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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2026

Ein rundum gelungenes Kochbuch

Meine wunderbare Landküche
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Ich bin absolut begeistert von Meine wunderbare Landküche von Loredana Chantal. Besonders gut gefällt mir die klare und durchdachte Aufteilung des Buches. Man findet sich sofort zurecht und bekommt direkt ...

Ich bin absolut begeistert von Meine wunderbare Landküche von Loredana Chantal. Besonders gut gefällt mir die klare und durchdachte Aufteilung des Buches. Man findet sich sofort zurecht und bekommt direkt Lust, loszulegen.

Die Rezepte sind angenehm einfach gehalten, aber trotzdem unglaublich lecker. Genau die Art von Küche, die man im Alltag wirklich umsetzen kann. Für mich steht jetzt schon fest: Ich werde definitiv jedes Rezept nachkochen!

Was mich komplett überzeugt hat, ist die Kombination aus Alltagstauglichkeit und Genuss, hier passt einfach alles. Abgerundet wird das Ganze durch die wunderschöne Gestaltung des Buches, die das Durchblättern zu einem echten Erlebnis macht.

Für mich ganz klar: 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Zwischen Besessenheit und Wahrheit

The Only Witness
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Der Kinderreimmörder ist zurück. Special Agent Fiona Kelly konnte ihm als Teenager entkommen, allerdings hatte ihre Schwester nicht so viel Glück. Als sie ein weiteres Opfer von ihm finden, mischt sich ...

Der Kinderreimmörder ist zurück. Special Agent Fiona Kelly konnte ihm als Teenager entkommen, allerdings hatte ihre Schwester nicht so viel Glück. Als sie ein weiteres Opfer von ihm finden, mischt sich Fiona in die Ermittlungen in Memphis ein.

Dies ist der Reihenauftakt rund um die Spezialeinheit des FBI namens Strange Crimes Unit, die sich mit religiösen Fällen befasst. Jedes Mal steht ein anderer SCU-Agent im Mittelpunkt.

Im Auftakt steht Special Agent Fiona Kelly im Mittelpunkt. Leider ist Fiona eine eher anstrengende Protagonistin, und mein Mitleid mit ihr hält sich in Grenzen. Vieles an ihrem Verhalten ist nachvollziehbar, auch ihre Besessenheit, aber eben nicht alles. Sie wirkt oft sehr von sich überzeugt und teilweise egoistisch. In „Garden Girls“ war sie mir deutlich näher, was vermutlich auch daran liegt, dass ihre Geschichte dort bereits abgeschlossen war.

Das Team der SCU hingegen ist wirklich interessant gestaltet. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit sowie eine spannende Hintergrundgeschichte mit. Besonders Asa Kodiak war mir am sympathischsten. Gerade seine Ausraster machen ihn greifbarer und menschlicher. Auch Violet ist eine sehr interessante Figur, von der ich gern noch mehr lesen würde. Auch weil nicht alle Fragen beantwortet wurden, was sie betrifft.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Ich hoffe sehr, dass der zweite Fall bald übersetzt und veröffentlicht wird.

Fazit: Die Geschichte überzeugt vor allem durch seinen fesselnden Schreibstil und ein spannendes Ermittlerteam, das Lust auf mehr macht. Besonders die Nebenfiguren tragen viel zur Stärke des Buches bei. Trotz kleiner Schwächen ein lesenswerter Auftakt mit Potenzial für die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Überraschend gut

Healthy Airfryer
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Ich bin wirklich begeistert von "Healthy Airfryer - Fitter und gesünder mit der Heißluftfritteuse" vom ZS-Team. Ich gehöre zu den Leuten, die eigentlich Frittiertes lieben, aber gleichzeitig versuchen, ...

Ich bin wirklich begeistert von "Healthy Airfryer - Fitter und gesünder mit der Heißluftfritteuse" vom ZS-Team. Ich gehöre zu den Leuten, die eigentlich Frittiertes lieben, aber gleichzeitig versuchen, gesünder zu essen. Dieses Buch hat mir gezeigt, dass man beides super verbinden kann. Die Rezepte sind leicht verständlich, total alltagstauglich und machen richtig Lust aufs Kochen. Selbst, wenn man nach einem langen Arbeitstag nur noch müde auf die Couch will.

