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Veröffentlicht am 07.02.2025

Sehr spannendes und gelungenes Finale der Apollo-Reihe

Die Abenteuer des Apollo 5: Der Turm des Nero
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Inhalt:
Der finale Kampf um das Orakel von Delphi
Eigentlich haben Apollo und seine Freundin Meg schon so viel geschafft. Das Camp Jupiter ist gerettet, die grausamen Herrscher Caligula und Commodus sind ...

Inhalt:
Der finale Kampf um das Orakel von Delphi
Eigentlich haben Apollo und seine Freundin Meg schon so viel geschafft. Das Camp Jupiter ist gerettet, die grausamen Herrscher Caligula und Commodus sind zurückgeschlagen und eine ganze Zombiearmee ist besiegt – und trotzdem steht ihnen die größte Aufgabe noch bevor: Sie müssen das mächtige Orakel von Delphi aus den Fängen des magischen Python befreien. Eine geheimnisvolle Weissagung soll ihnen dabei helfen.

Meine Meinung:
"Die Abenteuer des Apollo 5. Der Turm des Nero" von Rick Riordan ist ein spannendes und gelungenes Finale der Apollo-Pentalogie des Autors. Das Buch nimmt einen mit auf ein neues Abenteuer mit neuen und auch bekannten Figuren aus der Welt der Halbgötter und Götter. Nachdem der vierte Band für mich der beste der Reihe war, war ich sehr gespannt, ob der Abschlussband mithalten kann. Und eines kann ich vorweg sagen: Das kann er auf alle Fälle.

Das Cover passt einerseits inhaltlich sehr gut zum Buch, denn es zeigt, wie Apollo mit seinem Bogen gegen seinen Endgegner Python kämpft. Andererseits spiegelt es manches jedoch wie schon bei den vorherigen Bänden leider nicht wider. Denn wenn man genauer hinschaut, sieht Apollo nicht so aus, wie er im Buch beschrieben wird. Im Buch mit Locken und etwas mehr auf den Hüften, hier allerdings mit glatten Haaren und recht dünn. Das finde ich etwas schade.

Sehr schön finde ich, dass jedes Kapitel eine Überschrift hat, die schon kleine Hinweise darauf gibt, was passieren könnte, und daher neugierig macht.

Man steigt im ersten Kapitel direkt in die Handlung ein und ist sofort mitten im Geschehen. Es geht vom vorherigen Band nahtlos in diesen über. Das sorgt dafür, dass man von Anfang an eine Verbindung zu Apollo aufbauen kann, und es ist, als wäre man nie weg gewesen. Obwohl ich zwischen Band 4 und 5 mehrere Monate Pause hatte, ist es mir nicht schwer gefallen, wieder hineinzufinden.
Unterstützt wird das dadurch, dass das Buch in Ich-Erzählung geschrieben ist. So wird es direkt spannend und man fiebert richtig mit.
Man weiß immer ganz genau, was der Protagonist denkt und fühlt. Für mich wirkte er sehr sympathisch und seine Handlungen waren nachvollziehbar. Apollo macht von Band zu Band eine gute Entwicklung durch, die dafür sorgt, dass er einem immer mehr ans Herz wächst. Gerade im finalen Band, bei dem es auch darum geht, ob er wieder zum Gott wird, fand ich dies besonders spannend.

Sehr gut gefällt mir auch, wie die neuen Figuren ins Geschehen eingeführt werden. So kann man nach und nach alle kennenlernen, ohne direkt davon überflutet zu werden. Es ist super spannend, sich ein Bild von den verschiedenen Figuren zu machen, da sie alle charakterlich und vom Aussehen her recht unterschiedlich sind. So wird ein weites Feld abgedeckt und es findet sicher jede/r Leser/in jemanden, mit dem er/sie besonders mitfiebert.

Die verschiedenen Schauplätze werden sehr bildhaft und anschaulich beschrieben. So fällt es einem leicht, sich mitten im Geschehen zu fühlen und alles bildlich vor Augen zu haben. Das ist in diesem Band ganz besonders schön, da wir mit Apollo an ganz neue Schauplätze kommen und diese sehr detailliert beschrieben werden.

Der Spannungsbogen hat mir auch gut gefallen. Es wurde nie langweilig und ich hatte immer etwas, worüber ich rätseln oder Mutmaßungen anstellen konnte. Manchmal lag ich richtig und manchmal wurde ich völlig davon überrascht, wie sich einige Dinge entwickelt haben.

Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Er ist leicht und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Das sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte, weil alles gerade so spannend und mitreißend ist.
Allerdings muss man hier echt stark sein, denn so manche Entwicklungen können die Leser wirklich traurig machen. Wieder einmal kommen wir nicht ganz ohne Verluste durch das Buch, was aber auch natürlich ist, wenn die Helden sich so großen Gegnern stellen müssen.

Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen, die in der Geschichte vorkommen, sodass man dort nochmal nachschlagen kann.

Dieser Abschlussband der Reihe hat mich vom Anfang bis zum Ende überzeugt, weil er besonders spannend war und ich die Entwicklungen der Figuren, besonders von Apollo und Meg, sehr interessant fand. Der Bogen wurde geschlossen und ich bin mit den Entwicklungen rundum zufrieden.

Fazit:
Mir hat das Finale der Apollo-Reihe sehr gut gefallen, da es voll von Spannung und tollen Figuren ist, mit denen man sehr gut mitfiebern kann. Ich bin sogar ein bisschen traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist.
Daher kann ich dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 06.11.2024

Enorm spannender Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe

Schwarz lodern die Flammen 1
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Inhalt:
„Die Welt hasste mich. Das wusste ich seit siebzehn Jahren, drei Monaten und sechseinhalb Stunden.“

In der Schule gemobbt, von den Eltern schikaniert - Kates Leben ist die Hölle. Ihr einziger ...

Inhalt:
„Die Welt hasste mich. Das wusste ich seit siebzehn Jahren, drei Monaten und sechseinhalb Stunden.“

In der Schule gemobbt, von den Eltern schikaniert - Kates Leben ist die Hölle. Ihr einziger Trost ist die Stimme in ihrem Kopf, die sie schon immer begleitet.

Als ihr eigener Vater sie angreift, wird Kate plötzlich von einem wildfremden Jungen gerettet. Noch verrückter, die Stimme in ihrem Kopf ist real und gehört einer Frau! Und die macht ihr gemeinsam mit dem Jungen ein unglaubliches Angebot: Kate kann all ihren Problemen, sogar ihrer ganzen Welt den Rücken kehren - sofern sie in einer Parallelwelt die Ausbildung zur Weltenwandlerin besteht.

Doch das ist gar nicht so leicht, wenn man die schlechteste Rekrutin ist, die die Valentis Akademie jemals gesehen hat …

Meine Meinung:
"Schwarz lodern die Flammen" von Rahel Abebe ist ein enorm spannender Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe.

Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher. Es zieht die Blicke magisch an und die Farbauswahl ist wunderschön. Es gibt viele kleine Details, die perfekt zum Buch passen, wie einem beim Lesen klar wird.

Das Buch ist aus der Sicht von Kate in Ich-Erzählung geschrieben. (Es gibt nur eine kurze Ausnahme: Tarjas Sicht). Das macht es besonders leicht, mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistin hineinversetzen.
Obwohl man natürlich nicht mehr weiß als Kate, macht man sich die ganze Zeit Gedanken, wem sie wohl vertrauen kann, wer wirklich auf ihrer Seite steht und bei wem sie besser vorsichtig sein sollte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Man fliegt nur so durch die Seiten und das Buch lässt sich besonders flüssig lesen. Dies wird auch durch die relativ kurze Kapitellänge von überwiegend 5-11 Seiten unterstützt.

Von der ersten Seite an ist man mitten im Geschehen und es ist super spannend. Nach und nach werden die verschiedenen Schauplätze eingeführt: Kates Zuhause, ihre Schule, die Valentis Akademie und einige andere.

Es gibt viele Figuren, die in dieser Geschichte vorkommen, aber es ist nie so viel, dass man den Überblick verlieren könnte. Alle haben irgendwelche Merkmale, sei es charakterlich oder äußerlich, die es leicht machen, sie sich genau vorzustellen und ein Bild von ihnen vor Augen zu haben. Und alle sind sehr unterschiedlich, sodass man als Leser schnell eine Figur finden kann, die man neben Kate besonders mitverfolgt. Ich fand es so spannend, die Entwicklung der einzelnen Figuren und vor allem von Kate mitzuerleben. Das hat mir richtig gut gefallen.

