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Veröffentlicht am 04.07.2023

Animalisches Abenteuer

Animal Jack - Der verwunschene Berg
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Jacks Mutter sucht verzweifelt nach einem neuen Job, weil der Familie das Geld langsam ausgeht. Das bekommt Jack mit und macht sich auf die Suche nach einem Schatz. Dieser befindet sich in einer Höhle ...

Jacks Mutter sucht verzweifelt nach einem neuen Job, weil der Familie das Geld langsam ausgeht. Das bekommt Jack mit und macht sich auf die Suche nach einem Schatz. Dieser befindet sich in einer Höhle auf dem Berg, bewacht von einem Drachen. Gemeinsam mit seiner Freundin Gladys macht Jack sich auf die Suche und muss sich vor einem Jäger schützen.

Animal Jack – Der verwunschene Berg ist der zweite Teil um den Jungen, der sich in alle Tiere dieser Welt verwandeln kann. Für mich war es der erste Comic mit Jack und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen aus dem ersten Band fehlte.

Jack hat eine besondere Fähigkeit, er kann sich in Tiere verwandeln. Diese Fähigkeit hilft ihm auf seinem Abenteuer, den Schatz zu finden, bringt ihn aber gleichzeitig auch in Gefahr, denn ein Jäger möchte sich an ihm rächen.

Auf knapp 100 Seiten erleben wir eine Geschichte über Freundschaft, aber vor allem eine Geschichte über die Liebe innerhalb einer Familie. Das alles wurde auf eine angenehme Weise in einen Comic verwandelt, der eine ausgewogene Mischung an Text und Bild hat. Die Zeichnungen gefielen mir sehr gut und sie wirken durch die kräftigen Farben besonders lebendig.

Die Geschichte hat eine gewisse Ernsthaftigkeit, die aber auch geschickt mit Humor umspielt wird und den Comic altersgerecht macht. Für mich ist Animal Jack eine Comicreihe, die ich auf jeden Fall weiterhin im Auge behalten werde.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Blutiges Werk

Blutrausch - Er muss töten (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 9)
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Ein Mörder gestaltet seine Taten als Kunstwerkt und sorgt damit in der UV-Einheit für großes Entsetzen. Gelingt es Hunter und Garcia den grauenvollen Morden ein Ende zu setzen?

Blutrausch – Er muss töten ...

Ein Mörder gestaltet seine Taten als Kunstwerkt und sorgt damit in der UV-Einheit für großes Entsetzen. Gelingt es Hunter und Garcia den grauenvollen Morden ein Ende zu setzen?

Blutrausch – Er muss töten ist der neunte Band der Robert-Hunter-Reihe. Wie seine Vorgänger ist auch dieser Teil theoretisch als Einzelband lesbar, da Carter den Background seiner Charaktere weiterhin erläutert. Empfehlen würde ich dennoch das chronologische Lesen, um die Charakterentwicklung und auch die anderen Fälle mitzuerleben.

Robert Hunter ist wie gewohnt clever in den Ermittlungsarbeiten, jedoch konnte im neunten Teil auch Carlos Garcia endlich glänzen. Außerdem sorgten seine Dialoge auch für einige Schmunzler, was dem Thema guttat und die Emotionen ein wenig auflockern konnte.

Das Rätseln, wer der Täter ist, gerät in diesem Band in den Hintergrund, wird jedoch gut vom Täterprofil abgelöst, das zum Miträtseln einlädt und spannend dargestellt wird.

Die neuen Charaktere konnten meine Sympathien allerdings nicht gewinnen und auch ihre Entwicklung konnte mich nicht überraschen. Dennoch war das Zusammenspiel durchaus interessant.

Der Spannungsbogen konnte nicht durchgehend gehalten werden, jedoch finde ich in diesem Fall auch die Ermittlungsarbeiten sehr spannend, sodass ich auch hier wieder durch die Seiten flog und ein kurzweiliges Lesevergnügen hatte.

Das Tathergehen fand ich interessant, einziger Kritikpunkt ist für mich, dass das Ende sehr plötzlich kommt und der Täter/sein Motiv recht blass blieb. Das Ende deutet jedoch auf einen spannenden nächsten Band hin.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Ein Anruf, der den Tod bedeutet

Death Call - Er bringt den Tod (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 8)
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Als Tanya Kaitlins Handy klingelt beginnt ihr Alptraum: Sie sieht ihre Freundin gefesselt und geknebelt und Tanya ist die Einzige, die sie retten kann. Dafür muss sie nur zwei Fragen beantworten, doch ...

Als Tanya Kaitlins Handy klingelt beginnt ihr Alptraum: Sie sieht ihre Freundin gefesselt und geknebelt und Tanya ist die Einzige, die sie retten kann. Dafür muss sie nur zwei Fragen beantworten, doch sie scheitert und ihre Freundin stirbt einen grauenvollen Tod.

Death Call – Er bringt den Tod ist der achte Teil der Robert-Hunter-Reihe. Wie seine Vorgänger ist auch dieser Teil theoretisch als Einzelband lesbar, da Carter den Background seiner Charaktere weiterhin erläutert. Empfehlen würde ich dennoch das chronologische Lesen, um die Charakterentwicklung und auch die anderen Fälle mitzuerleben.

