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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2025

originelle Idee, aber leider etwas schwache Umsetzung

Soulmates and Other Ways to Die
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"Soulmates and other ways to die" von Melissa Welliver besticht durch eine sehr originelle Idee, in der jedem Menschen durch einen Gencode ein Seelenverwandter bestimmt ist. Leider hat diese Sache einen ...

"Soulmates and other ways to die" von Melissa Welliver besticht durch eine sehr originelle Idee, in der jedem Menschen durch einen Gencode ein Seelenverwandter bestimmt ist. Leider hat diese Sache einen Haken, denn stirbt dein Seelenverwandter, stirbst auch du.
Die Protagonistin Zoe ist von dieser Seelenverwandtschaft nicht so begeistert, denn sie ist ein großer Kontrollfreak und versucht allen Gefahren möglichst aus dem Weg zu gehen. Das ausgerechnet Milo ihr Seelenpartner ist, gefällt ihr gar nicht, denn er ist der Inbegriff von Abenteuerlust und Spontanität. Für beide ist klar, dass sie unbedingt einen Weg finden müssen, um ihre Seelenverwandtschaft aufzuheben.

Mich hat das Buch sofort angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut. Im Großen und Ganzen hat es mir auch gut gefallen. Leider gibt es für mich auch ein paar Kritikpunkte.
Der Schreibstil der Autorin war wie für ein Jugendbuch zu erwarten sehr angenehm und leicht zu lesen. Man kam schnell in das Buch rein.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Zoe und von Milo erzählt. Leider glichen sich die beiden Ansichten sehr, sodass es mir manchmal schwer fiel, sie auseinander zu halten und ich zurück blättern musste, um nochmal nachzulesen, welche Figur gerade dran war.

Wobei wir auch schon bei meinem nächsten Kritikpunkt wären und zwar fehlte es mir sehr an Tiefgang, zu einem bei den Figuren, die für mich recht oberflächlich blieben. Dann in der Handlung an sich und auch bei der Beziehung zwischen Zoe und Milo fehlte es mir sehr an Emotionen und Tiefgang. Auch das Trope Enemies-to-Lovers wurde für meinen Geschmack eher weniger bedient, was ich wirklich schade finde, da ich diesen Trope sehr mag und ich mir hier einfach mehr gwünscht hätte.

Die Handlung wird schnell voran getrieben und ist gerade zum Schluss sehr actionreich. Allerdings verlaufen viele Situationen in denen die Figuren geraten doch sehr glatt und vorhersehbar. Auch für ein Jugendbuch darf es schon etwas komplexer sein.

Für mich bot dieses Buch zwar ein gutes Lesevergnügen und man kann es mal gelesen haben. Ein großes Highlight war es aber nicht und es kann auch eher nicht mit anderen Jugendbüchern mithalten.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

emotional aufwühlend

Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104
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Lange hat mich kein Buch mehr so berührt und mitgenommen, wie "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" von Susanne Abel.

Ich habe bereits die anderen beiden Bücher von ihr gelesen und war deshalb ...

Lange hat mich kein Buch mehr so berührt und mitgenommen, wie "Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104" von Susanne Abel.

Ich habe bereits die anderen beiden Bücher von ihr gelesen und war deshalb schon etwas darauf gefasst, dass dieses Buch einen emotional sehr treffen würde. Aber ich habe nicht geahnt wie sehr. Das Buch zu lesen schmerzt, da man so sehr mit den Figuren mitleidet. Beide Protagonisten erfahren in ihrer Kindheit und Jugend schreckliches. Manche Szenen in diesem Buch waren nur schwer zu ertragen.

Die Autorin schreibt sehr lebenig. Die Figuren erwachen zum Leben und man hat das Gefühl, man würde sie kennen. Besonders Hardy ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe sehr mit ihm und seinem Schicksal mitgelitten.

Susanne Abel beschreibt sehr eindrucksvoll, die Situation und die Zustände in den Kinderheimen in der Nachkriegszeit. Die Kinder mussten sehr viele unerträgliche Dinge aushalten. Für mich ist dies ein sehr wichtiges Buch, da es Aufmerksamkeit auf ein, meiner Meinung nach, wenig präsentes Thema der Nachkriegszeit richtet. Dieses Buch tut weh beim Lesen, ich habe lange nicht mehr so viel geweint.

Auch jetzt noch, über eine Woche später, nachdem ich das Buch beendet habe, ist es sehr klar in meinen Gedanken und hallt noch immer in mir nach. Ich kann das Gelesene nicht vergessen und das Schicksal der Kinder geht mir immer noch sehr nahe.

Ein sehr, sehr gelungenes Buch mit einer unglaublich wichtigen Thematik.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Für mich leider vorhersehbar

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ...