Es gibt einige Herausforderungen, denen sich Kate stellen muss. Die Beschreibungen hierbei sind so gut, dass man alles bildlich vor Augen hat. Es ist nicht nur, als würde ein Film vor den Augen ablaufen, sondern als wäre man mitten im Geschehen.

Am Ende kommt noch ein richtig übler Cliffhanger, der dafür sorgt, dass man nahezu verzweifelt.
Denn eines steht fest: Ich muss ganz schnell wissen, wie es weitergeht, und kann es kaum erwarten, die Fortsetzung zu lesen.

Fazit:
"Schwarz lodern die Flammen" von Rahel Abebe ist ein enorm spannendes Buch, das vor allem durch einen angenehmen Schreibstil, bildhafte Beschreibungen und tolle Figuren überzeugen kann. Für mich war es definitiv ein Highlight und es gibt eine absolute Leseempfehlung. Ich kann es kaum erwarten, mehr aus der Weltenwandler Welt und von der Valentis Akademie zu lesen.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Ein super spannender Jubiläumsband der Provinzkrimi-Reihe

Prost, auf Brunngries
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Inhalt:
»Und wenn du noch so schnell läufst, die Vergangenheit holt dich immer wieder ein!«

An einem Morgen wird Katja Brendel, Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, kurz vor Brunngries tot aufgefunden. ...

Inhalt:
»Und wenn du noch so schnell läufst, die Vergangenheit holt dich immer wieder ein!«

An einem Morgen wird Katja Brendel, Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, kurz vor Brunngries tot aufgefunden. Erste Untersuchungen vor Ort lassen keine Zweifel zu, dass die Frau gestorben ist, nachdem sie von einem Auto überfahren wurde. Die Fährte führt geradewegs zu Kommissar Tischler, an dessen Jaguar Spuren sichergestellt werden. Der Hauptkommissar wird schnell zum Hauptverdächtigen. Was hat Tischler mit dem Fall zu tun?

Der Verdacht erhärtet sich, als sich herausstellt, dass er und Katja Brendel eine gemeinsame Vergangenheit haben. Weshalb musste die junge Frau sterben?

Meine Meinung:
"Prost, auf Brunngries" von Friedrich Kalpenstein ist der mittlerweile schon zehnte Band und eine sehr spannende sowie amüsante Fortsetzung seiner Provinzkrimi-Reihe.
Ich habe bisher jedes Buch des Autors gelesen und bin besonders von seiner humorvollen Herbert-Reihe und der neuen Gardasee-Krimireihe begeistert. Nachdem schon die ersten neun Bände der Provinzkrimi-Reihe mich überzeugen konnten, war ich sehr gespannt, ob auch der zehnte wieder einmal mithalten kann und ob ich dem Täter auf die Schliche kommen kann. Mal klappt das und mal tappe ich nahezu im Dunkeln.

Der Schreibstil ist, wie man es von Kalpenstein gewohnt ist, sehr angenehm, denn er ist flüssig und leicht zu lesen.
Die Seiten fliegen nur so dahin und man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen.
Für mich war es diesmal das allererste Mal, dass ich das Buch als Buddyread mit einer Freundin zusammen gelesen habe. Das war eine ganz neue Erfahrung mit der Brunngries-Reihe. Für das Rätseln zu zweit ist dieses Buch bestens geeignet.

Ich war von der ersten Seite an mittendrin im Geschehen und habe gerätselt, wer hinter dem Mord stecken könnte.
In diesem Band gingen meine Verdächtigungen in drei bestimmte Richtungen. Alle drei hätten andere Motive und haben sich auch sehr voneinander unterschieden. Und bis zum Ende waren zumindest zwei der drei Varianten noch plausibel und möglich.
Kalpenstein schafft es hier immer wieder aufs Neue, dass man seine gut zurecht gelegten Theorien nochmal über den Haufen werfen und wieder mehr in eine andere Richtung gehen muss. Selbst kurz vor Ende des Buches hat er noch versucht, von dem wahren Täter abzulenken und die Leser so richtig in die Irre zu führen. So ganz bin ich zwar nicht darauf hereingefallen, aber mir hat das richtig gut gefallen.

