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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

konnte mich nicht komplett überzeugen

Die Stimmen, die dich rufen
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Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen ...

Meinung: Dies ist mein zweites Buch rund um Chief Inspector Robert Kett. Nach der Rückkehr seiner entführten Frau ist Detective Chief Inspector Kett zwar wieder mit seiner Familie vereint, doch die Strapazen haben deutliche Spuren hinterlassen. Suspendiert vom Dienst reist er mit seinen Kindern an die Küste von Norfolk, wo vier Teenager spurlos verschwunden sind. Sie folgten den Anweisungen eines Kassettenrekorders, direkt in die Falle ihres Entführers. Doch die Zeit läuft unerbittlich ab, und der Einzige, der ihren Aufenthaltsort kannte, ist bereits tot.

Der Einstieg gelingt mühelos, da der Schreibstil flüssig und atmosphärisch ist. Man findet sich schnell mitten in der Handlung wieder, die eine beklemmende Stimmung erzeugt. Besonders gelungen ist die Verbindung aus Ketts persönlicher Verletzlichkeit und seiner professionellen Stärke, das hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte war insgesamt kurzweilig und fesselnd, doch trotz der packenden Grundidee und der dichten Spannung konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Einige Passagen wirkten etwas konstruiert, sodass meine Aufmerksamkeit zwischendurch nachließ

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Dieses Buch hat mich überrascht

The Return of Ellie Black
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Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte ...

Meinung: Vor zwei Jahren verschwand Ellie spurlos und plötzlich taucht sie wieder auf. In meinem Kopf wirbelten sofort tausend Fragen herum: Was ist mit ihr passiert? Wo war sie die ganze Zeit? Wie konnte sie entkommen? Ich konnte gar nicht anders, als weiterzulesen.
Detective Chelsey Calhoun ist genauso voller Fragen wie ich. Als Ellie nach zwei Jahren völlig verstört in den Wäldern von Washington State gefunden wird, lässt Chelsey der Fall nicht mehr los. Besonders, weil er sie auch persönlich trifft: Vor Jahren verschwand ihre eigene Schwester, eine offene Wunde, die nie verheilt ist. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, er wirkte ungewohnt und fast ein wenig distanziert. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat er mich in seinen Bann gezogen. Besonders die Erzählweise, die zwischen Chelseys Perspektive und Ellies Gedanken wechselt, hat mir gefallen. So konnte ich tief in beide Welten eintauchen, in die Verzweiflung und Traumata von Ellie und in Chelseys unerschütterlichen Drang, Antworten zu finden.
Und doch muss ich ehrlich sagen: Die Figuren wirkten auf mich stellenweise etwas blass, ich hätte mir mehr Emotionen in ihrer Darstellung gewünscht. Auch das Ende hat mich nicht ganz überzeugt, es war mir ein Stück zu konstruiert und fast schon zu überladen. Trotzdem: Die Geschichte hat mich gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, was hinter Ellies Verschwinden steckt.

Dieses Buch hat mich mit seiner Idee sofort gepackt und mich bis zum Ende nicht losgelassen, auch wenn es kleine Schwächen gibt. Für mich war es eine unerwartet gute Leseerfahrung

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Schwach

Todeskälte
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Meinung: Ich lese die Bücher von Paul Cleave wirklich gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und entdeckt, ...

