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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2026

Atmosphärisch, einfühlsam

Der Gesang der Flusskrebse
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Den Film kenne ich bereits und nun endlich wollte ich auch das Buch lesen. Am meisten beeindruckt hat mich die Szene gegen Ende: Obwohl Kya in einer lebensbedrohlichen Situation steckt, blendet sie das ...

Den Film kenne ich bereits und nun endlich wollte ich auch das Buch lesen. Am meisten beeindruckt hat mich die Szene gegen Ende: Obwohl Kya in einer lebensbedrohlichen Situation steckt, blendet sie das Gerede der Menschen aus, beobachtet lieber die Katze im Gerichtssaal und richtet ihren Blick immer wieder auf Meer und Himmel. Genau dort zeigt sich ihre tiefe Verbundenheit zur Natur – und für mich ist das auch das Besondere an diesem Buch. Diese unglaubliche Liebe zur Natur und ihre Verbindung. Vielleicht berührt die Geschichte deshalb so viele Menschen: Weil vielen heute genau dieses Gefühl für Natur und ihre Kraft fehlt. Gerade deshalb kann ich das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Starke Frauenperspektive

Ein guter Blick fürs Böse
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Ich persönlich habe ein wenig gebraucht, um in die Story reinzukommen. Die Kalifornische Atmosphäre habe ich genossen und ich konnte die Sonne auf meiner Haut spüren. Dennoch kam mir der Anfang langatmig ...

Ich persönlich habe ein wenig gebraucht, um in die Story reinzukommen. Die Kalifornische Atmosphäre habe ich genossen und ich konnte die Sonne auf meiner Haut spüren. Dennoch kam mir der Anfang langatmig vor und häufig stellte ich mir die Frage, wieviel Zufall muss es geben, dass drei Frauen von Serienmördern zusammenfinden. Ganz schlüssig wirkte es auf mich zunächst nicht, dass ausgerechnet die Ehefrauen, die über Jahre hinweg nichts bemerkt haben sollen und plötzlich den Anspruch erheben, einen Serienmörder aufzuspüren. Doch im Verlauf ihrer Ermittlungen wird nach und nach auch ihre eigene Vergangenheit offengelegt. Dabei zeigt sich, dass ihre Männer teilweise auffällige Gemeinsamkeiten hatten – Merkmale, die sie nun auch bei dem gesuchten Täter zu erkennen glauben.

Ich persönlich habe die Ermittlungen und die Handlung insgesamt als solide Krimikost empfunden. Die Geschichte setzt sich aus zahlreichen Theorien zusammen, wodurch sie stellenweise etwas in die Länge gezogen sind und die Langatmigkeit entsteht. Der packende Showdown macht diese Schwächen jedoch etwas wieder wett und hinterlässt am Ende den Eindruck eines gelungenen Romans über die Diskriminierung von Frauen, über Freundschaft und über die Aufklärung eines Mordfalls. Beeindruckend fand ich die die starke Frauenperspektive, die den Kriminalfall dann doch noch zu etwas Besonderem macht.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Außergewöhnlich

Das sternenlose Meer
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Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich ...

Ich habe vielfältige Meinungen zu diesem Buch gelesen. Einige beschreiben das Buch als kreativ, schräg, außergewöhnlich und magisch. Sie finden es ein Meisterwerk und ihr neues Lieblingsbuch. Auch bezüglich der Lesbarkeit gibt es gemischte Meinungen. Einige finden es angenehm, während andere es als anstrengend und langweilig empfinden. Die Meinungen zur Handlung sind ebenfalls geteilt. Manche finden sie sprachlich und erzählerisch brillant, andere empfinden sie als verschachtelt und nicht wirklich in die Geschichte gefunden.
Ich gehöre zur anderen Gruppe der Leser. In das Buch konnte ich mich überhaupt nicht einfinden und fallen lassen. Ich habe es als anstrengend und langatmig empfunden. Schade, insbesondere weil ich mich nach "der Nachtzirkus" auf ein weiteres Buch dieser Autorin gefreut habe.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Authentisch, berührend, lesenswert

Bob, der Streuner
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ne wunderbare Freundschaft zwischen einem Straßenmusiker und späteren Zeitungsverkäufer, James, und einem liebenswerten Kater Bob.
Es ist schön zu lesen, wie sie ein Herz und eine Seele werden und sie ...

ne wunderbare Freundschaft zwischen einem Straßenmusiker und späteren Zeitungsverkäufer, James, und einem liebenswerten Kater Bob.
Es ist schön zu lesen, wie sie ein Herz und eine Seele werden und sie sich gegenseitig halt geben. Ich habe den Film gern gesehen, aber das Buch ist für mich viel schöner.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Spannung ab Seite eins, überraschende Wendung, grandioses Ende

Ein dunkles Versteck
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Saskia Calden enttäuscht ihre Leser auch diesmal nicht und setzt die Reihe mit Evelyn Holms erfolgreich fort. Allein der Prolog lässt einem das Blut gefrieren (und das nicht nur weil das Setting im Winter ...

Saskia Calden enttäuscht ihre Leser auch diesmal nicht und setzt die Reihe mit Evelyn Holms erfolgreich fort. Allein der Prolog lässt einem das Blut gefrieren (und das nicht nur weil das Setting im Winter ist) und erzeugt ein beklemmendes Gefühl. Dieses Gefühlt begleitet von Angst du purer Verzweiflung bleiben dem Leser bis zur letzten Seite erhalten.

Wenn wirklich hinter jeder Straftat ein Motiv steckt, dann findet man es ganz eindeutig hier. Spannend ist dabei, dass gleich mehrere Figuren gute Gründe haben – was die Sache herrlich undurchsichtig macht. Die letztlich entscheidende Person hatte ich jedenfalls überhaupt nicht auf dem Schirm. Ich hatte zwar meine Theorie, aber die war falsch. Die überraschende Wendung am Ende ist grandios – ein großartiges Ende. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Fälle folgen, die Evelyn Holm knacken darf.

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