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Veröffentlicht am 11.09.2019

Ein Debüt mit viel Potenzial und mäßiger Umsetzung

Uhrwerk der Unsterblichen
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Inhalt:
Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört ...

Inhalt:
Der letzte Sekundenschlag deiner Taschenuhr
markiert den Zeitpunkt, ab dem du unsterblich bist.

Averys Alterungsprozess wurde für immer eingefroren, als seine Uhr wie bei allen Unsterblichen aufgehört hat zu ticken. Heute führt er ein zurückgezogenes Leben in Paris, fern des Übernatürlichen. Einzig die stillstehenden Zeiger erinnern ihn daran, dass er magische Kräfte besitzt. Als die menschliche Giulia seine Identität aufdeckt und kurz darauf ein unerklärlicher Mord die Menschenwelt in Aufruhr versetzt, schließt er sich notgedrungen mit ihr zusammen, um den Täter zu finden. Doch trotz seiner Kräfte birgt die Suche nach dem Mörder unüberwindbare Gefahren, die die magischen Gesetze einzureißen drohen.

Meine Meinung:
"Uhrwerk der Unsterblichen" von Alexander Kopainski behandelt eine tolle Geschichte, die sehr viel Potenzial hat und etwas völlig Neues ist, die jedoch leider nur mäßig umgesetzt wurde.

Das Cover ist einfach ein absoluter Traum und passt perfekt zu dem Buch. Die Taschenuhr auf dem weißen, verzierten Hintergrund mit den Flügeln und das flüssige Gold, das hinabläuft, spiegeln einen bedeutenden Teil des Inhalts wieder.

Überwiegend erlebt man die Geschichte aus Averys Sichtweise mit, der sich ab einem bestimmten Zeitpunkt mit Gulia zusammengetan hat.
Zum Teil gibt es aber auch Zeitsprünge in die Vergangenheit, die immer mal wieder eingestreut werden und in denen andere Personen als Avery in den Fokus treten. Nach und nach bekommt man so immer mehr Hintergrundwissen und kann rätseln, was genau es mit dem Mord auf sich hat.

Was für manche Leser vielleicht sehr positiv sein mag, empfand ich leider eher als zu viel des Guten und sehr langwierig: Kopainski beschreibt manche Schauplätze, Handlungen und Charaktere bis ins kleinste Detail. Es wirkt, als hätte er sich besonders darum bemüht, möglichst viele Metaphern zu verwenden.
An manchen Stellen ist dies auch besonders gut gelungen, an anderen jedoch überflüssig. Vor allem in dieser Hülle und Fülle war es für meinen Lesefluss eher hinderlich.
Auch der Schreibstil konnte mich nicht vollends überzeugen, denn es war durch die sehr ausführlichen Beschreibungen von Kleinigkeiten alles andere als flüssig zu lesen.

Sehr schade fand ich auch, dass trotz vorhandendem Lektorat und Korrektorat, die von zwei Personen gemacht wurden, sich dennoch etliche Fehler im Buch (im deutlich zweistelligen Bereich) befanden: fehlende Buchstaben oder Wörter, aber auch Buchstaben und Wörter, die zu viel waren, sodass teilweise ein anderer Sinn dabei herauskam oder manche Sätze einige Wörter einfach doppelt drin hatten.

Dies alles hat es mir wirklich schwer gemacht, das Buch zu beenden und ich saß sehr lange daran. Einmal habe ich es sogar Monate ruhen lassen und dann wieder angefangen.

Aber trotz allem habe ich es nicht bereut, dass ich noch weitergelesen habe, denn vor allem im letzten Drittel des Buches hat mich ganz besonders die Spannung gepackt. Dort spitzte sich alles zu und ich wurde zum Teil auch von einigen Wendungen überrascht, auch wenn manches sicherlich vorhersehbar war.

Schön fand ich auch, dass ein paar Illustrationen in dem Buch vorhanden waren, die einem die Charaktere bildlich noch etwas näher gebracht haben.
Zudem haben mir die Schauplätze und deren Vielfalt sehr gut gefallen.

