Royal Heist – hat mich komplett abgeholt
Ich hatte ehrlich gesagt schon hohe Erwartungen an Royal Heist, weil ich die Bücher von Lena Kiefer bisher immer richtig gern gelesen habe und trotzdem hat mich das Buch nochmal überrascht.
Darcy und ...
Ich hatte ehrlich gesagt schon hohe Erwartungen an Royal Heist, weil ich die Bücher von Lena Kiefer bisher immer richtig gern gelesen habe und trotzdem hat mich das Buch nochmal überrascht.
Darcy und Linus haben keine leichte Vergangenheit und genau das merkt man auch. Der Verlust ihrer Eltern und die Wut auf das Königshaus ziehen sich durch die ganze Geschichte. Das fühlt sich nicht künstlich dramatisch an, sondern einfach nachvollziehbar. Man versteht ziemlich schnell, warum sie so handeln, wie sie handeln. Heute sind sie Teil der Trickbetrüger-Crew „The Robbin’ Hood“, die ganz im Sinne ihres Namens von den Reichen nimmt. Aber diesmal geht’s eben nicht nur darum, sondern um etwas viel Persönlicheres nämlich Rache. Und ab da nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf.
Ich war super schnell drin. Der Schreibstil liest sich total flüssig und man rutscht einfach so in die Story rein. Es passiert ständig etwas, ohne dass es übertrieben wirkt – ich hatte nie das Gefühl, dass es sich zieht oder künstlich aufgebauscht ist.
Was mir richtig gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Darcy und Linus. Die beiden fühlen sich wie echte Geschwister an, mit allem, was dazugehört. Man merkt einfach, dass sie füreinander da sind, egal was kommt. Auch die Crew insgesamt hat mir richtig gut gefallen, weil sich das alles wie ein echtes Team angefühlt hat.
Und dann ist da noch Tristan, er ist schwierig, provozierend und man weiß nie so ganz, woran man bei ihm ist, aber genau das macht ihn so spannend. Die Szenen zwischen ihm und Darcy haben für mich das Buch echt nochmal auf ein anderes Level gehoben. Dieses ständige Hin und Her, die Wortgefechte, dieses unausgesprochene Knistern. Genau das hat die Geschichte ausgemacht. Es entwickelt sich alles ganz langsam. Nicht plötzlich, nicht überstürzt, sondern so, dass man es wirklich mitfühlt.
Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach nur „da“, sondern bringen alle ihre eigene Dynamik mit rein. Das macht die Geschichte insgesamt viel lebendiger.
Das Cover ist eher schlicht, aber irgendwie hat genau das mich angesprochen. Es passt einfach zur Stimmung – nicht zu viel, aber genau richtig.
Fazit:
Für mich war Royal Heist ein richtig starker Auftakt. Spannend, emotional und mit Figuren, die sich echt anfühlen. Vor allem die Dynamik zwischen Darcy und Tristan und der ganze Heist-Aspekt haben mich komplett abgeholt. Und ich freu mich schon auf den zweiten Teil.