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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2023

Fulminantes Finale

Die Stimme der Lüge
1

Demon hat Ackerman in seinen Fängen und spielt mit ihm ein Spiel, das die ganze (Verbrecher-)Welt begeistern soll. Mit dabei: andere Killer und Ahnungslose, kann Ackerman das Spiel gewinnen?

Die Stimme ...

Demon hat Ackerman in seinen Fängen und spielt mit ihm ein Spiel, das die ganze (Verbrecher-)Welt begeistern soll. Mit dabei: andere Killer und Ahnungslose, kann Ackerman das Spiel gewinnen?

Die Stimme der Lüge ist der vierte Band der Ackerman-Shirazi-Reihe von Ethan Cross, welche auch unbedingt in dieser Reihenfolge gelesen werden sollte.

Der dritte Band hat mich mit Spannung auf diesen Band hinfiebern lassen und trotz aller Vorfreude/Erwartungen, konnte mich auch dieser Teil gänzlich von sich überzeugen. Zwar habe ich mir das Spiel von Demon anders vorgestellt, jedoch hatte der Aufbau für mich - der in gewissen erwähnten Aspekten nicht stark ausgeprägt ist - dennoch seinen Reiz.

Francis Ackerman Jr. kommt in diesem Teil wieder vollkommen auf seine Kosten und kommt für mich am stärksten a seine “Ich bin”-Verfassung ran.
Shirazi und Marcus spielen nur eine Nebenrolle, was ich in Anbetracht des Klappentext/dem Ende des Vorbands jedoch erwartet habe.

Mit den Unschuldigen kommen tolle Charaktere ins Spiel, von denen ich mir auch in den nächsten Bänden einiges erhoffe. Da konnte Ethan Cross interessante Figuren aus dem Hut zaubern.

Gezaubert hat er ebenso einen von der ersten Seite ab spannenden Thriller, der sich aufgrund des gewohnt flüssigen Schreibstils, der kurzen Kapitel und des ständigen Perspektivwechsels rasend schnell lesen lässt.

Und der inhaltlich auch für die Leser einiges an Rätseln zu bieten hat!

Die Stimme der Lüge konnte mich komplett überzeugen und lässt mich nun gespannt auf den nächsten Teil warten.

Eine kleine Anmerkung, weil ich sowas ärgerlich finde. Ein kleiner Standortverdreher hat sich auch eingeschlichen, was ich in dem Fall aber erstmal auf die Übersetzung (und nicht den Autor) schieben würde.

Deswegen auch nur eine Anmerkung, welche keinerlei Auswirkungen auf meine Bewertung nimmt. Dem Buch selbst kann ich nur die volle Punktzahl geben.

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Veröffentlicht am 17.02.2023

Solider Thriller

Todesrache
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Maarten S. Sneijder bekommt einen Hinweis darauf, dass seine ehemalige Kollegin Sabine Nemez noch am Leben ist. Unter Zeitdruck baut Sneijder ein neues Team zusammen, zudem auch der Leipziger Kripoermittler ...

Maarten S. Sneijder bekommt einen Hinweis darauf, dass seine ehemalige Kollegin Sabine Nemez noch am Leben ist. Unter Zeitdruck baut Sneijder ein neues Team zusammen, zudem auch der Leipziger Kripoermittler Walter Pulaski gehört. Auf der Suche nach Nemez gerät das Team in einen komplexen Fall.

Todesrache ist der siebte Teil der Todes-Reihe von Andreas Gruber. Bei diesem Teil würde ich jedem empfehlen, vorab die anderen (und in jedem Fall Todesschmerz) zu lesen. Da dieser Teil auf seinen Vorgänger aufbaut.

Dieser Teil war für mich eine Steigerung zu Todesschmerz, jedoch immer noch nicht auf dem Niveau der anderen Teile und das obwohl mit Pulaski, dem Hauptprotagonist der Rache-Reihe, einer meiner liebsten Charaktere einen Gastauftritt hatte.

Andreas Grubers Schreibstil ist weiterhin super angenehm, auch die Kapitellängen sorgen dafür, dass man gut durchs Buch kommt. Das Tempo ist perfekt, jedoch war es mir inhaltlich an einigen Stellen zu flach, dabei war vor allem der Beginn stärker. Die Auflösung eines Falls konnte mich sehr überzeugen, da es eher untypisch war und dennoch auf etwas wichtiges aufmerksam macht!

Mit Miyu hat Gruber zudem einen spannenden neuen Charakter eingeführt und ich bin gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Nach diesem Teil ist meine Vorfreude auf den neuen Pulaski jedoch erstmal größer und ich freue mich, dass dieser bereits in diesem Jahr erscheinen wird.

Alles in allem war Todesrache ein solider Thriller, der vieles aus dem Vorband auflöst und abschließt. Dennoch hoffe ich, dass der Fokus zukünftig wieder wenig das Team betrifft und mehr die einzelnen Fälle/Täter, wie es bei den Vorbänden der Fall war.