Fazit:
Auch wenn ich zum Teil große Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, da es teilweise zu langwierig ist und sich noch viele Vertipper darin befinden, hat mich die Geschichte, die für mich etwas völlig Neues war, mit all ihren Charakteren und wundervollen Schauplätzen überzeugen und überraschen können. Es ist wirklich deutlich, dass man als Leser hier ein Debüt vor sich hat und dass es trotz sehr großem Potenzial noch besser hätte umgesetzt werden können, dennoch packt es einen vor allem im letzten Drittel (, wenn man denn solange durchhält).

Veröffentlicht am 09.09.2019

Ein sehr spannender und nicht vorhersehbarer Krimi

HOCHDORF
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Inhalt:
SIE TRÄUMEN VON EINEM FRIEDLICHEN LEBEN AUF DEM LAND? TRÄUMEN SIE WEITER!

Ein Dorf, eine Nacht, zwei Verbrechen: Während in der Nachbarschaft ein Bauernhof bis auf die Grundmauern niederbrennt, ...

Inhalt:
SIE TRÄUMEN VON EINEM FRIEDLICHEN LEBEN AUF DEM LAND? TRÄUMEN SIE WEITER!

Ein Dorf, eine Nacht, zwei Verbrechen: Während in der Nachbarschaft ein Bauernhof bis auf die Grundmauern niederbrennt, wird in der Führanlage des Reiterhofs Hochdorf eine Leiche gefunden. Dabei handelt es sich um den Augsburger Neonazi Werner Holland. Der zuständige Kommissar Tarek Breitner, ein Halb-Türke mit einer Vorliebe für Whisky-Cola aus der Dose, kommt im schwarzbraunen Hochdorf nicht gut an. Umso besser jedoch bei der Reitlehrerin Lola, die sofort in den Kreis der Hauptverdächtigen rückt.

Der Roman erschien 2008 unter dem Titel "Strom - ein schwäbischer Krimi" bei Shaker Media. Dies ist die überarbeitete und neu lektorierte Fassung.

Meine Meinung:
"Hochdorf. Hasse deinen Nächsten" ist ein sehr spannender und nicht vorhersehbarer Krimi, den die Autorin Mira Valentin unter dem Pseudonym Kim Roberts geschrieben hat.

Das Cover passt mit dem Hof auf der Vorderseite und den Pferden auf der Rückseite perfekt zum Schauplatz des Buches, denn dieses spielt zu großen Teilen auf einem Reiterhof. Die gelbe Schrift sticht sofort ins Auge; selbst ohne den unteren Teil "Hasse deinen Nächsten" zu lesen, wird dadurch sofort deutlich, dass es sich hierbei um einen Kriminalroman handelt.

Der Schreibstil ist locker-leicht sowie flüssig zu lesen und kontinulierlich wird Spannung aufgebaut, sodass die Seiten nur so dahinfliegen.

Gemeinsam mit dem halb-türkischen Kommissar Tarek Breitner erlebt man die Geschehnisse mit. Dieser ist nicht unbedingt der typische Sympathieträger, denn mit seiner Vorliebe für Whisky-Cola und seinem übermäßigen Zigarettenkonsum sorgt er nicht gerade dafür, dass man sich perfekt in ihn hineinversetzen kann.
So betrachtet man als Leser die Geschehnisse mit etwas Abstand und vor allem mit klarem Kopf.

In andere Charaktere, wie zum Beispiel die Reitlehrerin Lola, konnte ich mich besser einfühlen. Mit ihr habe ich mitgefiebert und gebangt. Und einfach nur bitter gehofft, dass nicht sie hinter dem Mord steckt.

Die Personen und die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben, sodass ich alles bildlich vor Augen hatte und mich teilweise komplett an den Schauplatz versetzt gefühlt habe.

