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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
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Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
0

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Tödliche Geheimnisse

Dunkle Asche
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Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten ...

Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten Mordfall macht und seine eigene Tochter Brigitte schwer belastet. Wer hat Sanna Hansen damals getötet?

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gudrun oder Judith erzählt, dazu kommen Rückblenden aus dem Jahr 1992 und die Gedanken des Mörders. Beide Ermittlerinnen waren mir von Anfang an sympathisch. Gudrun ist sehr herzlich, hat aber in meinen Augen einige falsche Entscheidungen getroffen und Judith war anfangs etwas bieder, aber sie wurde immer lockerer und am Ende wuchs sie über sich hinaus. Mit Sanna hatte ich großes Mitleid. Sie war eine so mutige Frau, der ich von Herzen einen Abschluss in ihrer Heimat und einen Neuanfang in Kanada gegönnt hätte, aber bedauerlicherweise war ihr das nicht vergönnt. Ihre Geschichte war am Ende sehr schockierend und bewegend. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Er war flüssig und gut verständlich, atmosphärisch, lebendig und unterhaltsam.

Dieser Kriminalroman hat mir verdammt gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Jona Thomsen. Vielleicht wird daraus noch eine Reihe, wer weiß. Weiter verfolgen würde ich sie definitiv. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein Pageturner

Dorn. Hotel der Angst
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Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien fällt einem Serienmörder zum Opfer. Der Psychologe Simon Dorn hat mit ihr an alten Fällen gearbeitet. Er hat sich nach dem Tod seiner Ehefrau ...

Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien fällt einem Serienmörder zum Opfer. Der Psychologe Simon Dorn hat mit ihr an alten Fällen gearbeitet. Er hat sich nach dem Tod seiner Ehefrau ins alte Familienhotel zurückgezogen und Karla war seine einzige Verbindung zur Außenwelt. Gleichzeitig versucht die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner den Tod ihrer Kollegin aufzuklären.

"Zimmer 103" ist der Auftakt zur neuen Dorn-Reihe von Jan Beck rund um Kriminalpolizistin Lea Wagner und Kriminalpsychologe Simon Dorn.

Mich hat die Leseprobe zu diesem Buch schon sehr fasziniert und mich hat der Rest der Geschichte dann ebenfalls nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt abwechselnd in Deutschland und Österreich und sie wird aus verschiedenen Sichten erzählt, unter anderem von Lea und Dorn, aus Sicht der Polizei und anderer Beteiligten. Dorn ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber eine interessante und spannende Figur, auch wenn ich mit ihm nicht so richtig warm wurde. Lena ist mir sehr sympathisch mit ihrer lebensfrohen Art unf großen Tierliebe, sie ist sehr verbissen und wie Dorn auch eigenwillig. Das wirkt oft unverschämt, was ihr wohl auch bewußt zu sein scheint.

Jan Beck hat gekonnt falsche Fährten gelegt und bis zum Ende konnte ich nicht einschätzen, wer denn nun der Täter ist und war von der Aufklärung sehr überrascht und habe das alles so nicht kommen sehen. Der Schreibstil war flüssig und sehr fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es tatsächlich an einem Tag durchgelesen. Ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Das Buch war ein richtiges Highlight. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Enttäuschend

Nachtflut
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Den Einwohnern von Bad Seeberg droht eine Sturmflut. Sie werden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Unter ihnen Elisa Marbach, die immer noch nicht den Tod ihrer Schwester ...

Den Einwohnern von Bad Seeberg droht eine Sturmflut. Sie werden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Unter ihnen Elisa Marbach, die immer noch nicht den Tod ihrer Schwester verarbeitet hat und starke Depressionen hat. Als sie schließlich aufbricht, entdeckt sie die Katze ihrer Nachbarn und möchte sie retten, muss dann feststellen, dass diese gar nicht abgereist sind. Jetzt sitzen sie alle fest.

Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählt, aber nicht in Ich-Form. Zum einen fokussiert man sich auf die Überlebenden Elisa, Paul und Max und zum anderen auf Elisas mysteriösen Nachbarn Joachim und Vera. Dazu kommen außerdem Rückblenden in Form von Tagebucheinträgen. Diese haben mich leider nur verwirrt, weil ich eine Zeit lang nicht wusste, von wem sie stammen. Zu den Figuren konnte ich nie eine Verbindung aufbauen und wurde nicht warm mit ihnen. Elisa hat mich anfangs einfach nur geschockt mit ihrem extremen Medikamentenmissbrauch, entwickelte sich dann zu einer sehr nervigen Figur. Ihre ständig depressiven Phasen waren anstrengend. Deutlich interessanter und vor allem geheimnisvoller waren dagegen die Nachbarn.

Das Buch klang vom Inhalt her sehr spannend, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen. Die Handlung plätscherte so vor sich hin und es entwickelte sich in meinen Augen nie eine Spannung. Der Schreibstil war vor allem einfach und leicht verständlich, was mir gut gefallen hat. Das Cover ist ein wahrer Hingucker.

In meinen Augen kein Thriller und eher enttäuschend. Ich finde sowieso Bücher schwierig, bei denen man mit den Figuren nicht warm wird. Mich hat die Geschichte weder berührt noch gefesselt und es fehlten ganz klar Gänsehautmomente. Von mir gibt's keine Leseempfehlung.

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