20. Mal Pia Korittki - mal wieder ein gelungener Krimi
OstseedämmerungDer 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen ...
Der 20. Teil der Pia Korritki Serie von Eva Almstädt spielt in Hövelau, einem kleinen Dorf an der Ostsee, wo Pia mit ihrem Team mal wieder einen kniffligen Fall zu lösen hat.
2 Kinder finden beim Spielen in einem See eine alte Wikingerfibel. Die Spur führt letztlich zu einer jungen, vor einigen Jahren als vermisst gemeldeten Archäologie-Studentin- Mira- welche unweit des Teiches tot aufgefunden wird. Pia ermittelt in diesem Cold- Case, wobei viele alte Dorfgeschichten, Geheimnisse und Abgründe zu Tage kommen. Die große Frage ist, warum wurde Mira ermordet? Schließlich verschwindet auch noch Broders, Pias Kollege, spurlos und die Sache wird immer mysteriöser.
Dieser als erster "Cold- Case" geschriebene Fall von Eva Almstädt hat mich absolut überzeugt. Er war spannend, mit vielen Wendungen- wie man es von Eva Almstädt kennt. Man hat ständig einen neuen Täter im Verdacht und letztlich ist es keiner von diesen. Das mag ich an diesen Romanen so sehr, es ist wirklich spannend bis zu letzten Seite.
In diesem Teil geht es auch weniger um Pias Privatleben, auch wenn hier und da einzelne ausgewählte Momente eingestreut werden.
Wie immer kommt man mit den einzelnen Figuren schnell in Kontakt, hat einen schnellen Eindruck von diesen, weil die plastische Beschreibung einfach so wunderbar gelungen ist.
Wie ich es gewohnt bin, las sich das Buch sehr flüssig, die Kapitel waren kurzweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Toll fand ich auch wieder den Bezug zur Realität. Genauso könnte sich die Geschichte in der Realität abgespielt haben- mit allen Tiefen und Abgründen. Es ist keine Fiktion oder wenn nur zu einem kleinen Bruchteil.
Zu bemängeln gäbe es lediglich, dass es schon größere Zeitsprünge im Buch gab, welche so nicht zu erkennen waren. Manchmal dachte ich, ich hätte eine Seite oder ein Kapitel überblättert. Das war neu für mich bei den Büchern von Eva Almstädt. Hier wäre eine kurze Notiz wie "2 Wochen später" sinnvoll gewesen.
Auch hätte ich mir am Ende noch ein paar mehr Informationen über den Fortgang der Handlung gewünscht. Das Buch endete ziemlich abrupt in der Storyline. Vielleicht ist dies aber auch der Cliffhanger für den 21. Teil- wer weiß.
Insgesamt würde ich das Buch aber jedem Krimi- Liebhaber empfehlen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortführung im 21. Teil oder einen neuen Teil der Akte Nordsee :)