Stille Wasser sind tief
Die Marseille-Morde - Im Schatten des Sainte-VictoireDie Vorweihnachtszeit hat sich Nadia Aubertin, Lieutenant de Police, auch ruhiger und besonnener gewünscht, doch sie hat alle Hände voll zu tun. In den Quartiers Nord von Marseille sind zwei kleine, nordafrikanische ...
Die Vorweihnachtszeit hat sich Nadia Aubertin, Lieutenant de Police, auch ruhiger und besonnener gewünscht, doch sie hat alle Hände voll zu tun. In den Quartiers Nord von Marseille sind zwei kleine, nordafrikanische Jungs verschwunden und sie suchen verzweifelt nach Hinweisen. Und als sei das nicht schon genug, wird am helllichten Tag auch noch der befreundete Staatsanwalt David erschossen. Quasi ein Mord in den eigenen Reihen. Alle sind entsetzt! Wer hatte einen Grund ihn zu ermorden? Wen hat er sich zum Feind gemacht? Auch hier laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Dann verschwindet noch ein dritter Junge. Aber endlich gibt es einen ersten Verdächtigen, doch leider gelingt ihm die Flucht. Die Teams arbeiten eng zusammen um die Täter zu finden und endlich kann wenigstens Davids Mörder dingfest gemacht werden. Dann plötzlich ein gruseliger Fund in einem alten Brunnen auf einem Anwesen mehr als 40km entfernt. Und es gibt endlich eine heiße Spur zu einem identischen, früheren noch nicht aufgeklärten Fall in Bordeaux.
Gelingt es Nadia und ihren Kollegen auch noch den Fall der verschwundenen Kinder zu lösen?
Zwei spannende Kriminalfälle die den Leser mit ihren vielen Verwicklungen und Verwirrungen immer wieder in die Irre führen. Die Spannung konstant vom Anfang bis zum Ende und eine Entwicklung, die ich definitiv nicht erwartet hätte. Die in Marseille erwähnten Orte sind mir teilweise persönlich bekannt aber durch den bildlichen Schreibstil konnte ich mir alles andere auch wunderbar vorstellen. Auch die Emotionen der einzelnen Betroffenen wurden sehr treffend dargestellt, man konnte sich sehr gut in sie hineinfühlen.
Für mich ein durch und durch gelungener Krimi den ich absolut weiterempfehlen kann.