Ich habe versucht herauszufinden, wer der Mörder ist und was hinter dem Ganzen steckt, aber eines kann ich mit Gewissheit sagen: Noch nie habe ich so viel hin und her gerätselt. So viele Leute hätten ein Motiv haben können und dann gab es immer wieder Hinweise, wieso sie es nicht sein können, dann wieder doch. Ich war hin und her gerissen und bin bis zum Ende nicht komplett hinter all die Zusammenhänge gekommen. Das war für mich sehr überraschend, da ich normalerweise immer recht schnell herausfinde, was wie zusammenhängt und wer der Mörder ist.

Fazit:
"Hochdorf. Hasse deinen Nächsten" von Kim Roberts ist ein spannender und überraschender Kriminalroman, der nicht vorhersehbar ist und einen bis zur letzten Seite packt.
Ich kann ihn definitiv weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Sehr interessantes und informatives Buch über die Entwicklung des Quidditch

Hogwarts-Schulbücher: Quidditch im Wandel der Zeiten
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Inhalt:
Falls Sie sich je gefragt haben, woher der goldene Schnatz stammt, wie die Klatscher ins Spiel kamen oder weshalb auf den Umhängen der Wigtown Wanderers ein Fleischerbeil prangt, dann brauchen ...

Inhalt:
Falls Sie sich je gefragt haben, woher der goldene Schnatz stammt, wie die Klatscher ins Spiel kamen oder weshalb auf den Umhängen der Wigtown Wanderers ein Fleischerbeil prangt, dann brauchen Sie »Quidditch im Wandel der Zeiten«. Diese Sonderausgabe ist ein Nachdruck eines Bandes aus der Schulbibliothek von Hogwarts, den Quidditch-Fans täglich zu Rate ziehen.

Albus Dumbledore

Meine Meinung:
"Quidditch im Wandel der Zeiten" aus der Reihe der Hogwarts-Schulbücher ist ein sehr interessantes und vor allem informatives Buch über die Entwicklung des Quidditch.

Die Aufmachung ist sehr schön. Am Anfang des Buches ist ein typischer Schulbuchstempel, in den sich alle eintragen, die das Buch ausleihen. Hier findet man unter anderem Ron Weasley und Hermine Granger. Um die Seitenzahlen herum ist jeweils ein Schnatz. Das ist wirklich eine Augenweide. Zudem gibt es immer mal wieder einige Illustrationen, die einem einen noch besseren Einblick in dieses magische Spiel ermöglichen.

Nach einem Vorwort von Albus Dumbledore werden zunächst die Entwicklung des fliegenden Besens sowie mittelalterliche Besenspiele und das Spiel Queerditch Marsh vorgestellt. Dann erfährt man, wie der Goldene Schnatz zum Quidditch kam und welche Anti-Muggel-Vorkehrungen getroffen werden sollten, damit keine Muggel die Hexen und Zauberer beim Spiel erwischen.

Am interessantesten fand ich das folgende Kapitel, in dem der Wandel des Quidditch seit dem 14. Jh. dargelegt wurde.
Es war super spannend zu lesen, wie sich die Spielbälle und die Aufgaben der einzelnen Spieler verändert haben. Zudem gibt es hier eine Regelübersicht und eine Auflistung einiger Fouls.

Es folgt eine Vorstellung der Quidditch-Mannschaften Britanniens und Irlands sowie der weltweiten Verbreitung des Quidditch. Als Letztes wird die Entwicklung des Rennbesens und Quidditch heute behandelt.

Nach jedem Kapitelende ist eine Seite, auf der sich jeweils nur ein Goldener Schnatz befindet und da jedes neue Kapitel immer auf einer ungeraden Seite startet, kommt es vor, dass auch mal 3 leere Seiten (bis auf den Schnatz) hintereinander sind. Das fand ich ein bisschen schade. Ansonsten hat mir das Buch aber sehr gut gefallen.

