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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2025

Dieses Buch konnte mich nicht vollkommen überzeugen

Die Tote im Wasser
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Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Es ist mein erstes Buch der Autorin, und ich war neugierig, ihren Schreibstil kennenzulernen.
Der Einstieg ...

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Es ist mein erstes Buch der Autorin, und ich war neugierig, ihren Schreibstil kennenzulernen.
Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da ich mich erst an den Schreibstil und die Vielzahl an Namen gewöhnen musste. Anna Clad ist Kommissarin, und ihr neuer Fall verbindet Privates mit Beruflichem: Mimmi Sandberg, eine Freundin ihres Lebensgefährten, hat die vierjährige Veera adoptiert. Doch die biologische Mutter von Veera möchte das Kind zurückhaben. Die Anzeichen, dass das Kind bei ihr nicht sicher wäre, verdichten sich.
Kurz darauf verschwindet die Sekretärin der Holmborger Schule, und auf dem beliebtesten Spielplatz der Stadt wird ein grausiger Fund gemacht.
Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was vermutlich an den vielen Namen und Details lag. Die Charaktere sind gut gezeichnet, doch ich konnte keine wirklich tiefe Bindung zu ihnen aufbauen. Der Fall an sich ist interessant, und je mehr man liest, desto spannender wird es. Allerdings hatte ich bis zur Hälfte des Buches Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten und mich in der Handlung zurechtzufinden. Das lag vielleicht an meiner Lesepreferenz oder an der Erzählweise, aber es hat den Lesefluss etwas gestört.
Das Ende war schlüssig, aber leider konnte es mich nicht vollständig überzeugen

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Veröffentlicht am 24.06.2025

geniales Buch

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Meinung: Ich liebe es, wenn mich ein Buch so sehr fesselt, dass ich alles um mich herum vergesse – und genau das ist mir bei diesem Thriller passiert. Schon nach den ersten Seiten war ich völlig in der ...

Meinung: Ich liebe es, wenn mich ein Buch so sehr fesselt, dass ich alles um mich herum vergesse – und genau das ist mir bei diesem Thriller passiert. Schon nach den ersten Seiten war ich völlig in der Geschichte versunken. Was mich besonders fasziniert hat: In diesem Buch ist wirklich nicht alles so, wie es anfangs scheint. Nicki lädt ihre beste Freundin Julia zu einer Wanderung auf dem abgelegenen Kungeleien-Weg in Schweden ein – als besondere Überraschung für ihren Junggesellinnenabschied. Anfangs klingt alles noch nach einem kleinen Abenteuer unter Freundinnen. Doch dann entwickelt sich alles zu einem wahren Albtraum: Eines Morgens ist Nicki plötzlich verschwunden, und Julia bleibt allein in der rauen, unbarmherzigen Natur zurück. Kein Handyempfang, keine Karte, keine Ahnung, was passiert ist – und ob sie überhaupt den Weg zurück in die Zivilisation findet.
Ich habe beim Lesen richtig mit Julia mitgelitten – ihre Angst, ihre Verzweiflung, aber auch ihren Überlebenswillen konnte ich so gut nachempfinden.
Der Schreibstil trägt viel dazu bei: Er ist unglaublich leicht und flüssig zu lesen, dabei aber emotional sehr dicht. Die liebe Rebecca hat ein Händchen dafür, Charaktere so lebendig zu zeichnen, dass man sie fast wie echte Menschen kennt. Die atmosphärischen Beschreibungen der schwedischen Natur waren großartig. Besonders gelungen fand ich auch den Wechsel der Erzählperspektiven und die Tagebucheinträge. Manche Passagen haben mich zutiefst berührt, andere haben mich richtig erschüttert. Es gab Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte – und das Ende? Schlüssig und rund.

Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

tolles Buch

Reset
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Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Bisher habe ich nur ein anderes Buch von Peter Grandl gelesen, und „Reset“ ist nun mein zweites. Es ist definitiv kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest.
Im ...

