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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2026

Ein atmosphärischer Einblick in das Leben von Ransom

Ransom Canyon
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Ich bin über die Netflix-Serie auf die Geschichte aufmerksam geworden und wollte danach unbedingt auch das Buch lesen, um tiefer in die Welt einzutauchen. Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass sich Buch ...

Ich bin über die Netflix-Serie auf die Geschichte aufmerksam geworden und wollte danach unbedingt auch das Buch lesen, um tiefer in die Welt einzutauchen. Dabei ist mir schnell aufgefallen, dass sich Buch und Serie in einigen Punkten deutlich unterscheiden – vor allem, was einzelne Handlungsverläufe und auch das Ende betrifft. Manche Figuren sind zwar ähnlich angelegt, entwickeln sich aber unterschiedlich oder haben andere Hintergründe. Trotzdem mochte ich beide Versionen auf ihre eigene Art sehr gern.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird – unter anderem von Quinn, Staten, Yancy, Lucas und Lauren. Dadurch bekommt man einen viel umfassenderen Einblick in das Geschehen rund um Ransom und versteht die verschiedenen Charaktere und ihre Entscheidungen deutlich besser.
Der Schreibstil ist sehr detailreich und schafft eine dichte Atmosphäre. Vor allem das Leben auf der Ranch und die besondere Stimmung innerhalb der kleinen Gemeinschaft werden lebendig und greifbar beschrieben. Das Erzähltempo ist eher ruhig, was aber gut zur Geschichte passt und ihr eine gewisse Tiefe verleiht.
Ich habe es nicht bereut beide Varianten kennengelernt zu haben und ich denke, ich werde die Reihe weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Royal Heist – hat mich komplett abgeholt

Royal Heist
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Ich hatte ehrlich gesagt schon hohe Erwartungen an Royal Heist, weil ich die Bücher von Lena Kiefer bisher immer richtig gern gelesen habe und trotzdem hat mich das Buch nochmal überrascht.

Darcy und ...

Ich hatte ehrlich gesagt schon hohe Erwartungen an Royal Heist, weil ich die Bücher von Lena Kiefer bisher immer richtig gern gelesen habe und trotzdem hat mich das Buch nochmal überrascht.

Darcy und Linus haben keine leichte Vergangenheit und genau das merkt man auch. Der Verlust ihrer Eltern und die Wut auf das Königshaus ziehen sich durch die ganze Geschichte. Das fühlt sich nicht künstlich dramatisch an, sondern einfach nachvollziehbar. Man versteht ziemlich schnell, warum sie so handeln, wie sie handeln. Heute sind sie Teil der Trickbetrüger-Crew „The Robbin’ Hood“, die ganz im Sinne ihres Namens von den Reichen nimmt. Aber diesmal geht’s eben nicht nur darum, sondern um etwas viel Persönlicheres nämlich Rache. Und ab da nimmt die Geschichte nochmal richtig Fahrt auf.

Ich war super schnell drin. Der Schreibstil liest sich total flüssig und man rutscht einfach so in die Story rein. Es passiert ständig etwas, ohne dass es übertrieben wirkt – ich hatte nie das Gefühl, dass es sich zieht oder künstlich aufgebauscht ist.

Was mir richtig gut gefallen hat, war die Beziehung zwischen Darcy und Linus. Die beiden fühlen sich wie echte Geschwister an, mit allem, was dazugehört. Man merkt einfach, dass sie füreinander da sind, egal was kommt. Auch die Crew insgesamt hat mir richtig gut gefallen, weil sich das alles wie ein echtes Team angefühlt hat.

Und dann ist da noch Tristan, er ist schwierig, provozierend und man weiß nie so ganz, woran man bei ihm ist, aber genau das macht ihn so spannend. Die Szenen zwischen ihm und Darcy haben für mich das Buch echt nochmal auf ein anderes Level gehoben. Dieses ständige Hin und Her, die Wortgefechte, dieses unausgesprochene Knistern. Genau das hat die Geschichte ausgemacht. Es entwickelt sich alles ganz langsam. Nicht plötzlich, nicht überstürzt, sondern so, dass man es wirklich mitfühlt.

Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach nur „da“, sondern bringen alle ihre eigene Dynamik mit rein. Das macht die Geschichte insgesamt viel lebendiger.

Das Cover ist eher schlicht, aber irgendwie hat genau das mich angesprochen. Es passt einfach zur Stimmung – nicht zu viel, aber genau richtig.

Fazit:
Für mich war Royal Heist ein richtig starker Auftakt. Spannend, emotional und mit Figuren, die sich echt anfühlen. Vor allem die Dynamik zwischen Darcy und Tristan und der ganze Heist-Aspekt haben mich komplett abgeholt. Und ich freu mich schon auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Tale of Sun and Night 1 – Ein Auftakt, der mich wirklich überrascht hat

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Tale of Sun and Night 1 ist ein fesselnder Auftakt mit viel Potenzial von der Autorin Magdalena Gammel. Erschienen im Verlag Loomlight (Thienemann-Esslinger Verlag).

Seit fünf Jahren lebt Lio als Sklavin. ...

Tale of Sun and Night 1 ist ein fesselnder Auftakt mit viel Potenzial von der Autorin Magdalena Gammel. Erschienen im Verlag Loomlight (Thienemann-Esslinger Verlag).