Fazit:
Für alle Potterheads, die noch mehr über Quidditch erfahren möchten, als man in den Harry Potter Bänden lernt, ist dieses Buch genau das Richtige. Es gibt tiefe Einblicke in die Welt des magischen Spiels und behandelt sowohl die Entwicklung als auch den aktuellen Stand. Durch die Illustrationen wird das ganze sehr anschaulich gemacht. Ich kann das Buch jedem Quidditch-Fan weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Ein absolutes Must-Have für alle Potterheads und Magizoologen

Hogwarts-Schulbücher: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
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Inhalt:
Eine neue Ausgabe dieses unverzichtbaren Begleitbandes zu den Harry-Potter-Geschichten, mit einem neuen Vorwort von J.K. Rowling (als Newt Scamander) und sechs neuen Tierwesen!

Seit seiner Veröffentlichung ...

Inhalt:
Eine neue Ausgabe dieses unverzichtbaren Begleitbandes zu den Harry-Potter-Geschichten, mit einem neuen Vorwort von J.K. Rowling (als Newt Scamander) und sechs neuen Tierwesen!

Seit seiner Veröffentlichung ist Newt Scamanders Meisterwerk Pflichtlektüre an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei und hat Generationen von Zaubererfamilien in seinen Bann gezogen. "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" bietet eine unverzichtbare Einführung in die Tierwesen der magischen Welt.

Auf der Basis von vielen Reisen und seiner langjährigen Forschung ist ein Werk von unerhörter Wichtigkeit entstanden. Einige der Tierwesen werden Lesern der Harry-Potter-Bücher bekannt sein: der Hippogreif, der Basilisk, der Ungarische Hornschwanz ... Andere werden sogar den eifrigsten Amateur-Magizoologen in Erstaunen versetzen.

Entdecken Sie das faszinierende Gebaren von magischen Tierwesen auf fünf Kontinenten ...

Meine Meinung:
"Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" aus der Reihe der Hogwarts-Schulbücher ist ein absolutes Must-Have für alle Potterheads und Magizoologen.

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet.
Nach einem Vorwort des Autors (Newt Scamander) folgt eine Einführung zum Buch, in der zunächst einmal geklärt wird, was ein Tierwesen ist. Nach einer kurzen Geschichte der Wahrnehmung phantastischer Tierwesen durch Muggel, werden Hinweise über im Verborgenen lebende magische Tierwesen gegeben, die sich sowohl mit sicheren Lebensräumen als auch mit Verkaufs- und Züchtungskontrollen, Desillusionierungszauber, Gedächtniszauber sowie das Amt für Desinformation beschäftigen. Am Schluss der Einführung werden zudem auch der Sinn und Zweck der Magizoologie sowie die Klassifizierung durch das Zaubereiministerium vorgestellt.

Dann kommt das Beste an dem Buch: das Lexikon phantastischer Tierwesen.
Hier werden die einzelnen magischen Tierwesen alphabetisch sortiert vorgestellt. Es beginnt mit der Acromantula und endet mit dem Zentaur. Bei jedem Wesen steht zunächst einmal die ZM-Klassifizierung von xxxxx bis x (langweilig) dabei. Dann folgen Informationen zum Aussehen, Vorkommen und der Lebensweise der Tiere. Beim Billywig, der Doxy, dem Fwuuper, dem Gnom, dem Kelpie, dem Plimpy, dem Quintaped und der Runespoor sind jeweils kleine Illustrationen vorhanden, sodass man sich besser vorstellen kann, wie die Wesen aussehen.

Am Schluss folgen noch Hinweise über den Autor Newt Scamander.

Fazit:
Dieses Hogwarts-Schulbuch gibt einem einen viel tieferen Einblick in die Welt der magischen Tierwesen, als man es durch die Harry Potter Bücher und Filme bekommen kann. Wer also die phantastischen Wesen mag und sich weiter über sie informieren möchte oder einfach mal ein Nachschlagewerk zu ihnen haben möchte, dem kann ich das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Ein fantasievoller Roman über die Modewelt und einen Werkater

Cats in High Heels
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Inhalt:
Dass die Welt der Mode eine magische ist, war Leonie Fellon schon immer klar. Darum hat sie auch den Traum, Designerin zu werden. Doch als No-Name aus einem kleinen Kaff in Idaho mit wenig Geld ...

