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Veröffentlicht am 03.07.2017

Eine sehr berührende Geschichte mit einer wichtigen Botschaft

Stell dir vor, dass ich dich liebe
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Inhalt:
Der eine Mensch, der dein Leben verändert
Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine ...

Inhalt:
Der eine Mensch, der dein Leben verändert
Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein. Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?
Eine Geschichte über die eine wahre Liebe, die dir das wunderbare Gefühl schenkt, mit all deinen verdammten Fehlern perfekt zu sein.

Meine Meinung:
"Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven ist eine sehr berührende Geschichte mit wichtiger Botschaft. Denn sie zeigt, worauf es wirklich im Leben ankommt und dass man nicht auf den ersten Blick über andere Menschen urteilen sollte.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jack und Libby jeweils in Ich-Erzählung geschrieben. Man lernt somit die beiden Protagonisten sehr gut kennen und weiß, was sie denken, fühlen und vor allem, was ihnen das Leben schwer macht.
Das macht es einem sehr leicht, sich in die beiden hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und vor allem mitzuleiden. Denn beide haben etwas an sich, das ihnen das Leben schwer macht. Bei Jack ist es die Gesichtsblindheit, bei Libby das Gewicht.
Doch worauf kommt es wirklich im Leben an? Was ist wirklich wichtig? Sollte man über andere direkt nach dem ersten Eindruck urteilen?

Zwischen den Kapiteln sind manchmal Listen von Jack, wie zum Beispiel: Seine 5 peinlichsten Momente im Leben oder Wie man einen Roboter baut.
Und obwohl seine 5 peinlichsten Momente aufgrund seiner Krankheit eigentlich recht unangenehm sind, ist die Vorstellung davon doch mit etwas Witz verbunden. Und immer wieder erlebt man Momente mit ihm, in denen seine Gesichtsblindheit ihm ein normales Leben unmöglich macht; denn diese macht nicht einmal bei seiner Familie halt, deren Gesichter er auch nicht erkennen kann.

Mit Libby erlebt man, wie sie sich durchs Leben kämpft. Sie ist ein sehr tapferer Mensch, der trotz Sticheleien von Mitschülern, nie das Ziel aus den Augen verliert und dennoch lebensfroh und vor allem schlagfertig ist. Mit ihren Sprüchen, die sie so manchem zuwirft, der etwas gegen sie sagt, war sie mir sofort sympathisch.

Es war sehr schön und vor allem berührend die Geschichten der beiden kennenzulernen, die so unterschiedlich sind und doch so viel gemeinsam haben.

Auch der Schreibstil des Buches war sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin flogen.

Fazit:
"Stell dir vor, dass ich dich liebe" von Jennifer Niven ist ein sehr schönes und berührendes Buch, das einen zum Nachdenken anregt und zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist.

Veröffentlicht am 02.07.2017

Ein spannender und fesselnder Roman

Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe
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Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah ...

Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon ...

Mit exklusivem Fotomaterial zur Netflix-Serie, produziert von Selena Gomez!

Meine Meinung:
"Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher ist ein unglaublich spannender und packender Roman.
Das Buch hat mich auf Anhieb in seinen Bann gezogen und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich konnte es gar nicht aus den Händen legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

Man erlebt die Geschichte aus Clays Sicht in Ich-Erzählung, was das Ganze besonders spannend macht. Man weiß nur genauso viel wie er und muss mit ihm mitfiebern und miträtseln, warum er einer der 13 Gründe ist, die zu Hannahs Tod geführt haben.

Das Buch ist klar und übersichtlich gegliedert. Nach einem einleitenden Kapitel steht jeweils ein Kapitel für eine Seite der sieben Kassetten, die jeweils in A und B untergliedert sind. Es waren 13 Personen, die mit ein Grund waren, warum Hannah nun tot ist. Jeder Person ist eine Kassettenseite gewidmet. Gemeinsam mit Clay hört man diese Geschichten über die einzelnen Personen und bekommt auch direkt seine Reaktionen und Gefühle mit, die ihn überkommen, während er die Hannahs Geschichte lauscht.

