Auf der Suche nach der Wahrheit
Das Versprechen von CornwallEine Geschichte in zwei Zeitsprüngen. Es beginnt mit Cornwall heute. Detective Samantha Fisher wird vom Dienst suspendiert. Es geht um Manipulation von Beweismitteln,sie ist unschuldig, aber man glaubt ...
Eine Geschichte in zwei Zeitsprüngen. Es beginnt mit Cornwall heute. Detective Samantha Fisher wird vom Dienst suspendiert. Es geht um Manipulation von Beweismitteln,sie ist unschuldig, aber man glaubt ihr nicht. Sie flieht zu ihrer Tante nach Cornwall. Kollegin Priya hält weiter zu ihr und will den echten Täter ausfindig machen. Auf dem Speicher im Haus ihrer Tante findet Sam ein altes, kaum lesbares verwässertes Notizbuch und einen Verlobungsring, der sie zu einem Rätsel vergangener Zeiten führt. Ausgerechnet Maxwell Trevenian der ihr zuvor sehr sympathisch war versucht mit aller Gewalt Samanthas Ermittlungen zu verhindern. Fischer Lowen steht ihr zur Seite und Sam lernt Cornwall von einer anderen Seite kennen. Das Geheimnis, das aufgedeckt wird, ist brisanter denn je.
England 1937: Elsie Hatchett arbeitet als Sekretärin bei der Times. Als sie dort den charismatischen Lord Hugo kennenlernt, geht ein großer Traum von ihr in Erfüllung. Der aber geriet im Zweiten Weltkrieg in politische Intrigen. Ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, gerät sie doch selbst ins Zentrum einer Verschwörung. Der Tag der Hochzeit naht, auch wenn die Mutter des Bräutigams integriert ist, eine Waise ohne Familienstamm gehört nicht in den Trevenian Adel. Welche spannende Entscheidung Elsie trifft, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.
Geschichten, die auf zwei Zeitebenen geschrieben sind, erwecken immer mein Interesse. Was Elsie alles erleiden musste und welchen Weg der Entscheidung sie am Ende gegangen war, fand ich sehr mutig, besonders für die damalige Zeit. Eine starke Frau, die in meinen Augen den richtigen Weg ging. Ich fand Hugos Mutter sehr intrigant, in Adelskreisen scheint das nicht unüblich zu sein.
Samantha, die sich in Lowen verliebt und dann doch den adligen Maxwell in seinem teuren Auto auch sehr mag. Lowen wendet sich ab, das kann ich gut verstehen, was ist ein einfacher Fischer schon wert gegen einen Adligen der höheren Kreise. Hat Maxwell etwas mit dem Notizbuch und dem Ring zu tun? Schon wieder wird er intrigiert, aber was da am Ende entdeckt wurde, hat mich zu Tränen gerührt. Drift mochte ich sehr, mit dem wäre ich gerne am Strand entlanglaufen.
Ich hatte wunderbare Lesestunden, es war spannend bis zum Ende, der Schreibstil von Karin Lindberg ist fließend leicht lesbar. Den flüssigen Text konnte ich mühelos konsumieren.
Ich vergebe eine Leseempfehlung mit ***** Sternen