Meinung: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Bisher habe ich nur ein anderes Buch von Peter Grandl gelesen, und „Reset“ ist nun mein zweites. Es ist definitiv kein Buch, das man in einem Rutsch durchliest.
Im Herbst 2024 wird ein entführtes Passagierflugzeug über München abgeschossen. In der Folge verfälschen Deepfakes und manipulierte Nachrichten die globale Kommunikation. Der Ermittler Valentine O’Brien wird nach Deutschland geschickt, um den Ursprung dieser digitalen Krise aufzudecken – und um seine verschwundene Schwester zu finden. Mehr möchte ich nicht verraten, sonst würde ich spoilern.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings muss man beim Lesen sehr aufmerksam sein, da viele Namen, Schauplätze und Abkürzungen auftauchen, die stellenweise etwas verwirrend wirken. Doch je weiter ich las, desto besser konnte ich der Handlung folgen.
Die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben mir sehr gut gefallen – auch wenn ich mich gelegentlich etwas verloren fühlte.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, dennoch konnte ich persönlich keine tiefere Bindung zu ihnen aufbauen.
Die Themen sind hervorragend gewählt: Künstliche Intelligenz, Deepfakes, Desinformation und unsere Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur werden beklemmend realistisch dargestellt. Diese Nähe zur Realität ist wirklich erschreckend.
Das Ende fand ich nicht ganz überzeugend – es geschah mir einfach zu viel auf einmal.
Alles in allem ist es aber ein lesenswertes Buch

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Veröffentlicht am 23.06.2025

tolles Buch

Ihr werdet sie nicht finden
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Meinung: Als großer Fan von Andreas Winkelmann war ich unglaublich gespannt auf sein neues Buch. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Handlung zog mich von der ersten Seite an in ihren Bann. ...

Meinung: Als großer Fan von Andreas Winkelmann war ich unglaublich gespannt auf sein neues Buch. Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Die Handlung zog mich von der ersten Seite an in ihren Bann. Jonas, ein ehemaliger Polizist, kämpft seit Jahren mit dem schmerzhaften Verschwinden seiner Tochter Isabell. Seine verzweifelte Suche nach ihr zieht sich durch das ganze Buch und verleiht der Geschichte eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat.
Parallel dazu arbeitet die Privatdetektivin Franka an einem aktuellen Fall: Sie sucht nach Silvia, einer jungen Frau, die spurlos verschwunden ist. Die beiden Handlungsstränge sind geschickt miteinander verwoben und sorgen für stetige Spannung.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd – ich habe kaum bemerkt, wie die Seiten nur so dahingeflogen sind, weil ich so in die Geschichte vertieft war. Besonders gut gefallen haben mir die sorgfältig ausgearbeiteten Charaktere. Man baut schnell eine Verbindung zu ihnen auf, kann ihre Beweggründe nachvollziehen und fühlt intensiv mit ihnen mit.
Die wechselnden Zeitebenen und die kursiv gedruckten Kapitel, bei denen man lange rätselt, wer gerade spricht, tragen maßgeblich zur dichten Atmosphäre bei. Die überraschende Auflösung am Ende hat mich regelrecht umgehauen – vor allem eine bestimmte Szene gegen Schluss hat mich emotional sehr bewegt.
Ein rundum gelungenes Buch, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann

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Veröffentlicht am 18.06.2025

tolles Buch

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story hat mich direkt in ihren Bann gezogen und gefesselt – ich wollte einfach immer weiterlesen.
Isak arbeitet ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auf dieses Buch war ich sehr gespannt. Die Story hat mich direkt in ihren Bann gezogen und gefesselt – ich wollte einfach immer weiterlesen.
Isak arbeitet als Pflegekraft. In seiner Kindheit hat er etwas Schreckliches erlebt, sodass er gezwungen war, bei seinen Großeltern aufzuwachsen. Die Vergangenheit lässt ihn nicht los – er vermisst seine verstorbene Mutter und seine kleine Schwester schmerzlich. Er und Madde haben sich vor etwa einem Jahr kennengelernt und sind ein glückliches Paar. Nach 20 Jahren taucht plötzlich Isaks Vater auf. Er möchte Kontakt zu seinem Sohn aufnehmen, da er nicht mehr lange zu leben hat, und lädt ihn und seine Freundin auf eine abgelegene Insel ein. Doch was als Versöhnung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Albtraum, als sie dort ein paar Tage verbringen.
Der Schreibstil ist unglaublich bildhaft, ruhig und flüssig – man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Die Charaktere sind hervorragend gezeichnet. Man kann sofort eine emotionale Bindung aufbauen, und zugleich spürt man bei manchen, dass etwas nicht stimmt.
Welches Geheimnis verbirgt Isaks Vater? Besonders beeindruckt hat mich, wie der liebe Ulf die menschlichen Abgründe dargestellt hat – wie manipulativ Menschen sein können.
Die Geschichte wird aus Isaks Perspektive erzählt, und je weiter ich las, desto schockierter war ich. Die kurzen Kapitel aus der Untersuchungshaft haben der Geschichte eine besondere Tiefe verliehen.
Die Auflösung fand ich großartig – damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Absolute Leseempfehlung.

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