Gleiches Universum - anderes Lesegefühl
Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von LiebeSerena Paris ist die einzige ihrer Art, ein Mensch-Werwolf-Hybrid und mit diesem Wissen möchte sie die Kluft zwischen den Menschen und den Werwölfen versiegen. Doch stattdessen wird Serena zur Zielscheibe ...
Serena Paris ist die einzige ihrer Art, ein Mensch-Werwolf-Hybrid und mit diesem Wissen möchte sie die Kluft zwischen den Menschen und den Werwölfen versiegen. Doch stattdessen wird Serena zur Zielscheibe und gerät zwischen Menschen, Wölfen und Vampiren. Jeder möchte die wertvolle Hybriden in seinen Reihen haben, weswegen Serena sich vor ihren Feinden verstecken muss.
Koen Alexander ist der Alpha des Nordrudels und als solcher möchte er Serena schützen, dafür nimmt er sie auch als Gefährtin, selbst wenn Serena keinerlei Gefühle für ihn hegt.
Mate - Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe ist der zweite Teil aus dem Vampir-Werwolf-Universum von Ali Hazelwood und hat mir ein ganz anderes Lesegefühl als Bride verpasst. Während Bride wie gewohnt humorvoll war, empfand ich Mate ungewohnt ernst und die ‚lustigen‘ Dialoge seitens Serena wirkten auf mich nicht wirklich authentisch zu ihrer Gefühlswelt. Zwar kann man Ansätze erkennen, woher der Humor kommt und dennoch hat sich das in meinem Lesegefühl eher gebissen, weswegen ich damit meine Probleme hatte.
Generell empfand ich Serena eher eine anstrengende Protagonistin, die sich ihr Leben ungewohnt schwer gemacht hat. Im Gegensatz dazu gefiel mir Koen ausgesprochen gut und auch die Erkenntnis, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Der größte Pluspunkt im Vergleich zu Bride ist das Spice-Level, bei Bride fand ich diesen fast schon unerträglich und vor allem im Bezug auf Werwölfe wirklich schrecklich, deswegen hat mir der geringe Anteil hier deutlich besser gefallen und hat die Ernsthaftigkeit der Geschichte untermauert.
Die Annäherung zwischen Serena und Koen hat mir sehr gut gefallen, auch ihre gemeinsame Geschichte war tiefgründig, wenn auch nicht sehr innovativ, aber doch toll herausgestellt. Am Ende empfand ich Mate etwas besser als Bride, auch wenn mir Misery als Protagonistin besser gefiel, doch die Geschichte und die Ernsthaftigkeit von Mate konnte mich insgesamt mehr überzeugen.