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Veröffentlicht am 30.08.2023

sehr speziell

A Whisper Around Your Name
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"A Whisper around your Name" von Emma Scott ist tatsächlich das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe.

Nach Beenden des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich zwei verschiedene Bücher gelesen ...

"A Whisper around your Name" von Emma Scott ist tatsächlich das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe.

Nach Beenden des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich zwei verschiedene Bücher gelesen habe.
Der erste Teil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Dieser konnte mich regelrecht in seinen Bann ziehen und ließ mich nicht mehr los.
Ich mochte die beiden Charaktere Jo und Evan und war fasziniert von ihrer Anziehung. Man spürte förmlich das Knistern zwischen ihnen.
Ich mochte Jo's taffe Art und das sie sich nie unterkriegen ließ. Auch Evan war auf seine Weise sehr stark und seine Andersartigkeit war wirklich faszinierend. Ich war wirklich sehr gespannt, in welche Richtung dies noch führen sollte.
Auch das Setting an der Highschool hat mir sehr gut gefallen. Irgendwie hatte ich erwartet, dass das ganze Buch in dieser Zeit spielen würde.
Aber durch ein großes Ereignis werden Jo und Evan voneinander getrennt. Es erfolgt ein Zeitsprung und plötzlich fühlte sich das Buch anders an.
Die Anziehung und die Zuneigung zwischen den beiden konnte ich so nicht mehr fühlen.
Die Entwicklung der Charaktere konnte mich auch nicht überzeugen. Jo, die vorher so stark und unabhängig war, klammerte sich nun verzweifelt an Evan.
Evans Handlungen konnte ich den Großteil des Buches auch nur wenig nachvollziehen. Dies lag vor allem an seinen ihm zugesprochenen übernatürlichen Fähigkeiten, diese fand ich wie gesagt am Anfang noch recht interessant. Doch im Verlauf des Buches wurde es mir zu surreal. Evan verliert dabei sehr an Tiefe, man hat das Gefühl, es würde sich alles nur noch um seine Visionen drehen, nach denen er handelt. Hierbei vertraut ihm Jo blind, ohne jemals etwas wirklich in Frage zu stellen.

Für mich gab es vor allem was das Ende des ersten Abschnittes angeht, viele Logikfehler bzw. war der Verlauf der Handlung auch sehr unrealistisch.
Natürlich bekommt man am Ende eine Erklärung für all das, aber mich ließ diese doch etwas unzufrieden zurück. Ich hätte hier einfach irgendwas anderes erwartet.

"A Whisper around your Name" konnte mich im großen und ganzen nicht von sich überzeugen. Den Anfang fand ich wirklich stark und er hat mir sehr gefallen. Ich mochte ihn total und dachte, dass dies bestimmt ein Highlight werden würde. Aber dann schlug die Handlung plötzlich um und mir haben die Entwicklungen und die Geschehnisse nicht so zugesagt. Für mich war vieles sehr unrealistisch und surreal. Es blieb für mich auch einiges offen, wofür ich gerne eine Erklärung gehabt hätte bzw. wo ich mir vielleicht noch eine Szene gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 15.08.2023

Neues Lieblingsbuch

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Ich reihe mich ein in die Lobeshymnen über Fourth Wing. Eigentlich gibt es nicht mehr viel über dieses Buch zu sagen, was nicht schon gesagt wurde. Für mich ist es das perfekte Fantasy-Buch. Für mich hat ...

Ich reihe mich ein in die Lobeshymnen über Fourth Wing. Eigentlich gibt es nicht mehr viel über dieses Buch zu sagen, was nicht schon gesagt wurde. Für mich ist es das perfekte Fantasy-Buch. Für mich hat einfach alles an diesem Buch gestimmt, angefangen vom World Building über die Figuren, ihre Beziehungen, die Drachen, die Kämpfe. Kurzum einfach alles. Das Buch ist spannend und mitreißend. Es lässt einen auch nach dem Lesen nicht mehr los. Man möchte einfach immer weiter lesen und in dieser Welt bleiben.

