Profilbild von Arisu_Storm

Arisu_Storm

Lesejury Profi
offline

Arisu_Storm ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Arisu_Storm über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannender Krimi mit starken Frauen

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
0

Die Einladung Mord nur für geladene Gäste von Kelly Mullen ist ein packender Krimi, der vor allem durch seine gut ausgearbeiteten Charaktere und deren Entwicklung überzeugt. Die Ermittler bestehend aus ...

Die Einladung Mord nur für geladene Gäste von Kelly Mullen ist ein packender Krimi, der vor allem durch seine gut ausgearbeiteten Charaktere und deren Entwicklung überzeugt. Die Ermittler bestehend aus einem Oma-Enkel-Duo sind facettenreich und wachsen im Laufe der Geschichte auf eine Weise, die den Leser immer mehr an die Geschichte bindet, während die anderen Charaktere leider ehr flach bleiben.

Die Spannung wird geschickt aufgebaut, und die dunkle, geheimnisvolle Atmosphäre passt perfekt zu einem Krimi und wird durch das Ambiente des Herrenhauses im Schneesturm noch weiter unterstrichen. Die Handlung an sich ist fesselnd, jedoch gibt es Passagen, die sich etwas in die Länge ziehen und die Spannung manchmal kurzzeitig abflauen lassen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Story an einigen Stellen kompakter erzählt worden wäre. Gerade in den ruhigeren Momenten zieht sich die Ermittlung teils unnötig lang, was den Lesefluss ein wenig hemmt.

Trotzdem bleibt „Die Einladung“ ein sehr solider Krimi, der mit überraschenden Wendungen und einem gelungenen Spannungsbogen punkten kann. Die Auflösung ist gut durchdacht und liefert einige unerwartete Wendungen, die das Finale zu einem zufriedenstellenden Höhepunkt führen.

Mullens Schreibstil ist klar und prägnant, was die Lektüre angenehm macht. Besonders gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie sie die zwischenmenschlichen Beziehungen und die psychologische Tiefe ihrer Charaktere in die Krimihandlung integriert. Somit spielen auch die persönlichen Kämpfe und Dynamiken der Protagonisten eine wichtige Rolle.

Insgesamt ist „Die Einladung“ ein empfehlenswerter Krimi für alle, die tiefgründige Figuren und eine gut strukturierte, spannende Geschichte zu schätzen wissen, auch wenn er an einigen Stellen etwas langatmig wirkt. Wer sich von etwas ruhigeren Passagen nicht abschrecken lässt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.08.2025

Originelle Fantasy

Heir of Storms
0

Das Cover und der wunderschöne Farbschnitt haben mich direkt angesprochen und der Klappentext macht direkt Lust auf mehr.
Nach den ersten Seiten war ich etwas irritiert, weil die Protagonistin so ganz ...

Das Cover und der wunderschöne Farbschnitt haben mich direkt angesprochen und der Klappentext macht direkt Lust auf mehr.
Nach den ersten Seiten war ich etwas irritiert, weil die Protagonistin so ganz anders war als vom Klappentext zu vermuten war. Vom Klappentext wirkt sie meiner Meinung nach sehr stolz, selbstbewusst und mächtig. Nach den ersten Seiten war aber schnell klar Blaze ist genau das gegenteil. Nachdem sie bei ihrer Geburt unabsechtlich einen Sturm auf die Welt losgelassen hat, der hunderte getötet hat ist sie nun eingesperrt in ihrem zuhause und abgekapselt von der Außenwelt, während sie in Schuldgefühlen und ohne wirkliches Gefühl für ihre Kräfte versinkt.
Nachdem ich davon doch zu Beginn etwas irritiert war, habe ich sie als Protagonistin doch sehr schnell lieb gewonnen. Dazu legt sie im Laufe der Geschichte eine wahnsinnige Charakterentwicklung hin auch wenn sie mir manchmal ein bisschen zu naiv war. Aber gut irgendwie passt es auch zu jemanden, der 17 Jahre lang isoliert von der Außenwelt war.
Das ganze Hirachie und Machtgefüge hat mich direkt sehr überzeugt. Das ist mal sowas ganz andere gewesen, als ich es normal aus Fantasybüchern kennen. Auch dass die neuen Herscher in jeder Generation durch Wettkämpfe bestimmt werden ist super originell.
Die Wettkämpfe waren super spannend und abwechslungsreich. Zwischendurch hat sich die Geschichte meiner Meinung nach aber etwas gezogen. Die Zeit zwischen den Wettkämpfen war mir da manchmal echt zu langatmig. Ja, man lernt in der Zeit die anderen Charaktere von denen ich manche sehr lieben und andere sehr hassen gelernt habe näher kennen aber manchmal war es auch sehr viel sehr ähnlich. Hierfür gibt es den einen Punkt abzug.

