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Veröffentlicht am 19.04.2025

20. Mal Pia Korittki - mal wieder ein gelungener Krimi

Ostseedämmerung
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Der 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen ...

Der 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen in einem See eine alte Wikingerfibel. Die Spur führt letztlich zu einer jungen, vor einigen Jahren als vermisst gemeldeten Archäologie-Studentin- Mira- welche unweit des Teiches tot aufgefunden wird. Pia ermittelt in diesem Cold- Case, wobei viele alte Dorfgeschichten, Geheimnisse und Abgründe zu Tage kommen. Die große Frage ist, warum wurde Mira ermordet? Schließlich verschwindet auch noch Broders, Pias Kollege, spurlos und die Sache wird immer mysteriöser.

Dieser als erster "Cold- Case" geschriebene Fall von Eva Almstädt hat mich absolut überzeugt. Er war spannend, mit vielen Wendungen- wie man es von Eva Almstädt kennt. Man hat ständig einen neuen Täter im Verdacht und letztlich ist es keiner von diesen. Das mag ich an diesen Romanen so sehr, es ist wirklich spannend bis zu letzten Seite.
In diesem Teil geht es auch weniger um Pias Privatleben, auch wenn hier und da einzelne ausgewählte Momente eingestreut werden.
Wie immer kommt man mit den einzelnen Figuren schnell in Kontakt, hat einen schnellen Eindruck von diesen, weil die plastische Beschreibung einfach so wunderbar gelungen ist.
Wie ich es gewohnt bin, las sich das Buch sehr flüssig, die Kapitel waren kurzweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Toll fand ich auch wieder den Bezug zur Realität. Genauso könnte sich die Geschichte in der Realität abgespielt haben- mit allen Tiefen und Abgründen. Es ist keine Fiktion oder wenn nur zu einem kleinen Bruchteil.

Zu bemängeln gäbe es lediglich, dass es schon größere Zeitsprünge im Buch gab, welche so nicht zu erkennen waren. Manchmal dachte ich, ich hätte eine Seite oder ein Kapitel überblättert. Das war neu für mich bei den Büchern von Eva Almstädt. Hier wäre eine kurze Notiz wie "2 Wochen später" sinnvoll gewesen.
Auch hätte ich mir am Ende noch ein paar mehr Informationen über den Fortgang der Handlung gewünscht. Das Buch endete ziemlich abrupt in der Storyline. Vielleicht ist dies aber auch der Cliffhanger für den 21. Teil- wer weiß.

Insgesamt würde ich das Buch aber jedem Krimi- Liebhaber empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortführung im 21. Teil oder einen neuen Teil der Akte Nordsee :)

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 16.03.2025

Humorvoller Liebesroman an der Nordsee - ein Wohlfühlroman

Strandkorbbriefe
3

Merle, eine junge, engagierte Polizistin aus Greetsiel, erleidet einen Dienstunfall und fällt beruflich lange aus. In dieser Zeit findet sie Unterstützung durch Freunde und Familie und insbesondere durch ...

Merle, eine junge, engagierte Polizistin aus Greetsiel, erleidet einen Dienstunfall und fällt beruflich lange aus. In dieser Zeit findet sie Unterstützung durch Freunde und Familie und insbesondere durch Kalle, den Hund ihrer Mitbewohnerin und Freundin Clara, welcher Merle wieder vor die Tür locken kann. In dieser Zeit ruft der neue Redakteur der ortsansässigen Zeitung, Bastian, einen Schreibwettbewerb aus, in welchem er die Männer der Region auffordert, einen Liebesbrief an ihre Damen zu verfassen. Der Gewinn ist ein Wellnesswochenende für Zwei. Freunde und Familie von Merle erkennen in dem Gewinnerbrief sofort Merle als die Angebetete. Diese begibt sich, nach anfänglicher Zurückhaltung, auf die Suche nach dem mysteriösen Verfasser, begleitet durch Bastian, dem Redakteur und Chef der Krummhörner Zeitung. Beide begeben sich auf eine Zeitreise in Merle Liebes- Vergangenheit und finden schließlich den Verfasser des Liebesbriefes. In mitten dieser Reise gibt es vielfache, teilweise unerwartete Wendungen, kleine Streitigkeiten, phasenweise sehr schwere Themen und gleichzeitig eine gute Portion Humor, Witz, Charme und Liebe.