Inhalt:
Dass die Welt der Mode eine magische ist, war Leonie Fellon schon immer klar. Darum hat sie auch den Traum, Designerin zu werden. Doch als No-Name aus einem kleinen Kaff in Idaho mit wenig Geld und entsprechend schlichtem Outfit wird sie in der Mode-Metropole New York nicht ernst genommen. Erst das Interesse von Star-Designer Leonardo scheint sie ihrem Ziel näher zu bringen. Aber weit gefehlt. Er stiehlt ihre Entwürfe, um sie als seine eigenen zu verkaufen und verhöhnt Leonie auf der Präsentation, als sie versucht, ihn zur Rede zu stellen.
Leonardo ist unantastbar, denn er hat einen dämonischen Pakt geschlossen. Mit der Unterstützung finsterer Mächte plant er, das derzeitige Top-Modelabel Robertico auszustechen und seine eigene Marke in den Olymp der Modewelt emporzuheben. Dafür kommen ihm Leonies Modelle gerade recht.
Geknickt tritt sie den Rückzug an und überlegt, wieder nach Hause in ihren Job als Änderungsschneiderin zurückzukehren. Da läuft ihr der sprechende schwarze Kater Sage über den Weg.
Und damit beginnt das magische (Fashion-) Abenteuer ...

Meine Meinung:
"Cats in High Heels" von Tanya Carpenter ist ein fantasievoller Roman über die Modewelt, Intrigen und einen Werkater, dem keiner widerstehen kann.

Das Cover des Buches und auch die Illustrationen im Buch gefallen mir leider überhaupt nicht. Aber man sollte sich vom Cover nicht abschrecken lassen, wenn man den Stil nicht so sehr mag, denn es kommt auf den Inhalt an und der ist wirklich toll.

Die Kapitel sind zum Teil aus Leonies Sicht in Ich-Erzählung geschrieben, zum Teil aber auch aus der Sicht des Werkaters Sage. Dies hat den Vorteil, dass man als Leser mehr weiß als Leonie, was das Ganze noch interessanter macht. Denn Leonie hält Sage nur für einen Kater, der sprechen kann. Dass er sich normalerweise auch in einen attraktiven Mann verwandeln kann, verschweigt dieser ihr.
Für den Leser führt das zu einigen witzigen Situationen, denn manches wäre so sicherlich nicht geschehen, wenn die Protagonistin gewusst hätte, dass ihr Gegenüber nicht nur ein einfacher Kater ist.

Leonie macht in diesem Buch eine große Wandlung durch.
Sie ist eine talentierte Designerin, die bisher noch nicht Fuß fassen konnte. Durch einen Zufall begegnet sie Leonardo, der ihr Talent sofort entdeckt und es schamlos für sich ausnutzt. Doch gegen ihn kann sie einfach nicht ankommen und will schon einfach aufgeben, bis ihr dann Sage begegnet, der in ihr den Kampfgeist weckt.

Sage ist selbstbewusst, einfallsreich und für jeden Spaß zu haben. Er ist ein Typ zum Pferde stehlen. Pferde stehlen? Ach was, lieber Dinge, die man in der Modewelt gebrauchen kann.
Nicht nur als Kater, sondern auch als Mann scheint er so gut wie jede Frau herumzukriegen und unwiderstehlich zu sein.
Mit ihm gelangt man in die eine oder andere lustige Situation, da er kein Blatt vor den Mund nimmt und sich das nimmt, was er möchte.

Die ganze Zeit fragt man sich als Leser: Wann kommt wohl das Geheimnis raus? Wann erfährt Leonie, dass er nicht nur ein Kater ist? Und vor allem: Kann er ihr helfen, Leonardo zu stürzen und sie in die Modewelt bringen?
Es bleibt spannend.

Fazit:
"Cats in High Heels" von Tanya Carpenter ist eine spannende, humorvolle und fantasiereiche Geschichte, die einem nicht nur einen Einblick in die Modewelt gibt, sondern auch für viel Unterhaltung und einige Lacher sorgt.
Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.