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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2025

Eiskalte Partynacht

Lügennebel
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Der vierte Fall für das Ermottlerteam um Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel.

Sechs Studenten zieht es zu einem Skiurlaub in ein Ferienhaus in den verschlafenen Ort Åre. Sehr zum Ärger ihres unmittelbaren ...

Der vierte Fall für das Ermottlerteam um Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel.

Sechs Studenten zieht es zu einem Skiurlaub in ein Ferienhaus in den verschlafenen Ort Åre. Sehr zum Ärger ihres unmittelbaren Nachbarn, der eine abgrundtiefe Abneigung gegen die reiche Familie von nebenan hegt!
Schon bald nach ihrer Ankunft erreicht der Konflikt einen neunen Höhepunkt und nach einer ausschweifenden Partynacht liegt eine der Studentinnen leblos und nackt im Schnee vor dem Haus.

Die Liste der möglichen Verdächtigen ist lang und so hält sich die Spannung wieder einmal vom Anfang bis zum Ende konstant hoch! Zwischendurch sorgen auch neue Entwicklungen im Privatleben der Ermittler für einige Herausforderungen und Zweifel unter den Beteiligten. Die Hoffnung auf ein Happy End zwischen Hanna und Daniel bleibt zumindest!
Gerade die Mischung aus nordischem Flair, Gossip und subtilem Nervenkitzel macht den hohen Suchtfaktor bei dieser Reihe für mich aus!
Wer gerne skandinavische Krimis liest, kommt an Viveca Sten und dieser Krimireihe auf keinen Fall vorbei!
Ganz klare Leseempfehlung für Krimifans

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Spicy Christmas

Under the Mistletoe – Die zwangsläufige Zeit der Liebe
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In diesem Buch haben gleich fünf Romance- Autorinnen jeweils eine heiße Geschichte mit weihnachtlichem Setting beigesteuert.

Und es hätte so schön sein können - allein das Cover und der Farbschnitt - ...

In diesem Buch haben gleich fünf Romance- Autorinnen jeweils eine heiße Geschichte mit weihnachtlichem Setting beigesteuert.

Und es hätte so schön sein können - allein das Cover und der Farbschnitt - einfach perfekt und zum Einstieg dann eine richtig cute Story aus der Feder von Ali Hazelwood, die mich auch vom ersten Moment an, vollkommen abholt hat:
Ein Schneesturm sorgt dafür, dass Ärztin Jamie über Weihnachten allein mit dem Bruder ihrer besten Freundin im Haus seiner Familie festsitzt und die Nervensäge von damals sehr bald aus einer anderen Perspektive betrachten wird.
Ja, die Geschichte der beiden hätte für mich gerne das ganze Buch füllen können.
Denn danach ließ meine Begeisterung leider etwas nach. Die Geschichten von Alexis Daria und Alexandria Bellefleur waren noch eher nach meinem Geschmack, im Gegensatz zu denen von Tessa Bailey und Olivia Dade.
Bei so mancher Story kam wenig Winteratmosphäre auf, dafür wurde auf reichlich Spice und die gleichen männlichen Stereotype gesetzt. Hauptsächlich hünenhafte, muskelbepackte Männer mit einer imposanten XXL-Ausstattung, die so oft und explizit erwähnt wurde, damit es auch wirklich die letzte Gehirnzelle verstanden hat.

Trotz gemischter Gefühle möchte ich das Buch auf jeden Fall allen Ali Hazelwood- Fans empfehlen! Wer gerne viel Spice mag, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Ein Stück japanische Esskultur auf den Teller

Oishii!
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Hinter diesem Titel verbirgt sich kein klassisches Kochbuch, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Vielmehr möchte uns der Autor und Fotograf Stefan Braun hier in einen Bildband ein Stück ...

Hinter diesem Titel verbirgt sich kein klassisches Kochbuch, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Vielmehr möchte uns der Autor und Fotograf Stefan Braun hier in einen Bildband ein Stück der vielseitigen, alltäglichen japanischen Esskultur näherbringen.
Hier finden sich die Gerichte, die in den beliebten japanischen Izakayas serviert werden. Das sind kleine lebhafte Restaurants mit gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre, die der Autor in den unterschiedlichen Facetten auf zahlreichen Bildern eingefangen hat.
Das alles ist nicht nur zum Anschauen, sondern vor allem auch zum selbst Ausprobieren. Ob Frühstück, Mittagszeit, Abendessen - das Buch enthält zahlreiche Rezepte von der traditionellen Misosuppe, über Omelett-Variationen, bis hin zu Nudelgerichten und Yakitori wird eine umfangreiche, geschmackliche Vielfalt abgebildet.

Als großer Fan der japanischen Küche ist dieses Buch für mich ganz klar ein Must-Have, wenn auch mit einem kleinen Wermutstropfen - denn es hat mich mich schon gestört, dass einige der Rezepte auf Fertigprodukte wie Dashi-Brühe, Yakitori-Sauce setzen. Das machen die zahlreichen Momentaufnahmen, interessanten Insiderinformationen und der leckere Geschmack der Gerichte (von denen ich einige inzwischen nachgekocht habe) jedoch vollkommen wett!