MARIE MERBURG schafft es, den Leser mit viel Witz und Charme in die Szenerie der Nordsee zu entführen. Mir persönlich fehlt es leider etwas an Lokalkolorit. Der Roman könnte auch in jeder anderen Region spielen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und zügig, die Kapitel sind sehr kurzweilig. Die Dialoge, insbesondere zwischen Merle und Bastian sind herrlich komisch, mit trockenem Humor und Charme gespickt, auch wenn das Thema teilweise sehr tiefgründig, schwer und traurig ist. Ich hatte oft Momente, wo ich herzhaft lachen und auch Tränchen verdrücken musste. Die Szenerien sind sehr gut beschrieben, sodass man sofort einen Eindruck und ein inneres Bild bekommt. Das hat mir besonders gut gefallen. Eine Kenntnisse der vorherigen Romane ist nicht notwendig. Die Charaktere sind so gut beschrieben, dass man schnell in die Geschichte findet und die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander schnell verfolgen kann.
Der Spannungsaufbau gelingt Marie Merburg sehr gut. Auch wenn ich oft dachte, ich wüsste wie es nun weitergeht, kam es oftmals anders und ich wurde eines besseren belehrt.
Insgesamt bin ich sehr gut und auch tief in die Geschichte eingetaucht und durch die große Portion an Charme, Witz und berührendem Tiefgang macht es diesen Roman einfach sehr lebendig.
Wie es sich für einen guten Wohlfühlroman gehört, gibt es am Ende natürlich ein Happy End- wobei- eigentlich gibt es sogar mehrere. Aber das müsst ihr nun selbst herausfinden. Ich kann den Roman trotz kleinerer Schwächen aus vollem Herzen weiterempfehlen.
Den ersten Roman werde ich mir wohl nachträglich noch gönnen, einfach weil ich den Schreibstil und die Mischung aus Witz und Tiefgang bei MARIE MERBURG so gern mag. Dank der Lesejury habe ich nun wieder eine neue Autorin für mich entdeckt, in dessen Romane ich abtauchen und in andere Welten entfliehen kann.
Vielen Dank dafür!

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  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.12.2024

Die Fortführung des Café Alba - eine spannende und liebevolle Geschichte zugleich

Café Alba
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Endlich ist sie da - die Fortführung des Café Alba.
Die Handlung spielt etliche Jahre später- Francescas Tochter Isabella ist mittlerweile erwachsen, hat ihr Studium beendet und kommt zurück ins Café ...

Endlich ist sie da - die Fortführung des Café Alba.
Die Handlung spielt etliche Jahre später- Francescas Tochter Isabella ist mittlerweile erwachsen, hat ihr Studium beendet und kommt zurück ins Café Alba, um ihre Mutter zu unterstützen.
Die Geschichte spielt, wie immer bei Emilia Lombardi, auf mehreren Handlungssträngen gleichzeitig, es passiert unglaublich viel. Francesca findet ihr persönliches Glück, auch Isabella gelangt über Umwege zu ihrem beruflichem wie privaten Glück. Natürlich geht es auch mit dem Café und der Azienda turbulent zu, Valentino lässt wirklich keine Gelegenheit aus, dem Café Alba und der Azienda zu schaden und sie sich anzueignen.
Meiner Meinung nach sollte man den ersten Teil gelesen haben, das vereinfacht die Beziehungen untereinander und die Vorgeschichte zu verstehen, da eben viel gleichzeitig und parallel geschieht. Mir persönlich gefallen die verschiedenen Handlungsstränge sehr gut. Es passiert sehr viel in kurzer Zeit,; dabei schafft es Emilia Lombardi, die Spannung aufrecht zu erhalten und zum Höhepunkt kommen lassen. Die Charaktere sind einfach liebenswert oder wirklich sehr befremdlich und bösartig. Manche Situationen waren wirklich liebevoll, sodass einem die Tränen in die Augen kamen, manche Situationen waren zum Weinen lustig und bei manchen habe ich einfach mitgefiebert und gebangt, wie es nun weiter geht. Teilweise ist die Handlung aber auch zu einfach vorherzusehen gewesen.
Der Schreibstil ist wie immer schnell und flüssig zu lesen, einfach zu verstehen und schnell zu folgen.
Ich persönlich fand die Kapitel in diesem Teil etwas lang; das hätte ich mir fürs Lesen etwas kürzer gewünscht.
Insgesamt war es aber wieder ein wunderbares Leseerlebnis mit viel Spannung, Witz und Liebe, ansprechenden Charakteren und einer tollen Geschichte mit viel Lokalkolorit.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Die Greiffenberg- Saga- der dritte Teil

Das Erbe der Greiffenbergs - Hoffnungsvolle Aussichten
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Der 3. Teil der Greiffenberg- Saga beginnt so turbulent, wie der 2. Teil geendet hat. Ludwig übernimmt wieder die Geschicke der Firma, Antonia lernt einen mysteriösen jungen Mann kennen, welcher ein großes ...

Der 3. Teil der Greiffenberg- Saga beginnt so turbulent, wie der 2. Teil geendet hat. Ludwig übernimmt wieder die Geschicke der Firma, Antonia lernt einen mysteriösen jungen Mann kennen, welcher ein großes Geheimnis hütet und einen gezielten Plan verfolgt. Pauline und Ferdinand sind einem Skandal der Firma Greiffenberg auf der Spur und kämpfen auch privat um ihre jeweiligen Beziehungen. Auch Therese, die Mutter von Pauline, Antonia und Ferdinand findet wieder ihr privates Glück. Dieser 3. Teil ist turbulent und wieder mit vielen verschiedenen Handlungssträngen gespickt. Das Ende gleicht einem Happy End, auch wenn es viel Raum für Spekulation offen lässt, ob es vielleicht noch einen 4. Teil gibt.