Von Anfang bis zum Ende ist es super spannend und sehr fesselnd geschrieben, mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht, durch die Geschichte hindurchzufliegen.
Durch Hannahs Beschreibungen bekommt man von all den Personen ein sehr genaues Bild und kann sich gut in sie und ihre Gefühle hinein versetzen. Man weiß genau, was sie mitgemacht hat.

Nachdem Clay nun in einer Nacht alle Kassetten gehört hat, folgt noch ein Kapitel "Einen Tag später". Dieses Ende war mir dann allerdings ein wenig zu abrupt. Ich wünschte, die Geschichte wäre da weiter gegangen.
Ansonsten hat es mir aber sehr gut gefallen.

Am Ende befindet sich noch ein Bildteil mit Fotomaterial aus der Netflix-Serie, wo man die meisten Personen der Geschichte sehen kann.

Fazit:
"Tote Mädchen lügen nicht" ist ein super spannendes und fesselndes Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Ich kann es auf alle Fälle weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Mit Invita auf den Spuren der Intrigen und Geheimnisse Triers

Die Legion des Raben
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Inhalt:
Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht ...

Inhalt:
Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

Meine Meinung:
Wie auch schon Band 1 "Fortunas Rache" ist auch "Die Legion des Raben" optisch wieder schön antik gestaltet, um in die richtige Stimmung zu kommen:
Das Cover ist wunderschön. Links im Vordergrund ist wie auf Band 1 eine junge Frau im römischen Gewand mit Goldschmuck dargestellt, die vermutlich diesmal eine Sklavin darstellen soll. Das Gewand der Frau, sowie die Schrift des Titels sind diesmal grün gehalten. Auch der Soldat im Hintergrund, das Mäander-Ornament und die goldenen Farben stellen sehr gut das Umfeld dar, in dem das Buch spielt. Wir befinden uns hier im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr.

Die Kapitel werden wieder mit römischen Ziffern und diesmal mit einem Bild eines Soldatenhelmes eingeleitet.
Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, was man nicht nur daran merkt, dass am Ende in den Danksagungen etliche Doktoren und Professoren aufgeführt werden. Der historische Kontext kommt absolut stimmig rüber.

Wie auch schon im ersten Teil wird die Geschichte aus Sicht der Sklavin Invita in Ich-Erzählung geschildert, sodass man sich erneut gut in sie hinein versetzen, mit ihr mitfühlen und mitfiebern kann. Gemeinsam mit ihr kommt man den Geheimnissen und Intrigen Triers langsam auf die Schliche, wobei Invita sich immer wieder in große Gefahren begibt und man des Öfteren um ihr Leben bangen muss.

Der Schreibstil gefiel mir auch hier wieder gut, denn er war so locker und leicht zu lesen und voller Spannung, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen in mich aufgesogen habe. Invitas Liebe zu den Schriften antiker Autoren - vor allem ihre Verehrung des Philosophen Seneca - wird auch in diesem Band wieder deutlich und es werden auch einige Zitate angeführt, auch wenn es leider nicht so ausgeprägt ist wie in Band 1. Dieser Band ist viel mehr ihrer Detektivarbeit gewidmet, was es aber durchaus noch spannender macht als den ersten Teil von Invitas Geschichte.
Auch das Christentum und die Umstände, in denen die Christen zu dieser Zeit unter römischer Herrschaft leben mussten, finden hier Beachtung; denn Invitas Herrin Marcella ist Christin.

Am Ende des Buches befindet sich nach einem sehr informativen Nachwort noch ein vierseitiges Glossar mit den Erläuterungen zu einigen Begriffen, die in der Geschichte vorkamen. Zudem sind auch zwei Karten angeführt: Eine vom römischen Trier im 3. Jahrhundert nach Christus, wo die wichtigsten Orte der Geschichte eingezeichnet sind. Und eine Karte vom Weg der Reise, den Invita aufgrund ihrer Nachforschungen zu dem Mord beschreitet. Dies ermöglicht es dem Leser, sich beim Lesen noch mehr in den Handlungsort hineinversetzt zu fühlen, weil man genau weiß, wo sich Invita gerade befindet. Zuletzt folgt noch eine Danksagung, in der Professoren und Doktoren genannt werden, die die Autorin bei ihrer Recherche beraten haben.

