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Veröffentlicht am 16.03.2026

Meine Lieblingsreihe

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Diese Buchreihe ist definitiv meine Lieblingsreihe. SJM versteht es hervorragend, ein Multiversum zu schaffen, bei dem man als Leser immer wieder grandiose Überraschungsmomente erlebt und sich nach und ...

Diese Buchreihe ist definitiv meine Lieblingsreihe. SJM versteht es hervorragend, ein Multiversum zu schaffen, bei dem man als Leser immer wieder grandiose Überraschungsmomente erlebt und sich nach und nach alles zu einer Einheit zusammenfügt.

Ich habe irgendwann angefangen, auf kleine Details zu achten. Es macht unglaublich viel Spaß, hinter diesen scheinbaren Kleinigkeiten eine große Bedeutung zu erkennen und sie dann manchmal sogar bewahrheitet zu bekommen. Das erfordert von der Autorin viel Geschick und eine wahnsinnige Planung im Voraus.

Das Cover spricht mich leider überhaupt nicht an und das zieht sich auch durch die gesamte Buchreihe. Das Hardcover wirkt schon ziemlich langweilig und lieblos, aber das Taschenbuch hat mich einfach nur traurig gemacht. Aber ganz ehrlich: Der Inhalt ist dafür einfach unschlagbar und darauf kommt es an und der ist zumindest bei mir ganz oben auf der Rangliste.

Die Protagonistin Feyre ist eine starke, aber noch charakterlich unausgereifte junge Frau, auf deren Schultern viel Verantwortung lastet. Sie kämpft um ihre scheinbare Liebe Tamlin, den Highlord des Frühlingshofes, der von einer "überengagierten" Amarantha gefangen genommen wird. Alle Charaktere wirken sehr erwachsen, wenn auch noch nicht vollständig in ihrem Wesen entwickelt. Die Entwicklung steht hier aber durchaus mit im Vordergrund.

Die Geschichte ist brutal und dennoch voller Gefühle. Wir bekommen ein vorläufiges Happy-End und wer die Geschichte grob kennt, weiß, was ich damit meine. Spoiler möchte ich an dieser Stelle keine veröffnetlichen.

Ich kann jedem, der im Bereich "Fantasy" seine Interessen angesiedelt hat, nur empfehlen, alle Bücher von SJM zu lesen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Ein Highlight

Dire Bound
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Direkt vorweg: WOW!

Eigentlich bin ich so überhaupt kein Fan von Wölfen in Büchern, da das irgendwie durch diese Masse an schlechten Werwolf-Geschichten sehr an Reiz eingebüßt hat. Doch habe ich mich ...

Direkt vorweg: WOW!

Eigentlich bin ich so überhaupt kein Fan von Wölfen in Büchern, da das irgendwie durch diese Masse an schlechten Werwolf-Geschichten sehr an Reiz eingebüßt hat. Doch habe ich mich letztendlich durch die vielen guten Bewertungen und Empfehlungen hinreißen lassen, das Buch doch zu lesen.

Es hat sich gelohnt. In jeglicher Hinsicht. Doch fangen wir von Vorn an:

Das Cover der Buches ist dunkel und schlicht gehalten, kommt einer unglaublichen Eleganz nach, die sich auch durch den Farbschnitt zieht. Durch die Art der Autorin, die brutale Schönheit und Erhabenheit der Wölfe und ihrer Reiter in einem so bildgewaltigen Schreibstil zu präsentieren, wird man als Leser direkt tief in die Geschichte hineingezogen.

Die Protagonistin passt hervorragend in das Setting aus Brutalität und Würde, Verbindung und Abneigung. Sie ist extrem authentisch, wie auch der LI, den wir hier doch zu Anfang als recht unnahbar erleben.

Die Handlung ist durchdacht und erreicht regelmäßig Kausalität, um die Spannung nachvollziehbar und ehrlich hoch zu halten.

Das ganze Buch entspricht (zum Glück) ganz und gar nicht den typischen Wolf-Klischees und bedient sich ganz origineller Stilmittel, die ich hier nicht spoilerfrei erwähnen kann.

Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch zu lesen. Gerade, wenn man, wie ich, dem Thema "Wölfe" noch eine letzte Chance geben möchte. Empfehlen würde ich das Buch definitiv nur erwachsenen Lesern, da hier viel Gewalt und prekäre Szenen vorkommen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Originelle Interpretation

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Ich habe ein Rezensionsexemplar erhalten, was meine Meinung zum Buch nicht beeinflusst hat.

"Der Prinz des Nachtreichs" hat mir sofort zugesagt, da zu Anfang, aber auch im Klappentext viele direkte Anspielungen ...

Ich habe ein Rezensionsexemplar erhalten, was meine Meinung zum Buch nicht beeinflusst hat.

"Der Prinz des Nachtreichs" hat mir sofort zugesagt, da zu Anfang, aber auch im Klappentext viele direkte Anspielungen auf mein Lieblingsgedicht "Der Erlkönig" gemacht wurden. Es war also für mich klar, dass ich das Buch lesen muss.