Obwohl das Buch fast 800 Seiten hat, fühlte es sich beim Lesen defintiv nicht so an. Es gab keine unnötigen Längen, dieses Buch kann man einfach nur verschlingen.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, habe aber auch Angst, dass er mit diesem fulminanten ersten Teil nicht mithalten kann. Fourth Wing ist für mich auf jeden Fall ein Highlight und mein neues Lieblingsfantasybuch.

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Veröffentlicht am 08.08.2023

Slow Burn mit Collegesetting

All the Colors I Lost
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"All the Colors I lost" ist der Debütroman von Jasmin E. Wallsh. Er erschien bereits auf Wattpad, damals noch unter dem Namen "by your side". Jasmin E. Wallsh veröffentlicht dieses Buch als Selfpublisherin ...

"All the Colors I lost" ist der Debütroman von Jasmin E. Wallsh. Er erschien bereits auf Wattpad, damals noch unter dem Namen "by your side". Jasmin E. Wallsh veröffentlicht dieses Buch als Selfpublisherin und über Instagram bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Es ist ein New Adult Roman mit Collegesetting, bei dem wir Jenna Martens kennenlernen, die nach einer toxischen Beziehung, an der Allston University einen Neuanfang wagen will. Jenna ist sehr in sich zurückgezogen und lässt kaum jemanden an sich ran. Doch diese Rechnung hat sie ohne Christian Natherson gemacht, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sie für sich zu gewinnen. Nachdem er in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde, kommen die beiden sich langsam näher, doch Jennas Vergangenheit scheint sie wieder einzuholen.

Mich hat der Klappentext von diesem Buch sofort angesprochen, denn ich liebe Bücher mit Collegesetting und das Sahnehäubchen hierbei ist, dass American Football eine Rolle spielt. Damit hatte mich die Autorin sofort am Haken.

" All the Colors I lost" ist vom Trope her ein Slow Burn mit ein bisschen Enemies-to-Lover, etwas was ich total gerne mag. Leider muss ich sagen, dass es mir mit Jenna und Christian dann doch eine Spur zu langsam ging und es sich wirklich sehr, sehr langsam zwischen ihnen entwickelte.

Als Jenna und Christian das erste Mal aufeinander treffen, ist Jenna neu am College. Dann vergehen erstmal zwei Jahre, in denen die beiden anscheinend immer wieder aufeinandertreffen und dies eher wie Katz- und Hund abläuft. Dies passiert aber eher im Off und nicht in der aktuellen Handlung bzw. es wird erwähnt. Allein schon dieser Sprung verdeutlicht, wie lange es dauert, bis die beiden sich wirklich näher kommen. Ich war am Anfang doch ein bisschen verwirrt, dass sie sich schon so lange kennen und außer den immer wiederkehrenden Neckereien, nichts zwischen ihnen passiert ist. Jenna steckt Christian gleich zu Beginn in ihre Bad Boy bzw Klischeekiste und möchte dann auch nichts weiter mit ihm zu tun haben und ist von seinen Annäherungen eher genervt.

Durch den Unfall von Christian kommen die beiden sich dann aber näher. Leider geschieht auch dies sehr langsam und ist geprägt vom unzähligen Zweifeln und das auf beiden Seiten. Es kommt immer wieder zu Szenen bzw. Gesprächen mit ihren Freunden, in denen gefühlt aber immer das gleiche besprochen wird, ohne das es hier wirklich voran geht. Beide Fragen sich, was das zwischen ihnen ist, haben ihre Zweifel uns ihre Ängste, aber es geht nicht voran. Auch zum Ende hin sind diese Gedanken auch noch genau die Gleichen.

Leider hatte ich den Großteil des Buches das Gefühl, dass nichts passiert . Es gab zwar immer wieder ein paar Interaktionen zwischen den beiden, aber sp wirklich von der Stelle kamen sie nicht. Sie sind ewig um einander herum getanzt und leider war auch dir Anziehung zwischen ihnen nicht so sehr zu spüren. Dadurch, dass es sich schon etwas in die Länge zog, wurde auch mein Lesefluss gebremst, obwohl ich wirklich gerne wissen wollte wie es nun weitergeht. Für mich hätte dies alles etwas straffer sein können.

