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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2022

Der bisher beste Band!

Die Totentänzerin
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Ein Paar wird tot aufgefunden, dabei wurden ihre Leichen auf abscheuliche Weise in Szene gesetzt. Doch damit nicht genug für Nils Trojan, die Frau seines Chefs gerät in den Kreis der Verdächtigen und Trojan ...

Ein Paar wird tot aufgefunden, dabei wurden ihre Leichen auf abscheuliche Weise in Szene gesetzt. Doch damit nicht genug für Nils Trojan, die Frau seines Chefs gerät in den Kreis der Verdächtigen und Trojan muss in alle Richtungen ermitteln.

Die Totentänzerin ist der dritte Teil einer Reihe um den Berliner Kommissar Nils Trojan. Ich würde jedem empfehlen, die Reihe chronologisch zu lesen, da die Beziehungen der Charaktere eine besondere Rolle in den einzelnen Büchern einnehmen und aufeinander aufbauen.

Max Bentow wirft einen wie immer mit der ersten Seite direkt ins Geschehen. Sein Schreibstil ist einfach, weist jedoch ein enormes Tempo auf und wird durch die kurzen Kapitel, sowie den ständigen Perspektivwechsel darin unterstützt.

Nils Trojan ist ein Kommissar, der vollkommen nahbar wirkt. Sein Erscheinungsbild, seine Probleme, seine Wünsche – all das könnte auch auf den Mann von nebenan zutreffen. Nils Trojan würde nicht – wie viele andere Kommissare aus Büchern – aus der Masse herausstechen, sondern in und mir ihr untergehen. Dieser Aspekt macht Trojan auf seine Weise zu einem Charakter mit dem man mitleiden kann.

Die Totentänzerin ist mein bisheriger Favorit dieser Reihe. Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch, die Taten ungewöhnlich und die möglichen Täter lassen einen bis zuletzt nicht zur Ruhe kommen.

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Veröffentlicht am 04.04.2022

Anders als erwartet

Die Karte
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Die Karte ist der vierte Teil der Reihe um das Ermittlerteam Jens Kerner und Rebecca Oswald. Für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe, was mich jedoch an keiner Stelle gestört hat, weswegen ich ...

Die Karte ist der vierte Teil der Reihe um das Ermittlerteam Jens Kerner und Rebecca Oswald. Für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe, was mich jedoch an keiner Stelle gestört hat, weswegen ich behaupten würde, dass es ebenso als Einzelwerk gelesen werden kann.

Der Klappentext hat mich sofort für sich gewonnen, vielleicht ist das auch der Grund, weswegen mich das Buch inhaltlich eher enttäuscht hat. Die Gefahr von Apps wird im Klappentext, und auch in der generellen Werbung um dieses Buch, extrem hervorgestellt und hätte dahingehend auch ein richtiges Highlight werden können. Die Umsetzung war dann einfach enttäuschend.

Der Aufbau, Schreibstil und das Ermittlerteam haben das Lesen dennoch zu einem kurzweiligen gemacht. Inhaltlich blieb für mich leider dennoch sehr viel Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 03.04.2022

Ein Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!

Erbarmen
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Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf einer Fähre. Jahre später wird dieser Fall wieder aufgerollt und der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Kann Mørck den Fall ...

Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf einer Fähre. Jahre später wird dieser Fall wieder aufgerollt und der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Kann Mørck den Fall nach Jahren lösen und besteht vielleicht noch eine Chance, für die im Betongefängnis lebende Frau?

Erbarmen ist der erste Teil der Reihe um Carl Mørck, aus dem Sonderdezernat Q. Mir gefällt die Idee des Sonderdezernats ausgesprochen gut. Ungelöste Fälle als Hauptthema sind mir in Büchern bisher nicht oft untergekommen, weswegen ich mich auch schon auf die weiteren Fälle freue.