Fazit:
"Die Legion des Raben" ist noch spannender als Band 1, sehr gut recherchiert und auf alle Fälle lesenswert, besonders für Liebhaber der römischen Antike. Es überzeugt durch eine grandiose Recherche und eine sehr sympathische und besonders tapfere Protagonistin.

Veröffentlicht am 17.06.2017

Ein vielseitiges Kochbuch Roms

Rom - Das Kochbuch
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Inhalt:
Die kulinarische Welt der Ewigen Stadt
Folgen Sie den Autorinnen Katie Parla, Rom-Expertin, und Kristina Gill, Fotografin aus Leidenschaft, auf ihrer Reise durch die Küchen der Ewigen Stadt. In ...

Inhalt:
Die kulinarische Welt der Ewigen Stadt
Folgen Sie den Autorinnen Katie Parla, Rom-Expertin, und Kristina Gill, Fotografin aus Leidenschaft, auf ihrer Reise durch die Küchen der Ewigen Stadt. In Rezepten und Bildern wird der einzigartige Charakter Roms gezeichnet, die lebendige Esskultur aufgespürt und der Duft der italienischen Küche eingefangen.
Genießen Sie die gefeierten Klassikergerichte wie Pasta Cacio e Pepe oder Pollo alla romana, aber auch moderne Snacks der gewachsenen Streetfood-Kultur und die fast vergessenen Rezepte aus dem jüdischen Viertel. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an die authentische Küche Roms und die perfekte Lektüre zum Schmökern, Kochen und Genießen.


Meine Meinung:
"ROM - Das Kochbuch" von Katie Parla und Kristina Gill ist ein vielseitiges Kochbuch der anderen Art, das einem nicht nur die Gerichte der ewigen Stadt näher bringt, sondern den Leser auch in die Atmosphäre Roms hineinversetzt.

Die Aufmachung des Buches ist sehr edel. Es hat einen sehr stabilen festen Einband, festes dickes Papier und sowohl die Titelschrift auf dem Cover als auch die Innenausschläge sind goldfarben. Auf dem Cover sieht man zudem eine Luftaufnahme Roms, zwei Gerichte, frische Tomaten, Zucchiniblüten und das Kolosseum. So kommt man direkt in die passende Stimmung für das Kochbuch.

Nach einem Vorwort, einer Einleitung, einer Vorstellung von "Rom - damals und heute" sowie einer Erklärung zu diesem Buch, die nahezu 20 Seiten lang ist und erläutert, worauf bei Backzubehör, Zutaten und derartigen Dingen geachtet werden sollte, folgen die Rezepte, die nach acht Themen gegliedert sind:
1. Snacks, Vorspeisen und Street Food
2. Klassiker und Variationen
3. Cucina ebraica (also die hebräischen Küchentraditionen der in Rom lebenden Einwohner jüdischen Glaubens)
4. Quinto Quarto (Das fünfte Viertel, in dem minderwertige Zuschnitte und Innereien genutzt werden)
5. Gemüse
6. Brot und Pizza
7. Dolci (Süßspeisen)
8. Getränke
Am Ende des Buches findet sich auch ein Register, in dem man nach Stichworten die einzelnen Rezepte finden kann.

Jedes dieser 8 Themen wird durch einen kurzen erklärenden Text eingeleitet und auch vor jedem Rezept, die übrigens alle mit deutschem und italienischem Titel beschriftet sind, findet sich ein kurzer Einleitungstext. Das ist sehr hilfreich, um die Stadt und ihre Gerichte besser kennenzulernen und vor allem, was dahinter steckt. Teilweise sind es Hinweise dazu, wie die Römer es essen, teilweise, wie die Gerichte entstanden sind. Man lernt also nicht nur tolle Gerichte kennen, sondern auch ein wenig der Geschichte der Stadt, des Essens und der Menschen, die dahinter stecken.
Somit ist es nur verständlich, dass einige der Bilder, die in dem Buch zu finden sind, nur Menschen oder Orte in Rom zeigen, anstatt fertige Gerichte.