Meinung: Ich lese die Bücher von Paul Cleave wirklich gerne, deshalb war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. In Acacia Pines wird der Schüler Lucas entführt. Sheriff Cohen übernimmt den Fall und entdeckt, dass Lucas in die Hände eines Serienmörders geraten ist. Eine nervenaufreibende Jagd nach dem Täter beginnt, mit der Hoffnung, Lucas noch lebend zu finden. Gleichzeitig kämpft der Sheriff aber auch mit seinem eigenen Leben: Er ist geschieden, pleite und droht, sein Haus zu verlieren. Die hohe Belohnung für das Ergreifen des Killers könnte seine Probleme lösen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man einen guten Einblick in das Denken und Fühlen der Ermittler, aber auch in das Umfeld des Opfers. Allerdings hatte ich Probleme mit den Charakteren. Sie wirkten auf mich ziemlich blass und distanziert, sodass ich keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Manche ihrer Handlungen konnte ich nachvollziehen, andere wiederum gar nicht. Die Handlung ist rasant, es gibt viele Wendungen und viel Action, mir persönlich war das irgendwann zu viel. Zwischendurch zieht sich die Geschichte etwas, wird dann aber durch überraschende Twists wieder spannender.
Die Auflösung ist stimmig und am Ende bleiben keine Fragen offen. Trotzdem hat mir etwas gefehlt.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang richtig spannend. Schon da hatte ich das Gefühl, dass mich eine packende Geschichte erwartet. Ines und Marco Winkler freuen ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext klang richtig spannend. Schon da hatte ich das Gefühl, dass mich eine packende Geschichte erwartet. Ines und Marco Winkler freuen sich riesig, als sie den Schlüssel zu ihrem neuen Haus in den Händen halten, doch dieses Glück verwandelt sich schon bald in einen Albtraum. In dem Ort passieren merkwürdige Dinge, die für eine unheimliche Atmosphäre sorgen. Die Ausgangssituation war für mich vielversprechend und ich wollte unbedingt wissen, wer oder was dahintersteckt.
Der Schreibstil von Arno hat mir wirklich gefallen. Er ist angenehm leicht, flüssig und
unkompliziert, sodass man schnell in die Handlung hineinkommt und ohne große Mühe vorankommt. Besonders die kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich sehr zügig durch die Seiten geflogen bin. Ideal, wenn man ein Buch gerne in kurzer Zeit lesen möchte. Leider konnte mich die Geschichte inhaltlich nicht durchgehend überzeugen. Die Figuren wirkten auf mich blass, distanziert und zum Teil sogar recht anstrengend, sodass ich keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Dadurch fiel es mir schwer, ihre Emotionen nachzuvollziehen oder wirklich mitzufiebern. Auch die Spannung, die am Anfang durchaus vorhanden war, ließ im weiteren Verlauf deutlich nach. Stellenweise empfand ich die Handlung als wenig glaubwürdig, manche Entwicklungen konnte ich nicht richtig nachvollziehen.
Die Auflösung konnte mich allerdings nicht abholen, da sie auf mich konstruiert und unrealistisch wirkte. Das hat leider meinen

Gesamteindruck stark geschwächt.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Spannend

Mit kalter Hand
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Meinung: Da ich bereits die beiden Vorgängerbände mit großer Begeisterung verschlungen habe, stand für mich außer Frage, dass ich auch den dritten Teil um Dr. Sabine Yao unbedingt lesen musste. Schon der ...

Meinung: Da ich bereits die beiden Vorgängerbände mit großer Begeisterung verschlungen habe, stand für mich außer Frage, dass ich auch den dritten Teil um Dr. Sabine Yao unbedingt lesen musste. Schon der Prolog jagt einem Gänsehaut über den Rücken: Ein Mann kämpft verzweifelt um sein Leben doch wer ist er, wird er überleben?
Die Geschichte packt von der ersten Seite an und zieht einen unaufhaltsam in ihren Bann. Auf einer Erotikplattform für Männer bahnt sich ein Treffen an, das in einer tödlichen Falle enden soll, während in Berlin grausige Leichenteile auftauchen. Dr. Sabine Yao, Rechtsmedizinerin der BKA-Sondereinheit „Extremdelikte“, wird in die Ermittlungen

hineingezogen und steht gemeinsam mit Profiler Milan Hasanović vor einer komplexen und kaum zu durchschauenden Verbrechensserie. Parallel dazu sorgt der sogenannte „Pferderipper von Lübars“ für zusätzliche Unruhe. Ich mag wie der liebe Michael die Spannung aufbaut. Sein packender, zugleich leicht lesbarer Schreibstil, die kurzen Kapitel und die präzise eingestreuten forensischen Details machen das Buch zu einem echten Pageturner.
Die Mischung aus Rechtsmedizin, True-Crime-Elementen und rasantem Thrill ist absolut gelungen. Alle Handlungsstränge laufen am Ende schlüssig zusammen, die Auflösungen überraschen, wirken aber jederzeit logisch und durchdacht.

Eine klare Leseempfehlung für alle True-Crime-Fans.

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