein Zimmer teilen müssen und in gewisser Weise ihr Leben teilen müssen!
Indra findet jedoch bald eine Freundin in der geheimnisvollen Agnes. Agnes Familie ist anders.....der Vater ist Geisterjäger, die Mutter sieht sich als Hexe und sie verbergen ein Geheimnis....aber welches, werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten!

Wie ging es mir mit dem Buch?

Ich habe mich riesig gefreut, als ich hörte das unsere Goldkinder endlich einen Teil 2 haben! Anfangs dachte ich zwar....omg ich weiß nicht mehr wer wer ist, aber Irrtum! Eine Seite gelesen und ich war sofort wieder voll drinnen!
Jede der Mädchen versucht auf ihre Weise mit den Ereignissen der Vergangenheit zurecht zu kommen.

Emma und Isabel sind mittlerweile unzertrennlich geworden! Fabienne fühlt sich dagegen alleingelassen. Versteht sie im Laufe des Buches jedoch, dass sie irgendwo selbst schuld ist daran, weil sie in Isabels schwerster Stunde nicht für sie da war, nicht zu ihr gestanden hat und sie in dem Sumpf der Verzweiflung und Traurigkeit allein gelassen hat.

Man lernt im zweiten Teil Fabienne etwas besser kennen und ich muss sagen, dass sie eine meiner Favoriten ist. Sie hat ein sehr strenges Elternhaus bzw. eigentlich eine sehr strenge Mutter, die ihr die aufkeimende Liebe und Beziehung zu Percy vermiest. Der Papa von Fabienne ist für mich jedoch irgendwo ein kleiner Held, weil er doch ein sehr offener Mensch ist und Fabi zur Seite steht!
Percy ist für mich irgendwo der Prinz in der Geschichte, der Anker, den Fabienne braucht! Der ihr ihre Cinderella Story gibt und der selbst eine tragische Geschichte hat! Ich mag ihn wirklich sehr gerne!
Isabel versucht in der Zwischenzeit mit dem Verlust von Tommy klarzukommen. Eine Selbsthilfegruppe lehnt sie strickt ab, zwar geht sie ein zweimal hin aber das wars auch schon! Ich denke sie versucht auf ihre eigene Weise damit klar zu kommen. War Tommy doch ihr Fels in der Brandung und die kleinen Dinge, die sie als Geschwister teilten, fehlen jetzt!
Ich weiß nicht, wie es Tatjana geschafft hat, mir Tommy im ersten Band so ins Herz zu brennen, aber ich leide mit Isabel mit! Wobei Isabel ein Mensch ist, der ihren Kummer dann irgendwo in Wut auf andere umwandelt!
Der neue Charakter Nick scheint für mich bald eine größere Rolle zu spielen, zumindest hoffe ich es. Er würde Isabel gut tun und ihr vielleicht alles ein bisschen leichter machen! Mal sehen, ob Tatjana noch einen Plan mit ihm hat!
Indra ist für mich irgendwo ein schwieriger Charakter. Ich verstehe ihre Verletztheit und dass es sehr schwer ist, mitten im Halbjahr alles zu verlieren und neu beginnen zu müssen. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Goldkinder nicht als böse sehe so wie sie, aber ich mochte sie irgendwie nicht sooooo, erst gegen Ende.
Agnes...ja Agnes...anfangs hab ich mich gefreut, dass Indra gleich eine Gleichgesinnte gefunden hatte, denn niemand sollte allein sein. Jeder braucht einen Freund! Aber irgendwo war sie für mich immer irgendwo....wie soll ich sagen....komisch. Ich traute ihr nicht über den Weg und obwohl ich noch nicht viel über sie wußte, dachte ich bei jeder Schandtat gleich: Das war Agnes! Oh mein Gott, ich bin ja total vorurteilsbehaftet dachte ich mir dann immer! Ob ich recht hatte? Lest selber
Emma durchlebt für mich die größte Veränderung in dem Buch! Hat Emma doch von Grund auf eine gute Seele und ein gutes Herz, jedoch haben die Ereignisse des Sommers sie verändert! Sie sieht die Welt anders, sie sieht, dass es nicht in jedem Menschen das Gute gibt. Das es Menschen gibt, die es nicht wert sind, dass man das Gute in ihnen sucht! Irgendwo hat es mich traurig gemacht! Elias hat aus einer unschuldigen, guten Emma eine andere gemacht.....
Und Dante.....ich liebe Dante muss ich sagen! Er ist für mich der Gute, der Typ, der zu den Goldkindern gehört und doch im Inneren ein total gutes Herz hat und sich aber irgendwo hinter einer Fassade versteckt. Und Emma bringt ihn dazu, sich zu verändern und seine Entscheidungen zu hinterfragen und ein Stück weit mehr seine Entscheidungen zu treffen!
Irgendwo hab ich das Gefühl, dass die Beziehung der Beiden auf Dauer nicht hält, was mich jetzt schon etwas traurig macht, aber "That's life" sozusagen. Ich hoffe nur, dass es Dante nicht das Herz bricht!
Zu guter Letzt Marie und Timon.....ich finde die Zwei super süß und hoffe, dass sie zusammen finden. Würde schon toll werden, wobei ich die Beziehung zwischen Timon und Emma noch nicht einordnen kann.

Zum Abschluss muß ich wirklich sagen, dass ich beide Teile der "Goldkinder" liebe und sie mir ans Herz gewachsen sind! Auch wenn man denkt, es ist eine gewöhnliche Teenagerstory, steckt für mich doch mehr dahinter! Ich mag Tatjanas Schreibstil, der einem in den Bann zieht und durchgehend Spannung erzeugt! Ein ganz eigener Stil für mich und ein ganz toller!!!

Den größten Überraschungsmoment in dem Buch hatte für mich die Danksagung!!! Ich war echt gerührt, weil ich nicht damit gerechnet habe dort erwähnt zu werden!!! <3 <3 stolzbin


Normal nehme ich für meine Rezension zum Abschluß mein Lieblingszitat immer raus, aber hier ist es schwierig....es gibt so viele schöne Szene, aber ich möchte euch einen Gedanken von Fabienne zitieren, der für mich einer der schönsten Momente in dem Buch aufzeigte:


"Es war mir egal, was sie über mich dachten, solange Percy mich mit diesem verliebten Blick ansah, als wäre ich tatsächlich etwas Besonderes."

<3 Danke an dieser Stelle nochmal an Tatjana für das Buch!!!! <3