Die Schreibweise ist wie immer bei Isabell Schönhoff, einfach und schnell zu lesen, leicht verständlich. Die Kapitel haben eine angemessene Länge. Insgesamt kann man der Geschichte sehr gut folgen, auch wenn man die ersten beiden Bände der Trilogie nicht gelesen hat. Isabell Schönhoff schafft es direkt mit dem ersten Kapitel, den Leser ins Boot zu holen, in dem sie alle Charaktere vorstellt und in Beziehung zueinander setzt.

Was mir in diesem Buch ein wenig fehlt ist der Tiefgang und ein tieferer Einblick in die Emotionen und Gedanken der Hauptcharaktere. Ich hatte dieses Mal den Eindruck, dass die Geschichte "schnell zu Ende erzählt werden muss" und man so ein wenig durchrast, weil eben so unglaublich viel auf verschiedenen Ebenen passiert. Das finde ich ziemlich schade und hat mir in den 2 Bänden zuvor viel besser gefallen. Auch hätte ich mir mehr Informationen zu Therese und ihrer neuen Beziehung gewünscht. Manche Szenen waren mir schlichtweg zu platt, zu einfallslos.

Generell hat mir das Buch aber gut gefallen trotz einiger kleiner Makel.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Das Lied der Biene- ein Roman zum Träumen und Überdenken

Das Lied der Biene
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Der neue Roman "Das Lied der Biene" von Gabriela Groß handelt von Marga, einer Mittvierzigerin, welche als Hausdame seit Jahren bei Paul, einem angesehenen Geschäftsmann arbeitet. Dieser möchte in absehbarer ...

Der neue Roman "Das Lied der Biene" von Gabriela Groß handelt von Marga, einer Mittvierzigerin, welche als Hausdame seit Jahren bei Paul, einem angesehenen Geschäftsmann arbeitet. Dieser möchte in absehbarer Zeit Sybille heiraten, welche unverhofft verstirbt. Um Paul bei seiner Trauer zu unterstützen, beginnt Marga ihm anonym E-Mails zu schreiben, in welcher sie auch viel von sich privat preisgibt. Paul nimmt Marga mit nach Lissabon, wo er sein neues Hotel eröffnet. Beide verbringen eine tolle Zeit miteinander, kommen sich näher, bis Paul zufällig in Margas Laptop die E-Mails entdeckt. Gleichzeitig reist Pauls Stieftochter Inga an, welche vor ihrer Mutter und deren neuen Partner flüchtet. Inga verschwindet plötzlich, auch Marga reist ab und kündigt ihren Job bei Paul. Paul versucht die Beziehung zu Inga, auch mittels einer Psychotherapie, zu retten, während Marga eine neue Stelle bei einer alten Dame aus Düsseldorf beginnt.Mit dieser reist sie im Verlauf nach Bayern zur Enkelin der älteren Dame. Beide verleben eine tolle Zeit, bis plötzlich Paul mit Inga auftaucht und das Buch mit einem unverhofften Ende gekrönt wird.
Begleitet wird Marga von ihren beiden Freundinnen Eva und Kirsten, welche beide ihre Päckchen zu tragen haben und dennoch immer füreinander da sind. Auch Marga Tochter Conny verhilft ihr dazu, über ihr Leben nachzudenken und dies in die Hand zu nehmen.

Mal wieder schafft es Gabriela Groß den Leser mit auf eine wundervolle Reise zu sich selbst und durch die gesamte Geschichte zu nehmen. Das Cover ist sehr modern und farbenfroh gestaltet. Den Titel versteht man eigentlich erst, nachdem man das Buch gelesen hat. Dieser gibt anfangs noch nicht so viel her, was mir gut gefällt. Die Geschichte an sich ist unglaublich emotional und mitreißend und könnte dem realen Leben entstammen, was es unglaublich nahbar macht. Eben durch dieses sehr Nahbare schafft es Gabriela Groß, dass man über sein eigenes Leben nachdenkt und in sich spürt. Insbesondere die Entwicklung von Marga hat mir sehr gut gefallen. Sie schafft es, ihr Leben in die Hand zu nehmen, an Lebensereignissen zu wachsen und diese für sich zu nutzen. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Es baut sich ein guter Spannungsbogen auf und man fiebert mit den Figuren, insbesondere Marga und Paul richtig mit.
Die Figuren werden- wie immer- schnell plastisch und man bekommt schnell ein Gefühl für diese und fiebert mit. Das Buch generell lässt sich sehr gut und flüssig lesen, der Schreibstil- wie man es von Gabriela Groß gewohnt ist- sehr gut zu verfolgen.
Insgesamt ist es wunderbares Buch, welches einen zum träumen aber auch zum philosophieren über das eigene Leben, anregt. Das hat mir unglaublich gut gefallen.

Diese Leserunde war für mich unglaublich, es war ein unfassbarer Austausch mit den anderen Mitlesenden und auch Gabriela Groß, welcher teilweise sehr emotional, intim und privat war. Solche eine Leserunde habe ich noch nie erlebt.

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