Auch das Thema Football kam für meinen Geschmack am Anfang des Buches sehr zu kurz, aber dafür wurde ich in der zweiten Hälfte mehr als entschädigt. Hier zeigt die Autorin, dass sie ein großes Wissen über er Football hat und es gelingt ihr wunderbar, diesen Sport zu beschreiben. Es ist sicherlich nicht leicht ein Football-Spiel zu beschreiben. Hier ist es wirklich auf den Punkt, es ist spannend und sogar die Atmosphäre bei einem Spiel wurde eingefangen. Für mich persönlich das Highlight im Buch. Mir haben diese Szenen sehr gut gefallen und ich emfpand sie auch als sehr flüssig. Hier wurde auch endlich mal die Anziehung zwischen Christian und Jenna spürbar. Doch leider hielt diese Dynamik im Buch leider nicht so an. Nach diesen wundervollen Szenen zog sich die Handlung doch wieder in die Länge.

Die Geschichte verspricht Tiefgang, der mir bei den Figuren ein wenig fehlt. Besonders die Nebencharaktere, die doch recht zahlreich sind, bleiben sehr blass zurück. Am Anfang fiel es mir auch schwer, diese auseinander zu halten, da ich sie schlecht zuordnen konnte.
Aber auch bei Jenna und Christian fehlte es mir etwas an Tiefgang. Mir würde es jetzt etwas schwer fallen, sie zu beschreiben und zu sagen, was sie ausmacht.
Beide sind sehr von ihrer Vergangenheit geprägt und haben deshalb Mauern um sich aufgebaut. Besonders Jenna macht hier viel mit sich selbst aus, vertraut sich nur selten ihren Freunden an und ist auch so sehr zurückhaltend. Ihre Verhaltensweisen konnte ich, nachdem ihre Vergangenheit aufgeklärt wurde, noch halbwegs nachvollziehen. Bei Christian fiel es mir doch etwas schwerer, mich in ihn hineinzuversetzen.

Auch die Auflösung über Jennas Vergangenheit wurde sehr in die Länge gezogen, denn man erfährt es wirklich fast zum Schluss. Und irgendwie hätte ich hier mit etwas mehr Drama, Spannung und Dynamik gerechnet. Einen großen Knall sozusagen. Für mich lief es doch recht unspektakulär ab und ich hatte das Gefühl, dass sich danach nicht wirklich etwas verändert hätte.

Was mir auch etwas in diesem Buch gefehlt hat war die Leichtigkeit zwischen den Charakteren. Ich hätte mir irgendwie mehr Neckereien gewünscht, etwas was die Anziehung zwischen Jenna und Christian verdeutlicht, wie zum Beispiel die Szene mit dem Trikot, die eine meiner liebsten ist. Da waren für mich auch die Gefühle spürbar.

Für mich hat dieses Buch viele gute Ansätze, eine Story, die mich wirklich sehr angesprochen hat und die Football-Szenen sind wirklich klasse gewesen. Die Charaktere waren mir auch sympathisch und prinzipiell mag ich Slow Burn sehr gerne, hier war es mir allerdings etwas zu langsam. Ich hätte mir da etwas mehr Tempo gewünscht bzw ein paar Szenen, die die Entwicklung der Beziehung voran bringen.
Dies ist natürlich nur meine persönliche Meinung und vor allem Geschmackssache. Trotz meiner Kritikpunkte bin ich auf weitere Projekte der Autorin sehr gespannt und würde auch wieder etwas von ihr lesen.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Perfekt für zwischendurch

The Perfect Fit
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The Perfect Fit ist eine eher lockere Story, die mich an typische RomComs erinnert hat. Das Buch liest sich locker und leicht und lief bei mir im Kopf wirklich wie ein Film ab. Der Schreibstil von Kara ...