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Veröffentlicht am 09.02.2023

Der Tod kommt in der Nacht!

Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)
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Der Knochenbrecher treibt sich durch die Nacht und sorgt bei seinem Mordvorgehen für viele Fragen bei den Ermittlern Garcia und Hunter.

Ein weiterer Thriller von Carter, der mich mit der ersten Seite ...

Der Knochenbrecher treibt sich durch die Nacht und sorgt bei seinem Mordvorgehen für viele Fragen bei den Ermittlern Garcia und Hunter.

Ein weiterer Thriller von Carter, der mich mit der ersten Seite mitreißen konnte. Eine Reihe, die ich bereits mit Abschluss des dritten Bands zu meinen liebsten Thrillerreihen zählen möchte. Auch Der Knochenbrecher lässt sich unabhängig von den beiden vorherigen Büchern lesen, dennoch würde ich jedem empfehlen, mit Band 1 anzufangen. Warum? Weil auch die beiden Vorgänger geniale Werke aus Carters Feder sind.

Robert Hunter und Carlos Garcia sind ein Ermittlerduo, das wunderbar miteinander harmoniert. Die beiden sind komplett unterschiedliche Charaktere und doch konnte ich sie als Leser beide ins Herz schließen.

Wie bereits mehrfach angemerkt, finde auch ich den deutschen Titel unpassend. Dieser Punkt fällt für mich jedoch nicht unter die Wertung, da ich dem Autor hier keinen Einfluss zusprechen würde. Inhaltlich konnte Carter mich wieder komplett überzeugen und spannende Stunden bereiten.

Der Schreibstil lässt sich flüssig und schnell lesen, was die unterschiedlichen Perspektiven unterstützt, weswegen ich nur so durch Carters Thriller fliege!

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Veröffentlicht am 09.02.2023

Was ist deine größte Angst?

Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)
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Hunter und Garcia sind auf der Suche nach einem skrupellosen Mörder, denn dieser kennt die schlimmsten Ängste seiner Opfer und nutzt diese für seine Morde aus.

Der Vollstrecker ist der zweite Teil von ...

Hunter und Garcia sind auf der Suche nach einem skrupellosen Mörder, denn dieser kennt die schlimmsten Ängste seiner Opfer und nutzt diese für seine Morde aus.

Der Vollstrecker ist der zweite Teil von Chris Carters Reihe um das Ermittlerteam Hunter und Garcia. Die Reihe lässt sich problemlos unabhängig voneinander lesen.

Robert Hunter und Carlos Garcia sind auf der Suche nach einem brutalen Mörder, der seine Opfer auf die für sie schlimmste Art und Weise tötet. Auch der zweite Teil der Hunter-Garcia-Reihe ist ein absoluter Page-Turner und konnte mich mit der ersten Seite in den Bann ziehen.

Auch wenn ich den Täter für einen kurzen Augenblick unter Verdacht hatte, konnte mich Carter am Ende mit eben diesem überraschen. Carters Schreibstil ist wieder einmal super und ich flog nur so durch die Seiten. Ein Thriller den ich von der ersten bis zur letzten Seite gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 07.02.2023

Innovative Grundidee mit Schwächen

Leichenblume
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Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen mysteriösen Brief von einer gesuchten Mörderin. Wie es sich für eine Journalistin gehört, beginnt Kaldan zu recherchieren und kommt selbst ins Fadenkreuz.

Leichenblume ...

Die Journalistin Heloise Kaldan erhält einen mysteriösen Brief von einer gesuchten Mörderin. Wie es sich für eine Journalistin gehört, beginnt Kaldan zu recherchieren und kommt selbst ins Fadenkreuz.

Leichenblume ist der erste Teil um den Ermittler Erik Schäfer und die Journalisten Heloise Kaldan.

Einen Krimi aus der Perspektive einer Journalistin zu schreiben, klang für mich innovativ und interessant, sodass ich mir unbedingt das Buch zulegen musste. Heloise Kaldan ist eine taffe Frau, was als Journalistin einer großen Zeitung wohl auch notwendig ist. Ich konnte mich gut in sie hereinfühlen, auch wenn ich ihre Handlungen manchmal nicht vollends nachvollziehen konnte. Schäfer wusste auch zu gefallen, vor allem in der Kombination mit seiner Frau bildet das Ganze eine erfrischende Abwechslung.

Die Handlung war für mich leider nur mäßig spannend. Da ein solches Thema schon des Öfteren auf ähnliche Weise eingebaut wurde und nur wenig für mich neu/anders erschien. Lediglich das Ende gehört dazu und hat mir extrem gut gefallen, ebenso Kaldans Vater, der unter all diesen Tätern auch die andere Seite verdeutlicht. Denn die wenigsten mit diesen Neigungen haben sich diese ausgesucht, auch sie leiden darunter. Solange sie nicht zum Täter werden, sollte die Gesellschaft ihnen helfen!

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