Sonst hat die Geschichte gerade als Debüt der Autorin absolut Potential und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.05.2025

Gute Idee aber...

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
0

Das Buch hat mich mit dem Klappentext direkt gecatched. Ich liebe das Thema tödliche Prüfungen in Büchern sehr und eingebettet in eine Geschichte um Nekromanten und Dämonen hatte ich so noch nicht gelesen.
Die ...

Das Buch hat mich mit dem Klappentext direkt gecatched. Ich liebe das Thema tödliche Prüfungen in Büchern sehr und eingebettet in eine Geschichte um Nekromanten und Dämonen hatte ich so noch nicht gelesen.
Die Prüfungen haben mir auch richtig gut gefallen. Originel, unvorhersehbar und spannend, wusste man als Leser nie was einen als nächstes erwartet. Dazu wurde jede Prüfung noch durch einen kurzen Hinweis in Gedichtform zum raten eröffnet. Das hat mir sehr gefallen.
Ein recht großer Kritikpunkt für mich in der Handlung waren leider die ständigen, sehr ähnlichen, intimen Szenen. Am Anfang fand ich sie noch echt schön aber irgendwann haben sie mich einfach nur noch genervt und ich hab sie zum Teil nur noch überflogen, da sie immer recht gleich abgelaufen sind.
Dazu fehlte mir in der Liebesgeschichte die emotionale tiefe. Ja, die Beiden haben eine gute, intime Zeit zusammen aber die starke emorionale Bindung zwischen den Beiden war für mich nicht wirklich nachvollziehbar.
Ophelia als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte es auch, wie an ihr das Thema Zwangsstörungen thematisiert wurde, dadurch wirkt sie echter und nahbarer und ich liebe es sehr, wenn die Protagonisten eigene Schwächen und reale Probleme haben.
So außführlich und genial, wie Ophelia beschrieben wurde, so flach sind leider alle anderen Charaktere geblieben. Von vielen der anderen Teilnehmer wusste man bis zum Schluss nichtmal den Namen und so war es für mich als Leser überhaupt nicht bedeutent was mit den anderen während der Prüfung passiert.
Auch der Loveinterest blieb für mich obwohl äußerlich viel und oft beschrieben emotional ehr ungreifbar. Das verstärkte nochmal mein Problem mich in die Liebesgeschichte hineinfühlen zu können.

Also für mich hat das Buch eine sehr schöne Grundidee aber einige Schwächen in der Umsetzung. Wirklich schade, da mir die Prüfungen und das Setting richtig gut gefallen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Page-Turner

Seven Ways to Tell a Lie
0

Ein absoluter Page-Turner. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Seven Ways to Tell a Lie ist schon mein zweites Buch von Colin Hadler und nachdem ...

Ein absoluter Page-Turner. Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Seven Ways to Tell a Lie ist schon mein zweites Buch von Colin Hadler und nachdem ich Ancora schon sehr geliebt hatte, hatte ich wirklich ziemlich hohe Erwartungen an dieses Buch, die nochmal bei weitem übertroffen wurden. Ich war direkt von anfang an gefesselt und die Spannung stieg mit jeder Seite und jedem Kapitel nur noch weiter an, bis zu einem Höhepunkt, der für mich sehr überraschend war.
Als Leser rätselt man wirklich von Anfang an mit wer hinter allem stecken könnte und wird dann doch immer wieder überrascht. Sowas liebe ich ja total.