The Perfect Fit ist eine eher lockere Story, die mich an typische RomComs erinnert hat. Das Buch liest sich locker und leicht und lief bei mir im Kopf wirklich wie ein Film ab. Der Schreibstil von Kara Atkins ist wirklich einer der Besten und sehr angenehm zu lesen.
Besonders das letzte Drittel des Buches konnte mich von sich überzeugen, es hatte eine gute Mischung aus Dramatik und Spannung.

Aber weshalb ist das Buch nur etwas für zwischendurch?
Die Story und auch die Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen sehr sympathisch. Aber ich muss leider sagen, dass mir im gesamten Buch der Tiefgang gefehlt hat.

Die Charaktere, allen voran auch die Protagonisten bleiben nach dem Beenden des Buches doch recht blass zurück. Mir fehlte es hier sehr an Tiefgang.
Caleb und Ellie werden eigentlich recht gut beschrieben, allerdings wird ihr Hintergrund nur recht spärlich beleuchtet und ich hatte das Gefühl, sie nicht richtig kennengelernt zu haben.
Für mich blieben sie recht eindimensional zurück und ich könnte jetzt nicht genau sagen, was die beiden eigentlich im Kern ausmacht, was ich sehr schade finde.
Denn ich mochte Ellie als Protagonistin sehr gerne. Sie war taff und chaotisch, behielt in stressigen Situationen aber einen kühlen Kopf. Sie hat ein großes Einfühlungsvermögen und man kann sie einfach nur mögen. Im starken Kontrast dazu stand eine Szene, die so gar nicht zu ihrem vorherigen Charakter passte und für mich dadurch auch irgendwie überzeichnet wirkte.
Ich hätte mir zu Ellie einfach viel mehr Hintergrund gewünscht, allen voran zu ihren familären Verhältnissen, denn diese wurden hier nur leicht angeschnitten.
Caleb empfand ich auch als sehr interessanten Charakter, er wirkte sehr unnahbar und kontrolliert. Aber er hat einen weichen Kern und möchte eigentlich nur das beste für seine beiden Freunde, Roan und Damian. Und obwohl er so unnahbar ist, vertraut er sich Ellie für meinen Geschmack doch recht schnell an. Dies passte widerum überhaupt nicht zu seinem Typ.
Ich hätte mir bezüglich der Charaktere einfach mehr gewünscht.

Das Trope Fake-Beziehung hat mich im ersten Augenblick sehr angesprochen und ich hatte mich schon auf peinliche oder emotionale Szenen gefreut. Leider muss ich sagen, lief es zwischen Ellie und Caleb viel zu glatt ab und die Fake-Beziehung war von Anfang an eigentlich keine. Von diesem Trope her hätte ich einfach mehr Dynamik erwartet. Dies war mir zu harmonisch.

Auch ging mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Caleb und Ellie viel, viel zu schnell. Besonders wenn man bedenkt, dass das Buch nur über ein paar Tage bzw. Wochen spielt. Für mich absolut unrealistisch, besonders da gerade zum Ende hin, schon von großen Gefühlen gesprochen wurde.
Sie vertrauen sich auch recht schnell dem jeweils anderen an. Dies mag zwar bei Ellie, die auf den ersten Blick ein sehr offener Mensch zu sein scheint, recht gut passen, bei Caleb, der als sehr kontrolliert daherkommt, passte es für mich nicht. Hier sollte wohl die perfekte Verbindung der beiden zueinander erkannt werden.
Allgemein muss ich leider sagen, dass bei mir die Gefühle der beiden zueinander auch nicht wirklich übergesprungen sind. Ich konnte sie nicht richtig fühlen und vor allem in ihrer Tiefe nicht ganz nachvollziehen. Mir ging es einfach viel zu schnell.

Die spicy Szenen lassen demnach nicht lange auf sich warten, allerdings wirkte diese hier auf mich sehr aufgesetzt, sie war mir zu viel und in manchen Stellen fühlte ich mich beim Lesen auch etwas unangenehm.