Der Spannungsbogen in Death Call – Er bringt den Tod ist von der ersten bis zur letzten Seite auf einem hohen Niveau. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil sowohl die Tat als auch das Ende des Buches unkonventionell waren und etwas Neues für mich darstellten.

Bis zum Schluss hatte ich einen anderen als Täter im Blick und wurde dann überrascht. Auch das Tatmotiv wurde gut dargestellt, jedoch hätte ich mir an dieser Stelle noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Gerade weil Carter unheimlich gut die menschliche Psyche darstellen kann und das Tatmotiv dort immer seine Herkunft findet.

Wer Carter kennt, der weiß, dass seine Thriller nichts für Zartbesaitete sind. Dennoch sind sie eben auch sehr authentisch, möglicherweise weil Carter durch seinen beruflichen Background viel Wissen mitbringt.

Auch Death Call – Er bringt den Tod konnte mich erneut überzeugen. Chris Carters authentischer Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen, bei dem ich mir in diesem Fall an einigen Stellen zwar etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, der mich ansonsten aber sehr überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 03.07.2023

Ich bin der Tod

I Am Death. Der Totmacher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 7)
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Eine Leiche wird vor dem Flughafen in Los Angeles gefunden, in ihrem Hals befindet sich ein Zettel mit einer grauenhaften Botschaft: Ich bin der Tod.
Für Robert Hunter und Carlos Garcia geht es wieder ...

Eine Leiche wird vor dem Flughafen in Los Angeles gefunden, in ihrem Hals befindet sich ein Zettel mit einer grauenhaften Botschaft: Ich bin der Tod.
Für Robert Hunter und Carlos Garcia geht es wieder auf die Suche nach einem perfiden Mörder.

Der Schreibstil von Chris Carter ist wie immer klasse. Seine Erfahrungen als Kriminalpsychologe sorgen dafür, dass seine Thriller authentisch wirken und die kurzen Kapitel lassen einen das Buch innerhalb kürzester Zeit durchlesen.

I Am Death – Der Totmacher ist der siebte Band der Robert-Hunter-Reihe. Der Band lässt sich, wie auch jedes weitere Buch der Reihe, auch einzeln lesen, dennoch kann ich jedem nur empfehlen die Reihe chronologisch zu lesen. Einerseits um die Charakterentwicklung besser nachvollziehen zu können, aber vor allem, weil ich jedes Buch nur empfehlen kann.

Chris Carter schmückt jedes Buch damit, dass er den Background seiner Charaktere wiederholt. Wenn man die Bücher direkt hintereinander verschlingt, könnten diese Wiederholungen möglicherweise langweilen, doch so ist man trotz längerer Pausen direkt wieder im Geschehen oder kann, wie bereits erwähnt, jedes Buch auch als Einzelbuch betrachten und lesen.

Die Story war mir dieses Mal jedoch zu vorhersehbar. Neben dem Täter ansich konnte mich auch der letzte Twist nicht überraschen, was nicht weiter tragisch wäre, wenn für meinen Geschmack nicht auch die Ermittlungsarbeiten sehr zäh gewesen wären. Von Hunter und Garcia war ich da anderes gewohnt, sodass das Erkennen gewisser Indizien für mich viel zu lange gedauert hat und die Ermittlungen auch ansonsten nicht viel Abwechslungen boten.

Dennoch konnte Chris Carter mich auch in einem Aspekt begeistern und das war die Perspektive des Wurms, die sehr gut dargestellt wurde und Carters Stärke, der Beschreibung der menschlichen Psyche, erneut darlegen.

Für Zartbesaitete ist dieser Thriller gewiss nichts (, wobei ich schlechte Bewertungen aufgrund dessen in diesem Genre (!) absolut nicht nachvollziehen kann). Doch wer vor allem an der Psyche des Menschen/eines Täters interessiert ist, den kann ich Carters Werke nur empfehlen. Auch wenn der I Am Death – Der Totmacher mich nicht komplett überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 27.06.2023

Benebelte Wikinger

Wikinger im Nebel 1
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Wikinger im Nebel zeigt uns das Leben auf der See mit der Wikingerbande um ihren Boss Reidolf und das Leben der an Land zurückgebliebenen Frauen.

Der Comic stellt pro Seite meistens zwei Episoden dar, ...

Wikinger im Nebel zeigt uns das Leben auf der See mit der Wikingerbande um ihren Boss Reidolf und das Leben der an Land zurückgebliebenen Frauen.

Der Comic stellt pro Seite meistens zwei Episoden dar, die sich am Ende zu einer Geschichte zusammenfügen. Die episodische Darstellung hat mir sehr gut gefallen, jedoch fehlte mir auf den gesamten Comic bezogen die Quintessenz. Ich hatte am Ende nicht das Gefühl, dass mir eine runde Geschichte vorgelegt wurde und schon gar keine, aus der ich irgendwas mitnehmen könnte.

Phasenweise konnte mich der Comic jedoch mit seinem trockenen Humor für sich gewinnen, der mir vor allem bei den Szenen der Frauen gut gefiel. Außerdem haben mich die Zeichnungen überzeugen können, die perfekt mit dem Schreibstil des Autors harmonisieren.

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