Auch der Humor bleibt in diesem Krimi nicht auf der Strecke. Immer wieder gibt es amüsante Szenen, die einen schmunzeln lassen und für kleine Erheiterungen sorgen. Besonders die Kommunikation zwischen Tischler und Fink ist immer wieder sehr amüsant und sorgt für einige Lacher. Gut gefallen mir hierbei auch die Gespräche mit Gebhard und Schwaiger.
Sehr amüsant ist in diesem Band auch, dass Schwenk wieder einmal eine größere Rolle spielt. Seine Figur hat mich hier das ein oder andere Mal echt überrascht.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Von Tischler und Fink bekommt man einen sehr guten Eindruck. Man kann sie sich charakterlich ganz genau vorstellen und beide sind sympathisch. Auch in das Privatleben der beiden bekommt man gelegentlich einige Einblicke, bei Tischler diesmal besonders viele.
Eine alte Bekannte von ihm taucht auf und mischt die Geschehnisse noch weiter auf. Das hat mir gut gefallen.
Die Beziehung zwischen Tischler und Britta wird in diesem Band auf eine ganz besondere Probe gestellt und die Dackeldame Resi spielt erneut eine Rolle.
Steiners Entwicklungen haben mich überrascht. Damit habe ich nun so gar nicht mehr gerechnet.
Sehr gut hat mir auch gefallen, wie die Geschichte mit Tereza und Nori weitergeht, auch wenn die beiden in diesem Band eher etwas in den Hintergrund gerückt sind.
Es gibt so viele Intrigen in Brunngries. Da bin ich echt gespannt, was der nächste Band bereithält.

Fazit:
Für mich war dieser Krimi eine gelungene Mischung aus Spannung bis zur letzten Seite, Humor und bayerischer Schein-Idylle. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser Reihe und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Guter Debütroman mit einem tollen Schreibstil

Let love decide
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Inhalt:
Seit Luisa bei ihrem Umzug in eine Studenten-WG Alex begegnet ist, kann sie nicht mehr aufhören, an ihn zu denken. Als sich aber herausstellt, dass er der Freund ihrer neuen Mitbewohnerin ist, ...

Inhalt:
Seit Luisa bei ihrem Umzug in eine Studenten-WG Alex begegnet ist, kann sie nicht mehr aufhören, an ihn zu denken. Als sich aber herausstellt, dass er der Freund ihrer neuen Mitbewohnerin ist, schwört sich Luisa, die Finger von ihm zu lassen. Dennoch ergeben sich zwischen Slacklining im Park, Smoothiebars und Studentenpartys immer wieder knisternde Momente zwischen den beiden, von denen ihre Mitbewohnerin besser nichts wissen sollte. Trügt der Schein des glücklichen Pärchens womöglich oder verliert Luisa sich nur in falschen Hoffnungen?

Meine Meinung:
"Let Love Decide" von Patricia Behrens ist ein guter Debütroman, der vor allem mit seinem tollen Schreibstil und bildhaften Beschreibungen überzeugt.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Luisa in Ich-Erzählung geschildert. Das sorgt natürlich dafür, dass man ihre innersten Gedanken und Gefühle ganz genau mitbekommt und nicht mehr weiß als sie selbst.
Luisa ist an sich eine sympathische Person, mit der man gut mitfühlen kann.

Ich war zuvor sehr skeptisch, weil das Thema des Buches es schon in sich hat: Sich in den Freund der Mitbewohnerin zu verlieben, ist schon hart. Aber Patricia Behrens hat das Gefühlschaos und die Gewissensbisse der Protagonistin sehr gut rübergebracht.

Der angenehme und flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch sehr gut durchlesen kann. Die Seiten fliegen nur so dahin. Auch die Kapitel sind nicht allzu lang, sodass man relativ flott vorankommt.

Die Beschreibungen der Figuren und der Schauplätze sind wirklich gut gelungen. Ich hatte alles bildlich vor Augen und habe mich dorthin versetzt gefühlt.

Was mich leider nicht komplett überzeugen konnte, war, dass es für mich persönlich vor allem zum Ende hin ein bisschen viel hin und her war. Alex' Verhalten war einfach unmöglich und ich denke nicht, dass eine Frau, die ein bisschen Selbstwertgefühl hat, sich so behandeln lassen und solche Aktionen so schnell verzeihen würde. Da konnte ich Luisas Reaktionen dann leider nicht ganz nachvollziehen.