Der Schreibstil von Jussi Adler Olsen sorgt für ein schnelles Ankommen im Geschehen. Sein Protagonist Carl Mørck ist kein großer Sympathieträger, seine Vergangenheit beschäftigt und beeinflusst ihn stark, seine Arbeitslust ist gering und so dümpelt er mit relativ schlechter Laune durch die Gegend. Doch durch die Kombination mit seinem „Mädchen für alles“ Assad wächst auch Mørck immer mehr ans Herz.

Die Tätermotive für den ersten Fall von Carl Mørck waren für mich sehr schnell deutlich, das hat dem Spannungsbogen jedoch keinen Abbruch getan und auch das Ende konnte mich überzeugen. Lediglich der Einstieg war für mich etwas langatmig, dennoch war das für einen Reihenauftakt ein sehr guter Start!

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Veröffentlicht am 02.04.2022

Ein gelungenes Finale

Mind Control
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Brady Hartsfield ist zurück. Nach fünf Jahren im Wachkoma, besitzt Brady Kräfte, die sein Böses weiter in die Welt tragen.

Mind Control ist der dritte und letzte Teil der Bill-Hodges-Reihe.

Der pensionierte ...

Brady Hartsfield ist zurück. Nach fünf Jahren im Wachkoma, besitzt Brady Kräfte, die sein Böses weiter in die Welt tragen.

Mind Control ist der dritte und letzte Teil der Bill-Hodges-Reihe.

Der pensionierte Kommissar Kermit William „Bill“ Hodges steht mittlerweile wieder mitten im Leben und hat mit der Firma „Finders Keepers“ seine neue Lebensaufgabe auf die Beine gestellt.
Mit ihm leitet Holly Gibney, die unter zwanghaften Störungen leidet, das Unternehmen.

Mit Bill Hodges und Holly Gibney hat Stephen King für mich zwei wahre Sympathieträger erschaffen. Bill Hodges, der kein Blatt vor den Mund nimmt und dessen Leben es ist, sich in den Dienst der Wahrheitsfindung zu stellen und Holly Gibney, die sich trotz ihrer offensichtlichen Schwächen etwas aufbaut und einen Weg findet, sich in die Gesellschaft einzubringen oder zumindest nicht von dieser unterdrückt zu werden.

Brady Hartsfield ist zurück und damit auch Bill Hodes Drang ihn endgültig dran zu kriegen. Für mich war es ein packendes Finale, das mir jedoch zu übernatürlich gestaltet wurde. Durch Stephen Kings Schreibstil behalte es ich es dennoch als einen gelungenen Abschluss in Erinnerung, der mich auch emotional abholen konnte.

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Veröffentlicht am 01.04.2022

Passender Abschluss der Trilogie

VANITAS - Rot wie Feuer
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Ihre Verfolger haben Carolin in Wien aufgespürt, die österreichische Polizei sucht sie ebenfalls. Diese Voraussetzung treiben Carolin in die Hochburg ihrer Feinde nach Frankfurt, wo sie versucht ihrem ...

Ihre Verfolger haben Carolin in Wien aufgespürt, die österreichische Polizei sucht sie ebenfalls. Diese Voraussetzung treiben Carolin in die Hochburg ihrer Feinde nach Frankfurt, wo sie versucht ihrem Albtraum ein Ende zu setzen.

Vanitas – Rot wie Feuer ist der letzte Teil der Trilogie von Ursula Poznanski. Die Blumenhändlerin Carolin wird im dritten Band von der Gejagten zur Jägerin, doch eins bleibt dabei beständig: ihr Verhalten. Das ist weiterhin nicht immer nachvollziehbar und entspricht nicht dem, was sie denkt. Dennoch war es für mich ein spannender Abschluss, der nochmal mehr über Caros Vergangenheit zu Tage fördert.

Die Story selbst war spannend, konnte mich jedoch nicht vollends überzeugen, da hier ständig Glück und Zufall im Spiel waren und dies irgendwann zu viel wurde.

Dennoch war es ein passendes Ende einer Reihe mit Höhen und Tiefen.

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