Am besten gefallen mir die Snackideen, knackiges Gemüse, kleine gesunde Chips oder einfache Hauptgerichte, die trotzdem richtig satt machen. Man merkt, dass das ZS-Team wirklich an die Praxis gedacht hat. Wenig Öl, wenig Aufwand, aber maximaler Geschmack. Ich habe schon einige Rezepte nachgekocht und war überrascht, wie gut alles schmeckt und das ohne schlechtes Gewissen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, manche Rezepte könnten ein bisschen mehr Informationen zu Portionsgrößen oder Kochzeiten vertragen. Aber ehrlich gesagt, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Fazit: Für alle, die ihre Ernährung fitter gestalten wollen, Spaß am Ausprobieren haben und ihre Heißluftfritteuse öfter nutzen wollen, ist dieses Buch ein Volltreffer. Ich gebe 4 von 5 Sternen, weil ein perfektes Buch halt noch Luft nach oben hat, aber es macht definitiv Lust auf gesunde, leckere Küche.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein inspirierendes Kochbuch

Amore al Limone
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"Amore al Limone" hat mich wirklich überrascht und zwar im positiven Sinne. In diesem Kochbuch steht ganz klar die Zitrone im Mittelpunkt, und genau das macht seinen besonderen Reiz aus. Ich hätte vorher ...

"Amore al Limone" hat mich wirklich überrascht und zwar im positiven Sinne. In diesem Kochbuch steht ganz klar die Zitrone im Mittelpunkt, und genau das macht seinen besonderen Reiz aus. Ich hätte vorher nicht gedacht, wie vielseitig diese Frucht eigentlich sein kann.

Besonders angenehm fand ich, dass der Fokus im Buch wirklich auf den Rezepten liegt. Es gibt keine übertriebene Inszenierung, sondern einfach viele schöne, durchdachte Gerichte, die Lust machen, sie direkt auszuprobieren. Die Rezepte sind abwechslungsreich und unglaublich lecker. Beim Durchblättern und Kochen war ich immer wieder überrascht, wie unterschiedlich man Zitrone einsetzen kann, sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten. Dadurch wirkt die Frucht plötzlich noch spannender und kreativer, als man sie ohnehin schon kennt. Das Buch ist in sechs Kapitel gegliedert, was es sehr übersichtlich macht. Man findet sich schnell zurecht und entdeckt immer wieder neue Ideen.

Fazit: Für mich ist "Amore al Limone" ein inspirierendes Kochbuch, das zeigt, wie viel in einer einzigen Zutat stecken kann. Wer Zitronen liebt oder einfach gerne neue Geschmacksrichtungen entdeckt, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Unsympathisch, klischeehaft und holprig

39 Grad Mord
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Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix gerät in einen Mordfall und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf ein Netz aus Geheimnissen, zwielichtigen Gestalten und möglichen Verbindungen ...

Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix gerät in einen Mordfall und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf ein Netz aus Geheimnissen, zwielichtigen Gestalten und möglichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Dies ist nach "30 Tage Dunkelheit" bereits der zweite Fall für die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die erneut eine Schreibblockade hat.

"39 Grad Mord" von Jenny Lund Madsen, der zweite Fall für Hannah Krause-Bendix, war für mich leider weniger ein spannender Krimi als vielmehr eine starke Geduldsprobe.

Ich weiß ja, dass Hauptfiguren nicht perfekt sein müssen. Im Gegenteil. Aber Hannah ist nicht einfach nur kantig oder schwierig geschrieben, sie ist über weite Strecken schlicht kaum zu ertragen. Ihre Art wirkt konstant herablassend, sie stolpert mit einer Mischung aus Ungeniertheit und frecher Selbstüberschätzung durch die Handlung und behandelt ihr Umfeld dabei oft respektlos. Lügen gehören scheinbar zum Standardrepertoire und Einsicht ist eher Mangelware. Statt mit ihr mitzufiebern, ertappt man sich eher dabei, die Augen zu verdrehen.

Dazu kommt dieses unterschwellige Gesamtpaket aus Alkoholproblem, Selbstmitleid und Egozentrik, das zwar vermutlich Tiefe erzeugen soll, bei mir aber eher das Gegenteil bewirkt hat. Es wirkt nicht nuanciert, sondern anstrengend, als würde man jemandem zuhören, der sich gleichzeitig bemitleidet und für überlegen hält. Keine besonders einladende Kombination.

Die Handlung selbst macht es leider nicht besser. Vieles fühlt sich erstaunlich klischeehaft an. Die Polizei ist mehr oder weniger überfordert und zu nichts zu gebrauchen. Der Rest wirkt stellenweise wie aus einem Baukasten für Standard-Krimis zusammengeklickt. Es fehlt an echter Spannung und vor allem an Originalität. Man hat selten das Gefühl, hier etwas wirklich Neues oder Überraschendes zu lesen.

Und dann ist da noch die Übersetzung. Ich weiß nicht, ob es am Original liegt oder tatsächlich an der Übersetzung, aber einige Passagen lesen sich wirklich holprig. Formulierungen wirken unnatürlich, Dialoge teilweise hölzern, was es zusätzlich erschwert, in die Geschichte einzutauchen.

Fazit: Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen, aber dieser zweite Fall konnte sie nicht im Ansatz erfüllen. Statt eines fesselnden Krimis bleibt vor allem die Erinnerung an eine nervende Hauptfigur und eine Geschichte, die zu oft auf bekannte Muster zurückgreift.

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