Ansonsten hat mir das Buch aber gut gefallen und ich werde sicherlich in Zukunft noch mehr Bücher der Autorin lesen.

Fazit:
Mich konnte der Debütroman "Let Love Decide" von Patricia Behrens vor allem mit dem tollen Schreibstil und den bildhaften Beschreibungen überzeugen. Auch wenn mich einige Entwicklungen bzw. Handlungen zum Ende hin nicht ganz abgeholt haben, war das Buch insgesamt dennoch sehr lesenswert und ich kann es definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Leider nicht ganz so gut wie der erste Band der Dilogie

School of Myth & Magic, Band 2 - Der Fluch der Meere
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Inhalt:
Seit Devin die School of Myth & Magic besucht, sind ihre Probleme nicht kleiner geworden: Sie beherrscht ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht ganz. Sie hat erfahren, dass ihre Vorfahren gefährliche ...

Inhalt:
Seit Devin die School of Myth & Magic besucht, sind ihre Probleme nicht kleiner geworden: Sie beherrscht ihre Nixen-Kräfte immer noch nicht ganz. Sie hat erfahren, dass ihre Vorfahren gefährliche Monster waren. Und sie hat Caleb mit einem einzigen Kuss in Lebensgefahr gebracht. Viel bedrohlicher als ihre eigenen, unkontrollierbaren Kräfte ist jedoch Kassian, der skrupellose Incubus, der nichts unversucht lässt, Devin zu manipulieren. Was verbirgt sich wirklich hinter seinem zerstörerischen Plan?

Meine Meinung:
"School of Myth & Magic: Der Fluch der Meere" von Jennifer Alice Jager ist eine gute Fortsetzung der Fantasy-Dilogie, die mich aber nicht ganz so sehr begeistern konnte wie der erste Band.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches: Man sieht das Schulwappen und eine Unterwasserwelt, die einen direkt in die richtige Stimmung für das Buch bringt.
Auch der farbige Buchschnitt führt diese Farbauswahl und die Unterwasserwelt weiter. Etwas schade finde ich, dass er nur ein- und nicht dreiseitig ist, aber er sieht dennoch sehr gut aus.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Er ist angenehm leicht und flüssig zu lesen. Die Kapitellänge von überwiegend 10-15 Seiten sorgt dafür, dass man gut in dem Buch vorankommt.

Die Beschreibungen der Figuren und Schauplätze ist so detailliert, dass ich alles gut vor Augen hatte. Besonders die Schule und auch ein anderer Ort, an den Devin gelangt, haben mir hier gefallen.
Ich fand es klasse, dass in der Schule verschiedene Wesen an einem Ort versammelt sind: Hexen, Nixen, ein Faun, Drachen und Vampire. Das sorgt für ausreichend Abwechslung.

Devin ist eine Figur, in die man sich gut hineinversetzen und mit der man gut mitfühlen kann. Aber es gibt auch viele weitere, wie Kassian, Jae und Lilou, die ich besonders spannend fand.

Immer mal wieder gibt es einige spannende Szenen zwischendurch. Allerdings fand ich diesen Band im Gegensatz zum ersten leider zu vorhersehbar. Einige Entwicklungen habe ich vorausgeahnt. Vor allem habe ich einige Personen direkt durchschaut und konnte ganz genau zuordnen, ob sie zu den Guten oder Bösen gehören, auch wenn es eigentlich so angelegt war, dass man eventuell überrascht werden sollte. Das fand ich etwas schade.

Das Ende hat mich leider auch nicht komplett überzeugen können. Ich habe zwar gehofft, dass es für Devin in eine ganz bestimmte Richtung geht, und da wurden meine Erwartungen auch erfüllt. Das fand ich super.
Aber es blieben für mich persönlich noch zu viele Dinge ungeklärt, offen oder nicht ganz durchschaubar. Gerade am Ende einer Dilogie hätte ich mir hier eindeutig mehr Klarheit gewünscht.

Fazit:
Mich konnte der Abschluss der Dilogie leider nicht komplett überzeugen, denn obwohl mir das Buch mit seinem angenehmen Schreibstil, guten Beschreibungen, tollen Figuren und stellenweise viel Spannung gut gefallen hat, war mir einiges zu vorhersehbar und am Ende zu vieles noch offen. Daher kann ich das Buch leider nur bedingt weiterempfehlen.
Für mich sind es 3,5 Sterne.

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