Schade allerdings ist, dass dadurch teilweise die Gerichte zu kurz kommen. An manchen Stellen ist nur ein Rezept ohne ein Bild des Gerichts und man kann sich nicht vorstellen, wie es aussehen soll, sodass man eher nicht dazu neigt, es nachzukochen.
Bei anderen Rezepten werden statt des fertigen Gerichts dann auch nur Zutaten gezeigt.
Positiv war dagegen, dass bei wenigen Rezepten dafür sogar der Kochprozess und einzelne Bearbeitungsschritte mit Fotos dokumentiert wurden. Das macht das Nachkochen dann einfacher.

Insgesamt kann man sagen, dass dieses Kochbuch sehr vielseitig ist, eine bunte Mischung aus Fleisch- und Gemüsegerichten beinhaltet und sicherlich für jeden Geschmack Rezepte dabei zu finden sind.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass hier auch Pastarezepte vorhanden sind und diese dann nicht nur zur Soßenherstellung, sondern auch für den Pastateig. Das fehlt hier leider völlig. Es wird nur fertige Pasta genutzt.
Um die Rezepte nachzukochen, sollte man auch etwas Zeit mitbringen, da man für die meisten einen hohen Aufwand mit sich bringen muss.

Fazit:
"ROM - Das Kochbuch" ist ein sehr abwechslungsreiches Kochbuch, dass vor allem dadurch besonders ist, dass es einem nicht nur die Rezepte Roms, sondern auch die Kultur, die Menschen und die Ewige Stadt näher bringt.

Veröffentlicht am 17.06.2017

Locker-leichter Liebesroman für zwischendurch

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Inhalt:
Weil die Liebe dich findet, auch wenn du nicht nach ihr suchst
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun ...

Inhalt:
Weil die Liebe dich findet, auch wenn du nicht nach ihr suchst
Bea Weidemann kann es nicht fassen: Schlimm genug, dass ihr kleiner Verlag in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Aber dass sie nun als Tim Bergmanns persönliche Anstandsdame abgestellt wird und mit ihm den Verlag retten soll, ist einfach zu viel für die junge PR-Referentin. Denn der schwierige Bestseller-Autor lässt sich von nichts und niemandem etwas vorschreiben - und ist genau die Sorte Mann, um die Bea sonst einen weiten Bogen macht. Herzklopfen hin oder her. Doch während sie versucht, das Chaos von Tim - und sich - abzuwenden, merkt sie bald, dass auch die Liebe absolut nichts von ihren Plänen hält...

Meine Meinung:
"Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak ist ein locker-leichter Liebesroman für zwischendurch.

Das Cover hat mich besonders angezogen. Ich finde es wunderschön. Die Schrift wirkt aufgelockert. Die Farben sind schön und vor allem die goldenen Glitzerpunkte runden das Ganze perfekt ab.

Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Kapitel sind relativ kurz (meist zwischen 5 und 8 Seiten), sodass man immer mal schnell eines dazwischen schieben kann. Und fängt man einmal an zu lesen, dann taucht man direkt ein in den Lesefluss und mag das Buch nicht aus den Händen legen.

Die Geschichte ist in Ich-Erzählung aus der Perspektive der PR-Referentin Bea geschrieben. Man nimmt alles aus ihrer Sicht wahr und weiß genau, wie sie sich fühlt, was sie denkt und was in ihr vorgeht.
Dadurch lernt man sie besonders gut kennen.
Aber auch Tim Bergmann, der Fantasy-Autor, der so gar nicht zu den bisherigen Liebesromanen aus dem Verlag passt, wird hier gut dargestellt. Man kann sich von beiden ein Bild machen, merkt genau wie unterschiedlich sie auf den ersten Blick sind und vor allem wie verschieden ihre Ansichten sind und spürt doch, diesen Funken, der zwischen ihnen ist.
Die beiden scheinen wie zwei verschiedene Pole zu sein, die sich dennoch gegenseitig anziehen. Denn obwohl sie immer alles perfekt geplant hat und er das Chaos pur ist, gibt es doch etwas, was die beiden verbindet.

Fazit:
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die durch ihren locker-leichten Schreibstil und die unterschiedlichen Charaktere besticht - sehr angenehm für zwischendurch.