"Academy of Lies" von Nina Scheweling fing für mich recht spannend und mitreißend an. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und so gelang mir der Einstieg in dieses Buch recht gut.
Leider muss ich sagen, dass ich mit der Protagonistin nicht sehr warm geworden bin. Ich kann Quinns abweisende Art auf einer Seite sehr verstehen, da es für sie und für andere ein Schutzmechanismus ist. Leider machte mir diese kühle Art es auch sehr schwer sie wirklich sympathisch zu finden. Auch fiel es mir schwer einige ihrer Entscheidungen nachzuvollziehen.
Die Nebencharaktere blieben für mich mit Ausnahme von Mira recht blass zurück, nachdem jetzt etwas Zeit vergangen ist, in der ich das Buch beendet habe, muss ich sagen, dass ich diese kaum noch in Erinnerung habe.
Obwohl das Buch am Anfang noch recht vielversprechend war, so zog es sich für mich dann doch sehr in die Länge. Obwohl ich hier ein Buch mit Nervenkitzel erwartet habe, so war ich doch recht schnell enttäuscht, als es sich eher wie ein Jugendbuch las, welches keine besonderen Plottwists bot. Für mich kamen diese wenig überraschend und waren an manchen Stellen auch schon sehr vorhersehbar.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und es gibt auch einige Stellen, die mir gut gefallen haben. Doch leider konnte mich das Buch nicht gänzlich von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Großartiges Buch

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Ich hatte eine kleine Leseflaute, doch dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es folgten lange Leseabende, die mich viel Schlaf gekostet haben, die sich aber definitiv gelohnt ...

Ich hatte eine kleine Leseflaute, doch dieses Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Es folgten lange Leseabende, die mich viel Schlaf gekostet haben, die sich aber definitiv gelohnt haben.

Das Worldbuilding war klasse gemacht und für mich gut verständlich. Bei Fantasy-Büchern habe ich am Anfang immer ein bisschen das Problem ins Buch zu finden, aber hier war das nicht der Fall.

Die Charaktere sind alle sehr prägnant und lassen sich gut unterscheiden. Moon ist eine toller Protagonistin, die mutig und aufopferungsvoll ist. Sie beschützt ihre Geschwister und würde alles für sie tun.
Die Engel sind bis jetzt noch sehr geheimnisvoll und undurchschaubar. Auch ihre Absichten allen voran die von Luzifer, sind noch sehr rätselhaft.

Das Buch ist spannend, mitreißend, traurig und romantisch. Es ist eine perfekte Mischung und hat mich unglaublich fasziniert.
Man merkt dem Buch aber an, dass es der Anfang einer Trilogie ist, da zum Ende des ersten Buches noch viele Fragen offen sind, was aber nicht negativ ist.

Am Ende gab es noch einen Plotttwist, den ich leider schon befürchtet hatte und der sich auch bewahrheitet hat und der mich sehr mit Moon hat mitfühlen lassen. Ich bin gespannt, wie das in den nächsten Teilen aufgegriffen wird und ob wir da noch eine Überraschung erleben.

Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, den zweiten Teil endlich in den Händen zu halten. Ich möchte unbedingt weiterlesen und kann dieses Buch für Fans von Engelgeschichten nur wärmsten empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Sport-Romance, die ihren Namen verdient hat

Downhill Dreams
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Ich liebe Sport-Romance, doch leider werde ich oftmals enttäuscht, wenn der Sport nur Nebensache ist und im Buch eigentlich nicht vorkommt. Das ist bei Downhill Dreams von Nadine Schojer definitiv nicht ...

Ich liebe Sport-Romance, doch leider werde ich oftmals enttäuscht, wenn der Sport nur Nebensache ist und im Buch eigentlich nicht vorkommt. Das ist bei Downhill Dreams von Nadine Schojer definitiv nicht der Fall. Dieses Buch verdient es wirklich als Sport-Romance bezeichnet zu werden, denn Moutainbiking ist im gesamten Buch präsent, sei es durch Rennen, Training oder einem detailierten "Beratungsgespräch". Sowas macht für mich auch eine Sports-Romance aus. Für mich perfekt umgesetzt. Es war auch mein erstes Buch zu diesem Thema und auch als Einsteiger konnte man hier sehr gut folgen. Die Autorin hat die Thematik sehr gut und verständlich beschrieben.

Mit den beiden Hauptcharakteren wurde ich schnell warm und ich mochte besonders Josies taffe Art und das sie sich nicht von Levis Erfolg und Ruhm einschüchtern lässt.
Ich mochte auch die Chemie zwischen den beiden, auch wenn die körperliche Anziehung hier sehr im Vordergrund stand. Etwas was ich sehr schade fand, denn so konnte ich die tiefen Gefühle der beiden nicht richtig nachvollziehen.
Das ist auch mein größter Kritikpunkt, denn mir wurden die beiden Charaktere vom jeweils anderen viel zu oft als heiß oder anziehend beschrieben. Für meinen Geschmack war es zu viel Spice, den dieses Buch nicht gebraucht hätte.
Ich hätte mir hier mehr tiefer gehende Emotionen gewünscht und auch, dass auf das ein oder andere Thema mehr eingegangen wird.

Auch empfand ich das Tempo im Buch etwas unstimmig, am Anfang spielt das Buch noch in Deutschland und es entwickelt sich so langsam vor sich hin, was ich gut fand. Ab der Mitte folgt ein Ortswechsel nach Amerika und dort wurde das Erzähltempo für mich sehr angezogen. Es ist viel in kurzer Zeit passiert. Auch das Ende hätte ich mir dann vielleich doch etwas ausführlicher gewünscht.

Für mich ist dieses Buch eine gelungene Sports-Romance, die man perfekt im Sommer lesen kann, die zwar etwas oberflächlich bleibt, aber dennoch einen sehr gut unterhält.

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