Empfehlung Fans der japanischen Küche und für diejenigen, die das gerne mal ausprobieren möchten!

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Ein Sachbuch mit Romancharakter!

Die Weltgeschichte in zwölf Bohnen
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Dreizehn Kapitel, die von zwölf unterschiedlichen Bohnenarten handeln und nebenbei ein Stück Weltgeschichte vermitteln.

Nahezu alle Bohnenarten haben ihren Ursprung von einer bestimmten amerikanischen ...

Dreizehn Kapitel, die von zwölf unterschiedlichen Bohnenarten handeln und nebenbei ein Stück Weltgeschichte vermitteln.

Nahezu alle Bohnenarten haben ihren Ursprung von einer bestimmten amerikanischen Art und sind auf verschiedenen Wegen auf der ganzen Welt verteilt, wo sie vielerorts nicht nur als unverzichtbare Grundnahrungsmittel etabliert sind, sondern auch eine große Bedeutung für die Agrarwirtschaft und das Klima, den Handel und auch historische Entwicklungen haben.
Sogar die Kakaobohne und die Kaffeebohne haben hier ihren Auftritt, obwohl sie streng genommen gar keine Hülsenfrüchte sind, aber wenn wir beim Thema Weltgeschichte sind, haben sie ganz klar eine Daseinsberechtigung in diesem Buch!
Wobei die eigentliche und gleichzeitig lehrreiche Überraschung übrigens die Erdnuss war, mit der ich wirklich nicht gerechnet habe.

Es ist ein ganz ungewöhnliches Sachbuch, das aufgrund des unterhaltsamen Erzählstils für mich fast Romancharakter hat. Der Autor hat sich hier wirklich Mühe gegeben, historische Ereignisse, rund um den Globus und aus der Sicht von Hülsenfrüchten, originell, kurzweilig und letztlich sehr bereichernd näher zu bringen.

Eine gelungene Hommage an die gemeine Bohne (Phaselus vulgaris) und ihre außergewöhnliche Rolle in der Weltgeschichte!
Von mir gibt es hierfür eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Hilfe gegen Mathetrauma

Pi mal Daumen
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Oscar ist gerade einmal 16 Jahre alt, stammt aus einem behüteten Elternhaus, hat leicht autistische Züge und möchte an der Uni seinen mathematischen Idolen nacheifern. Bei seiner ersten Begegnung mit Moni ...

Oscar ist gerade einmal 16 Jahre alt, stammt aus einem behüteten Elternhaus, hat leicht autistische Züge und möchte an der Uni seinen mathematischen Idolen nacheifern. Bei seiner ersten Begegnung mit Moni Kosinsky ist er zunächst der festen Überzeugung, dass sich die 53-Jährige sie sich auf dem Weg zur Uni-Mensa versehentlich in der Tür geirrt haben muss. Ihr äußeres Erscheinungsbild und ihr Intellekt passen wohl eher hinter eine Supermarktkasse, als in einen Hörsaal. Doch da ist sie nun - und möchte sich den Traum vom Mathematikstudium erfüllen, zumindest, wenn es sich zwischen ihren Jobs, den Kindern und der Enkelbetreuung gerade einrichten lässt. Oscar hat seine Zweifel an Monis Fähigkeiten und sieht ihre Zusammenarbeit eher als persönliches Sozialprojekt an, das von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Doch je besser er seine ungewöhnliche Kommilitonin kennenlernt,um so mehr entpuppt sie sich als ein unterschätztes Überraschungspaket.

Mein persönliches Hassfach in der Schule - und damit bin ich bestimmt nicht allein - war tatsächlich Mathe!

Als Alina Bronsky hierüber dieses Buch schrieb, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mir die Geschichte auch nur in Ansätzen gefallen könnte.
Tja…so kann man sich irren, denn ich wurde positiv überrascht!
Die Story ist aus der recht unbedarften Sicht von Oscar geschrieben und dadurch gespickt mit viel unfreiwilliger Situationskomik und pointierter Gesellschaftskritik!
Einerseits erfüllen die zwei Hauptprotagonisten sämtliche Klieschees, andererseits könnte es hier wirklich kaum besser passen.
Zwischen dem ungleichen Duo entwickelt sich im Verlauf der Geschichte eine besondere und berührende Freundschaft, die einem sehr ans Herz geht!
Ich hätte mir zwar gerne ein anderes Ende gewünscht, dennoch hat es durchaus gepasst!

Zu Recht ist der Titel im vergangenen Jahr zum „Lieblingsbuch der Unabhängigen“ gewählt worden!
Von mir eine Leseempfehlung (auch für diejenigen, die der Mathematik nichts abgewinnen können)! 😉

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