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht um alle zuordnen zu können aber gerade durch die Abbildungen auf dem Cover ging dass sehr gut. Ich fand die Charaktere sehr authentisch und spannend. Jeder hat seine eigenen Probleme und Geheimnisse, die am bestern auch geheim bleiben sollen aber irgendjemand hat einen anderen Plan für die ehemalige Freundesgruppe.
Thea die Freundin des Protagonisten und die einzige, die nicht zu der ehemaligen Freundesgruppe gehört hat mir direkt am besten gefallen. Sie hat so eine sympatische, erfrischende und spontane Art, dass man sie einfach lieben muss.

Der Schreibstil ist locker, leicht und super flüssig, wodurch man gar nicht merkt, wie beim Lesen die Seiten nur so dahin fliegen.

Das ganze Konzept hat mir sehr gut gefallen und hat mich sehr an die Fernsehserie Pretty little liar erinnert, was mich wirklich sehr gefreut hat, da ich schon sehr lange nach Büchern mit den Vibes gesucht habe.

Dieser Jugendthriller ist eine klare Empfehlung von mir nicht nur für Fans von pretty little liar sondern von allen, die auf der Suche nach eine spannenden, mordernen Page-Turner sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2024

Zu viel versprochen

Villa Obscura
0

Ich habe den Klappentext mit sehr viel Begeisterung gelesen und hatte mich auf einen spannenden Jugendthriller für Halloween gefreut.
Leider wurde ich was das betrifft etwas enttäuscht. Das Buch braucht ...

Ich habe den Klappentext mit sehr viel Begeisterung gelesen und hatte mich auf einen spannenden Jugendthriller für Halloween gefreut.
Leider wurde ich was das betrifft etwas enttäuscht. Das Buch braucht eine ganze Zeit um Fahrt aufzunehmen. Das vorgeplänkel und die Vorstellung der Jugendlichen, die für die Handlung die wichtigste Rolle spielen zieht sich leider viel zu lang und ich hatte gerade am Anfang echt Probleme die alle auseinander zu halten.
Die Handlung wird abwechselnt aus der Perspektive der Jugendlichen erzählt. Sowas mag ich eigentlich ganz gerne, hat mich nur bei diesem Buch an manchen Stellen etwas gestört. Jedes Mal, wenn es bei der Handlung um einen Charakter etwas spannend wurde, wurde direkt mit eine CLiffhanger zu einer anderen Person gewechselt, wo es dann ehr langweiliger weiter ging. Dann denkt man jetzt, man könnte sich auf die Spannung freuen, wenn es bei dem anderen Charakter weiter geht aber in den meisten Fällen, gab es dort dann einen kleinen Zeitsprug, so dass die aufgebaute Spannung zu nichte gemacht wurde.
Die Charaktere an sich haben mir so ganz gut gefallen. Jeder ist individuell gestaltet mit eigenen Problemen, Chakaterzügen und Vorstellungen. Dadurch ist die Gruppe sehr abwechslunsgreich gestaltet.
Im letzten Abschnitt wurde das Buch dann doch noch spannend und kam zu einem guten Abschluss und Ende. Ich hätte mir allerdings eine bessere Verteilung gewünscht. Der spannende letzte Abschnitt wirkte nach dem teils langatmigen vorgeplänkel ziemlich hektisch abgearbeitet. Schade eigentlich.
Ich hatte mir sehr viel von dem Buch versprochen, wurde dann nur leider etwas enttäuscht.
Eine Empfhelung für Leute, die mit zu viel Spannung und Grusel nicht umgehen können. Wer aber nach einem spannenden, gruseligen Jugendthriller für Halloween sucht wird leider enttäuscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere