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Veröffentlicht am 14.04.2020

Raffaels Liebe

Raffael - Das Lächeln der Madonna
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Das Cover zeigt einen Ausschnitt eines Madonnenbildes von Raffael, bekannt als Madonna in the Meadow oder Madonna im Grünen (hängt heute im Kunsthistorischen Museum in Wien), darüber gelegt ist eine Zeichnung ...

Das Cover zeigt einen Ausschnitt eines Madonnenbildes von Raffael, bekannt als Madonna in the Meadow oder Madonna im Grünen (hängt heute im Kunsthistorischen Museum in Wien), darüber gelegt ist eine Zeichnung nach einem Selbstporträt Raffaels aus den Jahren 1505/06. Das Vorsatzpapier zeigt übrigens eine Karte mit den Herrschaftsgebieten Italiens um 1500.
Der Klappentext: „Raffael Sanzio gilt schon mit zwanzig Jahren als neuer Stern am Himmel der Renaissance. In Rom, dem Zentrum der Welt, malt er für Kardinäle, Könige und den Papst; er wird Baumeister des Petersdoms und verstrickt sich immer tiefer in die Machtkämpfe einer der blutigsten, spannendsten und faszinierendsten Epochen der europäischen Geschichte. Raffael ist mit der Tochter eines mächtigen Mannes verlobt, der Künstler heiratet aber nie. Sein persönlichstes - und skandalträchtigstes - Bild zeigt eine andere, nackt. Ihr Name ist Margherita Luti.…“

Zum Inhalt: Das Leben Raffaels und auch die Geschichte seiner Liebe zu Margherita Luti wurde schon mehrfach thematisiert, bereits Vasari unterstellte dem Maler eine Affäre mit der schönen Bäckerstochter. Lange galt die Beziehung der beiden in der Kunstgeschichte als romantisches Sinnbild der Künstlerliebe. Wie weit die Beziehung der beiden tatsächlich ging, ist unklar, der Autor und Kunsthistoriker Noah Martin schuf hier seine Version der berühmten Liebesgeschichte und bettete sie gekonnt in Raffaels Leben ein. Zugleich erfährt der Leser vieles Interessante und Informative über Raffaels Schaffen und die damalige Zeit.

Der Stil: Der Schreibstil des Autoren Noah Martin ist sehr flüssig und vor allem bildgewaltig, seine Beschreibungen und auch die durchgeführte Recherche ist ausführlich und nachvollziehbar. Ein ausführliches Personenregister erleichtert den Einstieg in das Buch, auffallend ist, das die überragende Mehrheit als historische Personen gekennzeichnet sind, auch wenn nicht bei allen gesichert ist, dass sie tatsächlich mit Raffael persönlich zusammentrafen, wie der Autor im Nachwort aufklärt. Das Nachwort verrät übrigens auch, was den Autor zu diesem Roman inspiriert hat.

Mein Fazit: Eine äußerst gelungene Romanbiographie über einen der berühmtesten Künstler der italienischen Renaissance.

Ich danke dem Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 12.04.2020

Diese Vorgeschichte macht Lust auf mehr

Into the Heat
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Die ca. 100 Textseiten umfassende Novella „Into the heat“ ist die Vorgeschichte zu „Into the fire“, dem Auftakt der neuen Firefighter-Serie von J.R. Ward und stellt die Protagonisten Anne Ashburn und Danny ...

Die ca. 100 Textseiten umfassende Novella „Into the heat“ ist die Vorgeschichte zu „Into the fire“, dem Auftakt der neuen Firefighter-Serie von J.R. Ward und stellt die Protagonisten Anne Ashburn und Danny Maguire schon einmal vor. Beide arbeiten in derselben Einheit des New Brunswick Fire Departments. Beide sind ein eingespieltes Team aber bereits seit Anne vor zwei Jahren zu der Truppe gestoßen ist, knistert es zwischen ihnen. Aber private Beziehungen zwischen Kollegen sind untersagt. Als ein weiterer Kollege heiratet, explodiert die Leidenschaft zwischen den beiden, aber das muss geheim und einmalig bleiben. Was ihnen schwer fällt. Aber dann kommt es zu einem Brand, bei dem eine Katastrophe passiert. Ich sage es gleich, es gibt einen unwahrscheinlichen Cliffhanger und man will sofort zu „Into the fire“ greifen. Obwohl die Geschichte ja relativ kurz ist, sind Anne und Danny als Charaktere sehr greifbar und lebendig, die Geschichte spannend, fesselnd und mitreißend. Nicht zuletzt wegen dem gewohnt flüssigen und packenden Schreibstil der Autorin habe ich persönlich die Story förmlich inhaliert.

Ich danke dem Lyx Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Von zweifelhaftem Ruf

Die zweifelhafte Miss DeLancey
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Der Klappentext: „Voller Verzweiflung verbringt Clara DeLancey ihre schlaflosen Nächte auf den gefährlichen Klippen. In ihrem dunkelsten Moment rettet ein Unbekannter sie vor dem sicheren Tod. Ben Kemsleys ...

Der Klappentext: „Voller Verzweiflung verbringt Clara DeLancey ihre schlaflosen Nächte auf den gefährlichen Klippen. In ihrem dunkelsten Moment rettet ein Unbekannter sie vor dem sicheren Tod. Ben Kemsleys Karriere als Kapitän der britischen Seeflotte nimmt ein jähes Ende, als ihm sein Titel aufgrund eines Unfalls aberkannt wird. Als die Wege der beiden sich ein zweites Mal kreuzen, setzt Clara alles daran, nicht erkannt zu werden. Noch kann sie nicht glauben, dass Freundschaft und Barmherzigkeit über die Vergangenheit siegen könnten …...“
Zum Inhalt: Bei „Die zweifelhafte Miss DeLancey“ handelt es sich um den dritten Roman der Regency-Romantik-Reihe von Carolyn Miller, die in einem losen Zusammenhang stehen, mir selbst ist es kaum bewusst geworden, dass es eine Reihe ist und ich kenne auch die anderen Teile nicht. England, Anfang des 19. Jahrhundert. Clara hat das Schlimmste erlebt, was einer Lady passieren kann, nach einer erfolgreichen Saison in London, hat ihr Auserwählter eine andere geheiratet und mit 25 ist sie eine alte Jungfer, ihre Chancen sind vertan. Benjamin hält sie vom Sprung über die Klippen ab, auch er hat schwere Zeiten durchgemacht, doch im Gegensatz zu Clara, hat er seinen Lebensmut nicht verloren.
Zum Stil: Der Erzählstil von Carolyn Miller ist sehr gut der damaligen Zeit angepasst, ihre Beschreibungen sind bildlich und die Situationen gut geschildert, so dass man die Geschichte gut vor Augen hat. Auch die Recherche und Wiedergabe der damaligen Zeit überzeugte mich. Ich gebe gerne zu, dass ich mit Clara und ihrer Mutter nicht unbedingt warm werden konnte, aber dennoch sind die einzelnen Charaktere sehr gut aufgebaut und gerade vor dem damaligen Hintergrund durchaus realistisch. Allerdings muss ich auch anmerken, dass mir die christliche Religion etwas zu stark eingebunden wurde und die Geschehnisse für mich zu stark beeinflusst hat.
Mein Fazit: Für alle Fans von Jane Austen und Georgette Heyer.

Ich danke dem SCM Hänssler Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Eine süße Geschichte

Cocky Player
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Der Klappentext: „Wie die meisten Kerle habe ich ein Beuteschema – und sie passt nicht hinein. Überhaupt nicht! Die engelsgleiche Schönheit auf der Tanzfläche hat das Wort "Unschuld" auf der Stirn stehen. ...

Der Klappentext: „Wie die meisten Kerle habe ich ein Beuteschema – und sie passt nicht hinein. Überhaupt nicht! Die engelsgleiche Schönheit auf der Tanzfläche hat das Wort "Unschuld" auf der Stirn stehen. Trotzdem zieht sie mich magisch an. Obwohl sie vor mir flüchtet, kriege ich ihr Bild nicht aus dem Kopf. Wie sich herausstellt, ist es gar nicht so schwer, sie wiederzufinden, denn meine mysteriöse Jungfrau ist die neue Marketingassistentin für das Rough Riders Football-Team. Und die Tochter des Besitzers. Sie möchte ihre Jungfräulichkeit verlieren und ich bin ihr Auserwählter für den Job. Natürlich stehe ich ihr gerne zur Verfügung, denn man hilft schließlich, wo man kann. Doch wehe, der Boss findet heraus, dass ich seinem kleinen Mädchen ein paar schmutzige Spielchen beigebracht habe! Aber um Spieler des Jahres zu werden, habe ich mich schließlich auch nicht an die Spielregeln gehalten...“
Zum Inhalt: Bei Cocky Player handelt es sich um den vierten Band der Raleigh Rough Riders Serie von Stacey Lynn, die sich jeweils um einen anderen Spieler des Footballteams dreht. Alle Bände sind in sich abgeschlossen und können sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden, natürlich kommt es zu Anspielungen und natürlich tauchen die Paare und Personen der anderen Bände auf, aber das macht auch einem Neueinsteiger keine Probleme. Hier dreht sich nun alles um Connor und Brenna. Connor ist der richtige Typ für One-night-stands, von Beziehungen will er nichts wissen, er sucht nur seinen Spaß und sorgt dafür, dass auch seine jeweilige Partnerin auf ihre Kosten kommt. Brenna kommt direkt von einem Mädcheninternat und ist mit 23 noch Jungfrau, was sie allerdings schnellst möglich ändern will, am liebsten mit einem Fremden, den sie nie wieder sehen will. Ein Job für Connor!? Kling etwas klischeehaft, aber die Story hat es wirklich in sich und weist sehr viel mehr Tiefgang auf, als diese knappe Zusammenfassung vermuten lässt.
Zum Stil: Der Schreibstil der Autorin Stacey Lynn ist wieder so flüssig, locker und angenehm lesbar wie bei den anderen Büchern, so dass der Leser – oder wenigstens ich – das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von Brenna und Connor als Ich-Erzähler, so gewinnen natürlich diese beiden Charaktere besonders schnell an Lebendigkeit, doch auch die anderen Personen werden gut dargestellt vor allem Brennas Familie, die an ihrer Geschichte immer noch zu knabbern haben. Ihr fragt welche Geschichte? Nun das ist Brennas Vergangenheit, die der Leser nur etwas früher als Connor erfährt.
Mein Fazit: Auf den ersten Blick voller Klischees, doch wie alle Bände dieser Reihe, steckt sehr viel mehr dahinter.

Ich danke dem Plaisir d'Amour Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Einfach genial

Erwählte der Nacht
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Der Klappentext: „…Der Ordenskrieger Rafe hat nur ein Ziel: seinen Fehler wiedergutzumachen, der ihn und viele seiner Freunde beinahe das Leben gekostet hätte. Zu diesem Zweck schleust er sich in eine ...

Der Klappentext: „…Der Ordenskrieger Rafe hat nur ein Ziel: seinen Fehler wiedergutzumachen, der ihn und viele seiner Freunde beinahe das Leben gekostet hätte. Zu diesem Zweck schleust er sich in eine kriminelle Bande ein, die mit der Geheimorganisation Opus Nostrum in Verbindung steht. Dabei trifft er auf die schöne Tagwandlerin Devony, die sich als Mensch ausgibt und offenbar ihre ganz eigene Agenda verfolgt. Obwohl er weiß, dass er ihr nicht vertrauen kann, verspürt Rafe eine unwiderstehliche Anziehungskraft zu der toughen Stammesgefährtin. Doch um seine Mission auszuführen, darf er sich nicht von Gefühlen ablenken lassen...“
Zum Inhalt: „Erwählte der Nacht“ ist inzwischen der 16. Band der Midnight Breed Reihe von Lara Adrian und ja man kann die Bücher ganz gut einzeln lesen, allerdings bringen hier die Geschehnisse aus dem vorhergehenden Band die Story zum Rollen, man kann aber auch so gut zurechtkommen. Dem Klappentext ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen, es ist wieder eine spannende, actionreiche, sexy und einfach mitreißende Geschichte aus der Welt der Stammesvampire und ihrem großen Widersacher der Organisation Opus Nostrum, die mehr Arme hat als jeder Octopus.
Der Stil: Die Autorin Lara Adrian hat einfach einen genialen Schreibstil, zumindest mich hat noch nie eines ihrer Bücher enttäuscht. Sie schafft es Action, Spannung, Erotik und auch Gewalt und Freundschaft im richtigen Verhältnis rüber zubringen und in einem fesselnden Erzählstil zu verpacken.
Mein Fazit: Wer Vampire liebt, wer auf Action und Verschwörungen steht und nichts gegen Liebe und Erotik einzuwenden hat, sollte hier zugreifen.

Ich danke dem Lyx Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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