Die Protagonistin hat mir zugesagt. Sie ist eine Schülerin, wenn auch nicht mehr sehr jung, sondern in den letzten Zügen des Schullebens und führt ein Doppelleben, in dem sie in ein anderes Reich abtauchen kann. Dort "wartet" der Protagonist auf sie, um gemeinsam mit ihr gefährliche Aufträge auszuführen. Die beiden geben ein total süßes Paar ab, auch wenn ihre Liebe verboten ist.

Die Geschichte an sich war strukturiert und spannend, jedoch hat mich meine Erwartung bezüglich des Gedichts etwas in die Irre geführt. Leider hätte meiner Meinung nach mehr Bezug darauf genommen werden können. Das war mir einfach etwas zu dünn und hätte so unglaublich viel mehr Potenzial geboten.

Das Cover mit seinem wunderschönen Farbschnitt ist ein Hingucker und macht sich im Regal ziemlich gut. Es passt inhaltlich zur Geschichte und besticht durch royales Blau.

Der Schreibstil ist spannend, aber einfach. Die bildhafte Darstellung kommt so besonders gut beim Leser an. Man kann regelrecht in die Geschichte eintauchen. Ein ganz kleines Manko stellt für mich der doch recht zügige Verlauf der Handlung dar. Mir kam das etwas zu schnell vor.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, welche Zielgruppe angesprochen werden soll. Ich sehe das Buch irgendwo zwischen Jugendbuch und Young Adult, stellenweise definitiv Erwachsenenliteratur. Es ist also schwer einzuordnen. Wer sich hieran nicht stört, der findet eine schöne Geschichte und kann sich, wie ich, auf Band 2 freuen.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Hat mich nicht abgeholt

Imperia - you let the fire in
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Wir erhalten hier ein wunderschönes Cover und einen überzeugenden Klappentext für "Imperia", aber leider konnte die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht ...

Wir erhalten hier ein wunderschönes Cover und einen überzeugenden Klappentext für "Imperia", aber leider konnte die Geschichte mich nicht in ihren Bann ziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht verständlich und nicht besonders anspruchsvoll. Als angenehme Abendlektüre sicherlich optimal.

Die Protagonistin war mir suspekt. Ihre Gedankengänge und Habdlungen waren oftmals für mich nicht nachvollziehbar und sie wirkte eher wie ein kleines Mädchen, das sich selbst findet. Dadurch wirkte auch die Romanze zum LI falsch.

Vom Klappentext war ich sehr angetan und hatte bereits mehrere mögliche Geschichten im Kopf. Diese Ideen waren natürlich von Klischees gespickt, gar keine Frage. Was mich dann aber etwas wehmütig zurückgelassen hat, war, dass genau all diese Klischees zutrafen, sodass es für Vielleser wie mich leider überhaupt keinen Spannungsbogen und keine Überraschungen im Buch gab.

Versteht mich nicht falsch, das Buch ist nett geschrieben, aber eben nichts Neues und dadurch ziemlich flach, wenn man bereits diverse Dystopien gelesen hat. Ich bin mit der Geschichte leider nicht warm geworden.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Gut, aber nicht so gut wie die Vorgänger

Crowns of Ice
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In meinem Titel lasse ich bereits erahnen, dass mir der finale Band der "Fae von Schnee und Eis"- Reihe irgendwie nicht so gut gefallen hat, wie Band 1-3. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Das ...

In meinem Titel lasse ich bereits erahnen, dass mir der finale Band der "Fae von Schnee und Eis"- Reihe irgendwie nicht so gut gefallen hat, wie Band 1-3. Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Das Buch ist trotzdem richtig klasse, aber meine Erwartungen wurden einfach jedes Mal, wenn ein neuer Band von mir gelesen wurde, höher und höher, da sie grundsätzlich übertroffen wurden.

Das war leider dieses Mal nicht der Fall. Aber sind wir mal ehrlich: Was soll denn noch besser werden? Die Reihe ist wahnsinnig stark, Charaktere und Handlung so perfekt ineinander verwoben und die Kausalitäten ausnahmslos immer ergründbar gewesen. Ich denke, da ist es eher mein persönliches Empfinden, das hier schlichtweg an die viel zu hohe Erwartungen gekoppelt war. Dennoch möchte ich das nicht vorenthalten, denn ich wünsche mir, dass das Buch und auch die gesamte Reihe die Anerkennung erhält, die verdient ist. Das erhoffe ich mir, indem ich jedem, der ebenso hohe Erwartungen hat, ans Herz legen kann, einmal in sich zu gehen, und mit einem fairen Blick auf Band 4 zu schauen.

Eine Kleinigkeit hat mich einfach gestört an der Geschichte. Dieses Reisen zwischen den Welten. Irgendwie wirkte das dezent deplatziert und hätte vielleicht kreativer umgesetzt werden können. Es erschien mir sehr aus dem Kontext gerissen und ich weiß nicht genau, inwieweit die Handlungen nicht auch hätten in der Welt von Ilara und Norivun ablaufen können.

Zusammenfassend dennoch ein starkes, stimmiges Happy-End mit vielen Spannungen und Gefühlen.

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