Seit fünf Jahren lebt Lio als Sklavin. Sie erinnert sich nicht an ihr früheres Leben und wird ständig von Albträumen heimgesucht, die ihr eher neue Fragen in den Kopf setzen, als irgendwas zu erklären. Sie hat gelernt, ihre Käufer umzubringen, um an deren Sachen zu kommen, und jetzt soll sie es wieder tun und sich noch mal beweisen. Doch als ein Auftrag schiefgeht und man sie an den geheimnisvollen Izan verrkauft, steht ihr Leben plötzlich komplett Kopf und läuft in eine Richtung, mit der sie nie gerechnet hätte. Auf einmal gerät Lio mitten in die Fronten eines uralten Streits zwischen Traumwebern und Sandmännern. Wesen, die mit Traumstaub Magie wirken können. Während sie versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist, wird sie zusammen mit Izan von gefährlichen Gegnern gejagt. Doch wer ist Izan wirklich? Und welche Rolle spielt Lio in diesem Machtgefüge?

Die Geschichte hat mich gleich am Anfang positiv überrascht. Schon die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht, und ich bin dank des angenehmen, flüssigen Schreibstils ganz leicht reingekommen. Die Geschichte zieht an und macht echt neugierig darauf, was als Nächstes passiert. Am besten hat mir die Protagonistin Lio gefallen. Sie ist mutig, stark und lässt sich von ihrer schwierigen Situation nicht unterkriegen. Sie macht weiter und gibt nicht auf. Ihre Vorsicht anderen gegenüber ist total verständlich, und genau das macht ihr Verhalten, auch Izan gegenüber, so glaubwürdig und echt. Es war total spannend, zusammen mit ihr Stück für Stück mehr über ihre Fähigkeiten und ihre Vergangenheit rauszufinden. Ihre Entwicklung bis hierher ist richtig gut gelungen, und man hat echt Lust, zu sehen, wie es bei Ihnen weitergeht.

Auch das ganze Drumherum mit Traumwebern, Sandmännern und der Magie vom Traumstaub ist richtig spannend aufgebaut und hat auf jeden Fall noch einiges in der Hinterhand für die nächsten Bände. Ein echtes Plus ist auch das Cover. Die Farben sind richtig gut abgestimmt und springen einem sofort ins Auge. Das sieht nicht nur klasse aus, sondern passt auch total zur Stimmung der Geschichte.

Fazit: Tale of Sun and Night ist ein gelungener Auftakt: Die Grundidee macht direkt neugierig, die Protagonistin wirkt stark und greifbar, und die Welt dahinter ist wirklich faszinierend. Die Mischung aus Magie, Geheimnissen und der langsam aufgebauten Spannung macht einfach Lust auf die Fortsetzung. Ich bin super gespannt, mehr über Lio, Izan und ihre Geschichte zu erfahren.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Smaragdgrün - Ein gelungenes Finale

Smaragdgrün
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Mit Smaragdgrün liefert Kerstin Gier ein mitreißendes, emotionales und stimmiges Finale der Edelstein-Trilogie. Die Geschichte setzt direkt nach dem Ende von Saphirblau ein und zieht einen sofort wieder ...

Mit Smaragdgrün liefert Kerstin Gier ein mitreißendes, emotionales und stimmiges Finale der Edelstein-Trilogie. Die Geschichte setzt direkt nach dem Ende von Saphirblau ein und zieht einen sofort wieder in die Welt der Zeitreisen hinein. Trotz Liebeskummer lässt sich Gwendolyn nicht entmutigen und geht den Geheimnissen rund um die Loge, den Grafen und die Zeitreisen weiter entschlossen auf den Grund – auch wenn das bedeutet, erneut eng mit Gideon zusammenarbeiten zu müssen.

Gwendolyn zeigt im letzten Band eine starke Entwicklung. Sie ist mutig, loyal und kämpft entschlossen für ihre Liebsten. Auch wenn sie manchmal stur wirkt, macht sie genau das authentisch und nahbar. Gideon gewinnt im Verlauf der Geschichte deutlich an Tiefe, und die Dynamik zwischen den beiden ist emotional und mitreißend.

Die Nebenfiguren bereichern die Handlung erneut, allen voran Xemerius, dessen bissiger Humor selbst ernste Szenen auflockert. Auch Lucy und Paul erhalten mehr Raum und eröffnen spannende neue Perspektiven.

Kerstin Giers Schreibstil ist wie gewohnt locker, humorvoll und flüssig, im letzten Band jedoch spürbar reifer und ernster. Es werden Themen wie Tod, Krankheit und vor allem Unsterblichkeit behandelt. Besonders die Frage, welchen Preis ewiges Leben fordert, wird nachdenklich behandelt. Gleichzeitig gelingt es der Autorin der Geschichte ein starkes, emotionales Fundament zu geben.

Als Hörbuch ist Smaragdgrün ein echtes Highlight. Carolin Sophie Göbel überzeugt erneut als Sprecherin, und mit Dagmar Bittner wird das Sprecherteam gelungen ergänzt. Die überarbeitete Fassung mit neuem Epilog gefällt mir insgesamt sehr gut – auch wenn dieser zunächst ungewohnt ist, liefert er spannende Zusatzinformationen und rundet die Geschichte schön ab.

Fazit: Smaragdgrün ist ein würdiger Abschluss einer großartigen Trilogie. Die Mischung aus Romantik, Humor, Spannung und tiefgründigen Themen ist hervorragend gelungen. Für mich ist dieses Finale rundum stimmig, berührend und unvergesslich. Eine klare Lese- und Hörempfehlung – für alle, die die Reihe bereits lieben, und für alle, die sie unbedingt kennenlernen sollten!

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