Ein bewegender Roman - mutig und schonungslos.
AnkicaMich hat der Titel neugierig auf das Buch gemacht, ich war gespannt darauf zu erfahren, wie die letzten Vampirin gelebt hat. Das Cover ist geheimnisvoll gestalte und gefällt mir sehr gut. Die Haptik des ...
Mich hat der Titel neugierig auf das Buch gemacht, ich war gespannt darauf zu erfahren, wie die letzten Vampirin gelebt hat. Das Cover ist geheimnisvoll gestalte und gefällt mir sehr gut. Die Haptik des Hardcover Buches ist ansprechend.
Es ist etwa 1841, die junge Ankica ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie lebt in einem kleinen Dorf, ohne Vater und ihre Mutter scheint kein Interesse an ihr zu haben. Sie wird oft missverstanden und eckt dadurch an.
Früh lernt sie die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen kennen und nimmt dies nicht hin, sie wächst zu einer starken Persönlichkeit heran, was natürlich zu der damaligen Zeit nicht gern gesehen wurden. Sie wird als Vampirin betitelt und angeprangert. Sie flieht, und dabei trifft sie auf Zsófia, diese bringt ihr einiges bei. Doch das Heimweh ist zu groß und sie kehrt in das Dorf zurück, bereit sich dem Widerstand zu stellen. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken und möchte ihre Identität treu bleiben.
Das Buch hat mich sehr überrascht. Ich fand die Bezeichnung Vampirin sehr passend. Ankica war eine starke, raue und charakterfeste Persönlichkeit. Sie hat auf Unterschiede und Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht. Ihre Geschichte war spannend und emotional. Der Schreibstil war detailliert. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.