In der Zusammenschau kann man sagen, dass man mit Perfect Fit ein gutes Buch für zwischendurch bekommt, dass einen unterhält wie eine gute RomCom, dass aber etwas weniger anspruchsvoll ist wie zum Beispiel die Seoul-Reihe der Autorin.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

New Adult meets Fantasy

A Curse Unbroken
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Auf "A Curse Unbroken" habe ich mich schon sehr gefreut, da ich die Bücher von Yvy Kazi sehr gerne lese.

Mit Gemma als Protagonistin hat sie eine sehr modere Version einer Hexe geschaffen. Gemma ist ...

Auf "A Curse Unbroken" habe ich mich schon sehr gefreut, da ich die Bücher von Yvy Kazi sehr gerne lese.

Mit Gemma als Protagonistin hat sie eine sehr modere Version einer Hexe geschaffen. Gemma ist Schauspielstudentin, ist auf Social Media unterwegs und betreibt einen eigenen Etsy-Shop.
Ich empfand es als interessante Kombination und war mal was anderes.

Darren wirkt am Anfang noch recht mysteriös und unnahbar. Ihn konnte ich zu Anfang nicht recht einordnen.

Leider muss ich aber sagen, dass beide Charaktere recht blass für mich zurück bleiben. Sie konnten keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen und ich könnte sie jetzt nur spärlich beschreiben. Meiner Meinung nach fehlte es ihnen an Tiefe und Charakter.

Die Art der Magie, die sich Yvy Kazi für ihr Buch hier ausgesucht hat, hat mir gut gefallen. Ich mochte die Mischung aus Tarotkarten und die Kraft von Kristallen. Die Beschreibungen von Gemma's Magie empfand ich als recht gelungen und interessant.
Leider muss ich aber sagen, dass trotz der vielen Beschreibungen und Informationen zur Magie, mir manches doch recht unklar blieb. Nach dem Lesen des Buches sind noch viele Fragen offen.

Die Handlung des Buches klang für mich nach dem Lesen des Klappentextes doch sehr spannend. Leider musste ich feststellen, dass mich das Buch doch nicht so abholen konnte, wie ich es erwartet hätte. Es war doch recht langatmig und zog sich besonders im Mittelteil sehr in die Länge.

Auch das ewige Hin und Her zwischen Darren und Gemma verstärkte die Langatmigkeit der Handlung noch zusätzlich.

Und auch die vielen Nebenhandlungen zogen für mich das Buch sehr in die Länge. Für mich waren es auch einfach viel zu viele Themen, die in diesem Buch Platz finden sollten.
Zum Beispiel das Schauspielstudium von Gemma, welches zwar erwähnt wird, aber meiner Meinung nach für die weitere Handlung nicht wirklich von Bedeutung ist.
Oder aber auch die Erwähnung von Klima- und Umweltschutz, die zwar sehr loblich ist, sich aber in die Handlung nicht richtig einfügt und so für mich doch eher konstruiert wirkt und mehr gewollt, als gekonnt ist.

Für meinen Geschmack hätte der Fokus des Buches auch mehr auf der Magie liegen sollen und weniger auf die Entwicklung der Liebesbeziehung zwischen Darren und Gemma. Für mich rückte die Magie, an vielen Stellen, sehr in den Hintergrund. So war es für mich eher ein New Adult Roman mit magischen Elementen, als dass es wirklich ein Fantasy-Roman gewesen wäre.

Spannung kam für mich in diesem Buch leider auch nicht wirklich auf. Die Wendungen waren wenig überraschend noch schockierend.
Am Ende hatte ich leider auch wieder das Gefühl, dass sich die Ereignisse überschlagen und es war für mich nur ein großes Chaos, welches doch recht viele Fragezeichen bei mir hinterließ. Und leider iegt dies nicht unbedingt an dem Cliffhanger, der mich auch nicht so recht überraschen konnte, wahrscheinlich weil mich das Buch schon vorher nicht richtig abholen konnte.

Ich finde es recht schade, denn dieses Buch hat wirklich Potenzial, welches leider nicht richtig genutzt wurde. Mich konnte es nicht richtig von sich überzeugen und ich weiß auch nicht, ob ich die darauffolgenden Teile noch lesen werde.

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